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Vorbild Australien

Erste Abstimmung am Mittwoch: Großbritannien forciert Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

Der britische Premierminister Keir Starmer prescht nun mit der Forderung nach einem Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige infolge des Drucks mehrerer Labour-Abgeordneter weiter vor. Bereits am Mittwoch soll über einen entsprechenden Antrag im Oberhaus abgestimmt werden.

Die britische Labour-Regierung unter Premierminister, Keir Starmer, prüft nun ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. (IMAGO/Paul Marriott)

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Nachdem sich der britische Premierminister Keir Starmer in der vergangenen Woche positiv über das in Australien beschlossene Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige äußerte, prüft die sozialdemokratische Labour-Regierung jetzt ebenfalls ein entsprechendes Verbot in Großbritannien.

Wie mehrere britische Medien, darunter The Telegraph, berichten, forderte Starmer am Montag: „Wir müssen mehr tun, um Kinder zu schützen.“ Aus diesem Grund werde man nun „eine Reihe von Optionen“ prüfen und dabei „keine Option“ ausschließen. Bereits am Mittwoch dieser Woche soll das Oberhaus über einen Änderungsantrag abstimmen, der ein Social-Media-Verbot für Minderjährige vorsieht.

Das britische Bildungsministerium veröffentlichte mittlerweile strengere Richtlinien zur Nutzung von sozialen Medien an Schulen. Es soll sich demnach bei Schulen um „handyfreie Umgebungen“ handeln. Den Schülern soll während des gesamten Schultags die Nutzung des Handys verwehrt werden.

Mit seiner Forderung reagiert Starmer auf den Druck von 61 Labour-Abgeordneten, die ein entsprechendes Gesetz wie in Australien in einem Brief an den Premierminister forderten. Darin bemängelten die Abgeordneten, dass „aufeinanderfolgende Regierungen […] zu wenig getan hätten, um junge Menschen vor unregulierten, süchtig machenden Social-Media-Plattformen zu schützen“, wie die BBC berichtet.

In Australien trat das Gesetz zum Verbot von sozialen Medien für unter 16-Jährige im Dezember vergangenen Jahres in Kraft und gilt als weltweit erste gesetzlich verankerte Altersgrenze für den Zugang zu sozialen Medien. Minderjährige dürfen demnach keine Konten auf insgesamt zehn Plattformen, darunter TikTok, X und YouTube, besitzen. Die Betreiber sind dazu verpflichtet, das Alter ihrer Nutzer zu verifizieren.

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31 Kommentare

  • „Die Betreiber sind dazu verpflichtet, das Alter ihrer Nutzer zu verifizieren.“

    Das ist der eigentliche Grund. Nachdem das eingeführt wurde, wird es dann auf andere Medien im Netz ausgeweitet. Am Ende muss man sich fast überall mit Ausweis oder per Gesichtsscanner identifizieren. Das ist dann das Ende des Internets, wie wir es bisher kannten.

    • Auch mit 16 wird TikTok die Kids noch verblöden.

      Es geht nur um Überwachung. Aber niemand will das begreifen. Es ist niederschmetternd.

  • Ich sage nur, Kinderehen sind aber weiterhin erlaubt.

  • Wenn man das macht, dann sollte auch politische Indoktrination an Schulen für Unter-Sechzehn-Jährige untersagt sein!

  • Reform UK wird dank Starmer immer stärker. Die ersten Absetzbewegungen von Berufspolitikern aus anderen Parteien nimmt zu. Das sollte in keinem Bericht unerwähnt bleiben. Die älteste Demokratie Europas zeigt uns gerade, wie man Sozialisten verzwergt.

  • Und wie läuft es so in Australien?! Alle happy, halten sich dran, gibt keine Schlupflöcher oder so?! Sind die Jugendlichen jetzt anders drauf?!
    Auch unter 16-Jährige haben Grundrechte.

  • Ich sage nur, Grooming Gangs, Kinderehen, Kalifat. Alles im Sinne von Starmer.

  • Der klebt am Stuhl wie fast alle Politiker und die Briten wollen ihn loswerden.

  • Ist denn das Problem der „grooming gangs“ endgültig gelöst? Und wenn nicht, hätte das nicht Priorität?

    • Es gibt so viele Dinge, welche eine höhere Priorität haben, aber das interessiert nicht. Vielmehr ist dieser Schritt der Anfang, um die Meinungsfreiheit noch mehr einzuschränken. Das alte Parteiensystem weiß, dass es sich nicht mehr lange halten kann. Daran hängen aber unzählige gute bezahlte Existenzen, welche sich nicht nur innerhalb der Parteien nähren. Nur mit totalitären Methoden glaubt man die eigene Macht erhalten zu können. Ob es gelingt, muss man abwarten. Ich hoffe drauf, dass sie scheitern werden.

      • Unsere Demokratie wird vor gar nichts zurückschrecken um an der Macht zu bleiben. Das wird richtig hässlich werden.

      • Wie wahr!

  • Wann wird Starmer verhaftet?

  • Ich schätze, für so manchen totalitär denkenden Politiker in Europa könnte es irgendwann ein böses Erwachen geben, wenn sich das unterjochte Volk erhebt.

