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Mendelssohn-Preis

Merkel kritisiert ethnischen Volksbegriff – und warnt vor „populistischen Parteien“

Altkanzlerin Angela Merkel hat bei einer Preisverleihung erneut vor „populistischen Parteien“ gewarnt. Es sei egal, ob man aus der DDR oder erst vor drei Jahren aus Syrien dazugekommen sei: „Alle deutschen Staatsbürger sind das Volk.“

Merkel bei der Verleihung des Elisabeth-Preises (IMAGO/Smith)

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Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der Verleihung des Internationalen Mendelssohn-Preises in Leipzig einmal mehr vor „populistischen Parteien“ und deren vermeintlichem spalterischen Wirken gewarnt. Diese würden, so Merkel, versuchen, die Menschenwürde aufzuteilen, Hass zu schüren und Neid hervorzurufen. 

Merkel bezieht sich dabei indirekt auf einen ethnischen Volksbegriff, der deutsche Staatsbürger in verschiedene Kategorien einteile und den sie den Populisten zuschreibt. „Da gibt es das Volk, dann die Eliten und dann gibt es die, die erst ganz kurz Staatsbürger sind, und dann gibt es die, die schon ein bisschen länger Staatsbürger sind“, fasst Merkel dieses vermeintliche Denken zusammen. Doch es sollte egal sein, ob man nach der Wende aus der DDR oder erst vor drei Jahren aus Syrien dazugekommen sei. „Alle deutschen Staatsbürger sind das Volk“, sagte sie.

Merkel betonte zudem die Wichtigkeit einer selbstbewussten und gestärkten Europäischen Union. Um Nationalismus zu verhindern, müsse Europa das Wohlstandsversprechen einlösen und global entschiedener auftreten. Das Versprechen eines Lebens in Freiheit stehe unter Druck.

Eine Warnung sprach Merkel auch mit Blick auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz aus. „Wenn wir das Faktische aufheben, ist die Aufklärung zu Ende“, sagte sie mit Blick auf die Verbreitung von Fake News durch die KI. Deren Verbreitung sei eine echte Gefahr. Zur Erhaltung der Demokratie müsse die EU Tech-Firmen daher stärker als bisher regulieren.

Der undotierte Internationale Mendelssohn-Preis wird in unregelmäßigen Abständen von der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung im Gewandhaus zu Leipzig verliehen. Ausgezeichnet würden dabei in den beiden Kategorien „Europa“ und „Musik“ laut Veranstalter jeweils Personen, „die sich besonders um das Werk und die Ehrung Mendelssohns im Sinne seiner hohen ästhetischen und politischen Werte verdient gemacht haben“. Merkel wurde demnach für ihre „besonderen Verdienste um die Einigung und Integration Europas“ geehrt.

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56 Kommentare

  • Sie fürchtet, dass ihre katastrophale Politik rückabgewickelt wird – und sie den Platz in der Geschichte einnehmen muss, den sie tatsächlich verdient.

    • Den Platz bekommt sie sowieso. Sie darf sich dann einordnen zwischen den schlimmsten Despoten der Weltgeschichte. Nur gut, dass sie nicht für Nachwuchs gesorgt hat.

      • Ein krasser Irrtum. Biologisch hätte ein Nachwuchs rein quantitativ keine Rolle gespielt, aber ihre Kinder im Geiste sind nach wie vor eine Geißel des Landes. Prien, Günther, Wüst usw.

    • Also neben dem anderen Schandfleck.

    • Diese Frau verdient eingesperrt zu werden für Verbrechen am eigenen Volk.

  • Ein Ostdeutscher, der 1990 dazugekommen ist, war kulturell, sprachlich und historisch bereits Teil derselben Nation – nur durch eine Diktatur getrennt. Ein Syrer, der vor drei Jahren den Pass bekommen hat, kommt aus einer völlig anderen Zivilisation. Das ist keine „Abwertung der Menschenwürde“, das ist schlichte Beschreibung von Realität. Wer das leugnet, betreibt ideologische Selbsttäuschung.

    • Den normalen ungebildeten Linken muss man das so erklären. Diese Frau weiß das aber. Genauso wie sie wissen sollte, dass sie einen Preis umgehängt bekommt, der nach einem Juden benannt ist. Und sie muss wissen, dass die Leute, die sie ohne das Volk zu fragen, nach Deutschland hinein gelassen hat, zu einem nicht geringen Teil Antisemiten sind. Außerdem dürfte sie mit dem Begriff Holocaust etwas anzufangen wissen. Dass diese Person (und die Preisverleiher) das alles weiß, macht ihre Worte und diesen Vorgang nur noch ungeheuerlicher. In einem vernünftigen Staat würde sie sich für ihre Taten verantworten müssen.

      • Gilt Merkels Satz auch für Wirtschaftsflüchtlinge und Flüchtlinge in unser deutsches Sozialsystem?

  • So wenig wie ich Japaner oder Senegalese werde, wird ein Syrer oder Afghane Deutscher. Im einen Fall, weiß das jeder, im anderen sollte das jeder wissen.

