Asylbewerber
Migrationskosten in Milliardenhöhe – BAMF muss Integrationskurse streichen
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat kein Geld mehr für Integrationskurse – zuletzt gab man dafür eine Milliarde aus. Jetzt werden Berechtigungsscheine vom BAMF nicht mehr ausgegeben. Aus der SPD gibt es daran scharfe Kritik.
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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat den Zugang zu Integrationskursen für bestimmte Gruppen vorläufig eingeschränkt. Grund sind hohe Kosten. In einem Rundschreiben an Kursträger teilte die Behörde mit, dass „bis auf Weiteres“ keine neuen Teilnehmer mehr zugelassen würden, sofern für sie keine gesetzliche Verpflichtung zur Kursteilnahme besteht.
Ein Sprecher des Bundesministeriums des Innern und für Heimat bestätigte gegenüber der Welt den Versand des Schreibens. Betroffen sind unter anderem Asylbewerber im laufenden Verfahren, Geduldete sowie Flüchtlinge aus der Ukraine. Sie konnten bislang nach Maßgabe freier Kapazitäten an Integrationskursen teilnehmen.
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Rechtsgrundlage der bisherigen Praxis war Paragraf 44 des Aufenthaltsgesetzes. Demnach konnten die genannten Gruppen Zugang erhalten, wenn Plätze verfügbar waren. Diese Regelung wurde auch auf Ukrainer angewandt, um eine rasche Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Diesen Zugang so fortzuführen, ist jedoch schlicht zu teuer: In dem Schreiben verweist das BAMF auf „finanzielle Herausforderungen“ sowie auf „mehrere überplanmäßige Ausgaben“ in den vergangenen Jahren. Künftig sollten sich die Zugangsmöglichkeiten „stärker an den hierfür verfügbaren Mitteln im Bundeshaushalt ausrichten“. Für das laufende Jahr ist rund eine Milliarde Euro für Integrationskurse vorgesehen.
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Bereits erteilte Zulassungen behalten nach Angaben der Behörde ihre Gültigkeit. Zudem bestehe für Betroffene weiterhin die Möglichkeit, als „Selbstzahlende“ an Kursen teilzunehmen.
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Die bundesfinanzierte Deutschförderung sei „eine äußerst wichtige Voraussetzung“ für Integration. Berufssprachkurse (BSK) gehörten „zu den wichtigsten Instrumenten, um Zugewanderte sprachlich auf Ausbildung, Beruf und Studium vorzubereiten“, fuhr sie fort. Der Bund bleibe „aufgefordert, seiner Verantwortung für die Integration in Beruf und Gesellschaft gerecht zu werden“.
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Auch die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation, Melanie Leonhard, äußerte sich gegenüber Welt kritisch: „Um arbeiten zu können, braucht es Sprachkenntnisse – ohne ausreichende Deutschkenntnisse gelingt Zugewanderten der Schritt auf den Arbeitsmarkt in der Regel nicht. Die Aussetzung der Integrationskurse erschwert die gesellschaftliche Teilhabe, verbaut den zugewanderten Menschen ihre Zukunftschancen und macht es Unternehmen noch dazu schwieriger, dringend benötigte Arbeitskräfte zu finden.“
„Deswegen geht die Rechnung am Ende nicht auf“, fuhr die SPD-Politikerin fort. Die höheren Sozialausgaben übersteigen langfristig die Einsparungen um ein Vielfaches. Das ist keine weitsichtige Politik für Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Steuerzahler.“
Hamburgs Integrationssenatorin Melanie Schlotzhauer kritisierte ebenfalls die Linie des Bundes. Dieser ziehe sich bei der Finanzierung der Flüchtlingskosten „immer weiter zurück“ und wälze Aufgaben auf Länder und Kommunen ab: „Dabei kann Integration nur im engen Schulterschluss zwischen Bund, Ländern und Kommunen gelingen. Das bedeutet aber auch, dass der Bund zu seiner Verantwortung stehen muss.“
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Auch Bildungsträger berichten von unmittelbaren Folgen. Die Hamburger Volkshochschule (VHS) verweist auf einen hohen Anteil von Teilnehmern mit Berechtigungsschein des BAMF. Deren Direktor Uwe Grieger erklärte: „Allein in der Hamburger Volkshochschule (VHS) erhalten fast 50 Prozent der Integrationskursteilnehmenden einen Berechtigungsschein vom BAMF. Betroffen sind allein im Januar und Februar 2026 sieben geplante Kursstarts mit rund 120 Teilnehmenden und können nur noch teilweise durchgeführt werden. Dieser abrupte Stopp ist von der VHS für die Teilnehmenden und Kursleitungen nicht zu kompensieren und wird eine große Lücke hinterlassen.“
Nach Angaben der VHS sollen soziale Härten abgefedert werden. Im frei buchbaren offenen Programm gebe es deutliche Ermäßigungen, unter anderem für Menschen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Bürgergeld oder Grundsicherung beziehen. Zusätzlich könne der Förderverein „Bildung für alle! e. V.“ auf Antrag Zuschüsse gewähren.