  • Die wollen keine „Jugendlichen schützen“ sondern an die Personendaten von Regierungskritikern ran, das muss immer wieder transparent gemacht werden, der „Jugendschutz“ ist ein STROHMANN☝️

  • Dafür muss jeder in Social Media Personalisiert werden, sonst kann man die Schutzbedürftigen nicht finden.
    Ha Ha Ha
    Es geht nicht um die Kinder,
    Es geht darum alle leichter verfolgen zu können.
    Die ungewollten Hausbesuche werden dadurch zunehmen.
    Dadurch schützt man keine Kinder,
    Billige Staatliche Verfolgung
    1984 Big Brother IS watching you

  • Dieser Salonbolschewist Starmer kann sich sich mit dem Antidemokraten Günther zusammen tun, die leben beide in ihrer eigenen Demokratie, oder was sie dafür halten.

  • die wollen nicht die Jugend schützen, die wollen sich selber vor der Jugend schützen.
    Elendige Linksfaschisten!

  • …ich erinnere nur an die Zuschauergsäbge bei der Dart – WM ….

  • Wann nennt man ihn nun Großkanzler, sein Agieren folgt dem System aus dem Film

    https://de.wikipedia.org/wiki/V_wie_Vendetta_(Film)

    würden manche fragen.

    Auszug
    Handlung
    In einem totalitär geführten Großbritannien unter dem autokratischen Großkanzler Adam Sutler, dem Führer der faschistischen Nordfeuer-Partei, herrschen Verfolgung von Dissidenten sowie eine komplette Kontrolle der Medien vor.

  • Natürlich sollen Kinder und Jugendliche geschützt werden. Da gibt es keine zwei Meinungen. Aber dieses Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige wirkt wie reine Symbolpolitik. Wie soll das bitte funktionieren, wenn die meisten Eltern schon beim Vorbildsein komplett versagen? Sie hängen selbst permanent am Handy, süchtig nach Empörung, Likes und dem nächsten emotionalen Kick. Wie sollen sie ihren Kindern einen gesunden Umgang beibringen, wenn sie ihn selbst nicht beherrschen?

    Ein Verbot löst kein Kulturproblem. Es verschiebt Verantwortung und beruhigt das politische Gewissen. Der eigentliche Elefant im Raum sind die Erwachsenen. Solange sie nicht verstehen, was ein gesunder Umgang mit Social Media ist, bringt jedes Verbot genau gar nichts. Und ehrlich gesagt: Würden Erwachsene das wirklich begreifen, dann hätten wir diese Debatte gar nicht. Dann würde nämlich kaum noch jemand dieses Teufelszeug benutzen – abgesehen von ein paar pubertierenden Rebellen, wie es sie immer geben wird.

    -17
    • Wer immer wieder nichts versteht, sind Sie Atlas.

      • Ich finde Atlas hat hier schon einen Punkt. So wie beschrieben beobachte ich das im Bekanntenkreis.

        • Wie Sie sehen, sinkt das Niveau hier von Tag zu Tag. Das werden wir nicht aufhalten, sondern nur beobachten können.

          -7
      • Auch für Sie gilt:

        Widersprechen Sie argumentativ oder halten Sie den Rand.

        Was Sie über mich denken oder wie Sie über mich urteilen, interessiert hier keine Sau.

        -18
        • Ein Linker erklärt uns die Welt. Traurig Atlas, sehr traurig. Und wie immer, Beleidigungen von ihrer Seite.

          14
        • Atlas, wollten Sie sich nicht von AN verabschieden? Ich würde das begrüssen. Danke!

          7
        • Nein, ich erkläre hier niemandem die Welt. Ich teile lediglich meine Sicht auf die Dinge und bin ein großer Befürworter freier Rede sowie begründeter Gegenrede. Letztere scheint Ihnen allerdings schwerzufallen. Sie sind nicht in der Lage, jemandem sachlich und nachvollziehbar zu widersprechen. Und das ist bedauerlich, nicht weil es Erwachsene gibt, die dazu nicht fähig sind, sondern weil solche Erwachsenen sich in Foren bewegen, in denen es um die Sache gehen sollte und nicht um persönliche Nebenschauplätze. Was genau ist eigentlich Ihr Anliegen hier? Rumblöken? Machen Sie das bitte woanders, ja.

          -7
    • „Sie hängen selbst permanent am Handy, süchtig nach Empörung, Likes und dem nächsten emotionalen Kick. Wie sollen sie ihren Kindern einen gesunden Umgang beibringen, wenn sie ihn selbst nicht beherrschen?“ … Sehr gute Beschreibung 😉😂

    • Richtig erkannt, das Thema gehört in die Hände von Eltern. Ich bin selbst Mutter und musste mich ebenfalls damit auseinandersetzen. ICQ, was die Sprache der Kinder verhunzte und später Facebook. Die Herausforderungen waren nicht ohne und nicht alle Eltern kümmern sich darum. Insofern ist die Problemanalyse richtig.
      Die Politik ist aber nicht an einer Lösung interessiert, sondern wird dies für weitere Einschränkungen der Meinungsfreiheit nutzen.

    • An den Weisen und alle anderen für dumm verkaufenden Atlas
      Es ist gut ,das es solche wie sie gibt ,alles was die abgehobene elitäre Kaste egal in welchem Land vorhat gegen die Bevölkerung heißen sie gut , eine Kaste die jungen Menschen das Grundrecht entziehen will , sich über alles und jedes zu informieren wird hoffentlich bald ins Abseits gestellt ,die Angst das ihre Gesellschaftlügen auffliegen kann eben eine totalitäre Kaste nur mit Verboten verhindern . Hatten und haben wir alles .

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