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Andrej Babiš

„Bereit, ihre Bevölkerung zu ersetzen“: Tschechiens Ministerpräsident schießt gegen Spanien

Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babiš wirft Spaniens Regierung vor, Migration einzusetzen, um ihre politische Vorherrschaft zu sichern. Insbesondere Spanien sei bereit, seine „eigene Bevölkerung durch Migranten zu ersetzen“.

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Seit Dezember 2025 zum zweiten Mal tschechischer Ministerpräsident: Andrej Babiš (IMAGO/Anadolu Agency)

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Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babiš hat der spanischen Regierung vorgeworfen, durch eine migrationsfreundliche Politik die eigene Bevölkerung ersetzen zu wollen, um langfristig an der Macht zu bleiben. Am Rande des EU-Gipfels in Brüssel übte der Regierungschef scharfe Kritik an der Migrationspolitik mehrerer westeuropäischer Staaten und warnte zugleich vor möglichen Folgen für Tschechien. Seine Äußerungen fielen während der Beratungen der europäischen Staats- und Regierungschefs über neue Maßnahmen zur Bewältigung von Migrationskrisen.

„Einige Länder wie die Niederlande sind nach wie vor migrationsfreundlich“, erklärte Babiš. Anschließend richtete er seine Kritik insbesondere gegen Spanien: „Diese Politiker – und wir sehen das in Spanien – sind bereit, ihre eigene Bevölkerung durch Migranten zu ersetzen, nur um im Amt und in der Regierung zu bleiben.“

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Damit unterstellte der tschechische Regierungschef der spanischen Regierung, Zuwanderung gezielt zur Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung und zur Sicherung ihrer politischen Macht einzusetzen. Der Ministerpräsident ging noch weiter und stellte infrage, ob einige westeuropäische Staaten ihre Migrationspolitik überhaupt noch korrigieren könnten. „Und ich bin überzeugt, dass es für einige dieser Länder zu spät ist“, sagte Babiš.

Für Tschechien leitete er daraus die Notwendigkeit ab, sich auf mögliche neue Migrationsbewegungen innerhalb Europas vorzubereiten. „Vielleicht müssen wir eines Tages unsere Grenze verteidigen, um zu verhindern, dass Migranten aus westlichen Ländern zu uns kommen, wenn die Dinge so weitergehen wie bisher. Und natürlich bereiten wir uns darauf vor.“

Hintergrund der Auseinandersetzung ist unter anderem die jüngste Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta. Die spanische Stadt liegt an der nordafrikanischen Küste und grenzt an Marokko. Zusammen mit Melilla bildet sie eine der wenigen Landgrenzen zwischen der Europäischen Union und dem afrikanischen Kontinent.

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Im Juli gelangten innerhalb kurzer Zeit Zehntausende Menschen aus Marokko nach Ceuta. Der massive Zustrom stellte die spanischen Behörden vor erhebliche Herausforderungen und löste innerhalb der EU eine neue Debatte darüber aus, wie die Mitgliedstaaten auf außergewöhnlich große Migrationsbewegungen reagieren sollen.

Beim zweitägigen Gipfeltreffen in Brüssel am Donnerstag und Freitag befassten sich die Staats- und Regierungschefs deshalb mit einem neuen Krisenmechanismus. Dieser soll es den Mitgliedstaaten ermöglichen, in außergewöhnlichen Situationen schneller und mit besonderen Maßnahmen auf einen plötzlichen starken Anstieg der Migration zu reagieren.

Die Europäische Kommission hatte dafür bereits einen Vorschlag vorgelegt. Dieser sieht unter bestimmten Voraussetzungen auch vor, reguläre Asylverfahren vorübergehend auszusetzen. Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich beim Gipfel darauf, die weitere Ausarbeitung des Notfallplans grundsätzlich zu unterstützen. Die EU-Kommission soll dabei eng mit den Mitgliedstaaten zusammenarbeiten. Eine abschließende Einigung über sämtliche Einzelheiten des Mechanismus bedeutet dies allerdings noch nicht.

