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Reparationen

„Beeilt euch“: Polens Ministerpräsident Tusk fordert Entschädigung von Opfern der NS-Verbrechen

Polen drängt Deutschland unter Ministerpräsident Tusk zur schnellen Entschädigung der noch etwa 50.000 lebenden NS-Opfer. „Beeilt euch, wenn ihr wirklich diese Geste machen wollt“, so Tusk in Richtung von Merz.

Donald Tusk fordert die Entschädigung von polnischen Opfern der NS-Verbrechen (IMAGO/Andreas Gora)

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Polen drängt die Bundesregierung, die Entschädigung der noch lebenden Opfer rasch umzusetzen. „Beeilt euch, wenn ihr wirklich diese Geste machen wollt“, forderte Polens Ministerpräsident Donald Tusk nach den deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Berlin bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Tusk erklärte, dass die Zahl der noch lebenden Opfer der NS-Verbrechen in Polen stetig abnimmt. Als der damalige Kanzler Olaf Scholz im Juli 2024 Unterstützung zugesagt habe, habe es nach Angaben der Stiftung für deutsch-polnische Aussöhnung noch rund 60.000 Überlebende gegeben. Inzwischen seien es nur noch etwa 50.000. Statistisch bedeutet das, dass seitdem jeden Tag mehr als 20 dieser Menschen gestorben sind.

Bei den vorangegangenen Regierungskonsultationen hatte Scholz eine individuelle Unterstützung für die Opfer zugesagt. Daraus entstand jedoch kein greifbarer Plan. Auf der Pressekonferenz mit Tusk bekannte sich Merz zwar zur Verantwortung Deutschlands für das Leid und die Zerstörung, die Nazi-Deutschland in Polen verursacht hatte. „Die Vergangenheit hört nie auf“, sagte er. „Erinnerung und Aufarbeitung werden für uns niemals abgeschlossen sein. Deutschland steht zu seiner historischen Verantwortung.“​

Gleichzeitig wiederholte der Kanzler die langjährige deutsche Position, wonach die Reparationsfrage erledigt sei. „Die Frage nach Reparationen ist aus deutscher Sicht juristisch und politisch seit vielen Jahren abschließend beantwortet.“ Im Gegensatz zum rechtskonservativen polnischen Präsidenten rückt die Mitte-Links-Regierung unter Ministerpräsident Tusk die Reparationsfrage nicht mehr offensiv in den Vordergrund. Dennoch fordert auch sie eine weitere Geste der Schuld ein.

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156 Kommentare

  • Millionen von Deutschen sind aus Danzig, Westpreußen, Pommern, Allenstein in Ostpreußen, Breslau, Schlesien und der Neumark vertrieben worden. Davon leben noch viele Zehntausende. Millionen dieser vertriebenen Deutschen sind gestorben. Wenige Zehntausende sind noch übrig geblieben. Der polnische Staat und Herr Tusk sind aufgefordert, die Opfer der Vertreibung und ihre Nachfahren schnellstmöglich zu entschädigen.

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    • Wenn Polen die Gebiete zurück gibt, können die gerne eine Entschädigung bekommen.

      • dann möchte ich für das von den Polen vereinnahmte Häuschen meiner Großeltern in Schlesien jetzt auch 5 Mio. € sehen, am besten vorgestern!!!

      • Critical–siehe meinen obigen Kommentar

      • Naja, auf diese Gebiete wurde ja freundlichst verzichtet, insofern ist aus dieser Richtung wohl eher nix zu erwarten 😉

        -12
        • @ KSD
          „… freundlichst verzichtet, …“
          Welches „Quelle“ haben denn Sie herangezogen? ZDF Kinderkanal?

          6
        • Das sehe ich anders. Mir ist kein Dokument bekannt, daß eine Abtretung von Gebieten vorsieht. Die Polen wollten das gerne, Kohl und Genscher aber wiesen darauf hin, daß die BRD da nicht zuständig sei, da der BRD die Gebiete nie gehört haben, da die BRD erst nach dem Krieg gegründet wurde. Und, nein, die BRD ist nicht (!) Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches. Gerne nachzuschlagen auf der Seite des BuVerfG. Anstelle einer Abtretung einigte man sich auf einen Grenzbestätigungsvertrag. Erkennen Sie den Unterschied? Ich erläutere: Sie können nicht auf das Grundstück Ihres Nachbarn verzichten, weil es Ihnen ja auch nie gehört hat, aber sie können bestätigen, daß Sie nie bei ihm über den Zaun klettern. Klar?