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Der Wegfall von Integrationskursen wird vielen Migranten relativ egal sein.
Integration ist nicht deren Hauptanliegen.
Ich habe das mal bei uns in der VHS beobachtet, als ich einen selbst bezahlten Sprachkurs machte. Die standen im Gang herum, haben sich auf Arabisch über uns lustig gemacht. Die waren von der Behörde geschickt, von alleine wäre keiner von denen gekommen. Das interessiert die gar nicht.
So ist bei den allermeisten…
„bestehe die Möglichkeit, dass sie weiter als Selbstzahlende teilnehmen“
Da wäre ich mal auf die Anzahl der Selbstzahler gespannt. Der sensible Lars wird seinem Friedrich schon wieder auf Linie bringen, Vor den Wahlen soll ia auch jeder Streit vermieden werden.
Thema „Selbstzahlende“: Wie berichtet wurde, haben viele Neubürger für gefälschte Sprachprüfungs-Bescheinigungen erstaunlich viel Geld übrig (mehrere Tausend € für ein Zertifikat). Da sollte doch auch ein Integrationskurs drin sein. Im Ernst: Wenn man mal eine ehrliche Rechnung aufmachen würde, was der Migrations-Irrsinn seit 2015 gekostet hat, da würde unterm Strich eine gigantische Summe stehen.
Raffelhüschen kam auf 55 Mrd. p.a. Das wären schon einmal 600 Mrd.
Es dürfte aber locker auf das Doppelte angewachsen sein dank Inflation und weiterem Zuzug/Einfliegen. Die Billion ist damit geknackt.
Der Großteil der Bürger hat sowohl Merkel als auch den Sozenzwerg danach ins Amt gewählt. Wenn es dadurch der Mehrheit immer schlechter geht, ist mir das recht. Vielleicht sind die nachfolgenden Generationen ja schlauer.
die ganzen Broschüren von Afghanisch, Arabisch bis Süd-Sudanesisch plus Dolmetscher bei Asylklagen, beim Sozialamt und bis vor Gericht, kommen viele weitere Milliarden bei der „Integrationshilfe“ zusammen. Die uns von Merkel geschenkte Vielfalt kostet ungeheure Milliardensummen. währenddessen deindustrialisiert ein Brandmauer-Parteienkartell unser Land, so dass bald gar nichts mehr zum Verteilen übrig ist.
Oder er bekommt endlich mal einen anständigen Haushalt hin. Da kann er die Kosten ja gern abbilden. Bleibt dan halt weniger für anderes.
Eine Milliarde für Integrationskurse?
Und wieviele nehmen an den Kursen auch tatsächlich teil?
Oder: wie teuer ist eine Stunde eines Kurses pro Teilnehmer?
