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Steglitz-Zehlendorf

SPD-Abgeordnete irritiert mit Antifa-Pullover in Debatte um Berliner Stromausfall

Die Berliner SPD-Abgeordnete Ellinor Trenczek irritierte mit ihrem Auftritt in der Bezirksverordnetenversammlung in Steglitz-Zehlendorf: In der Debatte um den linksextremen Anschlag auf die Stromversorgung trug sie einen Antifa-Pullover.

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Die SPD-Politikerin sagte, dass Antifaschismus eine Haltung sei. (Symbolbild) (IMAGO/Eibner)

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Am Mittwoch tagte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Berliner Stadtteils Steglitz-Zehlendorf. Ein wichtiges Thema laut Tagesordnung: der fünftägige Stromausfall Anfang Januar im Stadtteil, der durch einen linksextremistischen Brandanschlag ausgelöst wurde, sowie der Umgang damit. Auffällig war die SPD-Politikerin Ellinor Trenczek, die während ihres Redebeitrags ein Antifa-Sweatshirt trug, wie die B.Z. berichtete. Auf dem Pullover war deutlich der Schriftzug „antifaschistische Aktion“ zu sehen, sowie die schwarze und die rote Fahne. Erstere steht für Anarchismus und letztere für Sozialismus. 

Mit dem CDU-Politiker Torsten Hippe kam es dann zu einem Wortgefecht. Dieser warf ihr eine Verherrlichung der Antifa vor. Daraufhin fragte die SPD-Politikerin, was er gegen die Antifa habe. Hippes Antwort: „Ich habe überhaupt nichts gegen Antifaschismus, wenn er nicht in Terror abgleitet und wenn er nicht Bezüge zum Terror hat. Das ist eine Scharnierfunktion zum Terror und davon muss sich die SPD distanzieren.“

Doch Trenczek, der laut ihrem Mitgliederprofil auf der Webseite der SPD-Fraktion das Thema Antifa am Herzen liegt, kontert: „Antifaschismus ist eine Frage der Haltung, eine Position gegen jede Form der Menschenfeindlichkeit.“ Dann legt sie nach: „Wer nicht antifaschistisch ist, ist faschistisch.“ Eine Distanzierung von der gewaltbereiten Antifa findet damit nicht statt. 

Auf Anfrage der B.Z. wollte sie sich nicht äußern. Der Bezirksvorsteher und CDU-Politiker René Rögner-Francke erklärte, dass das Antifa-Symbol mit den beiden Fahnen nicht strafrechtlich relevant sei. Es gebe auch keine Kleiderordnung. „Aufgrund der Vorkommnisse werde ich im Ältestenrat ansprechen, dass man es künftig unterbindet.“ Ellinor Trenczek ist auch stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses „Frauen*, Gleichstellung, Queer“ und in der SPD Steglitz-Zehlendorf für diese Themen zuständig. 

Der Stromausfall in Steglitz-Zehlendorf wurde durch einen linksextremistischen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke ausgelöst. Zu Beginn waren rund 44.400 Privathaushalte und etwa 2.000 Unternehmen betroffen. Es dauerte fünf Tage, bis alle Haushalte wieder mit Strom versorgt waren. Eine linksextremistische Vulkangruppe bekannte sich zu dem Anschlag und rechtfertigte ihn mit dem „Gemeinwohl“ (mehr dazu hier).

mra

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78 Kommentare

  • Mich irritiert das nicht. Für mich sind die Zusammenhänge klar. Leider haben die keine Konsequenzen.

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    • Genau. Sie hat ja auch nix Schlimmes gemacht. Ganz im Gegenteil: Sie hat sich engagiert im Kampf gegen räääächts und für ein offenes und buntes Deutschland.
      Man wird sie befördern…

    • Das schlimme an dem ganzen, die Münchhausen cdu hat sich diesen Linksextremen längst Unterworfen und wollen mit diesen auch Regierungen bilden!

    • Dass die SPD eine linksextremistische Partei ist bzw. längst von Linksextremisten unterwandert wurde und beherrscht wird, hat selbst HG Maaßen schon festgestellt, indem er darauf hinwies, dass wir inzwischen Linksextremisten in der Regierung haben,
      Auch Gestalten der CDU sind durchaus in diese Kategorie einzuordnen, wie z.B. die Prien.

      • Nicht zu vergessen den Erich ähh Daniel Günther.

    • Für mich sind die Zusammenhänge nicht eindeutig. Erklären Sie bitte.

      -61
      • @ smålänning
        Dabei war er auf einem guten Weg: doppel DD
        Digital Detox
        Es gab nun aber einen Rückfall

      • Da haben Sie offensichtlich ein intellektuelles Problem. Sie verkennen, dass wir uns auf dem Wege in eine öko-sozialistische Diktatur befinden. Möglicherweise befürworten Sie das insgeheim?
        Es ist in der Geschichte der Normalfall gewesen, dass die Intellektuellen versagen. Es sind die normalen Menschen die solche Gefahren rasch erkennen. Der letzte Großversuch war Corona. Es waren ganz einfache Menschen, die die Giftspritzen vermieden haben und die die faschistische Hetze der Medien als solches erkannten.