          0
        • zu Überrennen war schon die richtige Entscheidung 😉

          0
    • „Die Sowjetunion hat im Zweiten Weltkrieg durch den Hitler-Stalin-Pakt im September 1939 polnische Gebiete annektiert. Ostpolen wurde in die Sowjetunion eingegliedert, wobei die sowjetischen Annexionen hauptsächlich auf den sowjetisch-deutschen Vereinbarungen basierten.“

      Wenn Ihr schon Rückabwickeln wollt, solltet Ihr am Anfang beginnen.

      • Wo ist der Anfang ? Das was sie Ostpolen nennen, ist die Heimat von Litauer, Weißrussen und Ukrainer. Gebiete auf die Polen erstmals Zugriff durch die Personalunion mit Litauen erhielt (14. Jahrhundert). Als Polen seine Souveränität nach dem 1. Weltkrieg zurück erlangte, gelang es Polen im Polnisch-Sowjetischen-Krieg, weite Teile der Ukraine und von Belarus einzunehmen. Durch gezielte Ansiedlungspolitik gelang es Polen die Bevölkerungsstruktur zu seinen Gunsten und zum Nachteil der autochtone Bevölkerung zu verändern.

        • Gut gebrüllt, Löwe und die Frage ist richtig. Wo fangen wir an? Am 8. Juli 1343 verpflichtete sich der polnische König Kasimir III. gegenüber dem Deutschen Orden im Vertrag von Kalisch „für alle Zeiten“ keine Ansprüche mehr auf Pommerellen, Danzig sowie auf das Kulmer Land und das Michelauer Land zu erheben.

          0
      • Das sind die Gebiete, die Polen im Polnisch-Sowjetischen Krieg annektiert hat. Die hat Stalin sich 1939 zurück geholt. Zum zu diesem Zeitpunkt nicht erkennbaren Nachteil für Nazideutschland. Denn der Weg nach Moskau war dadurch 250km länger.

      • Den Hitler-Stalin-Pakt lese ich anders. Es wurden keine Gebiete annektiert, sondern Einflußzonen festgelegt.

    • Die Polen haben nun zweifellos genügend EU Gelder bekommen, welche zu einem hohen Anteil aus Deutschland bezahlt wurden. Was hat die Polen daran gehindert diese Gelder an die Betroffenen weiterzuleiten?

    • Solange Polen nicht unmißverständlich von jeglichen weiteren (!) Reparationsforderungen abrückt und die Vertreibung als das bezeichnet, was sie ist (= Verbrechen gegen die Menschlichkeit) sollte sich Deutschland mit Hilfszahlungen (auch über die EU) an Polen zurückhalten.

      Deutschland hat an Polen Pommern, Schlesien und Südpreussen abgetreten. In Geld gerechnet: Wieviel sind diese Gebiete wert ? Was kostet eine Stadt wie Breslau ?

      Mit der Abtretung seiner Ostgebiete und dem Akzeptieren der Vertreibung hat Deutschland einen hohen Preis für die Verbrechen, die die Nazis im Namen Deutschlands begangen haben, bezahlt.

      Erstaunlich in diesem Zusammenhang ist, dass Polen, soweit mir bekannt, bisher mit Reparationsforderungen nicht an Russland herangetreten ist.

      Für die Zukunft wünsche ich mir ein freundschaftliches Verhältnis von Deutschland und Polen, frei von Animositäten. Wir sind Nachbarn, wir sollten uns das Leben nicht gegenseitig schwer machen.

    • Bzgl. der allgemeinen Reparationsfrage: Laut einer Arbeit von Alfred Schickel, die in der „Zeitschrift für Politik“, dem Organ der Hochschule für Politik München (1978, Heft 3, S. 279-296), wurden die Opferzahlen in Polen nachträglich aufgebauscht:

      “ Eine polnische Publikation aus dem Jahr 1947 nannte zunächst noch eine Totenzahl im unteren fünfstelligen Bereich plus Dunkelziffer. Bald darauf war man darüber hinausgegangen.

