Ein abgekartetes Spiel: Die Wahrheit über das SPD-Theater
Die SPD macht Kampagne: Den Trauerfall von Bärbel Bas macht die Partei auf perfideste Art und Weise sofort waffenfähig. Doch ein klarer Blick auf die Abläufe entlarvt das Schmierentheater der Sozialdemokraten.
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Das aller Schlimmste, was die Union zu Bärbel Bas gesagt und ihr vorgeworfen haben, war: du bist und arbeitest wie eine Bärbel Bas.
Gute Analyse
In jeder anständigen Firma nimmt man nach dem Tod eines nahen Familienangehörigen zwei Wochen Urlaub und dann geht’s weiter.
Die SPD hat wohl nur einen Anlass gesucht, um Bas über die Klinge springen zu lassen.
Olaf Breitner: Oder sie selbst, wenn man sich ihre Erklärung mal im Wortlaut durch liest.
Neben anderem war die Frau von Anfang an heillos überfordert, was sie lange durch flotte – um höflich zu bleiben – Sprüche zu vertuschen versuchte.
Nun ist es – das kann wohl jeder nachvollziehen – nicht einfach zuzugeben, dass man zu dem Schluss kam, dem Job nicht gewachsen zu sein, einem alles über den Kopf wächst.
Dennoch: In dem Fall hätte sie sicher nicht nur meinen Respekt gehabt.
Aber heute – seit längerem – ist man nie selbst schuld, um Himmels Willen.
Solange eine Erkrankung nicht absolut notwendig ausschließlich aus endogenen Ursachen heraus erklärt werden kann, bleibt allein, gesellschaftliche Gründe kritisieren zu müssen. Die „Ent-Leibung“ (Alheit/Schömer, 2009: 415) der Seele eines Menschen ist schon deshalb niemals ein Ereignis ex vacuo. Allerdings sind hierzulande die juristischen Hürden für den Tatnachweis noch immer so hoch angesetzt, sodass eine Anklage vor einem ordentlichen Gericht fast unmöglich ist. Das von der SPD geführte Bundesjustizministerium lässt dabei eine wiederholte Anfrage dazu, weshalb dadurch Straflosigkeit geradezu garantiert ist, weiterhin unbeantwortet. Bereits daran zeigt sich, welch schierer Unernst in den Reihen der Genossen inzwischen vorherrscht.
Pointiert formuliert: Der Einfachheit halber hätte sich Frau Bas auch an Frau Hubig wenden können. Immerhin geht es darum, um ein Wort von Ernst Reuter zu verwenden, Aufschluss darüber zu gewinnen, weshalb nicht zuletzt ihre Stieftochter „preisgegeben“ worden ist. Aber vielleicht ist das auch zu naiv, wie Herbert Oberbeck als gegenwärtiger Präsident des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) in Göttingen zuletzt noch im Jahr 1996 anmerkte.
Ja, es ist mal genug mit der Sache. Auch mit meinen Kommentaren, ich weiß.
Den Rentenentwurf kann man aber doch sicher schon vor der Wahl ausarbeiten, oder? Präsentieren kann man ihn ja immer noch später.
Die private Situation so breitzutreten und zu nutzen, ist ekelhaft. Wenn etwas weinerlich und larmoyant ist, dann das. Nicht nur das. Das ist emotionale Erpressung, post factum meinetwegen.
Ein Zombie geht in diesem Land um. Der Untote wird weder von seinem nächsten Verwandten losgelassen, noch gönnt ihm eine sozialistische Partei die verdiente letzte Ruhe. Er wird in den den Medien, wie früher Freaks auf Jahrmärkten medial herumgezeigt. Der Leichenduft wabert durch Parteizentralen und keiner öffnet ein Fenster. Alle beschweren sich, dass es stinkt oder keiner lässt den Wiedergänger in sein Grab steigen.
Die Lust am Schaurigen weicht einer gespielten Trauer.
Deutschland anno 2026.
Herr Roland, bestens auf den Punkt gebracht!
Ein Schmierentheater sondergleichen….
Boah, immer dieses Kopfkino: „…SPD auf dem Grab der Tochter“ und ich sehe sofort Pistorius auf der Kiste…
in der Kiste wäre besser
Linke sind wie Islamisten, sie lügen bis zum Ende.
Nun, Dummheit und Niedertracht erkennt man daran, daß sie andere Leute „Genossen“ nennt.
Für Jeden mit ausreichendem IQ klar ersichtlich, denn die Spezialdemokraten machen dies schon immer so.
sorry, wo sind jetzt die Beweise oder wenigstens Indizien, daß die Bas nicht mit der Trauer kämpft? Daß eine Hauptschülerin natürlich nicht in der Lage ist, Ministerin zu sein, steht auf einem Blatt.
Ich glaube, Roland sagte explizit, daß es darum nicht gehe, daß das nicht der Punkt sei. Zu behaupten, mit Hauptschulabschluß könne man nicht Ministerin sein, würde ich in dieser kategorischen Pauschalität gar nicht behaupten wollen, v. a., worauf Roland ebenfalls hinwies, die Detailarbeit ohnehin von anderen erledigt wird. Allerdings, so als Regel, denke ich auch, daß Camus nicht ganz unrecht hatte, als er schrieb, „il n’y a pas de vraie bonté ni de bel amour sans toute la clairvoyance possible“, und man in „clairvoyance“ auch eine gewisses Maß an Bildung, Bewußseinsbildung, hineinlesen möchte. Ein weites und vermintes Feld.