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Arbeitsministerin

Bärbel Bas besuchte seit Amtsantritt nur zwei Betriebe

SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas hat seit ihrem Amtsantritt im Mai 2025 nur zwei Betriebe besucht. Das ergab eine Anfrage der Bild-Zeitung. Im selben Zeitraum nahm sie an 21 Treffen mit Gewerkschaften und Sozialverbänden teil.

IMAGO/BeckerBredel

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SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas hat seit ihrem Amtsantritt offenbar kaum direkte Vor-Ort-Termine in Unternehmen wahrgenommen. Auf Anfrage teilte ihr Ministerium gegenüber der Bild-Zeitung mit, dass es bislang lediglich zwei dokumentierte Besuche in einzelnen Betrieben gegeben habe – beide mit dem Schwerpunkt Ausbildung. Seit Mai 2025 ist Bas Arbeitsministerin. Besonders auffällig ist die Zahl im Vergleich zu ihren Besuchen bei Sozialverbänden und Gewerkschaften: Die Liste der Gespräche mit Interessenvertretungen ist wesentlich umfangreicher. Seit Amtsantritt absolvierte Bas demnach 15 Termine mit Arbeitgeberverbänden sowie 21 Treffen mit Gewerkschaften und Sozialverbänden, so die Bild-Zeitung.

Laut dem Ministerium soll Bas in ihrer Amtszeit bislang allein am 10. November 2025 an einem Treffen der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ auf dem Aqua-Campus der Berliner Wasserbetriebe teilgenommen haben. Ein zweiter Termin folgte am 21. Januar 2026. Dort besuchte sie das Ausbildungszentrum der ABB AG in Berlin. Weitere konkrete Unternehmensbesuche führt das Ministerium in seiner Übersicht nicht auf – offenbar, weil es sonst keine gab. Geplant ist am 12. März ein Besuch bei Rolls-Royce in Dahlewitz. Zudem ist eine Sommertour angekündigt, bei der die Ministerin verschiedene Unternehmen besuchen will. Dann könnte die Zahl der Besuche nach einem Jahr Amtszeit als Ministerin also steigen.

In der Amtszeit der SPD-Politikerin habe es, so berichtet es die Bild weiter, Gespräche mit Vertretern von Volkswagen und der Deutschen Bahn sowie mit Gewerkschafts- und Betriebsratsvertretern von ThyssenKrupp gegeben – völlig ohne Kontakt ist Bas also nicht. Dabei handelte es sich nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales jedoch nicht um klassische Besuche in den jeweiligen Betrieben.

Zuletzt hatte sich Bas bei den Arbeitgebern des Landes Gelächter und Unverständnis eingebracht. Ende Januar hatte die Bundesarbeits- und Sozialministerin auf dem Deutschen Arbeitgebertag das Rentenpaket vor den Arbeitgebern verteidigt und dafür höhnisches Gelächter geerntet. „Von einer Verlängerung der Haltelinie profitieren alle Generationen“, behauptete Bärbel Bas. Es gehe dabei auch „nicht um Geschenke, sondern ein Grundversprechen unseres Sozialstaates.“ Weiter erklärte sie: „Wir finanzieren diese Haltelinie aus Steuermitteln. Wir belasten damit die Beitragszahler nicht.“ Darüber lachten die Arbeitgeber – nach dem Bas-Satz war das deutlich hörbar. Denn Steuerzahler sind schließlich auch Beitragszahler. Dieses Lachen aber gefiel der Ministerin gar nicht und brachte sie auch merklich aus dem Konzept. „Ja, das mag für sie lustig sein“, stotterte Bas pikiert. „Aber wir hätten… das ist, das ist überhaupt nicht lustig! Weil wir wirklich die Beiträge… nicht… übrigens, bei der Rente, das ist der stabilste Zweig seit Jahren, 18,6 Prozent… übrigens zahlen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in dieses System ein“, sagte Bas, die sich in ihrem Redetext ganz offensichtlich verloren hatte.

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90 Kommentare

  • Dafür war sie 200 mal beim DGB.

    • Welcher Arbeitgeber sollte sie auch einladen, wenn sie doch die Arbeitgeber als „zu bekämpfende Feinde“ betrachtet?

      • Unfähigste(r) Arbeitsminister(in) ever.