        • @Felix 1- Leider ist dieses Problem bei Atlas, wenn man seine Kommentare liest, mehr als offensichtlich und leider auch nicht mehr heilbar.

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        • Felix, ich muss Ihnen entschieden widersprechen. Ihre Darstellung reduziert komplexe gesellschaftliche und politische Entwicklungen auf einfache Schwarz-Weiß-Schemata („öko-sozialistische Diktatur“, „Giftspritzen“, „faschistische Hetze“), ohne jegliche Belege. Nur weil man mit bestimmten politischen Entscheidungen oder Maßnahmen nicht einverstanden ist, bedeutet das noch lange nicht, dass wir uns in einem historischen Ausnahmezustand befinden oder dass Intellektuelle versagen. Pauschale Schuldzuweisungen verzerren das Bild und helfen nicht, Zusammenhänge zu verstehen.

          -20
        • Obwohl Atlas hier schon lange mitliest und kommentiert, ignoriert er absichtlich jede Art von Beweisen gegen die korrupte Regierung, so als wäre er ein U-Boot und versucht hier Zweifel zu säen und exakt dieselben Argumente des Kartells herunterzuleiern.
          Besonders die ständige Argumentation um die vermeintliche Komplexität ohne Anhaltspunkte macht das deutlich.

          1
      • So wie die NSDAP zwar Sozialistisch und Arbeiter im Namen hatte haben die neuen Faschisten das Anti im Namen. Alles nur Tarnung ohne Bedeutung.
        Faschisten sind Faschisten wegen ihren Taten und nicht in Abhaengigkeit vom Namen.

        • Bei der NSDAP ging es darum, alle Leute anzusprechen: Nationalisten (in der Regel Beamte und Bürgertum), Sozialisten (SPD), Deutsche (die sich weder rechts noch links, aber eben deutsch sahen – es soll sogar Juden unter den Anhängern der NSDAP gegeben haben) und zu guter letzt Arbeiter, die wohl größte Gruppe in der Weimarer Republik, die durch die Wirtschaftskrise am meisten gelitten hat. Trotzdem schaffte Hitler im Juli 1932 nur 37,4% (das war das beste Ergebnis), in der letzten regulären Wahl Nov. 1932 sogar nur 33,1%.

          0
      • Dir etwas zu erklären wäre total sinnlos du verstehst es sowieso nicht oder willst es nicht.

  • Auch die DNA der CDU ist mittlerweile antifaschistisch.

  • Es ist die selbe Logik , mit welcher man den Islam normalisiert.

  • Was ist daran irritierend? Bis in die Regierung hinein flirten SPD-Politiker offen mit dem sozialistischen Totalitarismus.

    • Und wie dämlich!

      Die SPDlerin wirbt also für ihre eigenen Abschaffung, denn ohne Staat, gäbe es diese überbezahlten Schmarotzer-Pöstchen gar nicht.

  • Die Antifa hat selbst antifaschistische Züge.

    • Die Antifa hat selbst faschistische Züge.

      • Genauer: totalitäre und in der Folge faschistische Züge!

        • Jeder totalitäre Kult ist faschistisch. Verständige Menschen können das eigentlich bereits aus der Bedeutung des Wortes herauslesen.

          2
      • Sie hat ja auch die passenden Farben: schwarz-weiß-rot.
        Und sieht auch fast aus wie die Flagge in den berühmten 1000 Jahren.

  • Sie zeigt also Flagge. Wenigstens ist sie ehrlich, das macht die Strafverfolgung später einfacher.

    • Strafverfolgung? Träum weiter im versifften Antifa Staat Deutschland

      • Ja, ein Traum, zugegeben. Was hat man denn sonst noch?

      • Ich beziehe mich hier auf das Wort „später“ denn das Pendel ist oben angekommen und schlägt demnächst um.
        Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Wenn sich die SPD solche Leute in ihre Kreise holt, dann sagt das viel über die SPD.

  • Und immer sind es Linke.
    Warum schweigt Merz und der VS?

    • Weil das seine besten Freunde sind.

  • „Antifaschismus ist eine Haltung gegen jede Form der Menschenfeindlichkeit.“
    Ob das die Mitglieder der Hammerbande genau so sehen?

  • Beim „Lovepriest“ gibt’s das Shirt mit dem Aufdruck „Antifa Verbot“. Ob man das auch bei solchen Veranstaltungen tragen darf. Es ist ja strafrechtlich nicht relevant.

  • Ausschuss „Frauen*, Gleichstellung, Queer“ – oh mein Gott, was ist nur aus meinem ehemaligen Bezirk geworden?

  • Von der SPD ist nichts anderes zu erwarten,

  • Der Auftritt von Frau Ellinor Trenczek (SPD) reiht sich in ein berlinweites Gesamtbild dieser einstigen Volkspartei ein!

