Werbung

Maulkorb beim BVB

Absurde Ideologie-Klausel für Fußballstar

Das Fußballtalent Felix Nmecha wechselt zu Dortmund - und kriegt dort einen Maulkorb verpasst. Kritisiert er die LGBTQ-Bewegung, droht eine fette Vertragsstrafe.

Das deutsche Fußball-Nachwuchstalent Felix Nmecha ist zu Borussia Dortmund gewechselt. Für Wirbel sorgte der Transfer aber nicht wegen des Sportlichen. Stattdessen ist der Nationalspieler im Mittelpunkt eines Polit-Zirkus. Der BVB hat dem Stürmer offenbar eine absurde Klausel in den Vertrag geschrieben.

Hintergrund: Der Fußballer war seit Wochen wüst attackiert worden. Der Christ bekennt sich immer wieder zu seinem Glauben: So auch in einem Instagrampost, in dem er Stolz mit dem Teufel gleichsetzt. Stolz ist im Christentum eine Sünde, wird in der Bibel mehrmals als solche bezeichnet. Weil das Posting auf Englisch ist, steht dort allerdings „Pride“. Das nahmen viele zum Anlass, dem Fußballer Homophobie zu unterstellen. Denn „Pride“ ist auch das Motto, unter dem die LGBTQ-Bewegung steht.

Werbung

Nmecha teilte in der Vergangenheit auch ein Video des amerikanischen Trans-Kritikers Matt Walsh, in dem dieser sich gegen „geschlechtsangleichende“ OPs bei Kindern ausspricht. Für viele Fans und Medien Grund genug, dem Fußballer pauschal „Queerfeindlichkeit“ zu unterstellen. Nmecha selbst bestritt diese Vorwürfe immer. Der BVB schreibt dem Fußballer nun jedoch prophylaktisch eine Ideologie-Klausel in den Vertrag: Nmecha darf nicht gegen die „Grundwerte“ des Vereins verstoßen. Gemeint ist ganz klar ein woker Maulkorb: Der Spieler darf sich nicht kritisch zur LGBTQ-Bewegung äußern. Sonst droht ihm laut Medienberichten eine fette Vertragsstrafe.

Dass der gläubige Christ dadurch in seinem Recht auf religiöses Bekenntnis und seinem Recht auf Meinungsfreiheit verletzt wird, scheint den BVB-Bossen egal zu sein – sie wollen lieber einem linken Shitstorm zuvorkommen. Auch der DFB hatte Nmecha wegen seiner Haltung bereits sanktioniert. Auch beim deutschen Vizemeister ist Ideologie offenbar nun wichtiger als das Sportliche.

Werbung