Werbung:

Werbung:

Lyon

Mehrere tausend Menschen bei Gedenkmarsch für ermordeten rechten Aktivisten erwartet

Bei dem Gedenkmarsch für den ermordeten Aktivisten Quentin Deranque werden in Lyon 2000 bis 3000 Menschen erwartet. Die Polizei will bei kleinen Verstößen hart durchgreifen.

Quentin starb am 12. Februar an einer schweren Hirnblutung. (IMAGO/PsnewZ)

Werbung

In Lyon wird am Samstagnachmittag eine Trauerveranstaltung für den ermordeten Franzosen Quentin Deranque stattfinden. Die Behörden rechnen mit 2.000 bis 3.000 Teilnehmern bei dem Marsch zu Ehren des Aktivisten. Quentin war am 12. Februar von einer Gruppe Vermummter brutal attackiert worden und starb später im Krankenhaus an einer schweren Hirnblutung.

Deranque agierte an dem Tag als Sicherheitsmann der islamkritischen Frauengruppierung Némésis. Diese protestierte vor Ort gegen einen Auftritt der Politikerin Rima Hassan von der französischen Linkspartei La France insoumise (LFI).

Die Polizei will massiv gegen den Trauermarsch durchgreifen, sollte es auch nur zu kleinsten Ungereimtheiten kommen: „Wir werden den geringsten Zwischenfall nicht dulden“, weder „während des Marsches“ noch am Rande der Veranstaltung, versprach die Polizeipräfektin Fabienne Buccio gegenüber der französischen Zeitung Le Parisien.

Linke Politiker wollten den Trauermarsch eigentlich verbieten: Der grüne Bürgermeister der Stadt, Grégory Doucet, hatte im Vorfeld wegen des Risikos öffentlicher Unruhen ein Verbot der Veranstaltung gefordert. Innenminister Laurent Nuñez hatte dies abgelehnt und darauf verwiesen, dass „im Moment die Freiheit wichtiger sei als die Sorge“, so der Minister laut Le Parisien.

Der Marsch wird von einer engen Freundin von Quentin Deranque organisiert. Auch die Aktivistin Aliette Espieux, ehemalige Sprecherin der Abtreibungsgegner-Bewegung „March for Life“, ist an der Organisation beteiligt. Im Gespräch mit dem Sender RMC am Freitag sagte Espieux, dass es „feierliche Reden“ geben werde, bei denen „Verwandte von Quentin sagen werden, wer er war“.

Lesen Sie auch:

Die Familie von Quentin Deranque kündigte an, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen. Man wünsche sich eine „politikfreie“ Atmosphäre. Auch prominente Vertreter aus der französischen Politik werden nicht erwartet: Der Vorsitzende des Rassemblement National, Jordan Bardella, warnte seine Parteifreunde vor der Teilnahme und verwies auf politisch aufgeladene Zeiten.

Wie mehrere französische Medien berichten, plant die französische Antifa wohl mancherorts kleine Aktionen gegen den Marsch. In der Stadt Rennes sammelten sich bereits am frühen Samstag mehrere linke Aktivisten und mahnten: „Man trauere hier nicht um Nazis“, so berichtete es Le Parisien.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

20 Kommentare

  • Nachvollziehbar, dieser Marsch.

  • Wäre das Ganze in Deutschland passiert, würde allseits davor gewarnt, das „Vorkommnis“ zu instrumentalisieren.

  • Eine Demo gegen links? Bitte nachmachen!

  • Nur 2000?
    Gegendemo der SAntifa erwartet?

  • Hui…da kommt noch was..nur warten…🤭

  • Gibt es Frankreich keine „Omas gegen Rechts“ ?????

  • War er als Sicherheitsmann unterwegs oder als rechte Aktivist? Oder war er beides? Wenn ja, was macht ihm denn zu einem rechten Aktivsten?

    Soweit ich das mitbekommen habe, hat er nichts weiter gemacht, als versucht eine Gruppe Frauen zu schützen. Er hat keinen Streit gesucht.

    In dem Zusammenhang klingt „rechter Aktivist“ immer ein wenig wie eine Rechtfertigung, was ihm widerfahren ist.

    Nein – es war ein Mensch, der brutal tot geprügelt wurde. Seine politische oder religiöse Gesinnung ist dabei vollkommen egal.

  • Irgendwann wirds Zeit die Linken zu schlagen, natürlich nur bei den „Wahlen“ 😉

  • Danke für das löschen meines Kommentars. Aber man müsste halt doch richtig recherchieren und nicht bloss alles nachplappern, was irgendwo steht.

    • Die Wahrheit kann man hier auch nicht immer Schreiben, ohne dass diese gelöscht wird.

      • Der geübte Untertan muss sich geschickt ausdrücken, dass andere geübte Untertanen zwischen den Worten lesen, was nicht geschrieben steht. Diese Art von Kommunikation ist typisch für totalitäre Systeme. Vom Zentrum der Macht wird sie der Peripherie aufgezwungen.

        • Ich schrieb bereits vor ein paar Jahren: In wenigen Jahren werden wir uns nur noch mittels kreativen Codes unterhalten können.
          Ich sollte leider recht behalten…

          2
  • Es bleibt ein Strohfeuer wenn nicht die Masse aufsteht. Es ist eine Minute vor zwölf.

  • Gibt es einen „Gofundme“ Aufruf für ihn? Ich würde was geben.

  • Es wird interessant zu sehen, wer da mit den Trauergemeinde geht, und wer da was von der Seite brüllt.

  • Gegen jeden kleinen Verstoß vorgehen. So, so.

  • Und wieder Kommentar gelöscht. Man denkt sich seinen Teil.

  • Das ganze Land sollte sich erheben und dem linken Terror den Kampf ansagen.

  • „Brutal attackiert „. Warum schreibt ihr nicht, wie es wirklich war??
    Er wurde von Linken brutal ermordet, das ist die Wahrheit.
    Genauso wie der Mörder des Zugbegleiters ein Syrer war, und kein Grieche. Habt ihr auch falsch berichtet.
    Schade.

  • Quentin war kein Aktivist und auch kein Sicherheitsmann in dem Sinn, er war Katholik und wollte Mädchen schützen. Mit Gewalt hatte er überhaupt nichts am Hut. Er wurde von der linken Antifa-Meute totgeschlagen, in einer Art Blutrausch.

Werbung