    Schwenkt der Kamerablick des Dauerbeobachters von Kladow über Spandau, Frohnau, Pankow, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick, Neukölln bis nach Tempelhof-Schöneberg, und schaut auch auf Mitte und Charlottenburg, so fällt eine SocialMedia-Kaderpartei auf, die nicht mehr nach den Regeln des §7 Parteiengesetz mit innerparteilicher Demokratie aufgestellt ist.

    Es gibt starke Indizien und faktische Personalentscheidungen, die auf ein Muster einer Franchise-Organisation schließen lassen, in der einzelne Ortsgruppen von „extremen Politikseminargruppen“ geentert wurden. Die SPD wird demokratiefern und demokratiefremd – gemessen am Masstab Grundgesetz & Parteiengesetz.

    Nach dem Terroranschlag von Lichterfelde ist Berlin eine andere Stadt geworden, in der das Klima auf Dauer belastet ist!

  • Wie ihr großer Chef halt. Da braucht man nichts mehr zu kommentieren!

  • „Wer nicht antifaschistisch ist, ist faschistisch.“

    Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
    Infantil, dumm, und sehr gefährlich. Denn von der Sorte laufen viele herum und werden durch die Politik gepampert.

    • Wer wählt solche „Individuen“?
      Und AfD-ler werden nicht zur Wahl zugelassen …

    • Hallo? Diese Regierung ist faschistisch. Wie kann man für die Antifa werben, indem man seinesgleichen bekämpft?

  • SPD – Sozial-Demokratische Partei Deutschlands

    Ist das das gleiche „Demokratisch“ wie es auch in „DDR“ vorkam?
    Ich frag‘ ja nur….

    • Das ist „unsere Demokratie“ , welche die „Zivilgesellschaft“ schützen soll,bevor die Demokratiefeinde zuschlagen können.

  • Sie setzt sich nur Steinmeiers Wunschdenken durch. Der Kommunismus naht mit großen Schritten.

  • Da hat sich vermutlich ein kleiner Tipp-Fehler eingeschlichen…Ellinor Trenczek ist auch stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses „Frauen*, Gleichstellung, Queer“ ….Müsste es nicht heißen; „Frauen*, Gleichschaltung, Queer“? Ausserdem würde ich gern wissen, wenn es einen Queer Ausschuss gibt, existiert dann auch ein „Straight“ Ausschuss? 🙂 🙂 🙂

  • Ein Italiener sagte mal nach dem Sturz von Mussolini- ich kann mich nicht mehr an seinem Namen erinnern- dem Sinne nach – wenn der Fascismus wieder kommt wird er nicht sagen ich bin der Fascismus sonder ich bin der Antifascismus – es werden schön Bezeichnungen benutzt um die echte Ziele einer Gruppierung vor der Öffentlichkeit intransparent zu machen – Antifa ist m. E. Eine fascistische Organisation , die Terror gegen Politische Oppositionelle verbreitet und ausführt – sowohl psychische als auch physische- mit freundlicher Unterstützung der aktuellen Regierungen in Bundestag und in allen Landtagen- mit unserem Steuergeld- dazu zähle ich auch viele NGOs wie die Amadeo Antonio Stiftung, Open Society, Zentrum für politische Schönheit, usw, usw –

    • Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»
      Ignazio Silone

      • Vielen Dank für die Anmerkung – jetzt weiss ich wer es gesagt hat

      • Genauso ist’s.

  • Antifa, die Tochter der RAF, wird immer legaler – *********

    Gelöscht, weil zu deutlich.

    • Wagte es, die Bezeichnung ‚Brandanschlag‘ zu kritisieren, weil es xxxxxr war. Gelöscht.

  • “ alterta…alerta…hasta la vista…..Europa..Deutschland…Reconquista…..“ Wider dem linken Terror…! Wider der Hammer und Sichel Krankheit , die bereits 100 Millionen Opfer gefordert hat im Laufe der letzten 100 Jahre….Nie wieder Krieg..nie wieder Faschismus..Nie wieder Sozialismus und Kommunismus….

  • Ich finde es absolut in Ordnung, daß diese Abgeordnete offen dazu steht, wofür sie steht. Leider kann man dies heutzutage gerade bei konservativen nur selten sehen. Wenn sie Sympathie für eine Nazi- (!sic!) Schlägertruppe hat, soll sie dazu stehen. Und wenn die Berliner darauf abfahren, sollen sie auch solche Politiker und solch eine Politik aber kein Mitleid erhalten. Und bitte nicht mit dem Steuergeld anderer Länder!

  • Ich gönne Berlin eine RotRotGrüne Regierung demnächst. Dieses linke Biotop kann meinetwegen untergehen.

  • Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen:

    «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»
    Ignazio Silone

    Das bestätigt sich leider mehr und mehr!

  • Die Tochter von Ulrike Meinhof Bettina Röhrl brachte es in einem NIUS Artikel auf den Punkt: „„Die Antifa, das ist heute die verbeamtete RAF“

    Besser kann man es nicht umschreiben

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