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Katholiken in Gefahr

Über 400 Angriffe auf katholische Kirchen seit 2020 in den USA

Seit 2020 wurden in den Vereinigten Staaten mehr als 400 katholische Kirchen Ziel von Angriffen. Diese Daten wurden von einem Informationsaustauschpartner der katholischen Interessenvertretung „CatholicVote“ bereitgestellt. Obwohl Präsident Biden selbst Katholik ist, hat er bislang keine öffentliche Position zu den zahlreichen Angriffen bezogen.

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In den Vereinigten Staaten wurden seit 2020 über 400 katholische Kirchen Opfer von Angriffen. Diese Information stammen von einem Sammler, den die katholische Interessenvertretung „CatholicVote“. Von Brandanschlägen über enthauptete Jesus- und Heiligenstatuen bis zu einfachen Schmierereien ist alles dabei. US-Senator aus Florida Marco Rubio (Republikaner) forderte jetzt Präsident Biden auf, endlich dagegen zu handeln. Obwohl Biden sich gerne als „gläubiger Katholik“ stilisiert, hat er bisher keine Stellung zu den Hunderten von Angriffen genommen.

In den Jahren von 2020 bis 2024 wurde eine beunruhigende Zunahme von Angriffen auf katholische Kirchen verzeichnet. Im Jahr 2020 waren es 60 Angriffe, und diese Zahl stieg im folgenden Jahr auf 82 an. Besonders besorgniserregend war der Höhepunkt im Jahr 2022 mit 143 dokumentierten Angriffen auf katholische Kirchen. Obwohl die Zahl im Jahr 2023 leicht zurückging, wurden dennoch 104 Angriffe verzeichnet. Im neuesten verfügbaren Jahr, 2024, wurden bisher 13 weitere Angriffe auf katholische Kirchen registriert.

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„Ich schreibe im Hinblick auf die dramatische Zunahme von Angriffen auf katholische Kirchen in ganz Amerika. Diese religiös motivierten Angriffe haben selten Konsequenzen für die Täter und sind Teil eines größeren Trends fanatischer Aktivisten, die religiöse Institutionen ins Visier nehmen“, hieß es in dem Schreiben des Senators an den Präsidenten.

Bei dem 400. Vorfall, den CatholicVote registrierte, waren Transgender-Aktivisten involviert, die durch Täuschung eine kontrovers wahrgenommene Gedenkveranstaltung in der St. Patrick’s Cathedral in New York City für Cecilia Gentili, eine atheistische Prostituierte, die sich als Transgender identifizierte und von LGBTQ-Aktivisten als „Transgender-Ikone“ verehrt wurde, organisierten.

Die Teilnehmer der Beerdigung erschienen in auffälliger Kleidung wie Pelzmänteln, Netzstrümpfen, Miniröcken und sogar Tangas, wie durch vom Time Magazine veröffentlichte Fotos dokumentiert. Während der Trauerfeier provozierten Transgender-Aktivisten, die die katholischen Heiligen verspotteten, wiederholt und feierten offen das Etikett „Huren“.

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Immer wieder Brandanschläge

In der Nacht des 11. Juli 2020 wütete ein Feuer in Mission San Gabriel Arcángel. In nur wenigen Minuten wurde das 230 Jahre alte Dach der Mission beinahe vollständig zerstört. Glücklicherweise blieben der Altar, der Glockenturm und das Museum der Mission unversehrt, neben dem Dach wurden die Lehmwände beschädigt. Bis heute ist die Brandursache unbekannt. Im späten November 2020 wurden zwei Kirchen, eine Baptistenkirche und eine katholische Kirche namens Sacred Heart, in Brewster, einer Stadt im Zentrum des US-Bundesstaats Washington, durch offensichtliche Brandanschläge beschädigt. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand in der Sacred Heart Kirche absichtlich gelegt wurde.

Während der Fastenzeit im April 2021 wurde eine ländliche Nonnenabtei in Missouri mehrmals von Schüssen getroffen. In einer offiziellen Stellungnahme berichteten die Benediktinerinnen, dass am 24. März „kurz nach 23 Uhr laute Schüsse von vielen Schwestern in der Abtei zu hören waren“. Einige der Schwestern seien aufgestanden, hätten aber bald wieder geschlafen, da sie aufgrund wiederholter Vorfälle unangemessener Aktivitäten rund um ihr Kloster leider abgestumpft seien.

„Am Morgen entdeckte die Äbtissin zwei Einschusslöcher in ihrem Schlafzimmer“, heißt es in der Erklärung weiter. Eine Kugel durchdrang die Außenwand, schlug ein Loch unter ein Bild von Jesus, durchdrang die gegenüberliegende Wand und wurde schließlich von der Dusche auf der anderen Seite gestoppt.

Doch die Angreifer der Kirchen und Abteien schrecken offenbar nicht einmal davor zurück, Schulen anzugreifen. Die St. Charles Catholic School im Nordwesten von Spokane, ebenfalls in Washington, wurde im März 2021 Opfer eines Brandanschlags, welcher erhebliche Schäden bereitete. Der ursprüngliche Südflügel des Schulgebäudes wurde im Jahr 1950 errichtet. Ein Brand zerstörte einen erheblichen Teil dieses ursprünglichen Flügels und griff auf den Dachboden über.

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