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Ab 1. Februar

Grönland-Konflikt: Trump verkündet Zölle auf sämtliche deutsche Warenexporte von 10 Prozent

Trump droht Deutschland und sieben weiteren EU-Staaten mit gestaffelten Zöllen von 10 % (ab Feb. 2026) bis 25 % (ab Juni) auf alle US-Importe. Enden sollen die Maßnahmen erst dann, wenn Grönland an die USA übergeben wird.

Trump will ab dem 7. Februar sieben europäische Staaten mit Zöllen in Höhe von 10 Prozent belegen. (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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US-Präsident Donald Trump verschärft seine Haltung in der Grönland-Krise massiv und droht Deutschland sowie sieben weiteren europäischen Nationen mit hohen Strafzöllen. In einem Post auf der Plattform Truth Social erklärt er, Zölle – zunächst 10 Prozent ab dem 1. Februar 2026, dann steigend auf 25 Prozent ab dem 1. Juni – auf sämtliche Warenexporte in die USA erheben zu wollen. Diese sollen erst dann fallen, wenn Dänemark der vollständigen Übertragung der arktischen Insel an die Vereinigten Staaten zustimmt.

Trump wiederholte in dem Post auch seine Warnung: Ohne US-Kontrolle über Grönland drohe eine Übernahme durch Russland oder China. Die USA erklärten sich nun explizit zu Verhandlungen mit Dänemark und beteiligten Staaten bereit. Besonders heftig attackierte Trump die militärische Präsenz von NATO-Verbündeten: „Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und Finnland sind nach Grönland gereist, für unbekannte Zwecke“, so Trump. Diese Entwicklung schaffe eine „sehr gefährliche Situation“ für Sicherheit, Schutz und das „Überleben des Planeten“, wie er formuliert.

Unter anderem das deutsche Verteidigungsministerium hat 15 Soldaten – darunter Logistiker sowie Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen, wie es nach Angaben der Bundesregierung hieß – entsandt, die am vergangenen Freitag auf Grönland eintrafen. Ihr Auftrag umfasst die Erkundung von Bedingungen für gemeinsame NATO-Militärübungen sowie die Bewertung, ob und wie Deutschland zur Stabilisierung der Arktis beitragen könne.

In der jüngeren Vergangenheit erwogen Trump und seine Administration nicht nur einen Kauf der dänischen Autonomieinsel, sondern schlossen auch militärische Mittel nicht aus. Am Wochenende protestierten Tausende Demonstranten in Kopenhagen sowie direkt auf Grönland gegen Übernahmeabsichten der USA. Dänische Parlamentarier kündigten an, mit US-Außenminister Marco Rubio in den Austausch treten zu wollen.

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93 Kommentare

  • Wenn der Sauerländer ohne Sinn und Verstand da eine Handvoll Soldaten nach Grönland schickt, was steckt da für eine dumme Idee dahinter? Was sollen sie da? Wenn der Fritze den Donald provozieren wollte, hat er das geschafft. Leider werden seine dummen Ideen für den Steuerzahler immer sehr teuer. Er sollte zum Wohle Deutschlands zurücktreten.

    • absolut peinliche Aktion

    • absolut richtig!

    • Trump ist ein Raubtier
      und nicht unser Präsident.

    • Der Letzte, der das machte, war Adolf. Dabei dachte ich, Merz sähe sich als Nachfolger Adenauers?

  • Das ist Erpressung.
    Kommt davon wenn man sich von den USA abhängig macht.
    Schuld ist naaa… naaa… Putin natürlich, aber hallo 😂🤣😂

    • Ja schon, aber immerhin mit Ansagen – wenn, dann, hat unsere aber nicht davon abgehalten, sich wiedermal in fremde Angelegenheiten einzumischen.
      Erst groß rumtönen, dass es eine Sache zwischen den USA u. Grönland/Dänemark ist, und dann einen auf Eisbär machen. Man sollte unseren den Kontakt mit Brüssel verbieten, da kommt immer nur dumm Zeuch bei raus.

      • Und die USA mischen sich nicht
        in fremde Angelegenheiten ein?

  • Westeuropa auf dem Weg in den wirtschaftlichen Kollaps.

