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Anatol Anuschewski

Rücktritt nach V-Mann-Affäre: Linken-Richter zieht sich vom Bremer Staatsgerichtshof zurück

Nach Spiegel-Recherchen soll ein stellvertretendes Mitglied des Bremer Landesverfassungsgerichts bei der Enttarnung eines V-Mannes in der linksextremen Szene anwesend gewesen sein – jetzt ist der Anwalt von seinem Posten zurückgetreten.

Bremische Bürgerschaft (imago images/Winfried Rothermel)

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Die Affäre um einen enttarnten V-Mann des Bremer Landesverfassungsschutzes zieht personelle Konsequenzen nach sich. Der Bremer Anwalt Anatol Anuschewski hat angekündigt, sich aus dem Staatsgerichtshof des Landes Bremen zurückzuziehen. Auslöser ist eine Recherche des Spiegel, wonach Anuschewski bei der Enttarnung eines V-Mannes durch die „Interventionistische Linke“ (IL) anwesend gewesen sein soll (Apollo News berichtete).

Nach den Recherchen war Anuschewski Teil einer Gruppe, die den V-Mann Anfang Januar in dessen Wohnung mit dem Vorwurf konfrontierte, für den Verfassungsschutz Informationen gesammelt zu haben. Der Mann räumte demnach unter dem Druck des Gesprächs seine Tätigkeit ein. Die IL veröffentlichte anschließend eine Stellungnahme, in der sie den Spitzel mit gekürztem Namen und Foto öffentlich machte. Die Gruppierung wird von den Sicherheitsbehörden als extremistisch eingestuft und seit Jahren beobachtet.

Anuschewski war 2019 auf Vorschlag der Linken in den Staatsgerichtshof gewählt worden und fungierte zuletzt als stellvertretendes Mitglied. Damit gehörte er einem der höchsten Verfassungsorgane des Landes an. Welche konkrete Funktion er bei der Konfrontation des V-Mannes hatte, ist bislang unklar. Gegenüber dem Spiegel äußerte sich Anuschewski nicht zu den Vorwürfen; auf Nachfrage erklärte er lediglich, er könne sich „dazu nicht ohne Rücksprache äußern“.

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Die Bremer Linke teilte mit, man gehe davon aus, dass Anuschewski „in seiner beruflichen Funktion als Anwalt zugegen war“. Zugleich kündigte die Partei an, eine zügige Neubesetzung der Position im Staatsgerichtshof anzustreben, um Schaden vom Gericht abzuwenden. Auch andere Parteien fordern Aufklärung. Grüne, CDU und FDP erklärten übereinstimmend, der Vorgang müsse „lückenlos“ untersucht werden. Die Grünen begrüßten den angekündigten Rückzug mit dem Hinweis: „Das Ansehen des Staatsgerichtshofs darf nicht weiter beschädigt werden.“ CDU und FDP verlangen zudem Auskunft darüber, was dem Senat über Anuschewskis Verbindungen bekannt war, als er für das Amt vorgeschlagen wurde.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Nähe zwischen Teilen der linken Szene und staatlichen Institutionen in Bremen. Die Interventionistische Linke selbst macht keinen Hehl daraus, die bestehenden politischen Verhältnisse überwinden zu wollen. Im Verfassungsschutzbericht wird der Gruppe vorgeworfen, „eng mit gewalttätigen Akteuren zusammenzuarbeiten“ und deren Aktionen zu billigen. Vor diesem Hintergrund stellt sich nun die Frage, ob Anuschewskis Engagement mit seiner Rolle als Verfassungsrichter vereinbar war.

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31 Kommentare

  • Die Eile der Linken bei einer Neubesetzung des Amtes spricht Bände.

  • In einem guten Thriller, wird der enttarnte Agent ganz brutale Rache am Verräter nehmen.

  • Danke an AN fürs Berichten!

    • Boooooooooomer leckt die Stufen vor dem Thron

  • Ist ja wie in einem guten Thriller, der Agent wird von seinem Auftraggeber durch Enttarnung verraten. Dann beginnt die Spannung, der Agent sucht den Verräter und giert nach Rache.

  • Der gehört für Jahre in den Knast! Es wird dazu wohl nicht kommen – bei dem SED-Geist, der nie weg war. Im Gegenteil, was schon daran zusehen ist, dass der letzte SED-Vorsitzende zum Alterspräsidenten des Bundestages ernannt wurde. Heißt Gregor Gysi! Damit hat sich der Bundestag entgültig zum Büttel des DDR-Unrechtsstaat und der SED-Stasi gemacht.

    • Gysi hatte persönlich dafür gesorgt, dass die SED nie aufgelöst wurde und ihr zusammengestohlenes Vermögen beiseite schaffen konnte.

    • Geanu das ist dem Genossen Günther bei Lanz raus gerutscht!

    • Hätte er einen V-Mann bei der NPD hochgehen lassen würdet ihr Boooooooooooooomer juuuuuuubeln.

  • Das reicht uns aber nicht !
    Wir wollen ein Verfahren !!

    • Wa du willst ist irrelevant.

  • Es ist immer das selbe, da wo Linke in Verantwortung kommen, herrscht Korruption und Inkompetenz.

