Nicht das Deutschlandlied
Zu Steinmeiers Grundgesetz-Feier: Schauspielerin singt abgeänderte Nationalhymne
Zur 75-Jahrfeier des Grundgesetzes von Bundespräsident Steinmeier wird Schauspielerin Katharina Thalbach die Nationalhymne singen – aber mit einem veränderten Text. Statt „Einigkeit und Recht und Freiheit“ will Thalbach eine Brecht-Variante singen, die sie sich als neue Hymne wünscht.
1841 auf Helgoland dichtete August Heinrich Hoffmann von Fallersleben „Das Lied der Deutschen“. 1922 wurde das Deutschlandlied zur Nationalhymne. Seit 1952 ist dessen dritte Strophe („Einigkeit und Recht und Freiheit“) die Hymne der Bundesrepublik. In der Süddeutschen Zeitung fordert die Schauspielerin Katharina Thalbach nun eine Änderung des Textes. Und wird ihre gewünschte Variante nun offenbar ausgerechnet zur 75-Jahrfeier des Grundgesetzes mit dem Bundespräsidenten singen.
Bereits nach der Wende habe Thalbach bei der damaligen Bundesregierung den Antrag gestellt, den Text von Fallersleben durch den von Bertolt Brecht zu ersetzen. „Wenn wir schon ein neues Land werden, dann können wir doch auch einen neuen Text für die Hymne nehmen“, schrieb sie damals an die Regierung. Von der aktuell gesungen deutschen Nationalhymne soll also nur noch die Melodie übrigbleiben.
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Der Text in der Version von Brecht unterscheidet sich durchweg von dem von Fallersleben. So soll nach Vorstellungen Thalbachs statt „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland“ künftig „Anmut sparet nicht noch Mühe Leidenschaft nicht noch Verstand“ werden. Dabei steht Thalbach mit ihrer Forderung nicht allen da. 2019 brachte Linken-Ministerpräsident Ramelow in Thüringen mit Verweis auf den Text von Brecht ebenfalls eine neue Nationalhymne für die Bundesrepublik Deutschland ins Spiel. Ramelow plädierte für eine Hymne, „die alle mit Freuden mitsingen“, erklärte er damals.
Einen Vorgeschmack darauf, wie eine neue Nationalhymne klingen könnte, will sie persönlich am 23. Mai liefern. An diesem Tag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeladen, 75 Jahre Grundgesetz und 35 Jahre Friedliche Revolution zu feiern. Im Rahmen dieses Anlasses will Thalbach gemeinsam mit Andreja Schneider „die Nationalhymne in dieser Fassung“ darbieten. „Es ist ein wunderschöner Text“, so Thalbach. Der Süddeutschen Zeitung erzählt sie: „Allein die Vorstellung, dass ,Und weil wir dieses Land verbessern, lieben und beschirmen wir’s“ in einem Fußballstadion gesungen wird! Das fände ich so herrlich.“
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Die Zerstörung unserer Identität schreitet voran. Hirnverbrannter Schwachsinn, der von den Linksgrünen sicherlich gefeiert wird.
Ach, Frau Thalbach!
Für die Parole „Einigkeit und Recht und Freiheit“ haben Demokraten ihr Leben eingesetzt. Nicht wenige sind dafür gestorben.
Scheint Ihnen aber egal zu sein?
Außerdem kommen in dem Text von Brecht doch auch ganz eeeeklige Passagen vor, die heute voll Nazi sind:
3. Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.
4. Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir’s
Und das Liebste mag’s uns scheinen
So wie andern Völkern ihrs.
„Volk“, „Land beschirmen“, „das Liebste“!
Frau Thalbach, Sie auch Nazi?
„Die guten Menschen lernen von den schlechten mehr als die schlechten von den Guten.“ Kalenderspruch des Tages.
Die Nationalhymne als Wunschkonzert einer Schauspielerin? Geht’s noch!
Recht und Freiheit welche Nazibegriffe.
Wer bisher geglaubt hat, die BRD habe die DDR übernommen und nicht umgekehrt, wird jetzt eines Besseren belehrt.
Da geht mir doch ganz leicht ein Vorschlag aus der Feder:
Vom Naturschutz für die Bäume,
Divers und bunt uns das gefällt.
Die Energie, die fällt vom Himmel,
das Kukucksheim, das uns erhellt.
Grüne, Grüne, über alles, über alles in der Welt.
Warum nicht gleich „Auferstanden aus Ruinen“ oder die „Internationale“? Das würde doch viel besser zur Gesinnung der Altparteien passen …