      Schließlich wurden in Warschau schlicht und ergreifend die Ergebnisse der Volkszählungen der Jahre vor 1945 den Zahlen nach 1945 gegenübergestellt. Dabei waren auch die „wiedergewonnenen Lande“ (also Ostdeutschland) statistisch als steter Teil Polens abgebucht. Dort, in Pommern oder Schlesien zum Beispiel, fehlten gegenüber früher nun einmal Millionen Menschen, die als – polnische – Opfer gewertet wurden. Man zählte, kurz gesagt, vertriebene Deutsche als tote Polen.“

      https://jungefreiheit.de/kolumne/2013/polens-kriegsverluste/

    • Am 28. Juni 1919 wurde mit dem Versailler Vertrag die „Republik Polen“ bestätigt.

      Doch schon im Januar 1919 – also ein halbes Jahr vor seiner „Wiederauferstehung“ überfiel Polen die Tschechoslowakei.

      Im März 1919 – also ein Vierteljahr vor seiner offiziellen „Wiederauferstehung“ – hatte Polen mit Frankreich und England als Rückendeckung nichts besseres zu tun, als das sich im Bürgerkrieg befindliche Russland bzw. die sich im Bürgerkrieg befindliche Sowjetunion zu überfallen.

      Aktuell schafft Polen die größe Landarmee der EU.
      Das wird für die Westukraine und die Baltischen Staaten noch sehr lustig…

      Und – Stichwort polnische Reparationsforderungen an Deutschland – die Bundesregierung sollte sich an die französische Besetzung des Ruhrgebietes zur Durchsetzung von Reparationsforderungen erinnern!

      Nicht dass die Polen plötzlich Teile von Brandenburg besetzen!
      Deshalb brauchen wir eine kampfstarke Bundeswehr!

      • „Nicht dass die Polen plötzlich Teile von Brandenburg besetzen!“

        Das haben sie schon. Die Neumark ist seit über 500 Jahren Teil Brandenburgs.
        Das wissen aber heute viele nicht mehr. Wir hatten noch Heimatkunde in der Schule.

        Deshalb brauchen wir eine kampfstarke Bundeswehr!

        Nein, es wird keine kampfstarke Bundeswehr mehr geben.

        Es scheitert nicht nur am Geld, sondern auch am Personal. Die Geburtenraten sind zu niedrig und der Ausländeranteil viel zu hoch.

        Ich erinnere ich an die Wlassow-Truppen. Zum Schluß sind sie der Wehrmacht in den Rücken gefallen. Wie wäre heute die Loyalität ausländischer Soldaten beim Bund?

    • Den Krieg haben Deutsche begonnen, NICHT Polen!!! Und Deutsche haben ihren angezettelten Krieg verloren! Deutsche haben deshalb ganz ganz demütig zu sein!
      Übrigens – ich bin Deutscher – autochthon!

      -41
      • Ich empfehle das Buch „Der Krieg, der viele Väter hatte“ von General a.D. Gerd Schultze-Rhonhof. Ganz so einfach, wie es immer dargestellt wurde/wird, ist es dann doch nicht. Siehe auch Ukraine, der krieg hat nicht erst 2022 begonnen. Aber ja, die Greuel, die unter auch deutscher Fahne begangen wurden, sind unsäglich.

      • Ich finde es muss auch mal gut sein wir Jungen haben nichts mehr damit zu tun und wer an guten Beziehungen interessiert ist sollte mal überlegen welche Signale da gesendet werden.

      • Bestreitet das jemand, dass DE den Krieg angefangen, verloren und unsägliches Leid über mio. Menschen gebracht hat? Ob Sie Deutscher sind oder nicht, ist das wichtig? Ich bin auch Deutscher! Sie reden von Demut. Ich habe den Eindruck, Sie verwechseln das mit „Schuldeingeständnis bis heute, das nur durch den Ablasshandel 💰💰gesühnt werden kann und möglichst noch 910 Jahre geleistet werden MUSS.

    • Hätten Die Leute nicht Hitler gewählt….

      -32
      • Meine Mutter, Jg. 1944, und mein Vater, Jg. 1942, haben keinen Hitler gewählt. Sie mussten trotzdem ihre Heimat auf den Armen ihrer Mütter verlassen, auf den Oderbrücken hätten sie fast ihr junges Leben unter Tieffliegerbeschuss beendet. Was für eine geistige Minderleistung wird in diesem Post deutlich…

        • Nennt man Kollateralschaden. Pech, daß Ihre Vorfahren ob ihrer Nationalität in Mithaftung genommen wurden. Aber sie gehörten nun einmal einem Volk an, welches sich ein Oberhaupt gewählt hatte, das ganz offen den Krieg provozieren wollte und es auch tat! Die Kriegsfolgen trafen halt dann ALLE Deutschen, auch die wenigen wirklich Unschuldigen.
          Das geht ein wenig in die Richtung: mitgegangen – mitgefangen.