    • Welche kulturelle Identität hat diese Frau?

      • Keine !

    • Wenn im Kuhstall eine Maus geboren wird, wird diese nicht zur Kuh, sondern bleibt eine Maus. Was denn sonst. IM Erika ist das Schlimmste, was Deutschland nach 1945 passieren konnte…….

  • Nationen funktionieren nicht wie Aktiengesellschaften, in die man jederzeit neue Anteilseigner aufnimmt, ohne dass sich der Charakter des Unternehmens ändert. Vertrauen, Kooperationsbereitschaft, Zahlungsbereitschaft für den Sozialstaat und die Bereitschaft, im Ernstfall füreinander einzustehen, sind keine juristischen Konstrukte. Sie sind das Ergebnis langer gemeinsamer Geschichte, gemeinsamer Sprache und relativ ähnlicher Werte. Hohe kulturelle Distanz und schnelle demografische Veränderung senken dieses Kapital. Das zeigen Studien seit Putnam, und das zeigt der Alltag in vielen deutschen Städten.

  • „Doch es sollte egal sein, ob man nach der Wende aus der DDR oder erst vor drei Jahren aus Syrien dazugekommen sei.“
    Das tut weh.

  • Was viele empört, ist die Kälte, mit der diese Realität weggewischt wird. Als ob das Land, das Generationen aufgebaut, verteidigt und zusammengehalten haben, einfach ein Verwaltungsgebiet wäre, in das man beliebig neue Mitglieder aufnimmt, ohne dass sich etwas verändert. Als ob die, die hier geboren und aufgewachsen sind, kein legitimes Interesse an der kulturellen und sozialen Kontinuität ihres Gemeinwesens hätten.

    Genau dieses Interesse wird systematisch moralisch entwertet. Wer es ausspricht, wird als Spalter und Populist gebrandmarkt. Dabei ist es das Gegenteil von Spaltung, wenn Menschen sagen: Wir wollen, dass dieses Land auch in Zukunft noch wiedererkennbar bleibt – in Sprache, in Werten, in dem Gefühl von Zusammengehörigkeit.

    Die formale Gleichheit der Staatsbürger steht. Daran rüttelt niemand. Aber die Behauptung, jede Unterscheidung zwischen gewachsener Gemeinschaft und frisch erworbenem Pass sei bereits ein Angriff auf die Menschenwürde, ist eine ideologische Zumutung.

    • „Als ob das Land, das Generationen aufgebaut, verteidigt und zusammengehalten haben, einfach ein Verwaltungsgebiet wäre, in das man beliebig neue Mitglieder aufnimmt, ohne dass sich etwas verändert.“ Viele besonders der älteren Generationen denken so. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Nachkriegsgenerationen in Schulen, von den Medien, an den Universitäten und in den Behörden von klein auf einer „Gehirnwäsche“ unterzogen wurden, die jegliches National- oder Volkszugehörigkeitsgefühl zu eliminieren trachtete. Bei vielen war diese Strategie erfolgreich, und die Opportunisten unter ihnen stellten sie auch im Erwachsenenalter gar nicht in Frage. Die meisten Menschen sind Opportunisten.

  • Merkels Satz „Alle deutschen Staatsbürger sind das Volk“ ist die typische juristisch-korrekte, aber realitätsferne Formel einer politischen Klasse, die das eigene Land längst als Verwaltungsgebiet und nicht mehr als historisch gewachsene Gemeinschaft denkt.

    Natürlich ist der Pass das entscheidende Kriterium für das Staatsvolk im Sinne des Grundgesetzes. Das hat niemand ernsthaft bestritten. Der Trugschluss beginnt dort, wo aus dieser formalen Gleichheit die Behauptung abgeleitet wird, Herkunft, Kultur, Werte und Integrationsgrad seien irrelevant. Das ist die Denkweise von Leuten, die noch nie in einem Viertel gelebt haben, in dem die soziale Kohäsion tatsächlich zerfällt.

    • Per Revolution haben die Sozialisten es nicht geschafft, die Macht dauerhaft zu okkupieren, jetzt versuchen sie es hinterfurzig, indem sie ein neues Volk schaffen.

  • Vollgefuttert.

    • Fett.

      • Und der Steuerzahler hat’s bezahlt…..😡

  • Das tut die Berliner Linke auch.

  • Diese Preisverleihungen sind nur noch lächerlich. Da wird eine Frau geehrt, die für die gescheiterte Energiewende, den wirtschaftlichen Abschwung und die Massenmigration verantwortlich ist.

  • Ein Ehrenpreis nach dem anderen für die Mutter aller Probleme –
    aber was sie wirklich verdient hätte,
    das wären Handschellen und eine lange Haftstrafe…

  • „Merkel kritisiert ethnischen Volksbegriff“
    Anders ausgedrückt: Merkel kritisiert das Staatsverständnis von 96% der Weltbevölkerung.

