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Kontrollverlust

„Werden nicht erfasst“: Tausende Kurzzeit-Migranten verschwinden im System

Tausende Migranten kommen jährlich über befristete Arbeitsprogramme nach Deutschland. Ob sie wieder ausreisen, wird von den Behörden jedoch nicht erfasst. Stattdessen nutzen viele die Arbeitsvisa für Asylanträge.

IMAGO/Ardan Fuessmann

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Jährlich reisen Tausende Arbeitsmigranten aus Entwicklungsländern im Rahmen eines befristeten Beschäftigungsprogramms nach Deutschland ein, ohne dass ihre rechtzeitige Ausreise überprüft wird. In der Regel wissen die Behörden nicht einmal, ob die Personen überhaupt eingereist sind. Zudem werden kurzfristige Arbeitsvisa dafür genutzt, langfristige Asylverfahren einzuleiten. Dies zeigen Recherchen von Welt am Sonntag.

Hintergrund ist die seit 2024 gültige Regelung für „kurzzeitige kontingentierte Beschäftigungen“. Über dieses Programm darf die Bundesagentur für Arbeit jährlich bis zu 25.000 Arbeitserlaubnisse an Ausländer vergeben, die über keine Vorqualifikationen oder Sprachkenntnisse verfügen. Voraussetzung hierfür ist, dass ein deutscher Betrieb der Beschäftigung zustimmt und das Auswärtige Amt ein Visum erteilt, falls dies aufenthaltsrechtlich notwendig ist. Sofern diese Bedingungen erfüllt sind, wird eine Arbeitserlaubnis von bis zu acht Monaten erteilt.

Nach Informationen der Welt am Sonntag habe die Bundesagentur im vergangenen Jahr 14.963 Zustimmungen für dieses Arbeitsprogramm erteilt. Nicht alle Antragsteller erhalten anschließend jedoch auch ein Visum. Laut des Auswärtigen Amtes seien in diesem Zusammenhang 2025 lediglich „rund 7.650 nationale Visa“ erteilt worden.

Ob die Personen nach Ablauf der acht Monate Deutschland wieder verlassen und ob sie überhaupt einreisen, werde jedoch „nicht erfasst“. Beide Behörden verweisen stattdessen gegenüber Welt am Sonntag auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Das BAMF erfasse jedoch nur diejenigen Personen, die „direkt nach Ankunft an einem Einreiseschalter ein Asylbegehren“ stellen, obwohl sie ein gültiges Visum besitzen.

Laut den Recherchen geht ein beträchtlicher Teil der jährlichen Asylanträge auf Personen zurück, die über ein befristetes Visum verfügen.  So seien laut BAMF „von den 87.787 Asylantragstellenden der ersten neun Monate des vergangenen Jahres 13.700 mit einem Visum eingereist“. Obwohl nicht all diese Fälle auf Arbeitsvisa zurückgehen, sondern möglicherweise auch auf Touristen- oder Familienbesuchsvisa, liegt nahe, dass Kurzzeitbeschäftigungen genutzt werden, um in Deutschland anschließend ein Asylbegehren zu stellen und den Aufenthalt zu verlängern. Dies wird von Polizisten am Frankfurter Flughafen gegenüber Welt am Sonntag bestätigt.

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45 Kommentare

  • Nein, das ist kein Fehler im System.
    Es ist genau so gewollt.

    • Stimmt, aber das geht den Wenigsten in den Schädel, selbst nach mehr als 10 Jahren Grenzöffnung nicht !

      Was sagt das über ein Volk ?

  • Wer mit einem Visum einreist ist eindeutig nicht politisch verfolgt.

    • zumindest sind diese menschen aber im weitesten sinne erfasst.
      sei es durch ihr visum oder einen nachfolgenden asylantrag.
      wenn man wollte, koennte man sich an sie wenden.
      in CH leben nach schaetzung bis zu 250.000 sans papiers.
      sie haben allerlei, durch NGOs beaufsichtigte rechte, wenig bis keine pflichten, und niemand weiss, wer sie sind.

      besonders gelungen ist hier: *einige*

      ** Wenn Sans-Papiers arbeiten – was häufig vorkommt –, entrichten einige Steuern und Sozialversicherungsbeiträge (AHV).**

      • Okay, kriegen die ohne Papiere auch Sozialleistungen?

      • Es würden schon weniger als 250 000 Männer ausreichen um bei böswilliger Absicht die Schweiz von einem wohlhabenden Vorzeigestaat zu einem „failed state“ werden zu lassen.

    • macht sich also strafbar, wenn er gegen die Visaregeln verstößt. Man weiss woher diese Person kommt, kann also sofort abschieben . . . finde den Fehler.