  • Wann lernt es Deutschland endlich, dass man sich einfach auch mal heraus halten sollte, wenn Grossmächte ihr Spiel spielen.? Wir haben ein Land, dass am Untergehen ist, eine Bundeswehr, die Munition für ca. 2 Tage besitzt, wenn überhaupt, und denken, wir sind der Global Player. Nein, wir müssen erst mal selbst wieder auf die Beine kommen und dann kann man vielleicht grosse Töne spucken. Aber nein, es wird alles unternommen um dem eigenen Land zu Schaden. Inkompetenz an allen Ecken und Enden!

    • Genau deswegen ist Trump hier Gold wert. den er bleut den Deutschen ein, dass ihre Wirtschaftsmacht längst Geschichte ist. Vom militärischen gar nicht erst zu reden. Jetzt sollten mal all die Merkel wählen zum denken anfangen

      • Immer schön vor unserem Herrn und
        Gebieter, also Götzen Trump kriechen.

    • Genau!

    • …und Angst vor den sog. Reichsbürgern haben ..

  • Man schaue von oben auf jeden beliebigen Globus. Dann sieht man die Beringstraße, wo Alaska/USA und Russland sich fast berühren, man sieht die Arktis und schräg darunter Grönland. Dann sieht man die NW-Passage, entlang des amerikanischen Festlandsockels, und die NO-Passage, entlang des russischen. Wenn die eisfrei werden, dann ist das die größte Seeschifffahrtsrevolution seit Kolumbus. Grönland mittendrin. Klein-Dänemark sollte und wird Grönland nicht behalten, sondern eine Großmacht. Dann besser die USA als jede andere.

    • Danke, so ist es. Jedoch werden die nächsten Jahre wieder kälter und dann ist es zumindest etwas schwieriger..

      • Und was ist mit dem Klimawandel?
        Es soll doch immer wärmer werden lt. ZDF,ARD und Süddeutscher Zeitung.

    • So ist es. Aber unserePolitiker aus unsererDemokratie und auch Rest-EU haben eine an der Waffel und sind Grössenwahnsinnig geworden. Und Dänemark sollte ganz ruhig sein was ihre Gsch mit Grönland angeht.
      Ich bin froh, lässt sich Trump nicht beirren und macht einfach weiter wie ein Bulldozer. Ausser Milei hat kein Politiker auch nur annährend so viel Rückgrat wie Trump, Merz schon gar nicht.

  • Jetzt wird’s spannend. Ich denke, die EU wird sich fügen. Geopolitisch gibt es die EU nicht einmal. Meloni wird sich wohl raushalten. Polen bestimmt auch.

    • Ungarn auch.

    • Man könnte im Gegenzug erstmal die Zahlung der Besatzungskosten einstellen – schrittweise rückwirkend für je 10 weitere Jahre pro Provokation.

  • Irgendwie muß ich gerade an das morbide Piratenlied aus dem ZDF‑Vierteiler „Die Schatzinsel“ denken: „Fünfzehn Mann auf des toten Mannes Kiste / Jo-ho-ho und ’ne Buddel voll Rum“

  • Ich bin Deutscher und liebe mein Land. Allerdings fällt es mir schwer, Trump als das Problem oder gar als einen Gegner zu sehen. Hat man uns nicht ausgetrieben, stolz auf unser Land zu sein? Für meine Familie würde ich alles geben! Für mein Land?, erst wenn nicht mehr diese machtanmaßenden EU-Politiker und diese ideologischen Politiker der „Altparteien“ die Richtung vorgeben und eine menschenfeindliche ideologische Agenda setzen. Der Wille des Volkes und der Menschen muss wieder Geltung bekommen. Nur Freiheit im Denken und Handeln hilft uns weiter.

    • Komisch, ich habe mich auch gerade dabei ertappt, wie ich herzlich darüber lachen kann, wenn dem eigenen Land eingeschenkt wird. Kann nur für mich sprechen, aber mein Verhältnis mit diesem Land ist irgendwie vorbei.

      • Geht mir auch so. Sogar mein altes Heimatdorf hat eine andere Ausstrahlung bekommen. Das ist alles nicht mehr meins. Alles wirkt so fremd, unfreundlich, abweisend bis feindlich. Heimelig geht anders. Naja, das gehört wahrscheinlich zur politisch angestrebten Entnationalisierung.