          -19
      • Hitler wurde nicht gewählt. Die NSDAP war zwar stärkste Partei, hatte aber keine absolute Mehrheit und keine Regierungsbeteiligung. Hitler wurde über Notverodnungsrechte des Reichspräsidenten zum Kanzler ernannt, ohne daß er eine parlamentarische Mehrheit hatte. Die NSDAP erreichte übrigens nicht einmal die absolute Mehrheit bei den letzten, bereits unfreien Wahlen, die nach Hitlers Ernennung stattfanden. Hitler kam zwar legal an die Macht, aber nicht durch eine Mehrheit im Volk, sondern Hinterzimmergespräche.

      • Meine Eltern haben Hitler nicht gewählt (JG ’41/’44). Vielleicht ja ihre?

  • Wir sollten bei den Franzosen Entschädigung für die Opfer der Angriffskriege Napoleons fordern. Und wo wir schon mal dabei sind, die Opfer der römischen Besetzung Germaniens wollen auch entschädigt werden. Vielleicht hat Meloni ja ein offenes Ohr dafür.

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    • Guter Punkt. Den versailler Vertrag nicht zu vergessen. Wir sollten dennoch alle nach vorne schauen. Die Vergangenheit hinter uns lassen. Es geht um die Zukunft und da haben wir jede Menge Baustellen, wie sollen die gelöst werden, wenn ständig nach hinten geblickt wird. Ein vereintes Europa ist der Wunsch der EU. Ich denke so wird das nix

      • Etwas, das nicht gut geregelt ist, ist nicht abschließend geregelt. Natürlich versanden viele Sachen einfach deshalb, weil die Betroffenen versterben und Ungerechtigkeiten im Sand der Zeit versinken. Nach der Grenzöffnung hat meine Mutter zuallererst ihre Heimat wieder besucht. Ein kleines Dorf an dem Fluß Gilge im Kreis Elchniederung ganz im Norden Ostpreussens. Ein kleines Mädchen hat seine Heimat verloren, die seit Menschengedenken schon immer von Deutschen besiedelt war. Ist sie irgenwie schuld daran? Natürlich nicht. Nach der Grenzöffnung hat mein Vater zuallererst seine Heimat in der Nähe von Gablonz im Sudetenland besucht. Ein kleiner Junge hat seine Heimat verloren, die seit Menschengedenken von Deutschen besiedelt war. Ist er irgendwie schuld daran? Natürlich nicht. Eines Tages sagte mein Vater ganz traurig: „Das kriegen wir nie wieder.“ Unschuldige Menschen als Opfer der großen Politik. Und die sollen das einfach vergessen, „nach vorne gucken“? Kommt mir jetzt herzlos vor.

    • Die Franzosen müssten zahlen bis sie schwarz werden!
      Frankreich hat seit Ludwig dem 13ten die Grenzen immer weiter nach Osten verschoben. Jahrhundertelang sind die Franzosen immer wieder in deutschen Ländern eingefallen und haben hier gewütet wie die Hunnen. Mit dem Höhepunkt der Napoleonischen Besetzung.
      Die hatten sich ihre Erbfeindschaft wirklich verdient!

      • Gut gebrüllt, Löwe.

  • Na, da sollte man mal gegenrechen, bei den heutigen Grundstückspreisen.

    • Man muss der Bundesregierung schon jede Möglichkeit bieten, deutsches Steuergeld zu verbrennen, da es hier ja scheinbar als eine Art gefährliches, vernichtenswertes Kampfmittel ohne jeglichen Nutzen angesehen wird. Man versucht, glaube ich, nur zu helfen.

  • Mal abwarten wie lange Herr Merz dem Druck standhalten wird

  • Es gibt ein Vertrag! Der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 gilt als die endgültige Friedensregelung, da er die Souveränität Deutschlands wiederherstellte.

    An Merz seiner stelle, würde ich mal die Zahlungen an die EU stark reduzieren!
    Aber diese EU wird durch deutsches Steuergeld am Leben erhalten!

