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Sechsstelliger Schaden

Elektroauto brennt plötzlich – Mehrere Häuser und danebenliegende Autos beschädigt

In Schwaigern nahe Heilbronn ist ein Elektroauto plötzlich in Brand geraten – das Feuer sprang dabei auch auf ein Wohnmobil mit darin befindlichen Gasflaschen über, die daraufhin explodierten. Insgesamt wurden mehrere Autos und Wohnhäuser beschädigt.

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Symbolbild (IMAGO/Gottfried Czepluch)

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Elektroautos können unter bestimmten Umständen plötzlich Feuer fangen und sind dann auch noch meist schwer zu löschen – das wurde am Montagmorgen auch in Schwaigern im Kreis Heilbronn zum Problem. Wie die Polizei mitteilte, war ein Elektroauto in Brand geraten – schnell griffen die Flammen auch auf einen nahestehenden Wohnwagen über. Darin befanden sich jedoch Gasflaschen, die daraufhin explodierten und dabei wiederum andere Autos beschädigten.

Selbst das Wohnhaus, neben dem das Elektroauto gestanden hatte, wurde durch die Flammen beschädigt. Außerdem wurde sogar ein gegenüberliegendes Wohnhaus beschädigt. Als die Freiwillige Feuerwehr des Ortes eintraf, konnte sie verhindern, dass das Feuer auf die Wohnhäuser übergriff. Elektroauto und Wohnmobil brannten unterdessen lichterloh – zu Beginn soll es durch die Kombination aus Gasflaschen und Elektroauto zu einer hohen „Dynamik der Flammen“ gekommen sein.

Die Auswirkungen des Brands waren dabei indirekt noch größer: Der Rauch, der sich aus dem Brand entwickelte, sorgte für eine Beeinträchtigung des Verkehrs auf der B293. Die Straße wurde jedoch nicht gesperrt.

Elektroautos sind oftmals besonders schwer zu löschen: Das liegt an Lithium-Ionen-Batterien, in denen sich brennbare Elektrolyte befinden. Bei Beschädigung kann dabei ein „Thermal Runaway“, also eine Art Kettenreaktion, entstehen. Das Feuer wird am Ende selbstversorgend, da die brennende Batterie durch den „Runaway“ eigenen Sauerstoff herstellt.

Ob es bei diesem Brand zu einem „Thermal Runaway“ gekommen ist, ist unklar – laut Angaben der Einsatzkräfte sei das Löschen des brennenden Elektroautos kein größeres Problem gewesen. Vorsorglich wurden drei Menschen ins Krankenhaus eingeliefert. Als Ursache für den Brand wird bislang ein technischer Defekt am Auto vermutet – der Schaden soll sich insgesamt auf einen mittleren sechsstelligen Betrag belaufen.

bc

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47 Kommentare

  • Die Versicherungssummen dieser tollen Kisten werden bald durch die Decke gehen ! Ist jetzt schon höher als beim Verbrenner soweit ich weiß !

    • Stimmt, meine Prämie ist um 45% gestiegen!

      • Ist das etwa das grüne Wirtschaftswachstum?

      • Haben Sie etwa so’n Vehikel???
        Wenn nicht, sofort Versicherer wechseln!

    • Versicherungen werden immer politisch gesteuert und somit die Mehrkosten auf andere Verträge verteilt.

      • Versicherungssozialismus….

      • Wir haben auch weitaus mehr Verbrenner als E-Autos auf der Straße. Da ist es logisch, dass es dort mehr Fälle gibt. In dem Artikel wird nicht der prozentuale Anteil genannt. Es wird auch nicht die durchschnittliche Schadenssumme bei einem E-Auto genannt. Spätestens hier dürfte es für die Versicherer teurer werden.

      • Sind das wieder so Faktenchecker, die mir erzählen, dass mich meine eigenen Augen und Ohren hinters Licht führen und dass nichts mit nichts zu tun hat?

