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Deutschlandweite Knappheit

Nach Genehmigung: In Berliner Baumärkten gibt es kaum noch Streusalz

Nachdem das Berliner Abgeordnetenhaus Streusalz zur Enteisung der Gehwege genehmigt hat, sehen sich die Berliner einem neuen Problem ausgesetzt: In den Baumärkten gibt es kaum noch Streusalz, und die BSR weigert sich, die Gehwege zu bestreuen.

An Berliner Baumärkten wird das Streusalz knapp (Symbolbild). (IMAGO/Rene Traut)

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Nachdem Berliner tagelang mit spiegelglatten Straßen zurechtkommen mussten, genehmigte das Abgeordnetenhaus nun doch, Streusalz zur Enteisung der Straßen zu verwenden. Wie jetzt allerdings eine Recherche des Berliner Kuriers ergeben hat, gibt es in vielen Baumärkten in Berlin kaum noch Streusalz.

„Zehn, 25, 50 Kilo – alles weg“, erklärte ein Verkäufer eines Baumarkts im Ortsteil Weißensee gegenüber der Zeitung. „Kaum ist Ware da, ist sie auch schon weg. Kunden kaufen gleich drei bis vier Säcke!“ Auch in Charlottenburg und am Kurfürstendamm sieht es in den Baumärkten nicht besser aus. „Nicht einmal die kleinen Becher sind noch da“, beklagt eine Verkäuferin, „Heute ist alles weg.“ Ein Baumarkt in Treptow-Köpenick bestätigt: „Alles weg, seit Mittwoch!“

Im Gegensatz dazu gab die BSR gegenüber der Zeitung an, gut ausgestattet zu sein: „Die BSR-Streugutlager sind derzeit ausreichend gefüllt“. Doch die Stadtreinigung weigert sich, auch die Gehwege zu bestreuen.

Zum einen, weil sie nicht für die Enteisung von Gehwegen zuständig sei, sondern die Anlieger und zum anderen, weil ansonsten auch hier der Vorrat für die Straßen nicht reiche, so eine Sprecherin (Apollo News berichtete).

Nicht nur in Berlin, auch in mehreren weiteren Regionen in Deutschland wird das Streusalz knapp. So gibt es in Regionen in Westfalen nach Berichten des WDR aktuell eine Knappheit an Streusalz. Dort sind aufgrund von Lieferengpässen die Streufahrzeuge dazu gezwungen, mit weniger Salz und auf weniger Straßen zu streuen.

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Auch in Brandenburg könne es bei „extremen Wetterlagen“ zu einer Knappheit an Streusalz kommen, erklärt eine Sprecherin des Landesbetriebs Straßenwesen in Brandenburg gegenüber dem rbb. Zudem wird Streusalz Berichten zufolge auch in mehreren Regionen in Thüringen und in Niedersachsen zur Mangelware.

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16 Kommentare

  • Warum soll sich ein Händler einen großen (oder überhaupt einen) Lagerbestand halten, wenn ein Produkt anzuwenden verboten ist?

    • bei uns sind die Baumärkte ebenfalls gut bestückt, die Anwendung ist offiziell auch verboten und die Anwohner sind für ihre Gehwege zuständig
      interessiert im Winter aber kein Borsten-Tier, denn bei Bedarf wird gestreut und fertig .

      • So sparen die sich ein Vermögen bei den Städten und Kommunen 🙂
        Im Zweifel haftet der Grundstückseigentümer immer !

    • Der Staat hat eine Verkehrssicherungspflicht ! Die Sache mit den Bäumen ist doch eh nur Vorgeschobener Schwachsinn ! Die haben die Mittel für Streusalz und die Ausbringung (Nachtschichten u. Überstunden Treibstoff Subunternehmer usw ) anderswo im Linksextremistischen Woknes ANTIFA Paradis verbraten .
      Vielleicht u.a bei der letzten Loveparade ? 🙂

  • Wußte garnicht, daß der Kauf von Streusalz genehmigungspflichtig ist.

  • Statt „Höllensommer“ jetzt „Höllenwinter“ in Berlin. Aber in Hundert Jahren sind laut „Klimaexperten“ bestimmt alle Eisberge abgeschmolzen und die Pinguine müssen aus der Spree gerettet werden.

  • Völlig zu Recht werden Frühling, Sommer, Herbst und Winter gemeinhin auch als die 4 Feinde des Sozialismus bezeichnet.

  • Sozialistische Mangelwirtschaft in der neuen DDR 2.0
    Es gibt halt Dinge, die weltweit symptomatisch im Sozialismus sind.
    Geliefert wie bestellt.
    Gott, sind die Deutschen dumm geworden.

    • Mittlerweile erinnert das alles mehr an Berlin zwischen 43-45 wenn man sich mal alte Wochenschauen ansieht ! Nicht mehr lange und die Berliner holzen den Tiergarten wieder ab für warme Wohnungen . .

    • Für eine Planwirtschaft sind leere Supermarkt-Regale nun wirklich nichts Überraschendes und eigentlich keine Nachrichtenmeldung wert. In meinen Augen ist das im beDaZ 2026 etwas ganz Normales: wie bestellt, so geliefert!

  • Was heißt hier die BSR WEIGERT SICH, die Gehwege zu bestreuen?
    Die Gehwege gehören NICHT in den Zuständigkeitsbereich der BSR.

    Das müssen die Bürger selbst erledigen – bzw. der jeweilige Hauseigentümer.

    Und wenn dort tatsächlich der Gehweg bereits vereist ist, hilft auch kein Streusalz sondern ein Stemmeisen oder ein stabiler Spaten, mit dem man erst das Eis aufbrechen muss, bevor man dann vernünftigerweise Salz oder Sand ausbringen kann,

    Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein ? Worüber lamentieren wir hier eigentlich #AN ?

  • Wenn es um Leib und Leben geht – und das ist bei Glatteis so – dann sind alle Verbote hinfällig – alle.

  • Auf jedem grenznahen Polenmarkt, z.B. Hohenwutzen oder Slubice, gibt es Streusalz. Ist man von Bärlin einszweifix da.

  • Bei aktueller Energie- und Heizungspolitik und jetzt noch der Streusalzdesaster, wäre die Klimaerwärmung eine echte Lösung einiger Probleme.

  • Erst die Bratwurst. Jetzt das. Kannste dir nicht ausdenken.

  • Nun hat die Natur gezeigt, dass sie stärker ist als die grünen Ideologen. Das freut mich, obwohl ich ebenso darunter zu leiden habe wie alle anderen. Allerdings bin ich es gewohnt zu improvisieren, so dass der schöne Winter mich nicht gleich umhaut.
    Ich bin gespannt darauf, wie uns die grünen Ideologen, zu denen inzwischen auch die Fernsehwetterfrösche zählen, am Ende des Jahres das „heißeste Jahr aller Zeiten“ erklären wollen.
    Aber vielleicht sind sie bis dahin endlich aufgewacht… 🙂

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