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Prozess

Rumänischer Krankenpfleger vergewaltigt Patientinnen im Krankenhaus – 7,5 Jahre Haftstrafe

Weil er zwei Patientinnen in der Notaufnahme des Zollernalb-Klinikums betäubte und missbrauchte, muss ein 37-jähriger rumänischer Krankenpfleger für sieben Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Gegen ihn wird zudem in mehreren weiteren Fällen ermittelt.

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Ein rumänischer Krankenpfleger hat im Zollernalb-Klinikum zwei Patientinnen mit Medikamenten betäubt und anschließend vergewaltigt. (IMAGO/Westend61)

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Ein rumänischer Krankenpfleger hat in der Notaufnahme des Zollernalb-Klinikums zwei Patientinnen betäubt und vergewaltigt. Das Landgericht Hechingen verurteilte den 37-Jährigen deshalb zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft. Zudem verhängte das Gericht ein lebenslanges Berufsverbot.

Der Mann arbeitete als Leihkraft in der Klinik. Nach den Feststellungen des Gerichts sedierte er im Sommer 2025 eine Patientin über eine Infusion. Anschließend zog er sie aus, berührte sie im Intimbereich und nahm sexuelle Handlungen an ihr vor. Einer zweiten Frau verabreichte er eine Schlaftablette und missbrauchte sie ebenfalls. Der Krankenpfleger hatte beide Taten vor Gericht gestanden.

Nach Angaben des Gerichts hinterließ der Täter bei den beiden Frauen „schweren Schaden“. Beide leiden demnach bis heute unter den psychischen Folgen der Taten. Teile des Prozesses fanden deshalb unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Medienberichten zufolge ordnete das Gericht neben der Haftstrafe außerdem die anschließende Sicherungsverwahrung an.

Neben den beiden abgeurteilten Taten ermittelt die Staatsanwaltschaft in sieben weiteren Fällen gegen den Krankenpfleger. Insgesamt stehen damit neun mögliche Übergriffe im Raum. In einem weiteren Fall wird gegen einen bislang unbekannten Täter ermittelt.

Auf dem Mobiltelefon des Mannes fanden Ermittler Tausende Fotos und Videos. Darunter sollen sich auch Aufnahmen nackter Patientinnen sowie Missbrauchssituationen befinden. Einige mögliche Betroffene meldeten sich nach der Berichterstattung selbst, andere konnten anhand der Aufnahmen identifiziert werden.

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Brisant ist auch ein Vorfall aus dem Dezember 2024. Damals zeigte eine Frau einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff im Zollernalb-Klinikum an – Monate bevor die nun abgeurteilten Taten begangen wurden. Der später verurteilte Krankenpfleger hatte in jener Nacht Dienst. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft passte die Personenbeschreibung der Frau jedoch nicht auf den Mann, zudem seien ihre Angaben „von einigen Unstimmigkeiten geprägt“ gewesen.

Nach Recherchen des SWR war die Polizei unmittelbar nach der Anzeige in der Zentralen Notaufnahme und nannte dort auch den Tatvorwurf. Die Geschäftsführer des Zollernalb-Klinikums erklärten, sie hätten von dem früheren Verdachtsfall nichts gewusst. Andernfalls hätte die Klinik sofort gehandelt. Nach Bekanntwerden einer der späteren Taten sei der Krankenpfleger umgehend freigestellt, die Zeitarbeitsfirma informiert und der betroffenen Patientin zu einer Strafanzeige geraten worden.

Zugleich räumte die Klinik organisatorische Mängel ein. „Ja, die Situation in der Notaufnahme war nicht so, wie sie hätte sein sollen“, erklärte die Geschäftsführung gegenüber dem SWR. Auffälligkeiten am Medikamentenschrank seien der Leitung erst verspätet gemeldet worden.

