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Außenministerium

Wegen Ausschreitungen: Belarus warnt eigene Bürger vor Reisen in sechs europäische Länder

Nach Ausschreitungen in mehreren europäischen Großstädten hat Belarus eine Reisewarnung für sechs Länder ausgegeben. Das Außenministerium in Minsk rät seinen Bürgern, Reisen nach Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Portugal und Albanien zu verschieben oder abzusagen.

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Der Präsident von Belarus: Alexander Lukaschenko (IMAGO/ITAR-TASS)

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Das belarussische Außenministerium hat seine Bürger vor nicht notwendigen Reisen nach Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Portugal und Albanien gewarnt. Als Grund nannte das Ministerium zunehmende Unruhen und Massenproteste in mehreren europäischen Ländern. Die Reisewarnung veröffentlichte das Außenministerium am Sonntag auf X.

Das Ministerium sprach von einer „deutlichen Verschlechterung der innenpolitischen Lage“ und verwies auf Proteste, die Beteiligung radikaler Gruppen sowie Berichte über unverhältnismäßige Polizeigewalt und willkürliche Festnahmen. Belarussische Staatsbürger sollen nicht notwendige Reisen verschieben oder absagen.

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Sollte sich die Lage weiter verschärfen, empfiehlt Minsk seinen Bürgern, die betroffenen Länder über verfügbare kommerzielle Verkehrsverbindungen zu verlassen. Zudem weist das Ministerium auf mögliche Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung hin und empfiehlt, die Notfallkontakte der belarussischen Auslandsvertretungen vorab zu speichern.

Die Reisewarnung lässt sich auch als Seitenhieb auf westliche Staaten verstehen, die ihrerseits vor Reisen nach Belarus warnen. Das deutsche Auswärtige Amt rät weiterhin von Reisen in das Land ab und verweist unter anderem auf das Risiko willkürlicher Festnahmen. Erst wenige Tage zuvor hatte das belarussische Außenministerium westlichen Staaten zudem Doppelmoral bei der Bewertung von Protesten vorgeworfen.

Die Gefahr gewaltsamer Ausschreitungen ist insbesondere in Paris durchaus real. Bei Protesten am Samstag kam es in der französischen Hauptstadt erneut zu Zusammenstößen zwischen mehrheitlich migrantischen Jugendlichen und der Polizei. Die Einsatzkräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Bereits am Wochenende zuvor waren Geschäfte geplündert und Fahrzeuge in Brand gesetzt worden. Die französischen Behörden reagierten mit Ausgangssperren in Teilen mehrerer Städte und einem Großaufgebot an Sicherheitskräften.

rs

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23 Kommentare

  • Ich vermute mal, daß bald vor Reisen nach ganz Westeuropa gewarnt wird.

  • Recht hat er, erhalt aber ein Land vergessen: Deutschland!

    • Keine Sorge, Deutschland folgt auf der Liste am 01.11.2026.

    • Damit es in Deutschland nicht so weit kommt, sollten AfDler und BSWler am 15. Dez. Siegmund zum MP wählen. Nötig sind Remigration, Anti-Turbokapitalismus, Abtreibungsverbote und Rüstungsbegrenzung.
      https://cna343.wordpress.com

      • Siegmund kann nichts und wird nicht benötigt!

        • …ah, eine blöd-geimpfte!

          -1
      • Wir marschieren stramm in den Sozialismus und nicht in den Turbokapitalismus.
        Planwirtschaft, Deindustrialisierung, Green-Deal, 2Mio Beamte,-Tendenz steigend, 53% Staatsquote, Überregulierung und Weltsozialamt haben mit Kapitalismus nichts zu tun.
        Unsere Abtreibungsgesetze sind in Ordnung so wie sie sind. Und anstatt der „stärksten Kriegsarmee Europas“ brauchen wir eine funktionstüchtige Verteidigungsarmee, Wehrdienst statt Kriegsdienst und endlich wieder fähige Diplomaten anstatt Kriegstreibern.

    • Deppen seid Ihr. Als dürfte überhaupt irgendjemand aus Weißrussland hinaus.

      • Doch.

        Eroberungsmigranten schickt uns Weißrussland gerne.

  • Recht hat er! Offenbar handelt er zum Wohle seiner Bürger! 👏👏👏👏👏

    • Wahrscheinlich, dass ist in unserem Land mittlerweile völlig unbekannt.

  • Diese Warnung gilt zurecht. Zumindest an Wochenenden.

    • …und ist eine Schande für unsere
      großmäuligen Demokraten.

  • „Das belarussische Außenministerium hat seine Bürger vor nicht notwendigen Reisen nach Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Portugal und Albanien gewarnt.“
    Dürfen die dahin reisen?

    • Mit Visum ja.

  • Danke Alexander Lukaschenko, ist ja nicht so, als ob Sie gezielt Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika an die Grenze zu Polen und dem Baltikum karren, um uns zu destabilisieren.

    Ganz stark.

  • Ich fahre trotzdem lieber nach Frankreich als nach Belarus.

    • Waren Sie schon mal in Belarus?
      Ich fahre lieber nach Belarus als nach Frankreich. Bin einmal dort gewesen und konnte mich selbst davon überzeugen, dass es sich um ein friedliches, freundliches, sauberes, sehr sicheres Land mit schöner Natur und Kultur sowie leckerer Esskultur handelt, das mehr mit dem Baltikum gemeinsam hat als mit Russland. Minsk ist eine moderne Großstadt, Stau gibt es dank der vorzüglich ausgebauten Straßen praktisch nicht.
      Ich bin gleich nochmal hingefahren. Ich denke, wir sollen einfach nicht wissen, was für ein schönes Land Belarus ist.

      • Ja, ich war schon in Belarus, und seit meiner Hotelübernachtung in Minsk weiß ich, dass Kakerlake auf Russisch Tarakan heißt.

        Danke

      • „… das mehr mit dem Baltikum gemeinsam hat als mit Russland.“
        Klar. Hat ja auch die meiste Zeit seiner Geschichte zur Polen-Litauen gehört.

    • Das würden wohl alle Kulturbanausen auch so sehen. Das Land heißt außerdem Weißrussland in deutscher Sprache.

      • … und durch Grodna fließt die Memel (erste Strophe?)… heißt dort aber Nieman.

        Ja, ich war da. War nicht doll. Danke

  • Belarus sollte zuerst auf Reisen in die USA und Israel warnen !

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