Und dann würde mich interessieren, wie der langfristige Nutzen evaluiert wird, also wieviele der Teilnehmer schaffen es denn in den Arbeitsmarkt usw.? Ohne Frage ist die Sprache der Schlüssel, nur wird das auch entsprechend abgeprüft?
„wie teuer ist eine Stunde eines Kurses pro Teilnehmer? Interessanter wäre die Antwort auf die Frage „Wie teuer ist denn Stunde für die Organisatoren ?
Die Betroffenen werden sicher gleich klagen. 100%😏.
Das natürlich nur mit Prozesskostenhilfe vom Steuerzahler.
Genau. Wenn man überlegt 1 MIlliarde (1.000.000.000 oder 1 tausend Millionen).
Was für ein Wahnsinn. Das Geld wird der Deutschen Bevölkerung herausgepresst und alles verwahrlost aber Hauptsache alle bekommen Integrationshilfe.
Wäre es nicht selbstverständlich sich selbst um Integration als Hier Her Gewanderter zu kümmern. In anderen Ländern wird Sprache und Eigenkapital vorausgesetzt. Wer überprüft, ob die ganzen Zugewanderten nicht Zuhause ordentlich Kapital/Immobilien und sonstiges haben?
Solche Dinge werden nur immer bei den Einheimischen bis ins ariebischte geprüft.
stimmt – mithilfe der Grünen, der Linken, der NGOs. Dieses Klagerecht müsste weg.
endlich mal gute Nachrichten.
Wenn ich in ein anderes Land gehe, dann bekomme ich auch keinen job, wenn ich die Sprache nicht spreche. Das ist aber mein Problem und nicht das Problem des Landes in welches ich zugewandert bin.
Kostenlos darf es diese Kurse schon gar nicht geben. Hierfür sollte zumindest eine Kostenbeteiligung verlangt werden. Dann wird das ernster genommen. Auch muss es Sanktionen geben. Wer nicht regelmäßig teilnimmt, der muss die Kosten komplett selbst tragen.
Eine Milliarde Euro, soll es trotzdem noch geben. Wenn man bedenkt, dass dem Wirtschaftsministerium gerade mal nur knapp das sechsfache des Betrages zur Verfügung steht, dann zeigt sich die ganze Absurdität des Themas und zeigt warum es bei uns nicht funktionieren kann.
Ich denke schon, dass es für diejenige mit klarer Bleibeperspektive kostenlose Deutschkurse geben sollte. Das ist ok, ohne Sprache geht nichts. Aber es muss auch sichergestellt sein, dass ein Nutzen entsteht und es ernsthaft betrieben wird.
Fragen Sie mal gut integrierte Migranten, ob die einen Deutschkurs hatten? Viele haben es auch ohne geschafft, weil sie wollten. Den Österreichern, wo sich das Migrationsproblem sehr stark auf die Stadt Wien beschränkt, streichen jetzt auch die Gelder zusammen. https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/3000000297695/stadt-wien-streicht-deutschkurse-fuer-fluechtlinge
Selbstzahler 😅😂🤣 (ohne gender)
Die meisten steigen doch eh spätestens bei Niveau A 2 aus. Weil dann wird’s mühsam mit der deutschen Sprache…
Ich würde es mal so sagen
Alle Menschen die nicht nach Artikel 16 a
hier anerkannt sind und nicht hier als Fachkräfte bzw. auch benötigte Hilfskräfte,
sich guten Willens sind, für sich und den seinen selbst aufkommen wollen
haben rein rechtlich kein Bleiberecht so sehr ich ihren jeweiliges Wunsch nach einen besseren Leben menschlich verstehe.
Aber das ist weder finanzierbar und hat zur Folge das schrittweise die ganze Staatliche Ordnung zerstört wird.
Sinnfreier Unterricht mit einem überbezahlten Studienabbrecher mit der richtigen Gesinnung. Beschäftigung für Systemlinge.
