Grönland-Krise
Nach Trumps Strafzoll-Hammer: Bundesregierung reagiert zurückhaltend
Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, Zölle in Höhe von zehn Prozent gegen mehrere europäische Staaten zu erheben, reagieren deutsche Politiker auf diese Ansage. Während Vizekanzler Klingbeil scharfe Worte findet, reagiert Bundeskanzler Merz zurückhaltend.
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Im Zuge der anhaltenden Grönland-Krise kündigte US-Präsident Donald Trump Strafzölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder an. Ab dem 1. Februar sollen zunächst zehn Prozent und ab dem 1. Juni 25 Prozent Zölle auf sämtliche Warenexporte erhoben werden. Diese sollen erst dann wieder entfallen, wenn Dänemark einer Übertragung Grönlands an die Vereinigten Staaten zustimmt.
Während Spitzenpolitiker anderer Länder deutlich auf Trumps Drohungen reagierten, hielt sich Bundeskanzler Merz bis vor kurzem auffallend zurück. Die Bundesregierung hat die Zolldrohungen zwar „zur Kenntnis genommen“, eine Erklärung des Kanzlers blieb jedoch aus. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, man stimme sich eng mit den europäischen Partnern ab, um gemeinsam über eine geeignete Reaktion zu entscheiden. Merz betonte in einem Beitrag auf X, dass Deutschland entschlossen an der Seite Dänemarks stehe. „Zolldrohungen untergraben die transatlantische Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation“, so Merz.
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Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) fand hingegen scharfe Worte für Trumps Vorgehen. „Wir dürfen uns nicht erpressen lassen von dem, was da gerade passiert“, sagte Klingbeil bei einer SPD-Veranstaltung in Daaden. „Wir lassen uns nicht einschüchtern, nicht mit Zöllen, nicht mit Worten, nicht mit Drohungen. Da müssen wir klar sein, unaufgeregt, aber klar“, erklärte der Vizekanzler. Zugleich betonte er, dass sich er und Bundeskanzler Merz in dieser Frage sehr einig seien. Zudem kündigte Klingbeil eine gemeinsame europäische Antwort auf Trumps Strafzölle an.
Auch andere Länder, denen Trump mit Strafzöllen drohte, kritisierten den US-Präsidenten scharf. Der französische Präsident Emmanuel Macron bezeichnete Trumps Zolldrohungen als inakzeptabel und kündigte an, ein Notfallinstrument der EU zu aktivieren. Wie es aus Macrons Umfeld hieß, wolle der Präsident erstmals das sogenannte „Instrument zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen“ in Kraft setzen, das unter anderem die Begrenzung von Warenimporten und Dienstleistungen ermöglicht. Darüber hinaus kritisierten der britische Premierminister Keir Starmer und Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson Trumps Vorgehen und machten deutlich, man werde sich nicht erpressen lassen.
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Währenddessen warnte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und bergen das Risiko einer Eskalation. Sie stellte klar, dass die territoriale Integrität von Staaten ein fundamentales Prinzip des internationalen Rechts sei. „Wir sind entschlossen, unsere Souveränität zu wahren“, erklärte von der Leyen.
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Bundeswehr: „Erkundung auftragsgemäß abgearbeitet“
Dabei sei der Einsatz nicht abgebrochen worden, sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr am Sonntag.
Vielmehr sei die Erkundung „auftragsgemäß abgearbeitet worden“, und alle seien mit dem Erkundungsergebnis zufrieden.
Nun folge die Auswertung in Deutschland.
Noch am Samstagabend hatte es geheißen, es sei nicht absehbar, wie lang der Aufenthalt sein werde. (BR)
Erkundungsergebniss: Schlechte Hotels in Nuuk, Fischessen gut!
plus täglich 1 Esslöffel Lebertran
„Die Soldaten werden ausgeflogen, alles sei ‚auftragsgemäß‘ abgearbeitet worden.“
„Alle geplanten Termine mussten eilig abgesagt werden“.
(welt online, dpa)
Wie paßt das?
Angst vor Trump.
Wer weiss womit Trump noch gedroht hat.
Methode Trump ist sehr erfolgreich.
Bitte weitermachen.
Vielleicht hat ja auch der Black-„Boss“ den Black-„Kanzler“ mal kurz angerufen und auf den Pott gesetzt.
Könnte man fast glauben, wenn man sieht, wie Herr Merz in der Grönland-Frage solide abtaucht.
„es sei nicht absehbar, wie lang…“
Das war mutaßlich ein „Blitzkriegskommando“…;-)
„Zolldrohungen untergraben die transatlantische Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation“, so Merz.
Währenddessen warnte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen,
Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und bergen das Risiko einer Eskalation.
wer schreibt denn hier das script?
Es ist ja auch so, als würde man jemandem, der bereits zu zehnmal Lebenslänglich verurteilt wurde, noch fünf Jahre extra aufbrummen.