      • War erst ein Bericht, mit einer E-Kiste, wo der Beifahrer trotz Feuerlöscher nicht mehr zu retten war, was beim Verbrenner wohl noch gelungen wäre.
        Lasst Ihr RRG Spinner gerne außen vor und die Zeit die die Löschung andauert, ist ja auch im Artikel als wesentlich länger beziffert.
        Takatuka – Land lässt grüßen und lächerlich wie immer bei RRG Volldeppen.

    • Verbrenner fliegen dauernd in die Luft und wenn so ein Daimler Diesel explodiert ist eine ganze Häuserzeile futsch. Aber das will der Booooooomer mit seinem Huuuuuuuuuut am Steuer natürlich nicht hören.

  • Heilbronn? In welchem Bundesland noch einmal? Im „grünen“ BW?
    🤞 Macht nix!

  • Mit einer Gasflaschenverbotszone wäre es glimpflicher ausgegangen.

  • Es war ein Transauto.
    Es hatte sich schon immer als Verbrenner identifiziert, wurde von Fabrikarbeitern ab Werk aber einfach „Elektroauto“ zugewiesen.
    Heute hat es sich gerächt.

  • Neues Modell: E-Auto-Verbrenner

    • Quasi ein Hybride 🤣

    • Gegendert…

  • Nichts geht über meinen schwedischen Diesel.

    • Mein Reden!

  • Vor allem skandinavische Autofähren lassen keine E-Autos an Bord, da bereits mehrfach abgefackelt. E-Auto-Batterien sind kaum löschbar! Übrigens gibts viele Parkhäuser wo das Parken von E-Autos nicht gestattet ist!

    • Es geht voran!

    • Muss wohl im Auenland sein wo du herkommst. In Deutschland sind Stromer nirgends verboten. Da sie abgasfrei sind, sind sie für Tief Garagen sogar sicherer.

  • Mit Verbrenner wäre das nicht passiert…. obwohl…hatte BMW da nicht mal ein klitzekleines Problem bei den X6 mit der Batterie? Tut mir leid für die betroffenen Leute die nichts dafür können und es ausbaden müssen. Vermutlich hilft der Staat ganz schnell und unkompliziert wie im Ahrtal.😬😬😬

    • Nichts dafür können???
      DIE haben sich den Quatsch doch SELBST gekauft. Oder sind die gezwungen worden?
      Jetzt schreiben Sie nicht, man konnte das nicht wissen. Physik/Chemie, 10. Klasse.

  • Tatsächlich brennen E Autos VIEL seltener als Verbrenner.
    Die Zellen haben normalerweise KEINEN runaway effect das passiert nur mit anders gebauten Modellbau Lithiumbatterien.
    Auch das Löschen ist in Wirklichkeit einfach und man brauch nicht das Fahrzeug in einen Container zu tauchen sondern bloß zu kühlen. Kühlen ist die Standardvorgehensweise egal welches Fabrikat.
    Viel des vermeintlichten „Wissens“ ist mediengeprägt und VÖLLIG FALSCH!

    Wer genaue Info will:
    „Firefighters speak plainly: Burning electric cars – a safety risk? – C. Emrich & H. Ehrenberg“ vom „Geladen – The German Battery podcast“
    ist auf Deutsch und C. Emrich ist Chef der Freiburger Feuerwehr, Ehrenberg ist Professor für Batterietech

    • Ich erinnere mich an meine Tätigkeit als Planer während des ersten PV-Hypes.
      Da hieß es plötzlich PV-Anlagen auf Häusern seinen für die Löschkräfte lebensgefährlich aufgrund der hohen Gleichspannungen im Modulfeld. Und wenn die Feuerwehr kommt und das Licht anmacht, dann ist die Spannung sofort wieder da.
      Habe dann mit einem Brandexperten gesprochen, der sagte dass es kein Problem gibt. Die Wurfweite eines C-Strahlrohres reicht so weit, da bewirkt die Spannung Nichts mehr. Außerdem sind die Module sehr schnell sehr tot.

      Aber die Panik ging durch alle Medien.
      Einer erzählt / schreibt irgendwelchen Mist und alle Anderen kopieren den, meistens noch mit einem Aufblähfaktor.