    • wen wunderts, der DGB ist doch schließlich die Vorfeldorganisation der SPD . Die DGB Vorsitzende ist doch ein SPD Mitglied

      • Genau. Die lachen zwar auch über sie. Tun es aber heimlich…..

    • da war ja erich honecker noch besser. der war staendig mit bauhelm irgendwo bei den werktaetigen zu sehen. und alles dann in der aktuellen kamera abends schoen
      zusammengefasst von nachrichtensprecher klaus feldmann. der 2megabit-chip bei robotron in dresden, trabiproduktion in zwickau, spaeter dann auf dem kutter bei den hochseeschiffern, und dann einweihung von wohnung im berliner plattenbau mit arbeiterfamilie, selbst bei unserem fleischer im prenzlauer berg hat honni noch kurz vor dem fall der mauer vorbeigeschaut – aus verbundenheit mit dem handwerk. die spd schaut sich ja alles moegliche von der sed ab, aber die propagandaechte volksverbundenheit halt nicht. – im osten liegt die spd bei 6% momentan. proletarier aller laender vereinigt euch.

  • Wieso nur? Nachdem Frau Bas den Arbeitgebern ihr wahres Gesicht und ihren mangelhaften Umgang mit diesen und mit berechtigter Kritik gezeigt hat, können wir ob dieser mutmaßlich unfreiwilligen Schadensbegrenzung nur froh sein.

    • Sie hat einfach Angst vor echten, ungeframten Menschen, insbesondere vor Ex-Wählern, die ihr die Wahrheit über ihre verlogene Politik sagen könnten.
      Wer das linksgrüne Narrativ zur „Wahrheit“ erhebt, muss Angst halt vor der Realität haben.
      „Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen.“ (Hannah Arendt)

  • Was ungute Gefühle auslöst, vermeidet man in der Regel.

  • Bei den Gewerkschaften gibt es immer so leckere Schnittchen mit Roastbeef oder Lachs. Dazu Proseccochen.

    In der Betriebskantine immer bloß olle Currywurst.

  • Es ist zu vermuten, dass Frau Bas sich nicht sonderlich für das Fußvolk interessiert.
    Es soll Leute geben, die sich für etwas Besseres halten und völlig von der Realität abgehoben sind. Irgendwie erweckt sich der Eindruck, dass dies hier und mit den allermeisten Politikern passiert ist.
    Nur die Gewerkschaften sind für sie wichtig.
    Aber wer bitteschön erwirtschaftet das Geld, von dem alle Politiker leben?
    Wer ist der Finanzier ihrer monatlichen Soläre und Pensionen?
    Wer bezahlt letztendlich die Rechnung von Allem?
    Wer bezahlt die ganzen Beiträge?
    Wer ist es?
    Natürlich alles rhetorische Fragen, die aber immer wieder in den Raum geworfen und verinnerlicht werden sollten!

    • Und Du glaubst, deine Ministerin würde sich für dich interessieren?
      Du bist doch nur Mittel zum Selbstzweck und dafür unterwirfst Du dich, arme Haut.

      • Ja, es ist merkwürdig, dass dieser Jung-Troll durch AN auch mit seinem 20. Nick geschützt seine volksverhetzenden Parolen absondern darf. Während kritische Kommentare zensiert werden.

        • Jetzt haben sie ihn mal kurz ausgesetzt. Aber bald hat er wieder volle Narrenfreiheit.

          4
        • Sorry, aber wen juckt denn das Getue von diesen Gestalten? Die sind zum nerven hier, weiter Nix… ist wie ein Hundehaufen am Straßenrand: Ich sehe ihn und trete NICHT rein… Gut ist’s😉

          2
  • Nicht schlimm. Ihre 20.000€ Grundgehalt + Zuzahlungen bekommt sie trotzdem.

    • Deshalb besucht sie ja im März auch Rolls-Royce…..

      • wird das nicht im volksmund „champagnersozialisten“ genannt ?

  • Für mich fehlt bei Ihr die komplette fachliche Kompetenz für den derzeitigen „Job“. Dies soll keine Abwertung der Person sein aber …..

  • Die Frontlinie zum Feind wird ungern überschritten.

  • Was soll sie auch bei Arbeitern?

  • Warum sollten es mehr sein? Wer will schon den Faulen bei der Arbeit zusehen? (Satire aus).

