Bielefeld
H2-Tankstelle geschlossen: Staatlich finanzierte Wasserstoff-Müllwagen in Bielefeld müssen stillstehen
Sieben Millionen Euro kosteten die seit 2021 in Bielefeld eingesetzten Wasserstoff-Müllwagen. Weil die einzige nutzbare Tankstelle jetzt geschlossen hat, stehen die sieben vom Bund geförderten Fahrzeuge still – es ist nicht der einzige Fall in Deutschland.
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Weil die einzige nutzbare Tankstelle in der Nähe zum Jahreswechsel geschlossen hat, sind sieben steuerfinanzierte Wasserstoff-Müllwagen in Bielefeld momentan außer Betrieb. Dabei war die Flotte erst ab 2021 dank finanzieller Zuschüsse aus dem Bundesverkehrsministerium aufgebaut worden. Zunächst wurde ein emissionsfreies Fahrzeug gekauft, 2024 folgten dann sechs weitere. Gesamtkosten: 7,5 Millionen Euro, berichtet das Westfalen-Blatt.
Doch jetzt stehen die teuren Müllwagen still. Zum Jahreswechsel hat die einzige nutzbare Wasserstoff-Tankstelle in Rheda-Wiedenbrück geschlossen. Und bereits zuvor war das Tanken mit großem Aufwand verbunden: 40 Kilometer mussten die Fahrzeuge aus Bielefeld zu der Tankstelle fahren – und noch einmal 40 Kilometer zurück. Jetzt ist auch diese Option weggefallen.
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Die nächste Tankstelle befindet sich im 90 Kilometer entfernten Münster – allein die Tankfahrt würde somit 180 Kilometer in Anspruch nehmen. Dabei haben die Fahrzeuge eine Reichweite von gerade einmal 300 Kilometern. Pikant: Eigentlich befindet sich eine Wasserstoff-Tankstelle direkt um die Ecke, und zwar an der Bielefelder Müllverbrennungsanlage. Doch die darf von der Flotte nicht genutzt werden.
Deswegen stehen die sieben teuren Wasserstoff-Müllwagen jetzt still. Dabei kostete jeder einzelne etwa eine Million Euro – das erste Fahrzeug wurde mit 675.000 Euro vom Bund finanziert. Währenddessen liegen herkömmliche Fahrzeuge bei etwa 250.000 Euro. Apropos: Bielefeld wollte seine Müllwagenflotte mit der Wasserstofflösung klimafreundlicher aufstellen – jetzt müssen von den 65 Fahrzeugen doch wieder überwiegend mit Diesel betriebene Müllwagen eingesetzt werden.
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Die Stadt sucht momentan nach einer Lösung: Die Wasserstoff-Tankstelle in Bielefeld darf auch deshalb nicht von den Müllwagen genutzt werden, weil sie staatlich finanziert wird und somit den Förderbedingungen unterliegt, die nur das Tanken für Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs vorsehen. Der Neuen Westfälischen zufolge könnte die Stadt ab April auf die Förderung verzichten und somit das Betanken der Müllwagen ermöglichen, die dem Umweltbetrieb, einer „eigenbetriebsähnlichen Einrichtung“ der Stadt, gehören.
„Dieses Beispiel grenzt an die Veruntreuung von Steuergeldern und zeigt, wie absurd verkünstelt unser Staat geworden ist. Und schlimm, dass auch nach Jahren so ein vom Staat selbst geschaffenes Problem einfach nicht behoben werden kann. Echter Irrsinn“, erklärte der FDP-Politiker Jan Maik Schlifter der Neuen Westfälischen. Schlifter hatte bereits vor drei Jahren erfolglos versucht, das Tanken für die Wasserstoff-Müllwagen in Bielefeld zu ermöglichen.
