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Heute Journal

50 Euro mehr: Wirtschaftsweise Schnitzer will wegen Spritkosten „mal die Kirche im Dorf lassen“

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer sieht in den derzeit hohen Spritpreisen keinen Anlass für ein politisches Eingreifen. Wer pendelt und Benzin fährt, zahle derzeit nur 30 Euro mehr. Bei Diesel seien es „vielleicht 50 Euro mehr“.

Monika Schweitzer im Heute Journal. Screenshot via zdf.de.

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Die „Wirtschaftsweise“ Monika Schnitzer zeigte in einem Interview mit dem ZDFHeute Journal am Dienstag wenig Verständnis für die anlässlich des Irankriegs von vielen geforderten politischen Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise. Man solle die „Kirche im Dorf lassen“, sagte sie. Wer berufsbedingt täglich etwa 50 Kilometer zurücklege, müsse derzeit als Benzinfahrer nur rund 30 Euro mehr bezahlen, „wenn er einen Diesel fährt vielleicht 50 Euro mehr“.

Es sei daher nicht zielführend, politische Maßnahmen zu ergreifen. „Da immer gleich nach dem Staat zu rufen ist eigentlich übertrieben“, sagte Schnitzer. Entsprechend wies sie die Forderung nach einer Senkung der Mineralölsteuer zurück. „An der Stelle fragt man sich, wer soll den dafür aufkommen? Wir sind momentan durch diese Krise ärmer geworden. Das können wir nicht einfach nur dadurch lösen, dass wir sagen, der Staat soll dafür aufkommen. Der Staat sind wir alle. Das sind am Ende die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler“, sagte Schnitzer weiter.

Entsprechend hält sie auch eine stärkere Besteuerung von Gewinnen für schwer umsetzbar. „Denn jetzt muss man erstmal genau finden, was ist denn ein Übergewinn? Die Kosten sind ja auch für die Mineralölkonzerne gestiegen. Wir müssten also sehr genau nachhalten, was ist davon jetzt zu viel?“, so Schnitzer weiter. Es ist zwar möglich, dass die Mineralölkonzerne von der aktuellen Lage profitieren. Es sei jedoch erst einmal notwendig, dass das Bundeskartellamt den Sachverhalt sorgfältig prüft, bevor der Staat in diesem Bereich interveniert.

In den vergangenen Wochen sind die Spritpreise deutlich gestiegen, weil die für den internationalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus für den Schiffsverkehr stark eingeschränkt ist. Die daraus resultierende Verknappung von Öl treibt die Kraftstoffpreise in die Höhe. Besonders für Pendler ist dies eine erhebliche wirtschaftliche Belastung. Angesichts der sich zuspitzenden Preisentwicklung wird deshalb zunehmend darüber diskutiert, ob die Politik bei der hohen Besteuerung ansetzen oder die Gewinne der Mineralölkonzerne stärker regulieren sollte.

Schnitzer ist Mitglied und Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Angehörigen des Rats werden in der Öffentlichkeit umgangssprachlich als „Wirtschaftsweise“ bezeichnet.

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96 Kommentare

  • Bei 6-stelligem Gehalt kein Problem…klar…

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    • Was erhalten denn diese Herrschaften und Frauschaften jeden Monat – hm?
      Denen steigt ihr Geld mehr als in den Kopf.
      Völlig weltfremde Ansichten. Als Gering- und Mittelverdiener tut jeder Euro weh, zumal auch alles anderen Sachen noch deutlich teurer sind.
      Klar, Leute mit Luxusgehalt oder Gutverdiener haben diese Probleme nicht.

    • „Da immer gleich nach dem Staat zu rufen ist eigentlich übertrieben“
      Sollte auch für E-Autos gelten, die für das Klima fast nichts bringen, aber für in der Regel Gutverdiener von der gesamten Gesellschaft subventioniert werden.

    • Ich möchte Wetten: die Brille liegt im hohen 4 stelligen Bereich.
      Sie rotzen dem Deutschen ins Gesicht und haben noch nicht mal Schuldgefühle!
      Aber wie sagt ein altes Sprichwort: „Karma ist eine Bitch!“

      • …..und das wird nicht die Einzige sein……immer farblich passend zum Outfit…und dann noch geschliffene Sonnenbrillen…..da kommt ein gutes Sümmchen zusammen….