  • Ähnlich läuft es soweit mir bekannt ist auch bei der Arbeitslosenstatistik. Menschen, die in Arbeitslosigkeit geraten, werden schnell in irgendwelche ‚Maßnahmen‘, egal ob für sie nutzbringend oder nicht, gesteckt und fallen dadurch automatisch aus der Statistik. Gerne tun sie dies auch bei über 60jährigen, die schon eine lange Arbeitsphase hinter sich und kaum Aussicht auf eine Anstellung haben. Das nennt man auch Schönfärberei.;-)

    • Aber diese Leute verschwinden nur aus der Statistik.

      Hier haben wir es mit Tausenden zu tun, die ganz real „verschwinden“.

      Das muss doch jedem seltsam und unheimlich vorkommen.

  • Natürlich läuft das so….. 😑

  • Ohne jemandem Angst machen zu wollen.
    Wenn ich all das lese – und es ist ja nicht das erste Mal, dass derartiges publik wird – dann muss man sich die Frage stellen, wohin all diese Menschen/Männer „verschwinden“.

    Nicht, das plötzlich eine Art „Schattenarmee“ auftaucht.

    Dieses Wegesehen bei vielem, was ja nun an sich alles andere als deutsch ist, scheint doch System zu haben.

    • Lindblom…Vielleicht steht da irgendwo ein riesengroßer, ausgehöhlter Zossen in der Gegend rum.

  • Die „Meldestellen“ in Deutschland sind halt anderweitig beschäftigt. Ich sage nur rechtsseitige Halsstarre.

    • Wo ist denn DEIN Klarname ? Ich seh NIX.

      • Den kennt nur der VS😀

  • Corruptusverschwindibus – würdig einer Schälfrucht.

  • Im Bereich Asyl und Abschiebung herrscht totales Behördenversagen . Und das vor dem Hintergrund, dass der deutsche Steuerzahler verpflichtet ist, jede Person, egal ob Deutscher oder Ausländer, die sich in Deutschland aufhält (!), mit dem Existenzminimum zu versorgen. Das hat das BVerfG 2012 entschieden.
    Wenn die Finanzämter so arbeiten würden, dann wäre Deutschland längst pleite. Aber dieses Chaos ist anscheinend politisch gewollt. Anders ist es nicht zu erklären, dass Deutschland immer noch kein Einwanderungsgesetz mit konkreten Einwanderungsbedingungen hat. Und im Gegensatz zu NGO’s haben wir Steuerzahler kein allgemeines Klagerecht, um uns gegen diese Steuergeldverschwendung zu wehren.

  • Bei Ausländern verliert die Bundesagentur mal gern den Überblick, aber wehe der biodeutsche Bürgergeldempfänger schreibt nicht genug Bewerbungen, dann wird mit Sanktionen gedroht.

    • Mehr und mehr bin ich überzeugt davon, dass das System hat.

      Genau so, wie jetzt die eingeschränkten Ticketkontrollen bei der Bahn.

      Da es „die“ Deutschen aber alles nicht weiter zu stören scheint, wird munter einfach weiter gemacht.

      Allerdings: Mit welchem Ziel?

      • Einen Bürgerkrieg provozieren? Deutsche vs. Ausländer?
        Ist der Import von Fremden ein Ablenkungsmanöver? Von was?
        Was haben DIE wirklich vor?

        • Das frage ich mich schon seit langem.
          Allerdings kommt dazu noch die Frage, ob es dafür überhaupt keine rationale Erklärung geben kann.

          2
  • Wir sind uns doch im Klaren, dass den zuständigen Stellen nicht bekannt wer und wieviele „Geflüchtete“ im Land sind. Und wenn sie es wissen, belügen sie uns nach Strich und Faden. Das gilt auch für die Kosten, die für die Migration anfallen.

  • „Tausende Kurzzeit-Migranten verschwinden im System“
    Aus welchem „System“? So lange die nicht einreisen, ist die Zahl der Bewillgten doch egal. Und wenn das AA zugestimmt hat, dann reisen die per Visum ein. Bei der Einreise werden sie im „System“ erfasst. Was nach den acht Monaten passiert lässt sich leicht nachverfolgen, wenn man dem Strom des Geldes folgt. Mir schwant, dass die offiziellen Stellen eher nach einem Grund suchen, ihr gewöhnliches Schulterzucken zu rechtfertigen. Die wollen es garnicht wissen. Die Linken freuen sich über jeden, der hier bleibt. Den Scherbenhaufen überlassen sie dem Steuerzahler.

  • Spricht nicht einiges dafür, dass sie von „Kurzzeit“ auf „Langzeit“ gewechselt sind und mit anderer (anderen;-)) Identität (en) Bürgergeld kassieren?

  • Die Regierungen der letzten 40 Jahre kommen ihren gesetzlichen Aufgaben nicht nach und machen sich damit strafbar. Offenbar stehen in diesem Land sehr viele Personen über dem Gesetz – der Polit- und Finanzadel lassen grüßen.