  • Die chinesische Neujahrs-Gala hat unsere Bundesministerin für Arbeit und Soziales auch verpasst:
    https://www.youtube.com/watch?v=R40IDdAkRZM

    • Sonst kommt die Semantik-Antifa aber deutlich eloquenter rüber. Geben Sie sich Mühe, Gallore.

  • Bas hat eine schwere Arbeitsphobie.
    Sie versuch die Arbeit so gut es nur geht zu meiden.
    Dafür hat sie den passenden Posten.

  • Kontakt mit der Wirklichkeit kann man nicht allen Politikern zumuten. Wie sollen sie denn dann noch richtige Entscheidungen treffen können?

  • Ich besuche meine Gegner auch nicht

    • Ich trinke auch nur mit Freunden.

  • Dann ist sie ein völlig Fehlbesetzung. Schlimmer als ich bisher gedacht habe.

  • Und? Ist doch begrüßenswert wenn Baumschul-Babsi die hart arbeitende Bevölkerung nicht mit inhaltsleeren woken linken Floskeln nervt.

  • Es sind die Angestellten des Öffentlichen Dienstes, die zwischen ihren Kaffeepausen wertschöpfende Arbeit leisten. Es sind die Verdi Funktionäre, die das Land mit harter Arbeit am Laufen halten. Es sind die enagierten Büroleiter (kurz vor dem Burnout) der AWO und der Caritas, die unsere Alten pflegen und unsere Kinder (und die der ganzen) Welt betreuen! Bärbel steht an der Seite der Arbeitenden und nicht auf der Seite inkompetenter Maßanzugträger. Bärbel for President!

    • 🤣🤣🤣
      Sagen Sie bitte, dass das Satire ist.

    • Satire und Spässchen wird hier häufig nicht erkannt….selbst wenn sie mit dem Holzhammer daherkommt.

      • Auch Satire muss nicht jedem gefallen, siehe Böhmermann.

        • Das ist keine Satire. Das sind Lügen.

          5
  • Sie träumt von sozialistischen Staatsbetrieben wie in der ehemaligen DDR. Dort führen dann Parteimitglieder die Betriebe.

  • Naja, Hauptsache die Frauenquoten stimmt …

  • Das Model „Mett Mario“ macht offenbar Schule.

  • Sich in der realen Welt aufzuhalten scheint für Bas ein gefährliches Unterfangen zu sein, da bleibt sie offensichtlich lieber unter Ihresgleichen.
    Auserdem, welchem Politiker geht es wirklich und ernsthaft um das zugewiesene Amt, oder doch eher um die Bezüge und finanziellen Vorteile daraus.
    Man erkennt es an der entsprechenden Qualifizierung der Amtsinhaber, die oft nichts mit ihren Aufgaben zu tun hat.
    Der Facharbeitermangel setzt sich selbst in den Regierungsreihen fort.

  • Was den Arbeiter angeht…es interessiert sie nicht…es soll buckeln und zahlen…🤣🤣🤣🤣

    • Vielleicht geht sie nicht weil sonst jemand lachen könnte….😊

      • Genau das ist der Punkt.
        Die weiß ganz genau, was bei ihrer Sichtung in den Betrieben passieren würde.
        Das weiß ihre SPD-PR-Agentur natürlich zu verhindern.
        Drei solcher Auftritte mit Pressevertretern und die SPD könnte einpacken.
        Wenn die anreist, muss man die Führung und Belegschaft in die bezahlte Freistellung schicken.

  • Apollo ist es scheinbar nicht wert, sich mit dieser Show weiter zu befassen, solange diese Art von Trolls toleriert werden.

    • Man kann und sollte Trolle einfach ignorieren… dann stören die einen nicht👍🏻… oder aber… man geht ihnen auf den Leim. Dann erreichen die das, was sie wollten und Sie haben sich und A-N einen Bärendienst erwiesen😉

  • Ich denke der Titel der „Arbeitsministerin“ ist überholt. Falls Vorschläge zur Umbenennung gesucht werden:
    Klassenkampf-Ministerin für Sozialstaatserweiterung

  • Warum sollte sie Betriebe besuchen?
    Dort wird etwas getan was sie nicht kennt gearbeitet.
    Dann lieber zu den Gewerkschaften, wo getan wird was sie sehr gut kennt, gendersensibles Gelabere.

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