Ob die Flotte im April wieder in Betrieb genommen werden kann, ist bislang unklar. Bielefeld ist überdies nicht die einzige Stadt, in der die klimafreundlichere Ausrichtung der Müllabfuhr zu Problemen geführt hat. Auch in Duisburg wurde zum Jahreswechsel eine Wasserstoff-Tankstelle geschlossen – dabei setzten dort sieben Fahrzeuge der Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf Wasserstoff.
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Hierbei handelt es sich um Range-Extender; das Element ist also nicht der primäre Kraftstoff, sondern wird zur Reichweitenmaximierung genutzt, um die Müllverbrennungsanlage in Oberhausen anzufahren. Jetzt müssen die Fahrzeuge zwei- bis dreimal wöchentlich die Tankstellen im 30 Kilometer entfernten Düsseldorf oder im 50 Kilometer entfernten Herten anfahren – was nicht nur Zeit, sondern vor allem Geld kostet (mehr dazu hier).
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Die Wagen haben doch ihren Zweck erfüllt.
Das Geld der Steuerzahler ist nicht weg, es ist nur woanders.
Bielefeld, Duisburg, etc. pp……..überall sind nur noch Geistesgestörte am Werk. Man könnte KOTZEN.
Meine selige Großmutter pflegte sowas zu kommentieren wie folgt: „Ich selbst war Störer meiner Ruh‘ – fügt mir mein Unglück selber zu!“…
Wasserstof ist die Zukunft, genau so wie der Fusionsreaktor. Dieser wird uns seit den 50er Jahren angekündigt, ja versprochen. Es sollte immer nur so 30 bis 40 Jahre dauern, aber nach wie vor funktioniert die Fusion zuverlässig nur in der Sonne.
Bei Wasserstoff erscheint es zwar einfacher, blos sind die Wirkungsgrade schlecht und die Umwandlungskosten beträchtlich. Auch hier:
Was schief laufen kann, läuft auch schief!
Die Antwort auf all Ihre Fragen, aus den operativen Wissenschaften(=Naturwissenschaften+Mathematik) als Axiomatik, zusammengefasst in der „Haferburgschen Fusionskonstante“:
Axiom 1 – Die Invarianz der Zukunft
Die Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Kernfusionskraftwerks erfolgt in genau 50 Jahren – unabhängig vom Zeitpunkt der Betrachtung.
…
…
https://www.achgut.com/artikel/die_kernfusionskonstante_jetzt_mit_wissenschaftlicher_theorie
..Wasserstoff, Quantencomputer… item.
Wer hätte das gedacht?😉
Der Wasserstoff in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.
Auch bei den Zügen will es nicht so richtig klappen.
Nur mal zwei Beispiele.
https://www.1730live.de/2025/02/10/wasserstoffflotte-gescheitert-taunusbahn-faehrt-wieder-mit-dieselloks/
https://www.spiegel.de/auto/niedersachsen-wasserstoffzuegen-fehlt-wasserstoff-bahnausfaelle-um-bremervoerde-a-3f102e1b-6400-46de-86af-992a9ba06de5
Wenn ich so etwas mache, dann stelle ich sicher, dass genügend Wasserstoff in der Nähe vorhanden ist. Die Verantwortlichen scheinen aber nur mit einem Tunnelblick auf die Fördermittel zu schauen und lassen alle anderen Kriterien außen vor.
Das lässt sich politisch doch einfach lösen…einfach Schilder für eine Müllverbotszone in und um Bielefeld anbringen….Fertig 🙂 🙂 🙂
Wo ist das Problem? Sondergenehmigung erteilen für das Tanken an der Tanke vor Ort. Fall erledigt.
Die Frage steht noch im Raum warum dei Wasserstoff-Tankstellen denn schließen/geschlossen wurden?
In der Bundesrepublik vermehren sie sich excellent.
Sprichwörtliche Bedeutung: Ein „Schildbürgerstreich“ bezeichnet heute eine Handlung, die von extremer, absurder Einfalt zeugt, oft bürokratischer Natur.
