Werbung:

Werbung:

Nordrhein-Westfalen

Dritter spektakulärer Raub innerhalb von zwei Wochen: Erneut Schließfächer geknackt – mitten am Tag

Am Dienstag kam es in Nordrhein-Westfalen erneut zu einem spektakulären Einbruch: Während der Öffnungszeiten wurden offenbar vier Schließfächer in Halle aufgebrochen. In Gelsenkirchen und Bonn hatte es zuvor Einbrüche mit Millionenschaden gegeben.

Von

In zwei der drei Überfälle wurden Schließfächer von Sparkassen ausgeraubt. (Symbolbild) (IMAGO/Horst Galuschka)

Werbung

Am Dienstag kam es zum dritten Raub in einer Bank in Nordrhein-Westfalen innerhalb von zwei Wochen. Nach Bonn und Gelsenkirchen wurde nun auch in einer Filiale in Halle in Westfalen gestohlen – während der Öffnungszeiten, wie Bild am Freitag berichtete. Vier Schließfächer wurden demnach aufgebrochen. Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden. Zu den betroffenen Kunden sei bereits Kontakt aufgenommen worden. Die Polizei ist auf Zeugenhinweise angewiesen.

Erst am Montag war bekannt geworden, dass mehrere Täter in den Tresorraum einer Sparkasse in Gelsenkirchen eingebrochen hatten. Mehr als 90 Prozent der rund 3.300 Schließfächer wurden aufgebrochen, wie ein Vorstandsmitglied der Sparkasse laut Bild sagte. Der Schaden wird aktuell auf etwa 33 Millionen Euro geschätzt, weil jedes Schließfach bis zu einer Summe von 10.300 Euro versichert ist. Doch der Schaden könnte noch höher ausfallen, je nachdem, welchen Wert die Gegenstände in den Schließfächern hatten und wie viel gestohlen wurde.

Betroffen sind 2.700 Kunden. Einige hatten mehrere Schließfächer angemietet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei drangen die Täter über ein Parkhaus in einen Archivraum in die Sparkasse ein. Von dort aus bohrten sie mit einem Spezialbohrer ein Loch in die Wand des Tresorraums. Ein Polizeisprecher sagte laut der Nachrichtenagentur AFP: „Da muss sehr viel Vorwissen beziehungsweise sehr viel kriminelle Energie hintergesteckt haben, um das so zu planen und dann durchzuführen.“ Laut Zeugenaussagen sollen Männer mit großen Taschen im Parkhaus in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag gesehen worden sein.

Der Einbruch wurde am Montag entdeckt, weil gegen 3:58 Uhr am Montagmorgen ein Rauchmelder losging und Brandalarm bei der Feuerwehr einging. Wann genau er passierte, ist noch unklar. Es wird davon ausgegangen, dass er am Wochenende oder in den Weihnachtstagen stattgefunden haben könnte. Denn über Weihnachten war die Filiale geschlossen.

Am 17. Dezember hatte außerdem die Sparkasse Köln/Bonn die Polizei darüber informiert, dass zwei Schließfächer in einer Filiale in Bonn ausgeraubt worden waren. Ein 22-jähriger ehemaliger Mitarbeiter soll die Schließfächer aufgebrochen und 20 Kilogramm Gold entwendet haben, wie der General-Anzeiger berichtete.

mra

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

64 Kommentare

  • Wie man hört, hatte die Sparkasse in Gelsenkirchen weder Alarmanlage noch Videoüberwachung. Das dürfte dann bei den verwahrten Summen als grob fahrlässig gewertet werden und damit wird die Sparkasse schadensersatzpflichtig.
    Viele scheinen geistig noch in der alten Bundesrepublik zu leben und haben noch nicht mitbekommen, daß sich dieses Land verändert. Dabei wurde doch die Parole ausgegeben, man sollte sich auf diese Veränderungen gefälligst freuen.

    • Genau! Die woken Sparkassen sollen ruhig mal ihre eigene Medizin kosten.