Der 37-Jährige war nach eigenen Angaben über Leiharbeitsfirmen auch in weiteren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eingesetzt worden, unter anderem in den Landkreisen Tübingen, Schwäbisch Hall und Göppingen sowie in Sachsen-Anhalt. Für den Prozess wurde er aus Rumänien nach Deutschland ausgeliefert.

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51 Kommentare

  • Steuervergehen werden in Deutschland mit 10 Jahren Haft geahndet. Es ist derzeit eine Strafverschärfung von auf 15 Jahre in der Planung. Das gibt Auskunft über die Prioritätensetzung des deutschen Staates.

    • Das ist doch logisch: Mit Steuerhinterziehung werden Viele geschädigt, mit einer Vergewaltigung jeweils nur Eine.

      (Wenn Sarkasmus nicht mehr weiterhilft, sollte man im Stillen eine Kerze entzünden!)

  • Wenn das mal kein Schnäppchen ist für zwei abgeurteilte Taten und mögliche sieben weitere Fälle sowie Tausende Fotos und Videos, die nackte Patientinnen und Missbrauchssituationen zeigen.

  • Dieses Urteil ist eine schallende Ohrfeige für alle Betroffenen.

    • es zeigt auch wie gering frauen in deutschland geschaetzt werden.

  • Das sind also unser sogenannten Fachkräfte, auch unverzichtbare Goldstücke genannt, die einmal unsere Rente bezahlen sollen.

  • Was da in Pflegeheimen so abgehen mag……

    • Geh mal hin, da ist immer was los!

  • Fachkraft, worin?

  • Eine Fachkraft. Alles klar.

  • Was für ein Albtraum!!
    Da bekommt der Begriff „Notaufnahme“ eine ganz neue Bedeutung.
    Von Ärzten weiß man, dass sie sich mit der Anwesenheit einer Sprechstundenhilfe vor ungerechtfertigten Vorwürfen absichern. Aber was ist mit den Patienten?
    „Ja, die Situation in der Notaufnahme war nicht so, wie sie hätte sein sollen“
    So so, mit anderen Worten: Dieser Irre war mit den Patientinnen alleine und brauchte offensichtlich auch keine Angst vor Entdeckung zu haben. Ein klassischer Fall von Unterbesetzung. Was zahlt die Klinik an Schmerzensgeld?

    • Was zahlt die Klinik? Ein Rabattcoupon im Geschenkeshop!

    • Das Krankenhaus hat sowieso keinen guten Ruf und das jetzt noch on top!? Da nimmt doch jeder wenn er kann „reissaus“

  • Nach der Krankenkassenreform, werden vermutlich noch mehr „billige Fachkräfte“ unbeaufsichtigt hier arbeiten und darunter auch noch, welche solchen Neigungen nachgehen.
    Wir hatten ja schon alles, Vergewaltigungen in Altenheimen, Missbrauch von Behinderten…Man erhalte sich so gesund wie möglich. Die Nutzung unserer „Sozialsysteme“ kann übel ausgehen.

    • Dann schon lieber sozialverträgliches Frühableben, ganz selbstbestimmt……

      • Leider, aber soweit wirds noch kommen, dass man (Frau) Angst hat in ein KKH oder Pflegeheim zu gehen, wo man auf seine alten Tage noch missbraucht wird! Nein danke! Da bleibe ich lieber zu Hause und beende das selbst!

        • Ja, da haben Sie Recht. Aber man muss noch fit genug dafür sein. Wobei ambulante Pflegekräfte auch schon häufiger aufgefallen sind. Und die Gerichte verhängen Berufsverbote nur ausnahmsweise.

          1
  • Diese Bestie ist kein Rumäne sondern Inhaber eines rumänischen Passes. Laut Telegram heißt der Täter mit Vorname Achmed.

    • Achmed ist ein deutscher Vorname.

    • Hauptsache EU. Da passt der Name Achmed doch?

  • Ab das „Ding“ und gut ist’s…

  • Deutsche tun so was auch!

