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Bundestagspräsidentin

Klöckner fordert „Effizienz“ vom ÖRR – und eine Frau als Staatsoberhaupt

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner fordert vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk „selbstreflektierende Korrektur“. Es gebe „keine Institution in der Demokratie“, die von Kritik und Reformbemühungen frei sei. Der nächste Bundespräsident solle derweil weiblich sein.

Im Interview mit der Bild am Sonntag kritisiert Bundestagspräsidentin Klöckner den ÖRR. (IMAGO/Chris Emil Janßen)

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„Es wird dann schwierig, wenn die veröffentlichte Meinung sich immer mehr von der öffentlichen Meinung verabschiedet“, meint Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) in einem aktuellen Interview mit der Bild am Sonntag über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Klöckner forderte in dem Interview unter anderem, dass ARD und ZDF sich selbst besinnen: „Ich verteidige den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber er muss sich auch Fragen stellen lassen. Nach der Effizienz, der Neutralität, der Ausgewogenheit.“ Es müsse eine entsprechende „selbstreflektierende Korrektur“ geben.

Es gebe „keine Institution in einer Demokratie, die frei sein kann von Kritik und Reformbemühungen“, stellt die Bundestagspräsidentin gegenüber der Zeitung klar. Auf die Frage, worüber sich Klöckner zuletzt beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk geärgert habe, antwortete sie: „Manchmal sind Bundestagsdebatten von der Relevanz her für die Bevölkerung wichtiger als manche Sendung aus der Konserve“.

Erst kürzlich lehnte der ZDF-Intendant Norbert Himmler diese Kritik entschieden ab und forderte eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. „Ich kann nicht pauschal erkennen, dass weite Flächen unseres Programms einseitig seien“, so Himmler am Mittwochabend im Frankfurter Presseclub. Die journalistische Arbeit werde klar von den eigenen persönlichen Überzeugungen getrennt, behauptet Himmler weiter. „Was hat es mit uns zu tun, was die Leute privat wählen?“, fragte er rhetorisch (Apollo News berichtete).

Neben dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk befragte Bild am Sonntag Klöckner auch nach ihrer Empfehlung für einen Nachfolger für den amtierenden Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, dessen Amtszeit im März 2027 endet. In ihrer Antwort deutete Klöckner an, sich für eine weibliche Nachfolgerin auszusprechen: „Es ist schon verwunderlich, dass in all den Jahren noch keine Frau im Schloss Bellevue war“.

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94 Kommentare

  • Ich habe immer ein Problem, das, was diese Frau sagt, als glaubwürdig wahrzunehmen. Irgendwas ist immer seltsam 🤔

    • Hauptsache, die Frisur sitzt…

  • Ich verlange die Abschaffung des ÖRR und mein Vorschlag zur Bundespräsidentin wäre Gabriele Krone-Schmalz.
    Wortgewandt,ruhig,besonnen,spricht russisch und englisch,war jahrelang in Moskau als Journalistin unterwegs.Ich denke Frau Krone-Schmalz würde Deutschland sehr positiv nach außen hin vertreten.

    • Sehr gute Idee! Da bin ich auch dafür!!!!

    • Wie wäre es mit Frau Steinmeier👍

    • Dann bitte gleich die Micky Maus.

  • Annalena möchte ja Präsident*in der ganzen Welt werden, sonst wäre sie meine erste Wahl. 🙂

    • Ich bin auch für Lenchen. In dem Amt kann sie wenig Schaden anrichten und liefert regelmäßig Stilblüten und sinnfreies Geplapper, das uns unterhält.

      • Vorsicht! DER (!) BP MUSS Gesetze unterschreiben bzw. kann dieses auch verweigern!

    • Vielleicht kann sie ja beides gleichzeitig machen. So qualifiziert, wie sie ist.

    • Wäre sie nicht eine „würdige“ Nachfolge.. in der Reihe „unsere Demokratie“ ?

  • Sie hat Humor–das tut auch mal gut.

    Herrlich Ihre Gratulations-Rede im Bundestag anläßlich der 50 -und 40-jährigen Abgeordneten-Jubilaren.

  • Sie hat vielleicht an sich gedacht.

  • Immer wenn ich „Bundespräsident“ höre, fällt mir ein Sketch der beiden Sachsen Lange und Böhnke ein: Deren Chef liegt im Krankenhaus und anläßlich ihres Besuches versichern sie ihm, dass er sich keine Sorgen machen muss, die Kollegen sind hoch motiviert, so gut wie möglich und in Überstunden, die Arbeiten des Chefs mit zu erledigen. Der Chef ist gerührt. Die beiden Besucher: Das Problem wäre allerdings, dass man bis zur Stunde noch nicht herausgefunden habe, was der Chef eigentlich so macht?

  • Was ist das, ein „Klöckner“?
    Hat das etwas mit Notre Dame zu tun?

  • Frau Strack-Zimmermann wäre die beste Wahl für das Amt des Bundespräsidenten.
    *Satire off*

  • Ist denn Franka Waltraud Steinmeier keine Frau?

  • Ah, und der weibliche Staatspräsident, heisst dann Julia Klöckner? Oder geht auch eine Person, die sich als weiblich definiert?