  • „Alle deutschen Staatsbürger sind das Volk“
    Das gilt nur so lange, wie man Kontrolle über die eigenen Grenzen hat
    UND
    die deutsche Staatsbürgerschaft rar macht, sie nicht jeder bekommt und somit schwer zu erlangen ist.

    Als Vorbild würde ich in beiden Punkten Amerika und Australien sehen.

  • -Minderheiten sind laut Statistik einsamer
    -Minderheiten werden überall auf der Welt oft diskriminiert
    -Minderheiten müssen mit Fremdbestimmung rechnen, da Sie nicht die Mehrheit sind.

  • Bei diesem Satz „Alle deutschen Staatsbürger sind das Volk“, sollten alle Deutschen, die eine Veränderung in diesem Land wollen hellhörig werden.
    Frau M. will sich damit in die Ecke der aufrichtigen Demokraten stellen, damit der Bürger denkt, sie sei für das Amt des Bundespräsidenten doch die richtige, „Unsere Mutti“.

  • Es gibt und gab nur eine deutsche Staatsbürgerscbaft. Es ist niemand aus der DDR „dazugekommen“.

  • 1. Es gibt nicht ostdeutsch oder deutsch. Diese Unterscheidung verbitte ich mir.
    Ich bin Deutsche und dafür sehr dankbar. Dankbar , 1990 in die FDGO hineingewachsen zu sein, mit aktiver und passiver Meinungsbildung und Wahlrecht.
    Mitunter mutet das heute seltsam an und wenn ich nicht Apollo hätte , Nius u.a., hätte ich inzwischen schon den Glauben an meinen gesunden Menschenverstand verloren. Danke APOLLO .
    2. Ein Syrer mag die gleiche Staatsbürgerschaft inzwischen haben , die deutsche , wie ich . Und daraus erwachsen ihm nach GG die gleichen Rechte . Uns unterscheidet aber die Nationalität, unsere Herkunft , Geschichte , Kultur, unsere gesellschaftlichen Wurzeln .
    3. Merkels Bemerkung, die Gegenüberstellg von Ostdeutschen und Syrern , sozusagen sind beide Eingebürgerte, ist deplatziert . Und das nicht , weil der eingebürgerte Syrer nun staatsrechtlich die gleichen Rechte hat wie ich . Wir waren ein Volk und wurden nach dem Fall der Mauer wieder vereint.

  • zensiert

  • „Wenn wir das Faktische aufheben, ist die Aufklärung zu Ende“ ‼️
    Islam ? DEi ? Intersektionalität ? Männer sind Frauen ? Islam ist Frieden ? Zensur ist freie Rede ? Atomkraft ? Offene Grenzen ?

  • Ich wünschte mir das diese Person nicht zum Deutschen Volk gehört, die hat soviel Leid über dieses Land gebracht.

  • ● meine Meinung ● Wundern dä’ds mi ned, wenn derer Schellen au no ä Mausoläum nobaud wird, wenn se d’Radiesle von unde o’glodzd“. Des Gedue om die Doo isch jo schlemmer als beim Baabschd oder wier beim Schdaliin, od’r edwa ned? Was moined se Siä denn? Isch doch woer…

  • Ich hoffe, wir erleben Merkels Mielke-Moment noch.

  • Was sie wirklich meinen: Die bestehende Bevölkerung soll die Klappe halten, wenn ihr Land demografisch und kulturell umgebaut wird. Kritik daran wird als „Spaltung“ und „Würdeverletzung“ verkauft. Dabei sind sie es, die spalten – indem sie die Interessen der eigenen Leute systematisch hinter die Interessen der Neuankömmlinge und ihrer eigenen Moral stellen.

    Das „Volk“ ist nicht einfach die aktuelle Liste der Passinhaber. Es ist die Gemeinschaft, die dieses Land über Generationen aufgebaut und zusammengehalten hat. Wer das leugnet, will genau diese Gemeinschaft auflösen – und nennt jeden, der das merkt, einen Populisten.

  • Merkel redet wie so oft Unsinn.

    Angenommen ein Deutscher wandert in den Jemen aus.
    Nach 3 Jahren ist er Jeminit.
    Wandert (danach) nach Australien aus.
    Nach 3 Jahren ist er Australier.
    Wandert in den Kongo aus.
    Nach 3 Jahren ist er Kongolese.
    Wandert nach Brasilien aus.
    nach 3 Jahren ist er Brasilianer.
    Wandert nach Japan aus.
    Nach 3 Jahren gehört er zum japanischen Volk.

    Damit gehört er zum Volk der:
    Deutschen – Jeminiten – Australier – Kongolesen – Brasilianer
    – Japaner!
    Ja ne is kla…..

    Hoffentlich fällt die CDU/CSU unter 18% ab.
    15 wären besser.

    ps. Ich unterhalte mich auch mit dem Vfs.

    • Unter 5%…..ist mein sehnlichster Wunsch für die CDU/CSU mitsamt großflächigen Parteiaustritten!

  • Sie verachtet ihr Volk und ihr Land. Wann verstehen das die Bürger endlich? Wie viele Belege dafür braucht es noch?

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