Werbung:

Suche läuft

Iran behauptet: Kontakt zu Raisi-Hubschrauber nach Absturz

Anscheinend besteht Kontakt zum abgestürzten Hubschrauber von Irans Präsident Raisi. Der soll schwerverletzt sein, während sich die Suche immer schwieriger gestaltet.

Von

Werbung:

Erstmals nach dem Absturz des Hubschraubers von Irans Präsident Raisi behauptet Teheran, Kontakt zur Absturzstelle zu haben. Mohsen Mansouri, hochrangiger Vertreter der Präsidialverwaltung, erklärte dies gegenüber der staatlichen Presse des Landes. Es wurde Kontakt mit zwei Passagieren des Hubschraubers des Präsidenten hergestellt, so Mansouri. Unklar bleibt, ob unter den zwei Passagieren auch Raisi ist: Der iranische Machthaber soll „lebensgefährlich verletzt“ sein, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen im iranischen Staatsapparat.

Weiterhin hat man die Absturzstelle aber nicht lokalisiert. Die Hubschrauberstaffel mit Präsident Raisi an Bord war am Nachmittag im gebirgigen Grenzgebiet zu Aserbaidschan abgestürzt. Seitdem sucht ein Großaufgebot nach dem Unglücksort (Apollo News berichtete). Die Sucharbeiten gestalten sich aufgrund des Wetters und der kommenden Nacht schwierig und immer schwieriger. „Es ist dunkel und es hat angefangen zu regnen, aber die Suche geht weiter. Rettungsteams haben das Gebiet erreicht … aber der Regen hat Schlamm verursacht, was die Suche erschwert“, sagte ein lokaler Reporter dem Staatsfernsehen.

Viel ist über die Situation noch unklar oder unbekannt. Viele Länder haben dem Iran Solidarität und konkrete Unterstützung zugesagt: Die EU aktiviert sogar ihr Satellitennetzwerk „Gallileo“, um bei der Suche zu helfen. Auch Armenien, Aserbaidschan und viele andere Staaten haben Unterstützung zugesagt.

Werbung

Werbung