    -25
    • Du traust Spahn auch alles zu?

      • Niemals! Der Jens ist Verfassungstreu; wie die CDU!

    • Was für ein Haufen von Spaßbremsen hier.

  • Lasst mich das generell mal erklären als ein 30-jähriger Mann der ja durchaus noch für Ersteinstiegsjobs (entry jobs in englisch) konkurriert hat und hatte: Wir importieren Leute um sie für Jobs einzulernen die wir selbst geschaffen haben damit sie uns ersetzen, darum mit uns konkurrieren und um Wohnungen und dann noch Verbrechen in diesem Job begehen. Die einzigen die davon profitieren sind Vermieter und Großkonzerne (und NGOs und Einrichtungen wie die Caritas wenn die meisten dann im Jobcenter landen). Es ist lose-lose-lose-lose für jeden anderen im Land

    • Fast, aber ich würde mal dieses „wir“ in den Formulierungen weg lassen, denn das sind „wir“ nicht. „Wir“ habe vor 15 Jahren auch nicht die Grenzen geöffnet, das waren unsere Feinde. Das machen aber Journalisten auch sehr gerne. Wenn es um „Integration“ oder andere Dinge in der BRD geht, die zum Schaden der Bevölkerung geschehen, dann sind es auch „wir“. Ich habe diesen Peronenkreis übrigens nie kennen gelernt. Gruß an alle Redakteure, die das hier lesen. Dieses „wir“ regt mich nur noch auf. Hört auf damit, WIR hatten nie etwas zu entscheiden, denn dann gäbe es das alles nicht, und das wisst „ihr“!

  • Deutsche tun es auch. So Grüne.

  • Rumäne sagt nicht viel. Was für ein Rumäne??

    • Schnitzelrumäne.

  • Der ungeschriebene Generationenvertrag wurde in diesem Schrottland schon vor einiger Zeit gebrochen. Zivildienst gibt es auch nicht mehr. Wohin soll man bloß auswandern?

    • Nun, die Ehefrau eines Freundes ist aus Uganda, betreibt dort mit ihrer Familie in den Sommermonaten eine Farm und fährt hier im Herbst/Winter LKW für eine Baufirma. Sie hat nie die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen und ihren beiden Töchtern geraten, die ugandische nicht aufzugeben. Ihre Begründung: Verglichen mit Deutschland ist Uganda ein Rechtsstaat und man müsse einen Ort haben, wohin man kann, wenn es hier bald anfängt „zu knallen“.

      • Das einzig Glaubhafte an Ihrem Kommentar ist, daß es hier bald „knallen“ soll.

  • Fachkraft eben…

  • das Urteil müßte lautet 7,5 Jahre Knast , ok, aber für jeden einzelnen Fall. und für jedes Foto 1 Monat . Das wäre eine abschreckende Strafe. Unsere Justiz wird immer mehr zum Spielball von Gutmenschen in gehobenen Posten die nie selbst solche Verletzungen erleiden müssen.

  • ab in die Heimat oder in eine Grünenwohnsiedlung

  • Ach ja, „unsere Goldstücke“.

  • Es ist ein schwarzes Schaf innerhalb de Gruppe; nicht wahr? Oder wieder rechte Propaganda?

  • Hoffentlich dürfen unsere Demokraten auch mal ihre Fachkräfte genießen.
    Wehren können sie sich nun nicht mehr dagegen.

  • Das kommt davon, wenn man statt gutausgebildeten und -bezahlten Fachkräfte irgendwelche unmotivierten Billiglohnsklaven auf die Leute losläßt. Nicht nur der Rumäne auch diejenigen, die solche Zustände in unserem „Gesundheits“system zu verantworten haben, gehören vor Gericht.

    • Unmotiviert kann man aber nicht sagen.

  • Lustig ist das Zigeunerleben, faria, faria, ho… .

  • Jeder der solche Taten in Deutschland verhindern will, muss AFD wählen.

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