ÖPNV
Bundesweiter Warnstreik legt den Nahverkehr lahm – massive Ausfälle in fast allen Ländern
Busse, Straßen- und U-Bahnen bleiben am Montag vielerorts im Depot. Fahrgäste müssen sich bundesweit auf gravierende Einschränkungen einstellen – Regional- und S-Bahnen sind meist nicht betroffen.
Am Montag kommt es infolge eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 kommunalen Verkehrsunternehmen. Ziel des eintägigen Arbeitskampfes ist es, den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen über neue Manteltarifverträge zu erhöhen. Ver.di fordert unter anderem kürzere Wochen- und Schichtarbeitszeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.
Die kommunalen Arbeitgeber lehnen die Forderungen bislang ab und verweisen auf die angespannte Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden. Fahrgäste müssen sich daher bundesweit auf teils vollständige Ausfälle im Nahverkehr einstellen.
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Berlin und Brandenburg: Stillstand bei Bussen und Bahnen
In Berlin stellt die BVG ihren Betrieb ab Montagmorgen gegen 3 Uhr für 24 Stunden nahezu vollständig ein. Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen fahren nicht. Ausnahmen gelten nur für wenige Buslinien, Fähren sowie spezielle Mobilitätsangebote. Die S-Bahn sowie der Flughafen-Express FEX sind nicht vom Streik betroffen und sollen teilweise mit verdichtetem Takt verkehren.
Auch in Brandenburg sind zahlreiche Verkehrsunternehmen betroffen, darunter in Potsdam, Frankfurt (Oder), Cottbus und mehreren Landkreisen. Ver.di rechnet mit erheblichen Ausfällen auf nahezu allen Linien. In einzelnen Regionen kommen Subunternehmer zum Einsatz, um zumindest ein Minimalangebot aufrechtzuerhalten.
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Nordrhein-Westfalen: Nahezu flächendeckende Ausfälle
In Nordrhein-Westfalen trifft der Warnstreik fast alle großen Städte. In Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Bochum, Bonn und Münster bleiben U-Bahnen, Straßenbahnen und die meisten Busse stehen. Regional- und S-Bahnen der Deutschen Bahn sollen regulär verkehren. Das NRW-Schulministerium betonte, dass trotz der Streiks weiterhin Schulpflicht besteht.
Baden-Württemberg und Sachsen stark betroffen
In Baden-Württemberg fallen in Städten wie Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, Heilbronn, Esslingen und Konstanz Busse sowie Stadt- und Straßenbahnen weitgehend aus. Auch hier verkehren S-Bahnen und Regionalzüge in der Regel weiter.
In Sachsen rechnet ver.di mit massiven Einschränkungen in Leipzig, Dresden, Chemnitz und Zwickau. In Dresden sollen sämtliche Straßenbahnen ausfallen, in Leipzig ist ein zeitweiliger kompletter Stillstand des Nahverkehrs möglich. Regional- und S-Bahnen sind überwiegend nicht betroffen.
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Bayern: Massive Einschränkungen in allen großen Städten
Auch Bayern wird vom Warnstreik stark erfasst. Bestreikt werden kommunale Verkehrsunternehmen, sodass am Montag vielerorts Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen ausfallen. S-Bahnen und Regionalzüge sind nicht betroffen, da sie von der Deutschen Bahn betrieben werden. Ebenfalls fahren Buslinien weiter, die von privaten Unternehmen im Auftrag der Kommunen betrieben werden.
In München bleiben U-Bahnen, Trambahnen und der Großteil der Busse der MVG in den Depots. In Nürnberg stehen U- und Straßenbahnen still; die VAG bietet lediglich einen stark ausgedünnten Notfahrplan mit stündlichen Busverbindungen ab dem Hauptbahnhof an. In Augsburg rechnen die Stadtwerke mit einem weitgehenden Stillstand, während Regionalbahnen und AVV-Busse verkehren. In Regensburg entfallen nach Angaben des Verkehrsunternehmens „weitgehend alle Fahrten“ der Stadtbusse; betroffen sind auch Schul- und Campuslinien. Ähnlich ist die Lage unter anderem in Bamberg, Schweinfurt, Landshut und Passau.
Das bayerische Kultusministerium teilte mit, dass regulärer Unterricht stattfindet. Schüler, die wegen ausgefallener Verkehrsmittel nicht zur Schule kommen können, dürfen dem Präsenzunterricht fernbleiben, müssen dies jedoch melden. Für Arbeitnehmer gilt: Ein Anspruch auf Homeoffice besteht nicht; das Wegerisiko liegt grundsätzlich beim Arbeitnehmer.