      • Genau das ist das Ziel.
        „Sie“ wollen das du dein Land hasst.Bei der Wählerschaft von rotlinksgrün funktioniert es doch bereits.
        Also,nicht den Mut verlieren.Wir Deutschen haben schon schlimmeres überstanden.

  • Er will die Importe aus D mit Zoll belegen, nicht die deutschen Exporte.

  • Meine Seltene Erden Aktien drehen wieder auf.

  • Logische Konsequenz sind Gegenzölle in gleicher Höhe.
    Jetzt rächt sich, dass die EU sich bei den Zollverhandlungen über den Tisch ziehen hat lassen. Trump nimmt schwache Verhandler nicht mehr für voll.

  • Aus geopolitischer Sicht hat Trump leider recht. Da die EU selbst auf dem besten Weg ist, in gewissen Aspekten ein zweites China zu werden, letztgenanntem Land nichts entgegensetzen will und kann und immer mehr in wirtschaftlicher und militärischer Bedeutungslosigkeit versinken wird, ist es wohl für die USA sinnvoll, sich die Vorherrschaft über Grönland zu sichern. Auch wenn mir die Art und Weise nicht gefällt, wie es abläuft: Die USA bleiben zusammen mit einer kleinen Handvoll anderer Staaten der einzige Verteidiger dessen, was den Westen einmal gut, stark und frei gemacht hat. Deswegen drücke ich Trump die Daumen und hoffe, daß auch Europa wieder zur Besinnung findet.

  • Wann wird die „Bundeswehr“ aus Grönland geworfen? Was sucht die da überhaupt? Wollen die nicht den Osten erobern, UA? Wie viele Fronten möchte man noch öffnen? Jetzt auch noch gegen den stärksten Partner der NATO? Wie hirnlos sind diese Leute? Kommt mir bitte nicht mit Trump müsse man maßregeln!

    • Unter einem Zweifrontenkrieg macht’s der Deutsche nicht!

      • Ja, einem solchen mit herunter gelassener Hose.
        Wir haben zu wenig Soldaten, was nicht so schlimm ist, denn wir haben auch zu wenig Waffen, Munition, persönliche Ausrüstung, Technologie,…,
        Eigentlich von allem zu wenig. Von dem was wir haben, ist das meiste in der Werkstatt, oder der Ukraine.
        Was wir haben ist Arroganz, Hybris, Dummheit,… Diese aber führen die BW und den Staat an.
        Mit Vollgas in den Untergang.
        Weil der „Little Fritz“ die Blackrock-Kassen füllen will.

        • Wir haben vor allem keinen Grund für Krieg.

          8
    • Über das Ende unseres letzten Grönland-Abenteuers gibt es eine amerikanische Wochenschau mit dem vielsagenden Titel „Yanks Clear Greenland of Nazis“ von 1944.

    • Sam1… Der Depp weiß nicht dass er ein Depp ist . Fritze sollte schleunigst in Sicherheits Verwahrung. Er ist die größte Gefahr für den ganzen Planeten.

  • Jetzt wird Mette Friedericksen,den dänischen Frogman Corp entsenden und Donald Trump entführen.😉

  • Sprach der Nobelpreisträger Max Planck noch in den 1920er Jahren von „edlem Wettbewerb“ als der Voraussetzung dafür, damit der später in den 1940er Jahren von Albert Einstein so bezeichnete „new type of thinking“ fruchten kann, der für das Überleben der Menschheit unverzichtbar ist, könnte es heutzutage in der Tat keinen größeren Frevel geben, die ehrliche Konkurrenz auszuschalten. Insofern allen voran der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nunmehr ab 1. Februar 2026 dafür den Preis erhöht und gleichsam jeden zur Kasse bittet, der sich nicht eines Bessren besinnt, sollte deshalb insbesondere in der Europäischen Union, aber nicht zuletzt in Deutschland keinen überraschen.

  • Ich frage mich inzwischen, wer schlimmer ist, Trump oder Putin. So langsam glaube ich, daß Trump es ist.

    Grönland muß nicht den USA gehören, um vor China oder Rußland halbwegs sicher zu sein. Es würde genügen, wenn Trump sich zur NATO bekennte.