    • Nein, es gibt keinen Friedensvertrag. Wenn Sie den 2+4-Vertrag so sehen wollen, steht Ihnen das natürlich zu, aber im internationalen Rechtsverständnis sieht das anders aus. Zur Souveränität Deutschlands gibt es jede Menge Aussagen, zum Beispiel die von Herrn Schäuble, Dr. Gisy und anderen, die das Gegenteil aussagen. Ihre Aussage zur Reduzierung der Zahlungen an die EU kann ich hingegen voll unterstützen.

      • Der 2+4 ist quasi der Friedensvertrag.
        Sehr viele Leute haben sich damit abgemüht, das Ding so zu formulieren, dass eben keine Reparationen der hundert Verbündeten der Alliierten anfallen.
        Was aber mit einem explizit genannten Friedensschluß schlagartig passieren würde. Wir hängen da absichtlich in der Schwebe und zwar zu UNSEREN Gunsten.

        • Der 2+4 ist eben gerade KEIN Friedensvertrag, damit solche Ansprüche – im Falle eines solchen, eben nicht anfallen…alles sehr gut zu recherchieren…

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        • Das Wort „quasi“ ist genau das, worauf es hier ankommt. Im Falle eines echten Friedensvertrages stünden natürlich alles sofort in der Schlange vonwegen Entschädigungen, das stimmt. Aber alles so rechtlich in der Schwebe zu lassen inklusive Feindstaatenregelung bei der UN, die BRD als Hausverwaltung eines sich verselbständigt habenden Provisoriums (Parlamentarischer Rat, Carlo Schmid: „Wir haben nicht die Verfassung Deutschland oder Westdeutschland zu machen, wir haben keinen Staat zu errichten.“), ist das wirklich befriedigend? Natürlich können wir gut damit leben und die meisten Länder wissen nicht mal, daß die BRD nicht als Staat geschaffen wurde und insofern laufen wir sozusagen mit falschen Papieren durch die Weltgeschichte und es geht uns auch recht gut damit. Trotzdem, ein gewisses Unbehagen bleibt.

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        • @KSD
          Das habe ich bereits recherchiert und nicht nur einmal, nein zehn mal, immer wieder. Die Reichsbürgerpropaganda der Jahre 1990 bis 2020 weist erhebliche Unwahrheiten auf.

          -13
        • 2 plus 4 hin und her. – es gibt noch ca 50,000 rentner in polen, die den einmarsch der nazis und die okkupation ihres landes noch miterlebt haben, habe ich heute morgen in der berliner gelesen. es waere doch eine kleinigkeit fuer ein land wie die brd fuer diese menschen etwas zu tun. besonders da sie nach dem rueckzug der wehrmacht auch grausam unter dem einmarsch der sowjetarmee gelitten haben. stattdessen importiert man millionen von jungen maennern aus dem orient, die kein recht auf vollversorgung in D haben.

          -12
    • Die würde ich sowieso angesichts unserer Lage reduzieren.

    • U.A. Merz, Auftrag von „Black Rock“ die BRD zu zerstören! Und niemanden stört das.

    • Trotzdem muss Polen dann auch endlich die Vertriebenen entschädigen. Schon allein was die an Fabriken enteignet und verstaatlicht haben ,da haben die genug erwirtschaftet um Entschädigungszahlung vorzunehmen. Trotzdem legen die sich mit Russland an und die wissen das sie gegen Russland verlieren werden. Ich für meinen Teil werde denen beim Nato bündnisfalls nicht bei stehen können. Mit solchen Aussagen sollen die mal schön allein die Russen besiegen gehen und wenn die dann alle gefallen sind brauchen wir nichts mehr bezahlen.

  • 2005 wurde mein Auto zuletzt in Polen gesehen?

    • Exakt. Typen wie Tusk sind Pointenvorlagen für die Polenwitze.

    • Gähn..Versicherungsbetrug?

      -29
  • Tusk kann ja ein Sondervermögen beantragen! 😀

    • das bekommen die polen aus dem eu topf,seit 2004 fuettern wir sie durch.
      die hilfeempfaenger schreien : wir wollen mehr!

  • Was meint Tusk mit Beeilt Euch?
    Hat er Angst, dass das Sondervermögen bald verbraucht ist und Deutschland in die Pleite geht?
    Da könnte er durchaus recht haben und seine Angst ist somit nicht unbegründet.

    • Die kriegen den Hals nicht voll. Wenn Merz nun einknickt, dann werden Deutschland umgehend auch noch Zin und Zinseszins in Rechnung gestellt.