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Norden: Ausfälle in Hamburg und Bremen, Niedersachsen nicht betroffen
In Hamburg können Hochbahn und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein den Betrieb von U-Bahnen und Bussen ab den frühen Morgenstunden nicht aufnehmen. Die S-Bahn, Regionalzüge und Hadag-Fähren sollen regulär fahren. In Schleswig-Holstein sind unter anderem Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster betroffen. Auch im Hamburger Umland kommt es zu erheblichen Einschränkungen. In Mecklenburg-Vorpommern fallen in mehreren Städten Busverbindungen aus.
In Bremen wird die BSAG bestreikt; Busse und Straßenbahnen fallen vollständig aus. Niedersachsen ist nach Angaben von ver.di zunächst nicht betroffen; dort gilt noch die Friedenspflicht.
Der Warnstreik ist auf einen Tag begrenzt. Sollte es in den laufenden Tarifverhandlungen jedoch zu keiner Annäherung kommen, schließt ver.di weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht aus. Für Fahrgäste bleibt der Montag daher ein Vorgeschmack darauf, wie fragil der Nahverkehr in vielen Regionen inzwischen ist.
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NGOs und Gewerkschaften haben das Land mittlerweile fest im Griff … ^^
Das System braucht Geld. Nicht die Löhne und Gehälter müssen erhöht werden, die Steuern und Abgaben müssen gesenkt werden. Alles andere dienst nur dem sozialistischen System!
UND endlich denen keine Gelder mehr zahlen, die überhaupt nicht berechtigt sind welche zu bekommen! Das dürfte ein großes Einsparpotenial haben!
Die streiken dafür, daß die Streifen- oder Fahrkarte wieder teurer werden, im Markt bald wieder mehr bezahlen müssen, und vielleicht wieder in eine Steuerklasse höher kommen.
So ist es! Das gleiche bei der Erhöhung des Mindestlohn, die nur zur Folge hat, daß alles noch teurer wird.
Das Lahmlegen der kritischen Infrastruktur ist nichts anderes als ein terroristischer Eingriff. Damit sind die Initiatoren wie terroristische Vereinigungen abzuhandeln. In der aktuellen Situation würde ich zusätzlich jeden Arbeitsverweigerung wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen und fristlos kündigen.
Wer seine Mobilität mit ÖPNV und DB organisiert, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Vielen bleibt nichts andres übrig, so ist das im Sozialismus!
Selbst schuld, wer sich heute den Stress antut und nicht den gelben Zettel einreicht. Dieses System hat nur noch den Mittelfinger verdient.
Wann begreift das Volk endlich, dass die Gewerkschaften mit den Regierenden unter der berühmten Decke stecken? Wohl nie, wenn es um Dreimarkfünfzig geht.
Ich trink jetzt meinen Kaffe und leg mich wieder hin, und ihr seht zu wie ihr auf Arbeit kommt, aber nicht vergessen, ihr müßt mein Geld mit verdienen.
Dann stellen Sie sich lieber einen Wecker. Nicht, dass Sie hier bei Apollo noch die nächste große Empörungswelle darüber verpassen, dass in diesem Land nichts mehr vorwärtsgeht, der Sie sich ja regelmäßig anschließen. Wäre doch schade, wenn Sie das anschließende Fingerzeigen auf die gut gepflegten Feinbilder hier verschlafen.
Deutschland ist von Grünlinksideologen in höchsten Positionen gehieft in den Abgrund gestürzt worden.
Jetzt die Frage…
Wer hatte die finanzielle Macht um diese Infantilkreaturen in höchste Positionen zu hiefen?
Ob Baerbock,Habeck,Klingbeil,Merz etc,etc,etc……
Wie ist sowas möglich?
Wer dreht da am am Rad der totalitären Volksbeeinflussung?
Die Globalisten dieser Welt.
So wirken die „Gewerkschaften“ schon eher als terroristische Vereinigungen, denn als Vertreter der Arbeitnehmer …….
Links eben.
Wo soll denn das Geld herkommen, die Städte sind pleite.
Andere wären froh ein solch sicheren Job zu haben.
Diese Gewerkschaft ist einfach asozial.
Hoffe die Städte bleiben hart und sitzen die Streiks aus.
Ansonsten werden höhere Abgaben, Fahrpreise, sparen bei Vereinen, Schulen usw die Folge sein.
Viele müssen leiden wegen diesem Gewerkschafts Egotrip
„Wo soll denn das Geld herkommen, die Städte sind pleite.“
Der Staat hat kein Einnahmeproblem, die Ausgaben in alle Welt und der Lockruf sind das Problem!