Wasserstoffantrieb im Verbrenner ist vergleichbar mit 6 Euro/Liter Diesel….
Echte Alternative zum Sparen.
Wenn Ideologie vor Verstand geht … Ein Phänomen, das leider sehr häufig zu beobachten ist. Inzwischen auch bei der CDU. Muss ansteckend sein.
Wieviel Grüne passen wohl in die Müllwagen? Natürlich ungepresst 😉
Wäre einen Versuch wert zu erfahren….
Ja, die liebe neue Technik funktioniert wirklich prima! In Berlin stehen knapp 50 BEV-Busse wegen Risse am Rahmen im Depot, in Innsbruck müssen Bus-Fahrgäste zu Fuss den Berg hochlaufen … hurra, die Verkehrswende ist ein voller Erfolg! Schneller kann man das Geld nicht sinnloser verschleudern.
Liegt es ggf. an der hohen Bildungsabbrecherquote bei den Grünen?
Nur so ein Gedanke …
Ich tippe eher auf Korruption. Bei solchen Dingen werden viele Taschen gefüllt, ob es am Ende funktioniert, spielt keine Rolle.
Außer bei der AfD! Unter ihrer Führung wird es keine Korruption geben. Und sie wird uns retten. Amen.
..damit uns V-Leute und Selbsternannte wie ihr beiden Clowns nicht weiter unterwanderen, vertrauen wir nur noch auf gesichertes Personal.
Antifa? Darum https://afd-bjoern-hoecke.de/
was hat dieses Thema mit der AFD zu tun ??
Ich hoffe Sie werden für Ihre flachen Kommentare zu der Blauen gut belohnt.
Sehe ich gleich Atlas. Darum Antifa!
Aber Zefix – wie können Sie nur!!! (Ironie an) In einer Stadt wie B. (ach was, im ganzen Land) haben doch die ‚ziemlich guten Leute‘ die Schaltstellen okkupiert und werden sie freiwillig so rasch nicht wieder räumen: Da muss mit ‚Reibungsverlusten‘ immer und überall gerechnet werden: Hauptsache die menschheitsbeglückende Agenda 2030 wird umgesetzt nach der Devise: „Der Rubel rollt, es lachen die Banditen – und die Gangster freuen sich!“…
Wasserstoff ist zwar das häufigste Element im Universum, kommt aber als Gas auf der Erde kaum vor. Es wird industriell durch Elektrolyse hergestellt. Dabei wird Wasser mit Hilfe von Strom gespalten. Der Wirkungsgrad liegt bei 60 – 80%. Man braucht also viel Strom. Un jetzt kommt der Hammer. Mit der angedachten Wasserstoffwirtschaft, will man aus Wasserstoff Strom herstellen, mit ähnlichem Wirkungsgrad. Das ganze Konzept ist, für jeden erkennbar, völliger Unsinn. Dazu kommt noch, dass Wasserstoff nur schwer unter unter hohem Aufwand transportiert und verarbeitet werden kann. Es ist extrem flüchtig und als Gemisch mit Sauerstoff hochexplosiv. Eine flächendeckende Nutzung würde Billionen kosten und deren Errichtung Jahrzehnte dauern. Es ist jetzt schon ein Milliardengrab im Namen einer kranken Ideologie.
Alle Beteiligten sofort entlassen und auf Dauer politische Ämter und staatliche Posten versagen.
So würde es geschehen, wäre es eine Demokratie, wo das Volk Versagen entsprechend honoriert.
In einer Parteienherrschaft jedoch, Geld weg, Steuern weg aber Versager nicht weg, sondern bleiben auf Posten oder bekommen gar noch besser dotierte.
Grüne bei der Arbeit. Quatsch Arbeit Entschuldigung! Grüne bei Steuergeld verprassen!
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Vielleicht sollten sich die Grünen auf Wasserstoff-Pupsen umstellen!
Wäre mal eine Idee!
Tja, grüner wird’s nicht….