Die geplanten Sonderregelungen sind innerhalb der EU umstritten. Während Befürworter auf die Notwendigkeit verweisen, die Handlungsfähigkeit der Mitgliedstaaten in außergewöhnlichen Krisensituationen zu sichern, warnen Menschenrechtsorganisationen vor einer Einschränkung des individuellen Asylrechts.

Im Vorfeld des Gipfels hatten 38 Organisationen die Bundesregierung aufgefordert, sich bei den Verhandlungen für den Schutz des Grundrechts auf Asyl einzusetzen. Zu den Unterzeichnern gehörten Amnesty International, Pro Asyl, die Diakonie Deutschland, das katholische Hilfswerk Misereor und Ärzte ohne Grenzen.

Die Organisationen befürchten, dass die geplanten Regelungen dazu führen könnten, dass Schutzsuchende an den europäischen Grenzen zurückgewiesen werden, „bevor sie überhaupt sagen dürfen, warum sie Schutz brauchen“.

Aus ihrer Sicht droht damit eine Aushöhlung grundlegender rechtsstaatlicher Garantien. Die Befürworter einer restriktiveren Migrationspolitik sehen in besonderen Krisenregelungen dagegen ein notwendiges Instrument, um die Kontrolle über die europäischen Grenzen auch bei außergewöhnlich hohen Zugangszahlen aufrechtzuerhalten.

Anders als bei der Auseinandersetzung um den EU-Haushalt gelang den Mitgliedstaaten in der Migrationspolitik zumindest eine grundsätzliche Verständigung auf die weitere Ausarbeitung des Krisenmechanismus. Die Frage, wie weit Einschränkungen regulärer Asylverfahren im Ernstfall reichen dürfen, bleibt jedoch Gegenstand der politischen Auseinandersetzung.

Babiš machte mit seinen Äußerungen deutlich, dass ihm diese Debatte nicht weit genug geht. Seine Kritik richtet sich nicht allein gegen die Bewältigung kurzfristiger Migrationskrisen, sondern gegen die grundsätzliche Einwanderungspolitik mehrerer westeuropäischer Staaten. Mit dem Vorwurf eines politisch motivierten Bevölkerungsaustauschs verschärfte der tschechische Ministerpräsident den Ton der europäischen Migrationsdebatte erheblich.

mmx

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57 Kommentare

  • Ist in Dtld genauso.

    • Zum Glück! Wir brauchen junge Migranten, Rentner haben wir genug!

      -55
      • Niemand braucht Islamistische Migranten die nur unser Steugeld in Milliardenhöhe Kosten!

      • Pauline auf nach Syrien,Iran oder besser noch nach Afghanistan.

      • Duemmliche Antisemitin ohne Resthirn…

      • Na dann wünsche ich Ihnen doch einmal hautnah die Begegnung mit einem
        der Goldstücke beim Einkaufen, in der Stadt oder im öffentlichen Nahverkehr.
        Das volle Programm, mit Respeklosigkeit, dummer Anmache („Ey guck nich
        so blöd, du Nazi“), anrempeln und zur Seite drängen.
        Sozusagen Stadtbild zum Erleben und Anfassen.
        Oder eine Beinahe Kollision mit einem auf dem getunten e-Scooter auf dem
        Bürgersteig von hinten mit einer Affengeschwindigkeit heranrasenden jungen
        Migranten, der Sie anrempelt und auf den Protest Ihrerseits „Fick dich Arschloch“
        brüllt und davonrast.

        • .., „Nahverkehr“ trifft es doch schon sehr gut !!! … diese „Paulina“ ist und hat ein Stummelschwänzchen und ist mit geklauten Identitäten unterwegs …

          1
      • … das Denken ist nicht Deine Kernkompetenz … mach weiter und zeige Deine unerschöpfliche Dummheit 🙂

  • Er hat recht, und man kann statt Sánchez auch Merz einsetzen.

    • So isses , exakt so.

  • Nichts Neues, aber Herr Babiš spricht die Sache klar und richtig an. Der Begriff Schutz wird von den Organisationen massiv missbraucht. Schutz benötigen die wenigsten, welche hierhergekommen sind. Wer Schutz benötigt, soll ihn haben, die meisten bilden Wirtschaftsflüchtlinge und Irreguläre.

