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Daten widersprechen Hitze-Panikmache

Satellitenaufnahmen zeigen: Flächenbrände seit 2001 massiv gesunken

Medial wird seit Wochen über massive Waldbrände in Südeuropa berichtet. Der Eindruck: Flächenbrände haben in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Ein Bericht zeigt nun aber das Gegenteil.

Seit Wochen laufen Bilder von brennenden Wäldern in Sizilien, Rhodos und anderen Gegenden Europas bei ZDF, ARD aber auch bei vielen privaten Sendern auf und ab. Suggeriert wird, dass Flächen- und Waldbrände in der Vergangenheit massiv zugenommen hätte.

Ein Beitrag im Wall Street Journal stellt diesen Befund jedoch stark in Frage: „Der Klimawandel hat die Welt nicht in Brand gesetzt“, schreibt der Wissenschaftler Bjorn Lomborg, Präsident der Organisation Copenhagen Consensus Center und Visiting Fellow an der Hoover Institution der Stanford University. Dieser hat Satellitendaten ausgewertet, welche darlegen, dass der Anteil von Bränden betroffenen Landflächen seit 2001 rückläufig ist.

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Flächenbrände erreichten 2022 Tiefstand

Satelliten haben seit mehr als zwei Jahrzehnten Brände auf der ganzen Erde erfasst. Die Daten belegen klar: Seit den frühen 2000er Jahren, als noch 3 Prozent der weltweiten Landfläche von Bränden betroffen waren, ist die jährlich verbrannte Fläche tendenziell zurückgegangen. 2022 erreichte die verbrannte Fläche mit 2,2 Prozent einen neuen Tiefststand.

Es würde medial alarmistisch suggeriert, dass der Anteil von brennende Flächen und Wäldern immer weiter zunimmt obwohl das Gegenteil der Fall ist. Dennoch berichten Medien weiterhin über massive Brände und verknüpfen dies oft mit dem Klimawandel, obwohl diese Behauptung nicht den Tatsachen entspricht, wie Lomborg beklagt

Auch Experten des UNO-Weltklimarats machen in einem kürzlich veröffentlichten Bericht nicht ausschließlich den Klimawandel für die Brände verantwortlich. Wetterbedingungen könnten Brände in einigen Fällen möglicherweise begünstigen. Eine eindeutige Verbindung zwischen wärmeren Temperaturen und Flächenränden gebe es hingegen nicht.

Lomborg zufolge könne man mit Klimapolitik Flächenbränden nicht begegnen. Das gezielte Abbrennen sowie ein verbessertes Landmangement seien die geeigneteren Maßnahmen.

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