        • Ich weiss auch nicht, was die ‚handgesägten‘ Luxus-Spekulier-Eisen sollen, wie man sie zumeist bei Exemplaren sieht, deren Gesichter sich optisch eher ganz anderen Körperteilen anzunähern scheinen! Aber vielleicht hängt ja auch das Eine mit dem Anderen ursächlich zusammen…

          4
    • Und vermutlich auch Fahrdienst, oder Zuschüsse …

    • Diese Aussage vor allem komplett falsch und zeigt deren Inkompetenz.

      Steigende Energiepreise führen zu hohen Lebensmittel, LKW Transporte werden teurer und somit die Güter, Öl wird teurer und somit alles was damit zusammenhängt.

      Hinzu kommt die baldige Erhöhung der Mehrwertsteuer, Krankenversicherung usw

  • Was verdienen Sie Frau Schnitzer und was machen Sie eigentlich beruflich so?

    • Sie sichert sich die Kohle der Fleißigen!

    • 1. ÖRR, muss man nicht wissen.
      2. Omma gegen rechts
      3. Weise ohne wirtschaftliche Kompetenz.
      4. Hat noch nie ein gescheites Statement abgegeben.
      5. Überheblich und Arrogant
      6. Kann weg!!!

      • Muß weg!
        Sonst kann sich Germanistan nie mehr erholen…

      • Schickt die Alte in die Wüste, wo sie hingehört!

  • Das ist also eine Wirtschaftsweise?!
    Gut zu wissen!

    Mir, als Laie, würde nun noch dazu einfallen, dass es ja nicht „nur“ bei den 30 bis 50 Euro bleibt. Auch andere Lebenshaltungskosten steigen in meinem Verständnis wegen der hohen Spritpreise. Und das wird dann sicherlich auch noch Auswirkungen auf Mieten usw. haben. Aber das ist alles nur ein Gedankengang eines Laien.

    „Da immer gleich nach dem Staat zu rufen ist eigentlich übertrieben“
    Und auch bei diesem Satz habe ich, wie gesagt, nicht als Wirtschaftsweiser, einen anderen Gedankengang.
    Diejenigen, welche nun weniger Steuern fordern, schreien ja nicht nach dem Staat! Sie wollen einfach, dass der Staat weniger nach ihrem Geld schreit! Denn, weniger Staat bedeutet eben auch weniger Steuern! Weniger Staat, bedeutet eine geringere Staatsquote! Weniger Staat bedeutet weniger Sozialismus und mehr Marktwirtschaft!
    Das alles ist genau das Gegenteil von „nach dem Staat schreien!

    Aber wie gesagt: Ich bin kein Wirtschaftsweiser*Innen*Außen

    • Das ist ein Schreibfehler, sie ist eine Wirtschaftswaise.

    • Hallo Karl H.,
      chapeau, klasse beschrieben.
      Laien bauten die Arche, Profis die Titanic.
      Eine weitere Verhöhnung der arbeitenden Bevölkerung.

    • Wirtschaftsweise?
      In einer Spelunke als Küchenhelferin…

    • Keine korrupte „Wirtschafsfts-Weise(???)“, aber auf jeden Fall ein „Lebens-WEISER“.

    • „Da immer gleich nach dem Staat zu rufen ist eigentlich übertrieben.“

      Das sagt eine, die NIEMALS produktiv gearbeitet, sondern IMMER an den Zitzen des Staates gehangen und den Staat als ihre Beute betrachtet hat.

  • Klar, erinnert an, wenn kein Brot, dann Kuchen. Nur leider sind wir in dieser Beziehung nicht wie die Franzosen (es mal waren).

    • Haben es 1989 vergeigt!
      Hätten wir damals ein Volk das „Denken“ kann, dann hätten wir den ganzen SED und STASI Lumpen Apparat eingebuchtet! Merkel würde heute noch schmorren!

      • Ich fand die „rumänische Lösung“ nicht so falsch.

        Vor allem aber hätte die Stasi-SED aufgelöst, enteignet und zerschlagen werden und die SED-Bonzen, Gysi vorneweg, eingelocht werden müssen.

        Ein „Nürnberger Prozess“ gegen alle Politbüro- und ZK-Bonzen, alle Bezirks- und Kreisleiter der Stasi-SED, gegen alle Vorstände der Blockparteien bis hinunter in die Kreisleiter-Ebene, gegen die gesamte Stasi wäre notwendig und nützlich gewesen.

        Nie und nimmer hätte das SED-Gesindel sich wieder polititisch betätigen dürfen.