Die Beiden auf dem Bild sind Nullperformer und erledigen Deutschland!
Der eine hat sein Ziel erreicht. Der andere nicht (falls er je eines hatte).
Merz: Stellt 551 Fragen, die anderen Bocken, bekommt keine Antworten und die Sache ist vergessen. Hat Angst. Verrät Deutschland.
Trump: Sagt was er will, die anderen Bocken, er handelt und setzt die anderen unter Druck, koste es was es wolle. Sein Image ist ihm egal. USA first.
Unsere Totengräber der Nation.
@Auslachen:
rchtig sollte es heißen „Deutschland wird erledigt“.
Dass die Beiden dabei der Lächerlichkeit preisgegeben werden, macht überhaupt Nichts aus, denn sie sind nur die Bauernopfer im großen Spiel.
die werden von Trump gerade erledigt
Alles im Sinne der goldenen Deindustrialisierung Deutschlands und Europas. Bravo, weiter so 👏
Das mag so sein. Nur was nützen den USA und China ein verarmtes Europa ohne Kaufkraft? Kein Geld, keine Käufer, keine Exporte, kein Gewinn. Ich verstehe den Sinn der Deindustriealisierung nicht.
Oder wir werden ein Sklavenkontinent und übernehmen den Part von China vor 30 Jahren.
Wir haben doch jetzt schon nur noch Kaufkraft für Billig-China-Produkte und ruinieren damit die heimische Wirtschaft. Zu diesem bereits eingeschlagenen Sargnagel kommt jetzt der nächste dazu: das Mercosur-Abkommen wird unserer auf „Bio“ gezwungenen Landwirtschaft den Rest geben.
Dank einer geltungsbedürftigen und selbstherrlichen „Uschi“ …
Es ist Siedlungsland, wie früher Australien für England.
Unsere politischen Abrissbirnen in erfolglosser Mission.
Die Lage:
– D ist im A.
– Deutsche kriegen’s nicht hin bzw. wollen lieber untergehen.
Eine Frage:
Was würde geschehen, wenn sich D als Vasallenstaat den USA anschließt, so Puerto-Rico-mäßig?
Würde Trump vielleicht all unsere Probleme in nullkommanix lösen?
Sprit würde vielleicht nur noch 99 Cent kosten, pro Gallone, versteht sich.
Zahlungsmittel wäre vielleicht Dollar-Bargeld.
Der Steuertarif wäre vielleicht bei 12 % flat oder was die da haben.
Die gesetzliche KV und RV wären vielleicht weg, der ÖRR würde vielleicht aufgelöst werden. Bürgergeld würde vielleicht beendet werden. Nothilfe würde sich vielleicht auf Brot, Bett, Seife, Arzt beschränken. Das Berufsbeamtentum würde vielleicht auf nur noch WIRKLICH hoheitliche Aufgaben beschränkt werden. Es gäbe vielleicht Richterwahlen. Die Klima-Idiotie wäre vielleicht Vergangenheit.
Und die EU?
Ist das nicht eine Horrorvorstellung?
Warum haben die USA das 1945 nicht gleich so gemacht?
Vielleicht wollen die uns gar nicht?
Die wollten uns nie!
Ab 1945 ging es nur noch darum, West-Deutschland als Wirtschaftswunder zu präsentieren und damit zu „beweisen“, dass der Kapitalismus dem Kommunismus total überlegen ist. Nebenbei haben die USA über den Marshallplan noch prächtig daran verdient.
1990 war dann klar, dass Das geklappt hat.
Sofort wurde entgegen aller Verträge damit begonnen, die (bisher erfolgreich abgerüstete Front-)Linie zu überschreiten und die neue (schnell aufzurüstende Front-)Linie gen Osten zu verschieben.
Gegen alle russischen Warnungen!
Jetzt funktioniert „des Königs Spielzeug“ aber nicht mehr und er wirft es als trotziges Kind schmollend in die Ecke.
„Die Soldaten werden ausgeflogen, alles sei ‚auftragsgemäß‘ abgearbeitet worden.“
„Alle geplanten Termine mussten eilig abgesagt werden“.
(welt online, dpa)
Wie paßt das?
Und natürlich warte ich auf Freigabe. 16:42
Blamage total.
Was sollen sie denn noch mehr
machen?
Rien ne va plus.
Ich wünsche, ein Ralph Nader, der vor etlichen Jahren Verbrauchersteuerung betrieb, wissend, dass Konsum für eine Gesellschaft entscheidend ist, gäbe es in Europa/Deutschland.
Moin , was sollte denn die Bundesregierung machen. Egal was passiert wir haben doch nichts entgegenzusetzen….
Wir sind doch sowas von anderen Ländern abhängig, dass sie uns den Hahn abdrehen wenn sie wollen.
Was das wohl wieder dem Steuerzahler gekostet hat? 🙈
Die großen Strategen ringen nach Worten.
Beim nächsten Mal nimmt die Bundeswehr ein paar Messerkünstler mit.
