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Hannover

Antisemitische Rufe und Gewalt bei „Fridays for Future“ Demo

Wegen antisemitischer Parolen muss die Polizei bei einer „Fridays for Future“-Demo eingreifen. Dann greifen Demoteilnehmer einen Beamten an.

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In Hannover ermittelt die Polizei gegen Teilnehmer einer „Fridays for Future“-Demo. Sie sollen antisemitische Parolen gerufen und einen Polizisten attackiert haben.

Während eines Protestmarsches durch die Innenstadt sollen 25 Teilnehmer antisemitische Parolen gerufen haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Auf der anschließenden Abschlusskundgebung auf dem Goseriedeplatz hätten die Beamten einen Mann aus der Gruppe wiedererkannt, als dieser eine Rede mit antisemitischen Inhalten gehalten habe, berichtet der NDR. Die Polizei unterbrach daraufhin die Rede und führte eine Personenkontrolle durch.

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Das führte zu Solidarisierungen der anderen Demonstranten. Die fingen an, die Beamten zu bedrängen. „Im weiteren Verlauf kam es zu Rangeleien sowie mindestens einem tätlichen Angriff gegen die Polizei. Dem Tatverdächtigen gelang währenddessen die Flucht“, erklärt die Polizei in einer Pressemitteilung.

Um welche antisemitischen Parolen und Äußerungen es sich bei den Ausrufen auf der Demo handelte, teilte die Polizei nicht mit. Der Protestmarsch der Gruppe „Fridays for Future“ war explizit auch eine Demonstration „gegen Rechts“.

Die linksradikale Ortsgruppe der umstrittenen Klimabewegung hatte schon in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt. FFF Hannover „cancelte“ einen weißen Musiker, weil dieser Dreadlocks trug. Dies sei Rassismus und kulturelle Aneignung, erklärte die Ortsgruppe in der niedersächsischen Hauptstadt damals.

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