Werbung

Kalifornien

„Woker Kindergarten“ sollte Grundschüler fördern – jetzt sind sie schlechter als vorher

Ein Schulbezirk in Kalifornien hat der linksextremen Organisation „Woke Kindergarten“ 250.000 Dollar gegeben. Das Ziel war, die Leistungen der Grundschüler zu verbessern - doch das genaue Gegenteil ist eingetreten.

Darstellungen des „Woke Kindergarten“, rechts: Ki - Gründerin des Unternehmens

Die Glassbrook Grundschule in Hayward, Kalifornien, hat seit Jahren ein großes Problem: Die Schüler schneiden bereits in den ersten Jahren ihrer Schullaufbahn katastrophal ab – womit die Schule zu den leistungsschwächsten des Landes gehört. Daran wollte der Schuldistrikt etwas ändern, also steckte man 250.000 Dollar an Bundesgeldern in einen Drei-Jahres-Vertrag mit einer Organisation namens „Woke Kindergarten“. Die Kinder an der Glassbrook Elementary in Hayward sind zu 80 Prozent Hispanoamerikaner, ein Drittel von ihnen kann noch nicht fließend Englisch.

Der Grund, weshalb man zur Lösung des Problems „Woke Kindergarten“ angeheuert hat: Man verfolgt damit eine Theorie aus der linken Pädagogik. Der Grund, weshalb die Kinder keine guten schulischen Leistungen erzielen, sei demnach nicht, dass 80 Prozent Hispanoamerikaner sind, von denen ein Drittel noch kein fließendes Englisch spricht. Sondern die in Amerika vorherrschende systematische Unterdrückung durch die Weißen. Die schwarzen und lateinamerikanischen Kinder können demnach gar nicht erfolgreich im amerikanischen Schulsystem sein, weil es nicht auf sie ausgelegt sei. Nur die Zerstörung des Schulsystems in seiner aktuellen Form könne den Kindern helfen.

Werbung

Das gewinnorientierte Unternehmen „Woke Kindergarten“ bietet Fortbildungen für Lehrer an, um sie darin auszubilden, der Vorherrschaft der Weißen entgegenzutreten und Rassismus und Unterdrückung zu bekämpfen. In der Theorie soll das die Lernhindernisse der benachteiligten Kinder beseitigen. Denn dadurch sollen die Kinder vor der Unterdrückung des rassistischen Schulsystems beschützt werden und sich sicher fühlen. Die Gründerin von „Woke Kindergarten“ Akira „Ki“ Gross, identifiziert sich selbst als non-binär. Auf der Website ihrer Organisation schreibt sie über sich als: „abolitionistische Frühpädagogin, Kulturorganisatorin und Schöpferin, die derzeit mit ihrer Pädagogik ‚Woke Kindergarten‘ Wege zum Widerstand, zur Heilung, zur Befreiung und zum Schaffen erfindet“.

Radikalisierte Analphabeten

Inzwischen hat die Schule zwei Jahre des Drei-Jahres-Vertrags absolviert – und die Leistungen der Schüler sind sogar noch katastrophaler als vorher. Die Schule gehört nicht mehr nur zu den leistungsschwächsten des Landes, sie ist sogar noch weiter gesunken. Im vergangenen Frühjahr erreichten die Leistungen der Schüler Rekordtiefstände: Weniger als vier Prozent der Kinder verfügten über ausreichende Grundkenntnisse in Mathematik, knapp 12 Prozent beherrschten Englisch entsprechend ihrer Klassenstufe. Im Schnitt bedeutet das in beiden Kategorien einen Rückgang von 4 Prozentpunkten. 

Nun steht also die Frage im Raum, ob die Schule die 250.000 Dollar verschwendet hat. Bezirksbeamte scheiterten kläglich an dem Versuch, das Projekt um „Woke Kindergarten“ in Schutz zu nehmen. Die Organisation hätte getan, womit man sie beauftragt hatte, außerdem sei die Schule von der „Watchlist“ genommen worden, der staatlichen Beobachtungsliste der schlechtesten Schulen. Doch es stellte sich kurz danach heraus, dass die Schule nach wie vor auf dieser Liste steht und sogar noch schlechter bewertet wird als vorher. 

Werbung

Das Konzept von Woke Kindergarten ist nicht nur in schulischer Hinsicht zerstörerisch. Die Kinder können zwar nicht lesen oder bis drei zählen – doch sie lernen zu hassen. „Woke Kindergarten“ bezeichnet sich selbst als „globales, abolitionistisches frühkindliches Ökosystem und visionäres Kreativportal“. Hauptziel ist dabei: „die Unterstützung von Kindern, Familien, Pädagogen und Organisationen in ihrem Engagement für die abolitionistische Früherziehung und die Befreiung von Schwarzen, Queer und Transsexuellen.“

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Twitter.

Ki, die Gründerin, ist Linksextremistin – und macht daraus absolut keinen Hehl. In den Sozialen Medien postet sie Videos, in denen sie sich eindeutig gegen Israel ausspricht. „Ich glaube, dass Israel kein Existenzrecht hat“, erklärt sie und fügt hinzu „Ich glaube, dass die USA keine Existenzberechtigung hat. Ich glaube, dass jede Siedlerkolonie, die Genozide gegen Ureinwohner verübt hat, keine Existenzberechtigung hat.“ Aus diesen Ansichten zieht sie auch Konsequenzen. Sie will Amerika zerstören – und mit dem Land das System. 

Damit wird auch klar: Die weißen Menschen, die sie so hasst, gehören dazu. Auf der Website von „Woke Kindergarten“ sind keine weißen Kinder zu sehen, nur schwarze und lateinamerikanische. Da Amerika von Sklaven erbaut und das Land der Ureinwohner kolonialisiert wurde, gehört es zerstört und abgeschafft. „Weiße Vorherrschaft zerstört, um zu zerstören. Abolitionismus zerstört, um Neues zu schaffen“, schildert Ki weiter in ihren Videos. „Ihr seid die Dämonen. Ihr seid die Bösen. Wir haben versucht, euch zu beenden. Uns von euch zu befreien. Und das werden wir auch weiterhin tun.“

Es ist tragisch. Die Grundschule entscheidet über das ganze Leben. Wenn absolute Grundkenntnisse in Mathe fehlen und Kinder mit fremder Muttersprache nicht mal an der Schule Englisch lernen – wie sollen sie dann jemals im späteren Leben weiter kommen? Mitten in Amerika werden praktisch Analphabeten produziert – und zum Spielball einer Extremistin gemacht, die sie zu den ungebildeten Soldaten ihrer anti-weißen Hassideologie erziehen will. Zumindest ist nun klar, wie viel es kostet, hunderten Kindern systematisch die Zukunft zu nehmen: 250.000 Dollar an eine Organisation mit dem Wort „Woke“ im Namen. 

Werbung