    • Und eure blaue Witwe ist auch links

      • Nix drauf außer Dampf plaudern?

  • „Vor diesem Hintergrund stellt sich nun die Frage, ob Anuschewskis Engagement mit seiner Rolle als Verfassungsrichter vereinbar war.“

    Nein, die Frage stellt sich nicht!

    Der Mann gehört entlassen ohne weiter Bezüge und zudem Entzug der Pensionsansprüche.
    So, wie man das z.B. bei dem Weimarer Richter, der gegen die Maskenpflicht der Kindern geurteilt hat, auch gehandhabt hat.

    • Wenn man bedenkt wie mit Ärzten die ihrem Gewissen folgten während Corona noch heute von Justizseite umgessprungen wird, wäre ein Berufsverbot noch das Mindeste .Das die Linke zur Belohnung den Posten gleich wieder beansprucht ist mehr als nur frech. Die ewige Mauerschützenpartei an den Schalhebeln der Macht in der BRD, wer hätte das noch in den 80ern jemals für möglich gehalten.

  • Nebenbei
    Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, kostete die Kampagne sieben Millionen Euro. Doch die Summe wollten Bahn und das Verkehrsministerium geheim halten. Bundestagsabgeordnete durften sich die Unterlagen nur in der Geheimschutzstelle des Parlaments anschauen und nicht darüber reden…
    Bahnfahren mit Anke Engelke:
    https://www.youtube.com/watch?v=-LmPq_AX6WM&t=8s 4 Min.
    Der DB-Vorstand für den Personenfernverkehr, Michael Peterson, hatte die Webserie mit Engelke zum Start im Oktober 2025 seinerzeit als „humorvolle Liebeserklärung an die Mitarbeitenden“ der Bahn gelobt.
    Dt. Bahn stoppt Imagekampagne mit Engelke
    Eine Fortsetzung der kleinen Webserie „Boah, Bahn!“ wird es 2026 nicht geben.
    Das passe nicht in die Zeit, heißt es bei der DB
    Evelyn Palla ist seit dem 1. Oktober 2025 Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn
    – hoffe sie macht GROSS-Kehraus

  • Das sind dieselben Leute, die bei Brosius Gersdorf steil gegangen sind.

    Wehret den Anfängen.

  • Marsch durch die Institutionen. Das Ausmaß der linksgrünen Infiltration dürfte enorm sein, schließlich läuft sie seit vielen Jahrzehnten.

  • Hier aus Bremen.
    Bin jetzt 75 Jahre alt und was hier in Bremen geschieht, wundert mich nicht mehr.
    Seit 80 Jahren hat die SPD das Land ruiniert und wird trotzdem immer wieder gewählt!
    Werften wurden dicht gemacht, teilweise wurden Häfen dicht geschüttet, weil eben über 70 Jahre nichts für den Erhalt getan wurde. Strassen und Schulen sind auf einem dritt Welt Land Niveau usw.

    • Du kapierst halt nicht was Demokratie ist

  • Nun könnte die evtl. Frage auftauchen, ob dieser Richter „dem Spiegel“ etwas Bedeutungsvolles angetan hat, dass es zu dieser Recherche überhaupt kam. Denn ich nahm ja an, dass der Spiegel ziemlich linksorientiert ist.
    Oder ging es darum, eine Position für einen anderen Linken zu schaffen, der für Links-Rot-Grün bestimmte Ziele erfolgreicher erreichen soll ?

  • Wer war noch gleich „Brosius-Gersdorf“?
    Wer war noch gleich „Kaufhold“?
    Wer hat die nominiert?
    Und wer von den beiden „Damen“ ist jetzt Vizepräsidentin (!!!) des Bundesverfassungsgerichts,
    direkt neben diesem eke…..genden Merkel-Harbarth?

  • Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant – egal für wen einer spioniert !!!

  • Zustände wie in Berlin und den Grünen aktivistischen “Richtern”.

  • DER MANN (Richter!) HAT HOCHVERRAT BEGAGNGEN!

    Man kann über den VS denken was man will aber hier wurde ein „ehrhafter“ Mitarbeiter enttanrt! NICHT WEIL ES GEGEN LINKS GING!

    DA HAT EIN TYP SEINE ARBEIT GEMACHT, SEIN LEBEN RISKIERT…..
    Und wurde WILLENTLIICH enttarnt….

  • Die Stasi-SED will also schnellstens wieder einen Sitz im Verfassungsgericht in Bremen haben.

    Aha.

  • Dass das so ist, kann man erahnen. Anders kann man sich den Zustand in der Republik nicht erklären. Es muss doch allmählich der letzte Demokrat erkennen, dass Verfassungsrichter niemals von den Parlamenten gewählt werden dürfen. Die Wahl ist die Steilvorlage für die Unterwanderung der deutschen Verfassungsgerichte.

    Und dass die linke nichts gutes im Schilde führt, ist eine Binsenweisheit!

    Links ist noch lange nicht vorbei, gell Herr Merz!

  • Da sieht man mal wieder, dass man Linken und erst recht Linksextremen nicht trauen kann und diese deshalb in solchen Spitzenfunktionen von vornherein nichts zu suchen haben.

  • Failed State Bremen

  • Bremen. Arsch auf Eimer.

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