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Kampf um Rohstoffe und Hegemonie – eine Machtdemonstration der USA
Venezuela ist das Lehrstück einer neuen Epoche: Wer reale Werte kontrolliert, gewinnt Macht. Wer auf Ideologie setzt, verliert sie. Warum dieser Eingriff die globale Ordnung neu sortiert, den Dollar stützt und einen Rohstoff-Superzyklus einleitet.
Der Jahresbeginn hätte kaum explosiver ausfallen können. Venezuela, ein Land, das über Jahrzehnte von Korruption ausgehöhlt, durch Repression erstickt und von einem Regime missbraucht wurde, das seine eigene Bevölkerung systematisch verarmen ließ. Nun ist der Despot gefallen. Nicolás Maduro wurde von den USA festgesetzt und außer Landes gebracht. Kein Bürgerkrieg, kein monatelanges Chaos, kein langsames Ausbluten. Ein schneller, gezielter Machtwechsel – und ein geopolitisches Signal, das weit über Südamerika hinausreicht.
Diese Entwicklung ist kein isoliertes Ereignis, sondern Ausdruck einer tieferliegenden Zeitenwende. Wir befinden uns mitten im sogenannten Fourth Turning – einer Phase, in der alte Ordnungen zerbrechen und neue Machtstrukturen entstehen. Venezuela ist kein Einzelfall, sondern ein Musterbeispiel dafür, wie sich globale Macht heute verschiebt. Nicht über Ideologie, nicht über Moral, sondern über reale Werte, Ressourcen und Kontrolle.
Innerhalb von 24 Stunden wurde das venezolanische Regime handlungsunfähig gemacht. Die militärische Operation der USA war präzise vorbereitet, hochkoordiniert und auf das Machtzentrum fokussiert. Kommunikationsnetze wurden lahmgelegt, militärische Befehlsketten unterbrochen, zentrale Entscheidungsstrukturen blockiert. Eliteeinheiten drangen in jene inneren Sicherheitszonen vor, in denen autoritäre Systeme ihre Macht bündeln. Maduro versuchte Berichten zufolge zu fliehen, doch der Überraschungsmoment war vollkommen. Es gab keine organisierte Gegenwehr mehr. Das System kollabierte schneller, als es reagieren konnte.
Mit der Festsetzung Maduros und seiner Ehefrau war die Führungsspitze verschwunden – und damit faktisch auch das Regime. Keine funktionierende Kommandostruktur, keine Loyalität, kein Rückhalt. Genau darin liegt die strukturelle Schwäche solcher Systeme. Sie wirken stabil, sind es aber nicht. Sie leben von Kontrolle und Ressourcen. Bricht beides gleichzeitig weg, endet die Herrschaft nicht schleichend, sondern abrupt.
Die US-Justiz wirft Maduro vor, Venezuela über Jahre wie eine kriminelle Organisation geführt zu haben. Drogenhandel auf Staatsebene, enge Kooperation mit Terrororganisationen, korrumpierte Justiz, Geldwäsche in Milliardenhöhe, systematische Umgehung internationaler Sanktionen. Kurz gesagt: Venezuela war kein normaler Staat mehr, sondern ein Narco-Staat, in dem Politik, Militär und organisiertes Verbrechen verschmolzen sind. Dass rund 30 Prozent der Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten das Land verlassen haben, spricht eine deutliche Sprache.
Strategische Relevanz
Doch der eigentliche Kern dieser Operation liegt tiefer. Wer Venezuela nur als sozialistisches Krisenland betrachtet, verkennt seine wahre Bedeutung. Venezuela ist kein armes Land. Es ist einer der größten Rohstoffspeicher der Welt, politisch und wirtschaftlich stillgelegt. Mit bestätigten Ölreserven von rund 300 Milliarden Barrel verfügt das Land über mehr Öl als Saudi-Arabien. Hinzu kommen enorme Gasvorkommen, riesige Goldreserven, Eisenerz, Kohle, strategische Metalle und Süßwasserressourcen.
Gerade das venezolanische Schweröl ist geopolitisch entscheidend. Die USA sind heute stärker denn je auf schwere Rohölsorten angewiesen, während Venezuela über Milliarden Barrel davon verfügt. Jahrzehntelange Enteignungen, Sanktionen und Misswirtschaft haben die Förderkapazitäten zerstört, nicht jedoch die Ressourcen selbst. Amerikanische Konzerne stehen nun bereit, Infrastruktur zu modernisieren und Produktion hochzufahren. Allein die Aussicht darauf verändert globale Energieerwartungen – und damit Preise, Inflation, Zinsen und Kapitalströme.