Da hat jemand gemerkt das Baumwolle rosten kann
Am Freitag noch große Töne auf der Wahlkampfveranstaltung – am Sonntag schon zurückgerudert.
Passt – wie immer.
Der sensible Lars ist doch überhaupt nicht relevant.
Leider doch … 🙁 🙁 🙁
Merz reagiert zurückhaltend, nur wenn er gegen sein faules und krankspielendes Volk wettert, dann wird er sehr laut.
Vom Volk kommt auch keine Gegenwehr.
Er geht ja nicht unters Volk, weil der Pöbel immer so böse zu ihm ist und ihm Lügenkanzler und hau ab hinterher ruft.
der Merz bekommt von der US-Regierung sein Fett.
Merz und Clique stehen unter scharfer Beobachtung.
Es ist erst der Anfang.
Wie wär’s denn mal mit Strafzöllen gegen Trumps USA? Und warum reagiert die EU nicht? Achja, das ist ja sonst auch nur gegen Mitgliedsländer wenn die sich gegen die Aufnahme von „Flüchtlingen“ wehren.
Die USA hat geopolitische Interessen – und setzt diese um!!!! Warum auch nicht? Unsere Interessen……..werden von wem ochmall vertreten??????? Hauptsache ubseren Neubuergern geht es gut.
Strafzölle auf was? Digitale Dienstleistungen? Die Zölle bezahlt der Endverbraucher, es gibt keine europäischen Alternativen, wie soll das den US Firmen schaden, die geben den Zoll weiter.
Autos? Seit einigen Jahren ist BMW der größte US Autoexporteur. Wenn Zölle eingeführt werden erhöhen sich die BMW Preise oder der Gewinn sinkt. Den Schaden haben wir. Zölle auf Harley Davidson oder Bourbon, wird kaum jucken.
Die EU könnte doch einfach sagen, dass die Produkte zu Netto-Preisen geliefert werden. Um die Zoll-Thematik möchte sich bitte der US-Kunde selbst kümmern und Donnie die fälligen „Taxes“ direkt überweisen.
Es gibt etliche Produkte, die die USA dringend brauchen, weil sie diese selbst nicht herstellen können.
Und die Konsumprodukte, wie Autos z.B., WOLLEN die US-Bürger kaufen.
Dann müssen sie bitte auch die Zölle übernehmen und sich „an anderer Stelle“ beschweren.
Jetzt nicht mit der Bemerkung kommen, dass Europa dabei Umsätze verloren gehen. Wir befinden uns im Wirtschaftskrieg, vom Zaun gebrochen durch einen unberechenbaren „Menschen“. Da muss man nun mal Verluste in Kauf nehmen.
Die Unterstützung der Ukraine und die Entwicklungs“geschenke“ zurück schrauben, dann passt Das auch finanziell.
Unsere Regierung erinnert mich an die Augsburger Puppenkiste.
König Fritze der viertel vor zwölfte…
harr, harr, Gurkentruppe rückt ab, Ergebnisse werden ausgewertet. Merzel: bloss nicht reizen!
Die deutsche Truppe stellte nach 48 Stunden ,,überraschend“ fest, dass in Grönland arschkalt ist, überall liegt nur Schnee rum, die angekündigten Strafzölle Scheiße sind und zu Hause ist es doch viel schöner“. Nach dieser aufschlussreichen Erkenntnis ist diese ,,Rückrufaktion“ doch verständlich. Oder?. (Ironie off).
Auf höchster Ebene unsere neuen Helden!
Hauptsache „Deutschland muss wieder kriegsfähig werden“
Die dafür benötigtes Spielzeuge müssen wir aus den USA kaufen und wenn wir dann damit spielen wollen, sagen die USA
„Neenee!!! Sooo nicht !!! Geht jetzt mal schnell wieder nach Hause !!!“
Klingbeil soll man den Mund nicht so voll nehmen, die SPD ist im Abwärtsgang und das zu recht, aber leider noch nicht genug.
Einfach nur noch peinlich. Aber zum Glück gibt es ja Markus Lanz, der uns bei seiner nächsten Sendung verkünden wird, daß das alles nie stattgefunden hat.
Klingbeil spricht von „Erpressung“, also von “ wenn nicht, dann …“.
Trump hat aber regiert, nicht erpresst.
Na ja, unser Person ist Kreisliga, will aber Champions Leaque spielen.
wer will das nicht ?
wie wär’s denn mit Strafzöllen für alle us-Waren und EU-weitem Einreiseverbot für alle Trump-Fans ?
Wen trifft das härter? Die USA oder EU-Bürger?
EU Bürger im Endeffekt.
Bundeskanzler Klingbeil findet die richtigen Worte, auch wenn ich den Antifabewunderer nicht mag.
Merz spielt nur eine Nebenrolle.
Dass er zurückhaltend ist, ist ganz normal. Der hat sowieso nichts zu sagen.