    Tönte Trump vor der Wahl nicht ähnlich wie Merz, um dann nach der Wahl das Gegenteil zu tun? Der außenpolitische Irrsinn, den er da anzettelt, ist noch schlimmer als alles Dagewesene. Aber gut, in der Tat, Grönland ist vielleicht eher im „US-Interesse“ als Afghanistan. „Make America great again“.

    Gibt es bei den Repulikanern keinen nennenswerten Widerstand gegen derartigem Wahnsinn? Aber gut, US-Politik tickt grundsätzlich wohl insgesamt so.

    Daß die europäischen Soldaten auf Grönland albern sind, auch wenn sie nur „symbolisch“ dort sind, steht für mich natürlich auch außer Frage.

    • Ich mag auch beide nicht. Aber ich halte das EU Parlament immer noch für weitaus schlimmer.

    • Aber es ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen, daß, wenn Grönland tatsächlich in nächster Zeit Gefahr von Rußland und/oder China droht, es vornehmlich die USA wären, welche die Kohlen aus dem Feuer holen müßten.

      Und während in den USA es inzwischen (v. a. nur noch) die „Zivilgesellschaft“ ist, die Ressourcen mit Belanglosigkeiten verschwenden, während sich andere Länder auf eine „Übernahme der Hegemonie“ vorbereiten, ist es in Deutschland und Europa großteils immer noch die „hohe Politik“, die sich in Nebensächlichkeiten ergeht und am Ende Politik gegen das Überleben ihrer eigenen Wertegrundlage betreibt. Und die Wertegrundlage heißt nicht, „Europa hat doch alle lieb“.

    • Was daran ist denn der „Wahnsinn“?
      Ich finde diesen Schritt nur folgerichtig. Was würde denn dagegen sprechen?
      Geopolitisch müssten die Europäer Trump auf Knien danken – normalerweise, aber was ist hier schon normal.

  • Jetzt muß Deutschland auch noch die Arktis retten. Da wirds nicht langweilig.

  • Gestaffelte Zölle oder wie ein ebenso billiges wie kurzsichtiges Ablenkungsmanöver eines Kanzlers in innenpolitischen Schwierigkeiten dann doch sehr teuer wurde.

  • Passiert wenn man auf Trump’s Spielchen reinfällt.

  • In Grönland geht schon länger was vor sich. USA verteidigen den Universalismus. Endlich mal wieder. 30 bis 40 Jahre Hiatus.

  • Auch Trump kann ebenso wie Putin den 2+4 Vertrag aufkündigen.

  • Als Nächstes überlegt er dann vielleicht, ob er die EU, -die sich sowieso in der Selbstauflösungsphase befindet- als „US-Bundesstaat“ einkauft, so wie er es mit Kanada vorhat. Das macht er dann der europäischen Ländern „schmackhaft“, mit „Militärschutz und Energie-Freundschaftspreisen“ in einer „US-EU-Wirtschafts- und Finanzunion“. Möglicherweise haben wir dann hier bald keinen Euro mehr, sondern einen „Euro-Dollar“, ähnlich wie Australischer Dollar oder Neuseeland-Dollar.
    US-Soldaten haben wir ja seit 1945 bereits hier stationiert – und „der Rest“ läuft dann bald „wie geschnitten Brot“ – eine fette „Wirtschaftskrise“ in Europa genügt dafür…

  • Am Freitag in Heidenheim große Töne gespuckt. Heute am Samstag stellt ihm Trump
    die Quittung aus.
    Morgen bestimmt wieder ein Spruch das es nur an der Stimmung liegt das die Wirtschaft auf Talfahrt ist.

    • Merz muss seine äh Politik dem Trump nur besser erklären …

  • Trump kann man nicht mehr für ernst nehmen seit Grönland , vorher war man sogar Fan .

  • Trump möchte Grönland annektieren, um es vor dem angeblichen Zugriff Rußlands und Chinas zu schützen. Dann wäre es wohl zielführender, Sanktionen gegen diese beiden Länder zu verhängen, anstatt ständig seine NATO-Partner mit Strafzöllen zu überziehen und sie immer weiter zu entfremden. In Moskau und Peking lacht man sich tot, wenn der Westen zerfällt. Vielleicht sollte man den Gerüchten bezüglich „Agent Krasnow“ einmal ernsthaft nachgehen.

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