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Venezuela

Schweiz friert Vermögen von Ex-Machthaber Maduro ein

Die Schweiz wird das Vermögen des ehemaligen venezolanischen Diktators Nicolás Maduro einfrieren. Das gab das Außenministerium bekannt.

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Die Schweiz wird das Vermögen von Diktator Maduro einfrieren. (imago images/Andreas Haas)

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Nach der Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte hat die Schweiz umgehend alle Vermögenswerte blockiert, die der abgesetzte venezolanische Staatschef oder ihm nahestehende Personen in der Schweiz besitzen. Dies gab das Außenministerium in Bern am Montag bekannt. Die Maßnahme ist zunächst auf vier Jahre angelegt und soll laut dem Schweizer Bundesrat sicherstellen, dass kein Abfluss von Vermögenswerten erfolgen kann. Angehörige der derzeitigen Regierung in Caracas sind von der Kontensperrung ausdrücklich ausgenommen.

Die Maßnahme stützt sich auf ein spezielles Instrument des Schweizer Rechts, das nur selten zum Einsatz kommt: das Bundesgesetz zur Sperrung und Rückführung unrechtmässig erlangter Vermögenswerte politisch exponierter Personen. Dieses Gesetz gibt dem Bundesrat die Befugnis, Vermögen zu blockieren, wenn im Herkunftsland ein Machtverlust eingetreten ist und anzunehmen ist, dass nachfolgende Behörden Rechtshilfeverfahren wegen möglicherweise illegal erworbener Gelder aufnehmen könnten. Mit der Sperrung wird, so schreibt es der Schweizer Bundesrat, die Möglichkeit für zukünftige Rechtshilfeverfahren geschaffen. „Sollte sich in künftigen Rechtsverfahren herausstellen, dass die Gelder unrechtmässiger Herkunft sind, wird die Schweiz bestrebt sein, sie der Bevölkerung Venezuelas zugutekommen zu lassen“, heißt es dazu.

Am 3. Januar hatte das US-Militär bei einer Operation nach Regierungsangaben Maduros Regierungssitz in Caracas angegriffen und den Präsidenten sowie seine Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht. US-Präsident Donald Trump erklärte, die USA würden Venezuela „vorübergehend führen“, um einen Übergang zu ermöglichen, und begründete den Einsatz mit dem Kampf gegen Drogenhandel und der Rückgewinnung von Kontrolle über Ressourcen. Im Bundesgericht von Manhattan fand am Montag die erste Anhörung von Nicolás Maduro statt – es war sein erster öffentlicher Auftritt seit der Festnahme. Maduro erklärte, er sei unschuldig, außerdem ein Kriegsgefangener, und bestand darauf, weiterhin Präsident Venezuelas zu sein.


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29 Kommentare

  • Hat VdL schon Anspruch erhoben?

  • Die Äußerungen erinnern einen irgendwie an Ceaușescu.

  • und was machen die Banken in Dubai?

  • Die USA werden mit Drogen, auch aus Venezuela, überschüttet. Das Drogengeschäft wurde durch N. Maduro gefördert. Die weltweit Organisierte Kriminalität ist schon so bedrohlich, dass sie mit polizeilichen Mitteln nicht in den Griff zu bekommen ist. Und wenn dann noch Staatschefs Führungsrollen im Drogenschmuggel haben, dann ist der Zeitpunkt gekommen zur Selbstverteidigung militärisch vorzugehen. Es kann nicht sein, dass sich die Organisierte Kriminalität hinter der Souveränität von handlungsunfähigen Staaten unangreifbar macht. Die Reaktion der USA war daher notwendig und verhältnismässig.

    • Die wirtschaftliche Misere in Venezuela beruht auch auf den Sanktionen. Und Drogenhandel läuft primär über Kolumbien.

    • Für solche Fälle gibt es z.B. Interpol und den internationalen Haftbefehl, und/oder den Internationalen Strafgerichtshof. Diesen wollten Nachbarländer von Venezuela schon 2024 bemühen:
      https://www.n-tv.de/politik/Amerikanische-Staaten-fordern-Haftbefehl-fuer-Maduro-article25129683.html
      Daraus scheint aber nichts geworden zu sein, denn meines Wissens gibt es bis heute keinen Haftbefehl für Maduro – warum nicht? Ist da evtl Ebbe mit Beweisen? Oder weiß da jemand mehr?

    • Das stimmt nachweislich nicht. Bringen Sie Belege für diese Behauptung. Ich kann Belege für das Gegenteil brungen.