    • Im Bundestag liegt der Anteil derzeit bei 32,4 Prozent.
      Das sind Zahlen, die die Präsidentin des bayerischen Landtags Ilse Aigner nicht zufriedenstellen können.
      Die CSU-Politikerin ist Schirmherrin des überparteilichen Bündnisses „Bavaria ruft!“, das mehr Frauen in kommunalpolitische Verantwortung bringen will.
      Auch Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im bay. Landtag hat sich unter die Frauen gemischt, die für ein Gruppenfoto unter der bayerischen Schutzpatronin Bavaria in München mobil machen.
      https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/initiative-bavaria-ruft-fuer-mehr-frauen-in-ratshaeusern,V9smhi2
      – ist Aigner nicht schon ausgeguckt? (letzter CSU Parteitag/Merz)

      • Wenn man nur nach Leistung geht, ist es egal, ob ein Mann oder eine Frau führt. Die Quotierung führt nur dazu, dass Minderleister in Führungsposition kommen.

    • Antonia Hofreiter?

  • Bundespräsident direkt vom Volk wählen lassen. Fangen wir doch mal damit an..

  • Julia Klöckner, eine Wölfin in Schafswolle, redet mit gespaltener Zunge und ist ebenfalls vom Sozialismus/Kommunismusvirus befallen.

    • die julia gloeckner sieht im foto oben ganz schoen mitgenommen aus. anscheinend zehrt die grausige diskussionskultur im bundestag an ihr, wen wundert es. sie wackelt ja staending mit ihren statements, so das man nicht wirklich weiss, wofuer sie steht.

    • Streichung nutzloser teurer Positionen wie ein Verfassungsorgan, ohne Verfassung sowie einen Staatsfunk ohne Legitimation.

      Einsparpotential in Mrd., Null Bürokratie und vor allem KEINE Spaltung der Gesellschaft mehr durch Bundespräsident und ÖRR.

      Da ist nur ein WIN WIN WIN Geschäft für das dt. Volk.

      Beides wird nur dank zwangsweiser Plünderung des Volkes am Leben gehalten.

  • Alice Weidel als Bundespräsidentin ?
    Steile Forderung von Frau Klöckner.
    Da wird sie noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen
    bei der Union, bei Böhmermann und den anderen Linken. 🙂

  • Ich verstehe diese ganze Diskussion überhaupt nicht mehr, früher ging es danach, wer für so eine Position die besten Voraussetzungen mitbringt, gilt heute nur noch Quote statt Leistung? Gleiche Leistung gleiche Chancen wäre doch wohl gerecht?
    Sieht Frau Klöckner auch die Quote bezüglich der Arbeit im Straßenbau oder auf Baustellen genauso oder pickt man hier bewusst nur Rosinen ‚raus?

  • Die Klöckner hat nicht nur Schwierigkeiten bei der Wahl zutreffender Begriffe…

  • Ich halte Julia Klöckner für eine Opportunistin. Von daher hat es für mich keine Bedeutung, was sie so daherplaudert. Rückgratlosigkeit in Verbindung mit Entscheidungsbefugnis kann allerdings auch schon mal gefährlich werden.

    Ich brauche an der Spitze des Staates keine nach biologischem Geschlecht ausgewählte Person, sondern eine kluge und vereinende Persönlichkeit.

  • Eine Frau als Staatsoberhaupt (Bundespräsidentin), also sich selber???…

    • …oder Königin, wobei das war sie ja schon…

      • sucht sie einen neune posten, weil es im bundestag zu hitzig wird ? sieht ganz so aus.

  • Das kommt gerade richtig. Anna-UN-Lena hat bald ihr Praktikum beendet! Und sie spricht die Sprache des Volkes! Zumindest des Volkes das nach dem voranschreitenden Bildungsverfall bald hier lebt…

    • Dieses Volk lebt schon hier, zumindest ca 75%…..
      Negerküsse sind lecker, da haben Sie Recht….

    • Dieses Bildnis des Grauens hatte ich auch sofort vor Augen….

    • Aber vielleicht kann sich Fritze ja irgendwas und irgendeine Zustimmung von den Grünen erkaufen, wenn sich CDU und SPD auf eine Grüninnen Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin einigen. Annalenchen kann es noch nicht werden. Sie ist noch keine 50.
      Oder ist Julia selbst scharf auf das Amt?

    • @Wutbürger: Die Superlinksgrünen haben seit Jahren noch jedes Gesetz gebrochen, da ist eine Altersgrenze nur ein unverbindlicher Vorschlag.

  • Die Weinkönigin hat wohl zu tief ins Glas geschaut

  • Es sind bald Landtagswahlen.
    Da fängt die CDU wieder an so zu tun, als ob der ÖRR sie stört.

    Auch werden wieder CDUler nach schärferen Sanktionen gegen Bürgergeldempfänger rufen, negative Folgen von Zu-_wand_erung thematisieren, mehr Abschiebungen fordern usw.
    Um dann, in gewohnter Manier, nach der Wahl das Gegenteil beizubehalten.

    Wer das noch glaubt, der muss auch recht blind durch die Welt laufen.

  • Ausgerechnet die Frau Bundestagspräsidentin spricht von Neutralität und Ausgewogenheit. Herrliche Doppelmoral!

  • Uschi ist doch im Gespräch, glaube ich.

    • Schon, aber sie liebäugelt auch mit dem Posten als UN-Generalsekretär(in). Kann auf dem Posten zwar nicht so viel Unheil ausrichten, aber vielleicht wurden die Möglichkeiten auf dem Posten bisher nicht richtig ausgereizt…

  • Lasst mich raten: der/die nächste Bundespräsident(in) heißt Julia Klöckner?

  • Die bringt sich selbst ins Spiel.

  • Auch ein Mann mit Bart ist nach heutiger Rechtslage eine Frau, wenn er das behauptet.

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