      • Ihr, oder Wir die Kunden zahlen die Zeche. Geht aber auch anders. Konto kündigen! Dann zahlt ihr für die betroffene Sparlasse nicht!

    • Ein Schalke, wer Böses dabei denkt!

    • Ich lache mich schlapp. Keine Videoüberwachung und keine Alarmanlage???? Wer versichert so eine Bank???? Wer deponiert dort seine Wertsachen?????

    • Ob die Kunden wirklich davon wussten? Glaube ich kaum.

      Wenn das bei den anderen Sparkassen auch der Fall sein sollte, dann gehen die Firmen und Privatpersonen, die dort teils ihr Geld und andere Wertsachen einlagerten, sowie die Sparkassen den Bach herunter. Und werden von wem dann geschluckt?

      Erleben wir hier den Start der Zerstörung kleiner und mittlerer Banken?

      Erinnert anbei auch an die Louvre-Geschichte. Welche Klientel wurde da von wem dafür eingesetzt?

  • Eher überrascht, wie viele „Gelsenkirchener“ & Co. ein Schließfach für Schmuck, Goldbarren und Uhren bei der Sparkasse haben.

    • Vllt. liegt auch viel Gold unserer Goldstücke darin?

      • Vor allem Schwarzgeld vom Dönergeschäft 🥳

    • Wurde evt. der Dienstausweis eines Steuerfahnders am Tatort aufgefunden?😆😜😂

      • Und sein AfD-Mitgliedsausweis…

    • Vor allem solche, die Schwarzgeld und Schmuck, der mit Schwarzgeld bezahlt wurde deponiert haben. Wenn AMLA euch anschreibt, könnt ihr den Verlust geltend machen.

  • Sind die Räuber nun die, welche in der Bank arbeiten, bzw. die Bank selbst ??? Fragen über Fragen 🙂

    • „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Berthold Brecht

    • Rififi wurde doch 2025 neu verfilmt. Bestimmt haben die Burschen daher die Idee.

  • So viele Vorfälle trotz der höchsten Sicherheitsstandards.

  • Ist das jetzt ein Selbstbedienungsladen?
    Sag mir mal einer Bescheid müsste dringend meine Rente aufbessern.

  • Ein Armutszeugnis für die Schließfachhersteller. Was sind das für Aluminium Boxen, die als Stahlfächer verkauft werden? Das macht jetzt richtig Schule.

    • Ein (oder 5) etwas besserer Bewegungsmelder für ca. 100€ im Schließfach-Raum würde doch reichen? Oder ein Mikrophon …
      Beides außerhalb der Öffnungszeiten, wg. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte.

    • Bei Mehrfachbezug ist das sicher möglich.
      Mehrere Identitäten sind fast normal.

  • Vielleicht war das die von Merz angekündigte Aktion, das Geld der Sparer zu mobilisieren?

  • Vielleicht nehmen die Sparkassen den Begriff „Öffentlicher Dienst“ ja wörtlich!
    🤣🤣🤣🤣🤣🤣

  • Die Armut greift um sich (Satire) 😂, oder 🤔.

  • Tresorhersteller für Privatiers sehen goldenen Zeiten entgegen.
    Was bringt ein Schliessfach bei der Bank, dann buddel ich doch lieber im eigenen Garten oder mauer mir so ein feuerfestes Teil im Haus ein.

    • Was bringt der Tresor im Keller, wenn du eine geladene Pistole am Kopf hast ?

  • Oh, das dürfte meinemn Ex-Chef nicht erfreuen!

    • Auf jeden Fall ist es der nächste Schritt in die Richtung, dass die Leute nach diditalem Geld rufen werden (die Angst, dass man Geschäftseinnahmen zuhause einlagern müsste und es bald noch mehr Einbrüche geben könnte, macht’s möglich!)! Die „Better than Cash Alliance“ dürfte das doch freuen!

