Abschiebe-Operation
„Das ist erst der Anfang“: Trumps ICE-Einsatzkräfte ziehen bis nächste Woche aus Minnesota ab
Die Bundesbeamte von der Einwanderungsbehörde ICE sollen laut Donald Trumps „Grenz-Zar“ Tom Homan bis nächste Woche vollständig aus Minnesota abgezogen werden. Die demokratische Führung des Bundesstaates zeigt sich erleichtert und fordert Rechenschaft.
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Die Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE werden bis nächste Woche aus dem Bundesstaat Minnesota abgezogen. Das gab der Grenzschutzbeauftragte der Administration von Donald Trump, Tom Homan, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Minneapolis bekannt. Der US-Präsident habe seinem Vorschlag in dieser Sache zugestimmt.
Vertreter des Staates Minnesota bis hin zu Gouverneur Tim Walz begrüßten den Schritt. Die Senatorin und demokratische Gouverneurskandidatin Amy Klobuchar erklärte laut CBS News, der Rückzug der Beamten sei „erst der Anfang“. Jetzt müssten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Auch die ICE-Behörde müsse grundlegend reformiert werden.
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Zuvor war es mehrfach zu tödlichen Auseinandersetzungen der Einsatzkräfte mit Bürgern gekommen, die sich den Bundesbeamten in den Weg stellten. Am 7. Januar war eine Autofahrerin in ihrem fahrenden Auto erschossen worden. Gut zwei Wochen später, am 24. Januar, wurde ein weiterer Trump-Gegner erschossen. In diesem Falle wurden zwei Latinos vom Dienst suspendiert. Eine weitere Person starb im ICE-Gewahrsam.
Laut Homan hat der Abzug bereits in dieser Woche begonnen. Von ursprünglich 2.700 Beamten sind derzeit noch 2.000 in dem an Kanada grenzenden Bundesstaat aktiv. Die Razzien in Minnesota im Rahmen der „Operation Metro Surge“ sollten der Festnahme und Abschiebung illegaler Migranten dienen. Über 4.000 Personen wurden verhaftet. Zunächst hatten zwei Städte, Minneapolis und Saint Paul, im Zentrum der Aktion gestanden, später wurde sie auf den ganzen Staat ausgeweitet.
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Dort waren die Bundesbeamten auf massiven, immer wieder gewalttätigen Widerstand getroffen. Demonstranten warfen den Einsatzkräften vor, ihre Arbeit sei „Mord“. Trump hatte zwischenzeitlich sogar mit einem Militäreinsatz in dem Bundesstaat gedroht. Er reagierte damit auf die Sympathiebekundungen von Gouverneur Tim Walz für die Proteste. Der Politiker der demokratischen Partei hält den Einsatz für illegitim und forderte unter anderem dazu auf, ICE-Beamte laufend zu filmen, um vermeintliches Fehlverhalten zu dokumentieren.
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Das waren keine Auseinandersetzungen sondern Widerstand gegen die Staatsgewalt
Ich drücke es mal „simpel“ aus: „ICE, ICE Baby“ 😉🤟
Der Abzug von ICE darf (und wird) nicht endgültig sein.
Ich hoffe, daß denen etwas Wirksames einfällt.
Wenn Trump gemein wäre dann würde er genau Minnesota zur Klippo-Zone erklären. Dann sammeln sich die kulturellen Bereicherer in dem linksten aller Bundesstaaten ohne große wirtschaftliche Relevanz. Ein bisschen so wie Bremen.
Walz hat seinem Volk auf vielfältige Art geschadet und gehört vor Gericht.
Donald Trump schadet den USA und seinem Volk massiv. Er wird irgendwann – wieder – vor Gericht stehen. Als Vorbestrafter.
@Grenzenlos: Hätten Sie einen unterstützenden Link Ihrer eigenen Meinung dazu? Von indymedia oder t-online z.B. ARD und ZDF täten es auch.
„Ich komme wieder, keine Frage, denn heute ist nicht alle Tage.“
… meint der rosarote Panther.
„Der Politiker der demokratischen Partei hält den Einsatz für illegitim und forderte unter anderem dazu auf, ICE-Beamte laufend zu filmen, um vermeintliches Fehlverhalten zu dokumentieren.“
Rechtsdurchsetzung – auch gegen gewalttätigen Widerstand, befeuert von den sog. „Demokraten“ – soll jetzt also illegal und „rechenschaftspflichtig“ sein ?
Wer hat die Millionen Illegalen denn ins Land gelassen ??? DAS war illegal und rechenschaftspflichtig.
Eine Mauer um Minnesota.