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Lebensmittelsicherheit

Bundesamt warnt vor Mineralölrückständen in veganem Käseersatz

Vegane Käseersatzprodukte können mit gesundheitlich bedenklichen Mineralölbestandteilen belastet sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sieht vor allem für Kinder Handlungsbedarf.

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Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit besteht Handlungsbedarf. (imago images/STPP)

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Vegane Käseersatzprodukte können mit Rückständen aus Mineralöl belastet sein. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat Ende November auf Grundlage eines Monitoring-Projekts aus dem Jahr 2024 vor allem bei Kindern und sogenannten Vielverzehrern auf mögliche Risiken hingewiesen. Für Erwachsene mit durchschnittlichem Konsum sieht die Behörde derzeit kein akutes Gesundheitsrisiko.

Untersucht wurden insgesamt 67 vegane Käseersatzprodukte. In 57 Proben fanden sich gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH). Der höchste gemessene Wert lag bei 12 Milligramm pro Kilogramm in einem Produkt auf Basis von Kokosfett. Aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) wurden in acht Proben nachgewiesen. In sieben Fällen lag der Gehalt über dem derzeit herangezogenen Beurteilungswert von 1 Milligramm pro Kilogramm. Der höchste MOAH-Wert betrug 2,5 Milligramm pro Kilogramm, ebenfalls in einem kokosfettbasierten Produkt.

Nach Einschätzung des BVL tragen vegane Käseersatzprodukte insgesamt nur in begrenztem Umfang zur Aufnahme von Mineralölbestandteilen bei. Gleichzeitig bewertet die Behörde MOAH aufgrund ihrer toxikologischen Eigenschaften als besonders relevant. „Für Kleinkinder, Kinder und Vielverzehrer aller Altersgruppen besteht aufgrund der toxikologischen Eigenschaften von MOAH aber Handlungsbedarf“, erklärte Andrea Luger, Leiterin der Abteilung Lebensmittelsicherheit im BVL, in der Pressemitteilung Ende November.

Rechtsverbindliche Höchstgehalte für MOSH und MOAH existieren bislang nicht. Für MOSH liegen keine Beurteilungswerte vor, da bislang keine gesundheitsschädlichen Wirkungen beim Menschen nachgewiesen wurden. Für MOAH werden hingegen Richtwerte herangezogen, da einzelne aromatische Verbindungen als potenziell genotoxisch und krebserregend gelten.

Nach Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und des Bundesinstituts für Risikobewertung sollten Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln – insbesondere MOAH – möglichst vermieden oder auf ein technisch erreichbares Minimum begrenzt werden. Das BVL sieht vor diesem Hintergrund die Hersteller in der Pflicht, ihre Produktionsprozesse weiter zu optimieren. Weitere Untersuchungen sollen die Datenbasis künftig erweitern.

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Hintergrund des Projekts ist die bislang begrenzte Datenlage zu Mineralölrückständen in veganen Käseersatzprodukten. Diese bestehen häufig aus pflanzlichen Fetten und Ölen wie Kokosfett, Rapsöl oder Sheabutter, die als anfällig für Kontaminationen entlang der Produktions- und Lieferkette gelten. Das BVL kündigte an, die Untersuchungen auszuweiten, um die Datenbasis weiter zu verbessern.

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44 Kommentare

  • Ich wünsche allen Veganern guten Appetit.

    • Mahlzeit .

    • Also den Grünen, denn die Wirkung zeigt sich bei allen, wenn sie den Mund aufmachen machen, hierzu auch der böse Begriff Alien……

  • Ok, vegane Käseersatzprodukte meiden. Geht klar.
    Was sind Käseersatzprodukte?

    • Ist doch wurscht, ne Käse. Hauptsache die „Klimabilanz“ stimmt! *LOL*

      • Hmmm, lecker Klima auf’s Brot…mit Mineralölaroma.

  • Und wie kommt das Mineralöl in die Lebensmittel? Durch die Bearbeitung der Lebensmittel mit Maschinen? Oder wird zur Herstellung der Lebensmittel Mineralöl verwendet? Für Leute, die sich auskennen, ist das vielleicht eine dämliche Frage. Ich weiß es aber, tut mir leid, wirklich nicht.

    • Das vegane Produkte solche Rückstände enthalten wurde schon vor fünfzehn Jahren berichtet, als ich noch klein war. Mir ist damals schob klar gewesen dass ich diese Gift nicht essen möchte.

      Schleierhaft wie das Leute heutzutage noch freiwillig zu sich nehmen oder wie sie von dieser Meldung überrascht sein können.

      • Und wo kommen dieser Rückstände her? Diese Frage ist immer noch nicht beantwortet.

        • @Daniel13627
          Wenn aber diese Schmieröle durch Minilecks aus Maschinen zur Verarbeitung der veganen Lebensmittel stammen, dann müßten sie sich doch auch in natürlichen Lebensmitteln finden lassen, denn auch die werden mit Maschinen verarbeitet. Dann wäre das aber kein Problem veganer Lebensmittel, sondern von Lebensmitteln überhaupt. Irgendwie blicke ich immer noch nicht durch.