  • „… fordert Entschädigung von Opfern der NS-Verbrechen.“
    Liebe Leute, missverständlicher geht’s nicht. Es müsste heißen: … Entschädigung für (oder der) Opfer von NS-Verbrechen…

  • Einige scheinen nicht lesen zu können.Es geht hier um NS Opfer,nicht um Reparationen.Auch DDR Opfer wurden/werden entschädigt.

  • im Ausland ist der Merz sehr freigiebig mit dem Geld der Steuerzahler. Das weiß scheinbar auch der Tusk

  • Ich glaube, Herr Tusk hat hier den falschen Ansprechpartner. Bereits auf der Potsdamer Konferenz 1945 wurde vereinbart, dass Polen seine Entschädigungen — soweit aus deutschen Leistungen — über die Sowjetunion erhalten solle, weil die Sowjetunion Polens Interessen wahrnahm. 1953 verzichtete die damals kommunistische Regierung in Polen formal auf weitere Reparationen von Deutschland. Dieser „Verzicht“ wurde später mehrfach bestätigt. Trotzdem beliefen sich Deutschlands freiwillige Leistungen an Polen bis etwa 1991 auf ungefähr 225 Millionen Euro. Wie viel Geld über die EU aus hauptsächlich deutschen Steuergeldern für den Aufbau Polens floss, sei mal dahingestellt. Dass ein Soze (Scholz) trotzdem gleich wieder die Kasse aufmachen will, ist klar. Wieso Merz sich aber nun daran beteiliggen will, ist unverständlich. Obwoh- bei genauer Betrachtung der Person Merz wiederum verständlich.

  • Es muss mal Schluss sein. David Cameron sagte eins: es wird Zeit das Deutschland wieder ein normales Land unter den Ländern wird.
    Das sehe ich auch so, das ist man den jungen Menschen hier und in Europa schuldig. Schlussstrich jetzt!

    • leider wird D immer unnormaler. als cameron das gesagt hat, war D noch normal.

  • Der Tusk verhöhnt doch offensichtlich den Merz. Kann ich verstehen, aber leider leider kann er mit dem Prestige kaum deutsche Interessen vertreten. Wenn man schon nicht ernst genommen wird……

  • Wenn Polen die Vertreibung von zehn Mio. Deutschen nach 1945 endlich als Unrecht bezeichnet, könnte man darüber reden.

    • nein, auch dann nicht

      • ich war vor ein paar jahren in polen. warszava, lodz, poznan, wroclaw. was die deutschen dort angerichtet haben ist absolut entsetzlich. die spuren sind noch ueberall sichtbar. ich wuerde jedem, der sich hier ueber polen aufregt, mal empfehlen nach lodz oder waszava zu fahren

        -26
        • Da kickt der Selbsthass aber hart

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        • Wenn die nach über 80 Jahren noch nicht alles wieder aufgebaut haben, wie in anderen Ländern, spricht das dich Bände.
          Die investieren lieber in die Rüstung.

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        • Was haben die Deutschen denn in Breslau (Wroclaw) oder Posen (Poznan) angerichtet, was Bände spricht? Das waren deutsche Städte.
          Ein wenig Hirnschmalz sollte reichen, um zu vermuten, wer da was „angerichtet“ hat.
          Das gilt nicht für Warschau, da sind von den Totenkopfverbänden 1944 widerliche Verbrechen begangen worden, während die Rote Armee unweit auf die Ergebnisse der „Säuberungsaktionen“ wartete.

          1
  • Und die Millionen Deutsche, die aus diesen Ländern vertrieben wurden, wann werden die entschädigt? Es werden auch immer weniger. Also, beeilt euch!

    • @A.B. nicht zu vergessen: auch viele Deutsche in den Ostgebieten, mussten in den Nachkriegsjahren unter Polen und Russen Zwangsarbeit leisten. Von der körperlichen bis seelischen Erniedrigung ganz abgesehen. Zudem wurden Polen bis 1989 rund 9,8 Mrd. DM Kredite erlassen. Polen profitiert zudem seit Jahren von der Aufnahme indie EU wirtschaftlich. Es wandern viele Deutsche Unternehmen nach Polen ab usw.