Man braucht einen Universitätsabschluss in Germanistik bzw. Deutsch als Fremdsprache. Für Kurse für Analphabeten braucht man eine Weiterbildung. Ob das auch für Ausländer gilt, weiss ich nicht. Vielleicht sind auch die Vorschriften geändert worden. 2017 war es noch so, wie oben beschrieben.
Erfolgsstories bei der Integration gibt es seit vielen Jahren. Allerdings ohne Kurse und Bürgergeld. Diese Leute waren fleißig, wollten lernen und kamen auch nicht aus dem muslimischen Dunstkreis. Jeder , der es sehen will, sieht, dass 10 Jahre Integrationkurse keinesfalls für Facharbeiter sorgen.
Kann man so pauschal nicht sagen, es gibt sehr viele Muslime, die sich in DE etwas aufgebaut haben. Nur die Muslime, die seit 10 Jahren kommen, sind ein anderer, na ja, Schlag. Das beklagen viele länger in DE lebende Muslime ja selbst.
So ist es. Ich hatte letztes Jahr ein Gespräch mit einem Afghanen. Er sagte, er habe sich alles selbst beigebracht. Hatte auch relativ schnell eine Arbeit. Das sind die Erfolgsgeschichten und mit diesen Leuten werden wir kaum Schwierigkeiten haben.
Rechtskonform ABSCHIEBEN! Die preiswerteste und PKS-entlastende Lösung.
Diese linksgrüne Regierung kann einfach nichts ausser Geld verbraten.
Wenn ich lese, dass hier Menschen die deutsche Staatsangehörigkeit geschenkt bekommen, ohne dass sie deutsch sprechen, dann frage ich mich, wo geht diese Milliarde hin? Und da alle vom Staat sowieso mit Geld ausgestattet werden, Wohnungen und Heizkosten bezahlt bekommen, wo soll das Problem sein, dass sie den Deutschkurs selbst bezahlen? Integration ist eine Bringschuld, d.h. der, der sich hier wirklich integrieren will, hat etwas dazu beizutragen und nicht nur Leistungen abzusahnen.
Hilfe ja, aber keine Hilfe um jeden Preis!
Was seit gut 10 Jahren in der Migrationspolitik abläuft, ist staatlich legalisierter Raub am deutschen Solidarvermögen.
Integrationskurse sollten auch nachweislich Sinn und Erfolg machen. Und daran hapert es allerdings enorm. Und auch bezahlbar sollten die Kurse sein.
Wäre es nicht viel besser, wir würden das viele, viele Geld in die finanziell flankierte Rückführung in die originären Herkunftsländern stecken. Das wäre wesentlich wahrscheinlicher eine Win-Win-Situation als Ingrationskurse, die sowieso kaum was bringen. Ingration gelingt nur, wenn Integrationswille und Integrationsfähigkeit auch mitgebracht werden.
Dann würde aber die gesamte „Integrationsindustrie“ nichts mehr verdienen.
Die Kurse ganz abschaffen . Die Menschen können das Internet und die Arbeitsstelle nutzen. Die Asylindustrie soll ihr Geld am Markt verdienen.
Warum steht der Steuerzahler in der Verantwortung, dass Leute, die freiwillig hierher „geflohen“ sind, Deutsch lernen? Das ist keine Bring- sondern eine Holschuld. Und wer sich nicht integrieren will, darf gerne weiterziehen.
Alles streichen die haben hier nichts zutun, ab in ihre Heimat, dort können sie Aufbauhilfe machen
Da jault die Asylindustrie natürlich auf. Eine Milliarde jedes Jahr. Völlig krank.
Wir haben nach wie vor Millionen in Deutschland, die hier nicht hingehören.
Keine Integrationskurse bedeutet keine neuen Migranten reinlassen und alle, welche noch keinen Integrationskurs hatten ABSCHIEBEN.
So langsam fliegt uns der Laden um die Ohren!
Bundespräsidentin Angela Merkel übernahm 2005 ein reiches Land und konnte aus dem Vollem schöpfen. Der Blackrock-Manager aus dem Sauerland hingegen übernimmt nun ein bankrottes Schland.