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Schockierende Bilder

Jugendliche Migranten plündern Londoner Oxford Street

Nach einem TikTok-Aufruf versammeln sich hunderte, überwiegend afrikanische oder arabische, Jugendliche in der Londoner Oxford Street, um Geschäfte zu Plündern. Stundenlang herrscht ein Chaos aus Gewalt und Vandalismus.

„Kleiderordnung: Sturmhauben und Handschuhe“ – Nach Aufrufen über Social-Media versammelten sich am Mittwochnachmittag hunderte Jugendliche auf der Londoner Oxford Street, um Geschäfte zu plündern und lieferten sich wilde Kämpfe mit der Polizei. Es herrschte Stundenlang Chaos, erst am Abend war die Lage wieder unter Kontrolle. 

Auslöser der Krawalle waren Aufrufe zum „Aufstand“ und zur Plünderung der Geschäfte auf TikTok. Es hieß: „Komm nicht, wenn du nicht rennen kannst” – in dicken weißen Buchstaben stand auf dem Plakat, das durch TikTok kursierte, außerdem „Kleiderordnung: Sturmhauben und Handschuhe“. Unter dem Hashtag „Oxford Circus JD Robbery“ vernetzten sich zusätzlich hunderte Jugendliche zur Plünderung einer ganz bestimmten Filiale von „JD Sports“. 

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Ein Screenshot aus einem TikTok-Video, das zur Plünderung des „JD Robbery“ aufruft – das Video wurde inzwischen gelöscht.

„Ich würde jedem raten (…) nicht in die Oxford Street zu gehen“

In Reaktion auf die Aufrufe in den sozialen Medien erklärte der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan am Mittwoch: „Ich mache mir Sorgen über diesen Unsinn, den wir auf TikTok gesehen haben und der Menschen dazu ermutigt, in die Oxford Street zu gehen.“ und „Ich würde jedem, der es gesehen hat, raten, nicht in die Oxford Street zu gehen. Lassen Sie sich nicht in eine Gegend hineinziehen, in der es möglicherweise eine hohe Kriminalitätsrate gibt.” 

Um die geplanten Plünderungen in der Einkaufsstraße zu verhindern und die Jugendlichen im Schach zu halten, wurde die Polizeipräsenz auf der Oxfordstreet vorsorglich erhöht. Es wurde eine 48-stündige Räumungsanordnung von Dienstag zu Donnerstagvormittag erlassen, die es der Polizei ermöglichen sollte, Personen für den Zeitraum aus dem Gebiet zu verbannen. Menschen, die die Anordnung nicht beachteten, durften festgenommen werden. Und auch die Geschäfte trafen Vorkehrungen: Kurz bevor sich der Mob in der Oxfordstraße versammelte, zogen die Verkäufer die Fensterläden herunter und schlossen die Geschäfte.

Schlägereien und Schlagstock-Einsatz

Trotz der umfangreichen Abwehrmaßnahmen gelang es dem TikToker „Mizzy” zusammen mit einer Gruppe an Jugendlichen ein Primark-Geschäft zu stürmen und zu demolieren – der junge Mann ist dafür bekannt geworden, dass er mit dem Fahrrad in Geschäfte fährt, dort randaliert, dass er Juden beschimpfte und bestahl und dadurch, dass er einer alten Frau ihren Hund wegnahm. Alles aus Spaß, behauptet er. 

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Doch nicht nur die Primark-Filiale, sondern die ganze Oxford Street versank im Chaos – hunderte mehrheitlich afrikanische und arabische Jugendliche lieferten sich wilde Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Beamten versuchten, die Randalierer mit Schlagstöcken zu vertreiben, es kursieren Videos, die zeigen, wie Jugendlichen auf die Beamten einschlagen.

Erst um 20:15 Uhr bekamen die Beamten die Situation wieder in den Griff. Das Fazit der Ausschreitungen: Gegen 34 Menschen wurde ein Räumungsbefehl angeordnet, insgesamt 9 Menschen wurden verhaftet. In Essex wurden außerdem zwei Menschen wegen der Verschwörung zu einem Raubüberfall nach Social-Media-Posts verhaftet.

In London kommt es immer wieder zu Ausschreitungen von Jugendlichen

Innenministerin Suella Braverman forderte, dass die Verantwortlichen der Krawalle „gejagt und eingesperrt werden”. Auf Twitter erklärte Braverman: „Wir können nicht zulassen, dass die Art von Gesetzlosigkeit, die in einigen amerikanischen Städten zu beobachten ist, auf die Straßen Großbritanniens gelangt“.

Doch Medienberichten zu Folge seien die Plünderungen in London nichts Neues mehr. Laut Daily Mail sei es bereits im letzten Dezember auf den Straßen Londons zu ähnlichen Plünderungsversuchen gekommen. Damals wurden bei Überfällen und Vandalismus in den Geschäften auch mehrere Polizisten angegriffen. Ähnliche Ausschreitungen sind ebenfalls vom August 2011 bekannt, als maskierte Jugendliche in mehreren britischen Großstädten Schaufenster eintraten, Brände legten und Geschäfte plünderte.

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