    • wer hier entschaedigung fuer deutsche „vertriebene“ fordert sollte nicht vergessen: es war deutschland, dass diesen krieg gegen polen begonnen hat. angriff auf den sender gleiwitz. dann haben sie das ganze land ueberrant und polen und juden vernichtet. jeder, der das nicht weiss, sollte mal nach polen auf historische exkursion fahren. man kann da viel lernen, was man aus der schule nicht wusste.

      -28
      • Wieso setzen Sie das Wort „Vertriebene“ in Anführungszeichen ?

      • @thueringer:
        Sie legitimieren ein Verbrechen durch ein anderes Verbrechen.

        Sie sprechen die Vertriebenen (und Ermordeten) kollektiv für die Verbrechen der Nazis schuldig.

        Die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten ist die größte ethnische Säuberung in der Geschichte. Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

        Polen redet dieses Verbrechen an Zivilisten bis heute klein und hintertreibt Bemühungen an dieses Verbrechen angemessen zu erinnern.

        • Dieser Kommentar wartet auf Freigabe. Unfassbar ! AN sollte sich in Grund und Boden schämen.

          0
      • Lieber Thüringer, sind Sie irgendwie mitverantortlich für die Entscheidungen eines Fritze Merz? Nein, natürlich nicht. Sind die kleinen Leute von damals, die ihre Heimat verloren haben, verantwortlich dafür, was die große Politik damals gemacht hat? Nein, genauso ebensowenig. Meine Eltern haben als Opfer der Politik ihre Heimat verloren. Wenn ich Ihnen jetzt Ihr Hab und Gut wegnähme und Sie eine Woche später auffodern würde, alles hintersichzulassen und einfach glücklich und zufrieden in die Zukunft in zu schauen, hätten Sie vermutlich etwas mehr als einen leichten Groll gegen mich.

      • Zweimal hat Polen vor 1939 Frankreich zu überreden versucht einen Zweifrontenkrieg gegen Deutschland zu führen!
        Polen hat auch schon im März 1939 mobil gemacht!

  • Nein, wir wollen keine Geste machen !!

  • Ein versuch in die leeren Taschen Deutschlands zu stecken. Es muss auch mal gut sein.

  • In einer anderen Tonart würde ich mit Merzel auch nicht reden wollen.

  • Sofortige Beendigung all diese Gelder weltweit!!!

  • Bekommt Deutschland im Gegenzug die ehemals deutschen Gebiete zurück, die Polen nach dem WK2 zugesprochen bekam? Das ist nur eine Frage! Ich will weder irgendwelche Gebiete zurück noch Zwietracht zwischen PL und D sähen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Herr Tusk seine polnischen Bürger aufstacheln will. Die Eltern vieler meiner Klassenkamaraden mussten als Kleinkind, Grundschüler/Teenageralter aus den Ostgebieten fliehen. Meine Klassenkamaraden erzählten, dass ihre Eltern kaum etwas erzählten, und falls doch, wird (nicht immer), aber sehr oft über Gewalt (auch sex. Gewalt) berichtet. Ich will keinesfalls Gewalt gegen Gewalt aufwiegen. Ja, die Deutschen haben vielen Völkern unsägliches Leid zugefügt. Dass nach dem WK2 sich der Hass an der dt. Bevölkerung entlud, ist nachvollziehbar, völkerrechtlich jedoch auch ein Verbrechen. Erbschuld gibt es nicht! Deutsche sind offenbar davon ausgenommen. Traurig

  • Unser Grövaz (Größter Verhandler aller Zeiten) wird’s schon richten.

  • Denen schuldet DE gar nichts.

  • Alle Jahre wieder….
    Das gab es bereits.
    Muss man diese Sau wirklich schon wieder durchs Dorf treiben?

    • Lieber Frank, wenn ich Ihnen persönlich etwas wegnähme, würden Sie das auch nicht so einfach hinnehmen, oder?

  • Deutschland muss endlich seine historische Schuld begleichen. Das kann man den armen Polen nicht verwehren.

    -30
    • Sollen wir noch die „Schuld“ von Karl dem Grossen begleichen? Irgendwann ist mal Feierabend!

      • Deutschland wird seine Schuld nie begleichen können. Aber den verursachten Schaden kann Deutschland ersetzen. Und nein, das Abkommen mit der Sovjetunion ist nicht brauchbar.

        -17
    • Ich mach mir da keine Sorgen bei Fritze….wenn er dem Donald Tusk die Millionen und Milliarden zusagt….das zählt doch auch als Wahlversprechen, oder? Oder? ODER???
      🙂 🙂 🙂

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