        Eine GRÜNDLICHE Ent-Stasifizierung wäre das Beste gewesen, um diese SED-Brut aus dem Verkehr zu ziehen.

        • Wie die Raben-Mutti unlängst zu der Veröffentlichung ihrer Stasi Akten meinte….das ist doch ihre Privatsache 😀😀😀

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  • Das Krähennest fault von unten durch. Dann folgt der freie Fall.

  • Mit solchen Leuten kannst Du nicht gewinnen.

    • Wir nicht, der sensible Lars schon.. zumindest mal n paar extra Millionen Steuereinnahmen 😀😀😀

    • Mit der scheiss Brille hat die natürlich den Durchblick.

      • Ist aber eine 5.000+×-EURO-Brille!

        Ob sie die auch beim Bund als „beratungsnotwendige Ausgabe“ geltend gemacht hat, wissen nur sie und die genehmigenden korrupten Beamten.

  • Nicht Wirtschaftsweise…, Wirtschaftsgrüne muss es heißen.

  • Ich überschlage noch … wie viele Eiskugeln sind das nochmal?

    • Bald nur noch eine.

  • Wenn wir den Staat dafür nicht brauchen, ist ja auch die Diskussion um ein Tempolimit überflüssig.

  • Ich hatte das im TV gesehen und gedacht, ich höre nicht richtig.

  • Einfach weniger arbeiten. Anstatt 5 oser 6 pro Woche zur Arbeit nur noch 3 oder 4 mal zur Arbeit. Die Wirtschaft „freut“sich dann! Kann ja Merz dann erklären.

  • Die Kirche steht noch im Dorf…aber ich frage mich, gilt das auch für Moscheen?😀😀😀

  • Nun wenn Dir der Staat mit Steuern und Abgaben schon alles wegnimmt, muss er Dir eben in einer solchen Situation auch wieder aushelfen und etwas zurück geben…

  • …ein Faltboot treibt Stromabwärts…

  • Ihre Schwester war die Generalsekretärin der Leopoldina, soweit ich es weiß, bis 2020.

    • Die mentale Erblast liegt an der Familie…

  • Wirtschaftsweise? „Quality is a myth“ Hadmut Danisch

  • Ich habe diesen Beitrag auch im ZDF gesehen. Seit dem habe ich einen mehrfachen Bandscheibenvorfall in der HWS vom heftigen Kopfschütteln.

    • Gott sei Dank! Das spart tüchtig Kraftstoffkosten..

  • Wirtschaftsweise?
    Eher Wahnsinn in Farbe.

  • Wenn ich durch Steuergeld alimentiert werde,wäre es mir auch egal.

  • „Der Staat sind wir alle. Das sind am Ende die Steuerzahlerinnen“
    d.h. sie ist es nicht, denn sie zahlt vielleicht Steuern von den Steuern anderer, das ist keine Steuerzahlerin ☝️

  • Man sollte den Sprit nach Einkommen Staffeln. Wenn Sie dann merkt was das für ein Loch in ihre Einkommenskasse reißt, wird sie sich wahrscheinlich schämen.

  • Eine vom Steuerzahler sehr komfortable alimentierte „Wirtschaftsweise“ rät selbigem Steuerzahler bitte leise zu heulen, wenn er in sein leeres Portemonnaie schaut.
    Klasse, bitte mehr davon.

  • Da ging sie aber auch von einem günstigen Fall aus. Es gibt auch Pendler die täglich 120km zurücklegen und deren bequemes Auto genüsslich nicht unter 10L schnabbuliert, bei ca. 40¢ Preisanstieg.

    120km*21Tage*10L/100km*40¢, da versinken dann einfach mal 101€ im nichts.. einfach weg.

  • Diese „Wirtschaftsweise“ weiß offensichtlich nicht, dass der Spritpreis in jedem Produkt und in jeder Dienstleistung steckt. Da kommen auf einen Durchschnittshaushalt schnell einige Hundert Euro pro Monat.

    • Nur: die rechnet nicht dreistellig. Für die sind das Peanuts.
      Es liegt außerhalb ihrer Vorstellungskraft, dass es Menschen in diesem Land gibt, für die 50€ viel Geld sind.

    • Achwas das ist nur eine Verschwörungstheorie. 🤣

  • Wie wären es die Dame komplett zu enteignen, müsste die doch sehr sehr gut finden!

    • Welche Dame ???

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