      • Das mit der Spannung und dem „Licht anmachen“ ist natürlich Käse.
        ABER: Ein Problem für die Feuerwehr gibt es bei Bränden in Häusern mit Solarpanels auf dem Dach dann doch:
        Die Feuerwehrleute bekommen das Dach (je nach Bedeckung mit Panels) nicht so leicht auf – bzw. die Panels behindern das Öffnen oft stark bzw. Verzögern das Öffnen erheblich.
        – Was einerseits die Feuerwehrleute gefährdet, die auf dem Dach sind und das Öffnen des Dachs versuchen – wärend es darunter brennt.
        – Und andererseits das Löschen stark verzögern kann.
        Das ist keine Erfindung von mir, sondern von einem Mitglied der FFW hier, der diese Problematik aus eigener Erfahrung geschildert hatte.
        Der hat mit seiner Truppe auch mal eine Übung zu einem brennenden E-Auto in einer TG geschildert:
        In der Übung gings allerdings nicht darum, dieses Auto eventuell löschen zu können – das wurde von vornherein als unmöglich angesehen!
        Es ging rein darum, eventuell Personen aus der TG retten zu können – unter Vollschutz!
        Das mal als Ergänzung zu der Problematik…

  • Ich finde, Elektrokarren sollten verpflichtend großflächig den Warnhinweis in auffälligen Farben tragen: „Achtung! Potenziell brandgefährlich!“
    Quasi a la Zigarettenschachteln.

  • Kommt jetzt ein Gasflaschenverbot?

    • Ich befürworte eher ein Flaschenverbot in der Politik….

    • Gasflaschen haben laut Gesetz nichts in Garagen verloren.
      Viele Garagen werden als Mülllager mißbraucht.
      Es wird lediglich nicht kontrolliert.
      Es ist eine Ordnungswidrigkeit. Das kann, wenn es durchgesetzt wird, schon mal 500 Euronen kosten.

      -25
      • Das Wohnmobil stand im Freien, fast alle Garagen sind zu niedrig dafür.
        Gasflaschen entzünden sich nicht selbst, Li-Ionen Akkus manchmal schon, da brennt dann die Bude wegen einem E-Scooter oder Radl ab.

        • Don’t feed the troll!

          -6
      • Die waren ja auch im Womo daneben

      • Ich dachte eher an die vielen Campingwagenbesitzer.
        Wie Sie jetzt auf Gasflaschenmülllager in Garagen kommen, weiß ich nicht.

        • DU DENKST… muss das dann gerade hier sein ?

          17
        • Nomen est Omen … naja, manchmal auch das Gegenteil 🙁

          2
  • War nur eine Frage der Zeit, wird viel mehr werden.

  • Ach was, E-Autos können nicht brennen. Isch schwör.🫣🫣🫣

  • E- Auto Branding. Sollte man besser gleich eine Brandversicherung Police fürs E-Auto zu der teuren Versicherung abschliessen?

  • Ja ist denn schon wieder Silvester, oder hatte die Antifa Betriebsausflug ?

    • Die legen lieber Grillanzünder auf die Reifen von Verbrennern ,vorzugsweise SUV.

  • Advent, Advent, ein Parkhaus brennt. Erst eins, dann zwei,…

  • „Die Zukunft ist elektrisch“
    Der Untergang wohl auch….

  • Wartet mal, bis ein Wasserstoff-Auto hochgeht. Da wird’s krasse Bilder geben. Da wird sich Putin sagen: „Da brauch ich gar nicht kommen. Die machen’s von selbst.“

  • Na hoffentlich kriegen das mit dem „Thermal Runaway“ nicht die linken Autoabfackler mit die regelmässig in Berlin oder anderen Großstädten rumzündeln wenn ihnen langweilig ist. Sonst hat die Feuerwehr ja noch mehr Arbeit wenn die sich auf E-Autos spezialisieren.
    In 2einhalb Monaten ist wieder 1,Mai

    • E-Karren werden nicht abgefackelt, die sind ja nicht kapitalistisch. Die sind lieb.

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