    • … den Schutz benötigen die Europäer … warum wollen die Nordafrikaner und Araber nicht in die Ukraine? … bekommt dich die US hunderte Milliarden !!!

      -23
      • Weil es in Deutschland so toll ist Enteignungen sind sozial gerecht, das wird international anerkannt!

        • … Stummelschwänzchen wieder mal …

          -13
      • … und wieder „Paulina Stummelschwänzchen“ … mach doch mal was Vernünftiges … versuch’s mal mit Arbeit, statt mit Mietschreiberei !!!

  • Wie recht er hat,Deutschland hätte er auch nennen sollen.

    • Er sprach von einigen westeuropäischen Staaten, also hat er sicher auch den Nachbar Deutschland gemeint.

  • So langsam werden die Pläne öffentlich gemacht.

  • Das Gleiche gilt für Deutschland. Die Altparteien sind geschlossen höchst willig, uns zu ersetzen. Seit 2015 betreiben sie es.

    • Die Wähler in Deutschland haben diese Zustände zugelassen! Was jammern diese Leute jetzt? Bei der letzten BTW hatten wir eine ausgezeichnete Gelegenheit, eine Wende herbei zu führen. Aber sie haben der Verursacherpartei wieder einmal ihre Stimme gegeben. Mit dem selbstständigen Denken ist es in unserem Land leider nicht sehr weit her.

    • Lieber junge Migranten als Rentner!

      -24
      • Hör auf mit den Diskriminierungen.
        Irgendwann wirst du auch Renter….

      • Dann lass dich mal schön verwöhnen; wie viele sollen es denn sein? 5 oder doch lieber 8 Kids?

      • Genau so ist es. Weiter so!

      • Warum? Weil Renter ihr Leben lang gearbeitet haben und ihr das hasst? Da seid ihr dann mit vielen jungen Migranten im selben Boot. Viel Spaß mit eurer Zukunft.

      • Lieber Rentner als dreckig Paulina und Muselmännchen!

      • … guck mal an … „Paulina Stummelschwänzchen“ oder so, ne?

  • Wer lange genug überzeugt ist, stets mit dem immer Gleichen nur das Gute zu tun, tut irgendwann unweigerlich das Schlechte und danach das Böse.

  • Bravo Präsident Babis……wenn doch nur einige andere EU Politiker so denken würden.
    Er nennt namentlich Spanien, aber Holland und Deutschland gehören auch dazu.

    • Belgien, Frankreich.

  • Klasse, er hat den Durchblick! Alle anderen vor Gericht!!

  • Grenzen zu. Illegale abschieben. Familiennachzug usw beenden.
    Das Recht auf Asyl abschaffen. Islam zurückdrängen.

  • Sind die denn jetzt alle schon von Ceuta nach Spanien geschippert worden?
    Keiner berichtet.

  • Das Recht auf Asyl kann für 10 Jahre ausgesetzt werden..Grenzen müssen militärisch verteidigt werden und gut ist..

    • Das ist gar nicht erforderlich. Es genügt Art. 16a Absatz 2 konsequent durchzusetzen. „Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, … „

  • Einmal im Jahr hunderttausend am Stück, oder hunderttausend über’s Jahr verteilt – wo ist denn da der Unterschied?
    Das ist wiedermal so eine typische Brüsseler Quatschdebatte.

  • … ja, um „… langfristig die Macht zu sichern.“ … und Deutschland zahlt die spanischen Renten und Sozialhilfen und nimmt die „Neu-Spanier“ nach Turboeinbürgerung auf … und dennoch wird Spanien von Nordafrikanern übernommen werden … meine Empfehlung: bewaffnete Küstenwache und Schutz der europäischen Außengrenzen …

    • Ich bin auch für AfD Verbot – da sind wir uns einig!

      • … na, Dickerchen … bist Du wieder mit deinen „Freundinnen“ im www unterwegs? … wie erbärmlich ..