      • Irritierender Kommentar … Omas Goldkette, Wertpapiere und VOR ALLEM bunter Facharbeiterlohn lassen sich erfahrungsgemäß sehr schwierig digital verwahren.
        Oder ich habe Ihre feine Ironie nicht verstanden …

        • Solche Antworten in der Art habe ich auch 2020 erhalten, als ich meinte, nun würde man das bargeldlose Bezahlen forcieren und gegen Bargeld schreiben. Was dann auch einige Monate später mit dem „cashless-Pay“ losging. Die Kosten für die Kunden und die Aufklärung dazu wurden mir nicht nur einmal zensiert! Soviel dazu!

          Ja, sie haben die kommende PR nicht auf dem Schirm, denn es wird bald mehr und mehr promotet werden, sein Geld doch nicht in Form von Schmuck, Gold und Bargeld (egal von wem erwirtschaftet!) anlegen soll, sondern lieber in Aktien für die Rente (passiert ja schon) oder eben in digitalem Geld!

          Merz hatte doch gesagt, er will an die Ersparnisse der Bürger! Schon vergessen?

          P.S.: Haben die Banker wirklich Euch als Online-Truppe? Keine Fragen mehr.

          1
        • Nee Max, Du kannst nur nicht dumm genug denken 😉

          0
    • Upps, „meinen“, natürlich – zwei Tasten getroffen und zu spät gesehen.

  • Genial….die Sparkasse zeigt den Zustand des Landes und deren Politiker.

    • Wenn das so weitergeht, könnte das letztlich einen Bankrun auslösen, zumal die Gewitterwolken am Himmel ohnehin immer dunkler werden.

  • Hat auch seinen Vorteil in einem ärmeren und dünn besiedelten BL zu leben. Hier gibt es nichts zu holen. Höchstens Fischbrötchen, aber die klauen ja schon die Möwen. 😀Am Ende waren das noch die Russen mit ihrer hybriden Kriegsführung oder australische Austauschstudenten.🤔

  • In der Haut der dafür verantwortlichen Sparkassenmitarbeiter möchte ich nicht stecken. Einige wütende Kunden haben sicherlich Gesprächsbedarf.

    • Dafür ist doch NIEMAND verantwortlich !!!
      😮 😮 😮

  • Vielleicht haben einige auch nur das mit dem „De-Banking“ falsch verstanden? Ist halt nicht so einfach vom Schliessfach aus oder von unter der Matratze Geld zu überweisen.

  • Ich sehe die Gangster lernen dazu.
    In den blöden Geldautomaten ist einfach zu wenig Geld.

  • wie heißt es so schön die Olsenbande außer Rand und Band

    • Oder es waren die Panzerknacker von Donald Duck & Co.

      • Oder die „vier Panzersoldaten und ein Hund“

  • Die Geldautomaten scheinen nun endlich sicher genug zu sein 😂

  • Ich erinnere mich noch, als eine Sparkasse eine größere Summe Bargeld benötigte und man die dann in einer Alditüte von einem Azubi überbringen ließ. Keine Ahnung warum ich bei einer echten Bank bin.

  • Das macht jetzt richtig Schule !

  • In diesem Bundesland hat der Innenminister eh nur ein Auge offen. Und das schielt permanent nach rechts.

  • Und vor Wochen gingen wohl 100 Millionen Euro durch die Volksbank in Düsseldorf an einen falschen Adressaten….

  • Na, Herr Reul, was sagen Sie jetzt?
    Die Nadelstiche der Clans werden immer heftiger.

    • Clans machen doch so etwas nicht!
      Alles rechtschaffende und bereichernde Menschen voller Lebensfreude!

    • Wollte Herr Reul nicht bald auswandern? Dann wäre es doch nicht mehr sein Problem …

  • Die neue Form von „Debanking“?Wenn ausgeraubt, dann gehen die Kunden vllt.von allein?

  • Mit einem Franz Jäger(Berlin)wäre das nicht passiert

Werbung