          2
        • und wenn du aus Körnern etwas Käseähnliches machen willst, brauchst du eine Mühle und sonstige Rühr- und Pressmaschinen…
          Aber alles was sich dreht, muss geschmiert werden, und da fängst an…
          prinzipiell kann das das Zeug überall mit Mineralöl in Kontakt kommen…
          ein Tropfen Schmieröl an der richtigen (oder falschen) Stelle kann unter Umständen eine komplette Charge verunreinigen…

          0
        • Schmieröle aus der Verarbeitung und dessen Maschinen. Mühlen, Pressen, Schäler, dritte Welt Umweltbewusstsein auf dem Feld.

          0
    • Weil die Lebensmittelindustrie auf Teufel komm raus irgendwelchen Mist zusammen braut , warum ist Joghurt wohl 3 Monate haltbar ??????????
      In der DDR war das selbe Produkt nach 5 Tagen schlecht ….

      • Joghurt konserviert sich durch die Milchsäure praktisch selbst und ist somit per se lange haltbar.
        (Was in der DDR so drin war, weiß ich natürlich nicht.)

  • Mineralölsteuer drauf und gut ist 😎

  • Nestlé, Danone und andere sahen sich mit Rückrufen von Babynahrung konfrontiert, nachdem ein Toxin in den Produkten gefunden wurde.
    Mindestens 36 Babys im Vereinigten Königreich zeigten Symptome einer Vergiftung.
    Sowohl Nestlé als auch Danone beziehen einen bestimmten Inhaltsstoff vom selben Lieferanten. Und genau hier wird es schockierend.
    Das betreffende Toxin heißt Cereulid und stammt aus Stämmen des Bakteriums Bacillus cereus. Dieses Toxin ist besonders besorgniserregend, da es durch Erhitzen der Lebensmittel oder Pasteurisierung nicht zerstört wird.
    Mehr dazu https://uncutnews.ch/die-schockierende-wahrheit-ueber-den-rueckruf-von-nestle-babynahrung/
    – Wenn selbst Babynahrung von wenigen, weltweit verzweigten Rohstoffquellen abhängt, zeigt: Globalisierte Lieferketten funktionieren wunderbar bis plötzlich die halbe Branche im Rückrufmodus steht…

  • Also kauft Käse für Eure Autos!!
    Öl ist viel zu teuer…

  • Ist aber schon länger bekannt oder
    Alter Käse! 🤭

    – Mineralöl kann Spuren von abgestorbenen Tieren enthalten.
    – Öl ist fast Pflanzlich, aber man weiß es nicht genau!
    – Mineralöl ist fast Vegan und dadurch Guten!!!
    Alles nur Spaß! 🤩

  • Was sucht Mineralöl in Käse, guten Appetit für Veganer.

  • Nein, vegan leben ist doch soooooo gesund!

  • Nun, wer auf paar spezielle vegane Dinge steht, sollte schon Basiswissen in Chemie / Produktion usw. haben.

  • Ist nunmal kein echter Käse, guten Appetit.

  • Es kommt selten vor, dass ich meiner Schadenfreude freien Lauf lasse…
    Niemand wird zum Verzehr von Analag-Käse gezwungen. Wenn schon Veganer, dann richtig!

  • Bei allen Artikeln, die sich gegen Fleisch, Grillen, Veganer, … richten, komme ich mit hier genauso vor, wie auf den Linken Seiten.

    Man schreibt unkritisch dagegen an, und macht sich über die Veganer/Vegetarier lustig.

    Dabei ist gerade Ernährung eine antrainierte Vorliebe!
    Andere Leute essen angebrütete Gänseeier, Schafsaugen, verotteten Fisch, …
    Warum soll ausgerechnet unser Verzehr von toten Tieren und Tierprodukten, besser sein?

  • Mahlzeit!

  • wer diesen Käse isst, hat jetzt auch in den „Tiger“ im Tank

  • Wenn man Altöl nehmen würde wäre das perfektes Recycling.
    Klingt nach Satire, die Veganer verspeisen das Altöl aus dem Verbrenner in Form von künstlichem Käse.

  • Schlecht. Mineralöl / Erdöl entstand doch aus tierischen Sedimenten oder so ? Also nit vegan …

  • Ist doch eh purer, zusammengemantschter Chemiefraß. Wohl bekomm’s.

  • …ach deswegen das Gestammel einiger Vegetarier/Veganer, die das Parteibuch der Grünen tragen…

    • Verstopfte Öl-Leitungen?

  • Verursachte das Zeug als „Analogkäse“ nicht vor Jahren einen enormen Skandal, als rauskam, daß damit Industriepizzen belegt wurden, weil erheblich billiger als Käse? Insofern eine geniale Marketingstrategie, das Zeug nun mit 1000 Prozent Aufschlag als „veganen Käse“ an die Grüngläubigen zu verhökern.

  • Von mir aus kann da auch Altöl drin sein.

  • Veganer Käse nannte man mal Analogkäse und das alleine war schon ein Skandal. Es ist halt eine zusammengerührte Fettpampe – schon das ist unappetitlich genug.

  • Warum kauft ihr so einen Dreck , bei uns in der SB Union kostet das Kilo Edamer keine 4 Euro……….

    • Eben!
      Und dafür werden Kühe hequält und jedes Jahr Kälber „produziert“, die keiner braucht.
      Nachhaltig ist das nicht.

  • Auf der einen Seite soll alles natürlich, bio und gesund sein, aber um die vegane Essensideologie zu bedienen, tut es auch Kunstfutter aus dem Testlabor mit leckerem Erdöl. Mahlzeit!

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