        • … und mit „Freundinnen“ meine ich keine Frauen, sondern Weicheier!!! … Stummelschwänzchen!!!

          5
  • Ich staune, dass der Deutschland nicht erwähnt hat.

  • Migranten und deren Nachkommen dürften überhaupt kein Wahlrecht besitzen!

  • Warum sollen wir wohlstandsverwahrlosten Westeuropäer die Suppe die wir uns eingebrockt haben nicht auch auslöffeln. Ich bitte um eine Antwort.

  • „Damit unterstellte der tschechische Regierungschef der spanischen Regierung, Zuwanderung gezielt zur Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung und zur Sicherung ihrer politischen Macht einzusetzen.“ Was für eine unverschämte Lüge von diesem Tschechen! Will doch AN uns mit der Vokabel „unterstellen“ sagen, oder?

  • Alles kommt ans Licht. Ukraine genauso. Diese Ost-Blockländer sind entsetzt, wie man sie betrogen hat. Freiheit versprochen; Islam bekommen.

  • In Berlin z.B. ist die Umvolkung bereits abgeschlossen: 54% der Schulanfänger sind Migranten.
    Ebenso in einigen deutschen Städten (wie Köln oder Frankfurt/M), wo die Mehrheit der unter 18-Jährigen keine Deutschen mehr sind. Auch hier ist die Umvolkung abgeschlossen.

    • Das Wahlergebnis ist eine direkte Folge davon und der schlagende Beweis für
      die Richtigkeit der These bezgl. Machterhalt.
      Bemerkenswert, daß die Grünen und die SPD dort mit der SED, die jetzt für alle
      sichtbar, die demokratische Maske mehr und mehr fallen lässt, unbedingt
      zusammenarbeiten wollen.
      Bezeichnend auch, daß es keinerlei Demonstrationen wegen Bedrohung unserer
      Demokratie gibt, womit auch die sonst gegen Klimawandel, Rassismus und
      gegen rechts sofort auf der Straße aufmarschierenden „Berufsdemonstranten“
      als linke Kolonne enttarnt sind.

  • Die Tschechen haben Erfahrung damit. Die ursprüngliche Bevölkerung ihres Landes waren Deutsche. Die Bayern kommen aus dem Raum Prag, bis weit nach Ungarn herrschten die Makromannen. Die Slawen kamen mit den Mongolen und waren deren Arbeitsvolk. Sie blieben nachdem Otto der Zweite sie am Lechfeld besiegte und die Regionen gesichert wurden. Die Österreichern waren sie egal, ihr Prag war bis vor hundert Jahren noch eine Deutsche Stadt. Die Österreicher haben es verbockt und sowas kommt dann dabei heraus. Ein wenig wie wir mit Hitler uns den Deutschenhass eingebrockt haben und jetzt zur islamischen Kolonie werden.

    • Wahre Worte – top

      • Das ist gequirlter Unsinn, was der Robert da redet, von vorne bis hinten.
        Aber, mei …

        • Beweisen Sie es doch.

          3
  • Die Mehrheiten in der EU: Patrioten im Osten , Idioten im Westen.

    • Genau so ist es.

    • Ja, „reichswürger“, deine Mission ist ersichtlich, noch etwas Spaltung für das System erzeugen. Wie primitiv kann man sein. Hoffe nur, die Leute fallen nicht auf deinen „Bullshit“ rein.

  • Für eine derart diabolischen Plan der Umvolkung zum Machterhalt kann es eigentlich nur eine angemessene Strafe geben.

  • Das ist mir egal. Die Spanier sind halt bescheuert.

  • „Im Vorfeld des Gipfels hatten 38 Organisationen die Bundesregierung aufgefordert, sich bei den Verhandlungen für den Schutz des Grundrechts auf Asyl einzusetzen. Zu den Unterzeichnern gehörten Amnesty International, Pro Asyl, die Diakonie Deutschland, das katholische Hilfswerk Misereor und Ärzte ohne Grenzen.“

    Ganz vorne wieder mit dabei, die Deutschen Volksverräter und Asylindustrie Magnaten.

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