  • Egal, Deutschland ist ein reiches Land, wir haben Platz und freuen uns. Schließlich brauchen wir Facharbeiter. Außerdem ist der aufgeblähte Behörden-Apparat mit anderen wichtigen Dingen beschäftigt. Also Klappe halten und weiter ÖR gucken.

  • Ganz offenbar fehlt der politische Wille unser linkspopulitischen Elite die Mißstände abzustellen wie in dem Artikel geschildert. Außer Lippenbekenntnisse und nahezu wirklungslosen Aktionen (Grenzkontrolle, die sehr uneffizent sind) gibt es keinerlei Lösungsansätze.
    Gleiche Spiel:
    Seit 40 Jahren gibt es keine zentrale Erfassungsstelle für Asylsuchende, geschweige eine Fingerabdruckerfassung, obwohl nachweislich sehr viele unter verschiedenen Identitäten Anträge stellen und auch entsprechend mehrfach das Geld beziehen …
    Auf fast allen Ebenen in diesem Bereich ansatzweise das gleiche Bild (Abschiebepraxis, Rückführung in die Erst-EU-Länder usw). …
    Ein Schelm wer da böses denkt …

  • Tausende Kurzzeit-Migranten verschwinden im System. Ist doch nicht verwunderlich… Den Asylanten reichen ein paar Tage um Asyl zu beantragen, die Kontonummer anzugeben um die monatlichen Gelder abzugreifen und mit neuer Identität erneut Asyl zu beantragen. Schon sind von den 10 fach Idenditäten Neun aus dem System verschwunden, aber alle Zehn kassieren Sozialhilfe/Asylgeld etc.
    Möglicherweise werden sogar noch die Neun Unterkünfte untervermietet und nochmal ein Vermögen eingeheimst. Mit diesen Links-Grün-Extremistischen Brandmauerparteien wird sich an diesem geförderten Sozialbetrug auch nie etwas ändern !

  • Hauptsache sie kriegen Geld von uns, am besten mehrfach…

  • Die „Kurzzeitmigranten“ müssen schnell noch den Deutschen Pass bekommen , damit sie nicht im System verschwinden. Alles nur noch Irre

  • nennt sich Umvolkung und ist Teil der globalistischen UN Agenda2030 der sich unsere WEF-Marionetten Regime unterworfen haben.

    • Young Global Leader´s Ships. All you can eat.

  • Niemand braucht sich zu „wundern“: Das ist ALLES so GEWOLLT, sonst würde da ganz anders verfahren werden !

    Scheint aber kaum einer zu kapieren !

  • Nirgendwo auf der Welt ist es so einfach an Geld zu kommen als Ausländer/Migrant wie in Deutschland,aufgrund unserer Politik.Wir müssen dem ganzen ein Ende setzten.Man sieht doch durch die Veröffentlichung wie die Welt belogen und benutzt wird von den Reichen und Politikern.Das gleiche machen unsere Politikerin in unserem Land mit uns auch.Jetzt ist sogar rausgekommen das es eine „Spionin“ in der SPD gab,die sogar für den BND arbeitete und Jeffrey Ebstein mit Informationen fütterte.Der die dann wahrscheinlich auch weiter übermittelte an mächtige Hintermänner die die Strippen ziehen und Druck auf unsere Politik ausgeübt hat.Jetzt weiß man warum soviele hirnlose Dinge durchgesetzt wurden von unseren Regierung…sei es die Klimapolitik,der ganze Schwachsinn mit CO2 usw.

  • Frag Euch, warum unsere Politiker uns und unser Land so sehr hassen?

  • Und ich erst !
    Aber du bist ja leider viel zu feige.
    Du denunzierst natürlich anonym.

  • Ich vermute, dass ein Paar NGOs das gezielt vermitteln um die Statistiken zu unterwandern/umgehen und auf dem Weg noch mehr Ausländer hier rein zu bekommen, bevor Volk und Politik merken was los ist, denn beide haben in der Masse den Knall nicht gehört!

    Es ist auch nur ein Loch im Lochblech gegen unkontrollierte Einwanderung. Mit Stellschraubenpolitik à la cdu bzw Koalition der Unwillligen (die mit diesen Worten ihre Untätigkeit und Hilflosigkeit kaschiert) ist da nichts zu holen

    • Danke für den Link!

      Das ganz erschreckende an diesem Fall ist, dass die deutsche Gesellschaft so wehrlos ist. Wie chloroformiert.

      Dass es eine halbe Stunde dauert bis zwei mutige Männer eingreifen.

      Es ist als hätten die Schafe, die bösen Wölfe (noch nicht einmal im Schafspelz!) ins Gehege geholt, weil sie naiv oder dumm dachten, oder zu verpeilt waren, um zu erkennen, dass nicht jedes Tier so harmlos ist wie ein Schaf.

      • Und natürlich nicht zu vergessen, die Ideologen unter den Schafen, die immer noch so tun, als gäbe es keine Wölfe im Gehege.

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