Öl ist kein gewöhnlicher Rohstoff. Es ist ein globaler Preisanker. Über Energiepreise laufen Inflation, Wachstum, Handelsbilanzen und politische Stabilität. Wer Angebot kontrollieren oder glaubhaft erweitern kann, beeinflusst Erwartungen. Und Erwartungen sind an den Märkten oft mächtiger als reale Produktionszahlen. Venezuela wird damit vom ausgefallenen Produzenten zur strategischen Reserve vor der Haustür der USA.
Diese Kontrolle reicht jedoch weiter. Russland verfügt ebenfalls über große Schwerölreserven, China ist einer der wichtigsten Abnehmer venezolanischen Öls. Wer Venezuelas Ressourcen kontrolliert, greift indirekt in die Machtprojektion beider Länder ein. Nicht durch offene Konfrontation, sondern durch die Verschiebung von Ressourcenströmen. Das ist Geopolitik im 21. Jahrhundert. Macht wird nicht mehr primär über Panzer, sondern über Lieferketten, Preise und Abhängigkeiten ausgeübt. Somit können die USA den Wert ihrer Bodenschätze um 33% steigern von den eigenen 45 Billionen USD auf 59 Billionen USD.
Hinzu kommt der währungspolitische Aspekt. Das Dollar-System lebt nicht nur von Vertrauen, sondern von struktureller Nachfrage. Jahrzehntelang war Öl einer der größten Nachfragemotoren für den US-Dollar. Wenn diese Nachfrage bröckelt, wird das Schuldensystem der USA angreifbarer. Kontrolle über reale Güter wie Energie und Rohstoffe ist deshalb auch Währungspolitik. Venezuela wirkt hier wie ein Hebel, um Dollar-Nachfrage wieder an reale Ströme zu koppeln.
All das fügt sich nahtlos in ein sehr altes, aber nie aufgegebenes Denken ein: die Monroe-Doktrin. Der Anspruch der USA, externe Mächte aus der westlichen Hemisphäre fernzuhalten, war nie Geschichte, sondern lediglich eingefroren. Nun wird er reaktiviert. Lateinamerika ist aus US-Sicht kein neutrales Ausland, sondern sicherheitspolitischer Vorraum. Der wachsende Einfluss Chinas und Russlands war für Washington nicht länger akzeptabel.
Bedeutung für die Märkte
Für die Märkte ist diese Entwicklung eindeutig. Kontrolle über Ölpreise wirkt inflationsdämpfend, senkt den Druck auf Notenbanken und schafft mittelfristig Raum für niedrigere Zinsen. Das ist ein positives Umfeld für Aktien, Edelmetalle und Bitcoin. Gold und Silber profitieren nicht trotz, sondern wegen niedriger Inflation, da diese mehr monetären Stimulus ermöglicht. Zentralbanken kaufen weiter Gold, während Staaten sich zunehmend gegen geopolitische Risiken absichern.
Der US-Dollar bleibt dominant, aber nicht mehr selbstverständlich. Er wird verteidigt, nicht mehr einfach akzeptiert. Ein klassisches Merkmal des Fourth Turning. Diversifikation, Gold, alternative Abrechnungssysteme nehmen zu. Öl selbst wird zur steuerbaren Reserve, mit der Preise gezielt beeinflusst werden können.
Das Beispiel Venezuelas macht damit unmissverständlich klar: Die Spielregeln haben sich geändert. Politik, die auf Ideologie, Umverteilung und moralische Narrative setzt, funktioniert nur in einer Welt stabiler Globalisierung. Diese Welt existiert nicht mehr. In einer Phase hoher Schulden, knapper Ressourcen und offener Machtkonkurrenz zählt nicht, was gut klingt, sondern was real funktioniert.
Wer reale Werte kontrolliert, behält Souveränität. Wer sich auf Versprechen verlässt, verliert Handlungsspielraum. Das gilt für Staaten genauso wie für jeden Einzelnen. Die beschleunigte Flucht in Sachwerte ist keine Mode, sondern eine logische Reaktion auf eine neue Weltordnung.
Und genau in solchen Phasen entsteht langfristig Vermögen – nicht durch politische Heilsversprechen, sondern durch Eigentum an realen, begrenzten Werten, was das Narrativ des von mir prognostizierten Rohstoffsuperzyklus weiter befeuert: Silber dürfte langfristig dreistellig werden, Gold langfristig fünfstellig werden und auch Bitcoin wird als digitaler Rohstoff seinen Platz in der Welt der limitierten Werte finden.
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Marc Friedrich ist Deutschlands erfolgreichster Sachbuchautor (7 SPIEGEL-Bestseller in Folge), ausgewiesener Finanzexperte, gefragter Redner, YouTube-Star, bekannt aus Funk und TV, Vordenker, Freigeist und Honorarberater. Sein aktuelles Buch trägt den Titel „Die größte Revolution aller Zeiten – Warum unser Geld stirbt und wie Sie davon profitieren können“ und wird sich ausschließlich mit dem Thema Bitcoin und Geldgeschichte beschäftigen.
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