      • Na dann mal raus damit, Sie wissen ganz offenbar mehr als die US-Geheimdienste. Ich an ihrer Stelle würde das nutzen, denn es reicht für hohe 6-stellige Jahresgehälter

    • nachplappern der Mainstreamlügen, machen sie das gegen Bezahlung?

      • War ja klar, dass Junkies hier den sozialistischen Diktator verteidigen, der sie mit harten Drogen versorgt hat.

  • Und was ist mit den ganzen Offshore Konten der Familien Maduro and Friends ? Da sitzen ja auch schweizerische Institute drin.

  • Die Schweiz ist seit langem kein neutraler Staat mehr und das Geld dort nicht mehr sicher. Egal von wem.

    • Norbert 2 kann sein Geld ja sicher in Gelsenkirchen – Buer deponieren.

      • stimmt, ist genauso sicher.

  • die Schweiz, einst neutral und zuverlässig, ist nun auch ein Lakai des Wertewestens und beteiligt sich am Diebstahl von Vermögen und damit als Vertragspartner nicht mehr geeignet

  • Ich nehme an, dass aus der Schweiz und aus Belgien innerhalb kurzer Zeit andere Länder ihre Gelder abziehen werden.
    Bin gespannt, wie es sich in Europa auswirkt, wenn dieser Finanzentzug in Gang kommen sollte.

  • Das steigert unbedingt das Vertrauen in den Finanzplatz Schweiz. Wer in Europa oder Amerika Geld anlegt wird einfach enteignet. Kein Urteil, nichts ist erforderlich.

  • Geld einfrieren,
    Aber sonst machen sie nichts.
    Sehr mutig.

  • „die der abgesetzte venezolanische Staatschef oder ihm nahestehende Personen in der Schweiz besitzen.“

    Er ist nicht abgesetzt. Für die Beschlagnahme der Vermögenswerte gibt es keine Rechtsgrundlage. Das international um sich greifende Faustrecht, wird uns in den Untergang treiben.

  • Das hat er sich, da bin ich mir ganz sicher, alles mit seinem orginären Prasidentengehalt hart erarbeitet und niemals Geld aus der verstaatlichten Ölindustrie für sich selber abgezweigt…

  • Kurzsichtig, was wenn alle “Machthaber“ ihr Geld aus der Schweiz abziehen.

  • Das Wort heisst „beschlagnahmen“.
    Maduro wurde gewaltsam verschleppt und nicht „verhaftet“.
    Durch Euer Wording macht ihr euch mit der Propaganda des Deepstate gemein!

  • „Die Maßnahme stützt sich auf ein spezielles Instrument des Schweizer Rechts, das nur selten zum Einsatz kommt: das Bundesgesetz zur Sperrung und Rückführung unrechtmässig erlangter Vermögenswerte politisch exponierter Personen.“

    Ich bin ausnahmsweise stolz auf meinen Bundesrat aber es wird sich in der Schweiz sicher genügend linke Idioten finden die auf der Strasse gegen diese Maßnahme für Maduro demonstrieren werden.

    die Linken waren seit 68 ohne Ausnahme Verehrer von diesen sozialistischen Südamerikanischen Diktatoren. Sei es in Nicaragua, Peru, Kuba, etc sie liebten diese sozialistischen Diktatoren und verehrten sie.

  • Die Schweiz ist nicht sicher. Hält ihr Fähnlein in jeden Wind. Am eigenen Leib erfahren.
    Schweizer Banken nein danke!

    • @Kamikaze du bist so putzig!!!
      Ich setze lieber auf meine Schweizer Banken wo jeder ein Konto eröffnen kann.

      Die Deutschen Banken mit ihren Kontosperrungen von AfD Mitglieder, AfD Politiker AfD Sympathisanten oder auch vor Sportschützen Vereinen etc.. nicht Halt machen.

      Alles Stasi Methoden in eurer „UnsereDemokratie“ und die Deutschen Banken spielen mit.

  • Kann man drauf wetten, dass die von Don Donaldeone erpresst werden!
    Die Schweiz kann man schon seit Jahren vergessen, einzige nützliche Funktion ist die Verhinderung eines Euro-Crashs durch Bindung an den NOCH stabilen Franken.

    • Noch ist richtig. Der stabile Franken ist abhängig von einer Großbank. Die UBS darf nicht in Schieflage kommen.

  • Und wie man die Schweiz kennt, sehen die Venezolaner davon keinen Rappen. Wann rückt die Schweiz endlich das Geld der ermordeten Juden raus?

    • @Majestyk So, so die Schweiz soll – Die Deutschen sollen einmal Reparationszahlungen an Polen ausrichten

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