Claudia Wittig
BSW-Spitzenkandidatin: „Völlig undemokratisch, die AfD nicht an einer Regierung zu beteiligen“
BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig zeigt sich offen für eine sachbezogene Zusammenarbeit mit der AfD. Die Partei angesichts von über 44 Prozent nicht an einer Regierung zu beteiligen, sei „völlig undemokratisch“.
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Das BSW erreicht nach ersten Hochrechnungen fünf Prozent. Die Spitzenkandidatin des Bündnisses, Claudia Wittig, hat sich offen für eine Kooperation mit der AfD gezeigt. „Wir haben ja, von Anfang an gesagt, dass wir immer in der Sache entscheiden werden“, sagte die Politikerin. „Und es gibt natürlich Projekte, die wir uns mit der AfD sehr gut vorstellen könnten, zu machen“. Das BSW wolle bei seiner Position bleiben, „immer inhaltlich einzeln zu entscheiden.“
Wittig stellte klar: „Wenn 44 Prozent der Wähler die AfD gewählt haben, wäre es meiner Meinung nach völlig undemokratisch, die AfD nicht an einer Regierung zu beteiligen.“ Eine Frage des ARD-Moderators nach der Einschätzung der AfD durch den Verfassungsschutz watschte die BSW-Kandidatin ab. „So geht demokratische Politik“, zeigte sich AfD-Chefin Alice Weidel von Wittigs Position begeistert: „In der Sache reden, anstatt Brandmauern hochzuziehen.“
„Wir sagen ganz deutlich, dass wir spezifische Projekte, die gut für das Land sind, umsetzen möchten – ob mit der AfD oder mit anderen Parteien“, erklärte Claudia Wittig. Das BSW plädiere weiterhin für einen „überparteilichen Ministerpräsidenten“, so Wittig. „Ich möchte Herrn Siegmund nicht wählen“, sagte sie – „ich will aber auch nicht Herrn Schulze wählen“. Die Gesellschaft sei gespalten, das BSW habe dabei die Aufgabe, „zu vermitteln“. Dafür sei „ein überparteilicher“ Ministerpräsident das Beste.
Schafft es das BSW tatsächlich in den Landtag, könnte es gemeinsam mit der AfD eine Mehrheit der Sitze stellen – 44 von 42 notwendigen Mandaten würden beide Parteien erreichen. Zuletzt war die Partei von Sahra Wagenknecht aufgrund der Spaltung in Thüringen häufig im Gespräch.
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Ein herrlicher Artikel von Broder:
https://www.welt.de/debatte/article6a9d049a41245700a042d66a/konsequenzen-der-wahl-keine-bananen-aus-sachsen-anhalt.html?icid=search.product.onsitesearch
mit welchen „Waffen“ die AfD bei einem Wahlsieg bekämpft werden soll.
Dass der Wählerauftrag „unseren Demokraten“ dabei völlig egal ist, verwundert ohnehin nicht mehr.
Broder zeigt mit üblicher spitzer Feder auf, wieso die ganzen Ideen ins Leere laufen werden, statt dessen: „. Das Kfz‑Bundesamt …… könnte alle Führerscheine, die in Sachsen-Anhalt ausgestellt wurden, für abgelaufen erklären. –Die Kultusministerkonferenz könnte alle sachsen-anhaltinischen Schulabschlüsse …. annulieren——. Und die oberste Zollbehörde der Bundesrepublik, könnte für alle Südfrüchte, die in Sachsen-Anhalt angebaut und exportiert werden – Bananen, Orangen, Ananas, Mangos und Papayas – Zölle erheben……..“
Siegmund nicht als Ministerpräsidenten zu wollen, nachdem sich 44,4% der Bevölkerung dafür ausgesprochen haben, spricht aber auch nicht gerade für ein besonderes Demokratieverständnis…
Und was zum Teufel wäre ein „überparteilicher“ Ministerpräsident? Seit wann ist das denn Usus?
Hü oder Hott, BSW. Akzeptiert endlich eine große Volkspartei, als was sie ist, oder schleicht Euch.
„Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß“ geht nicht.
Palim… Palim……eventuell meint Sie Dieter Hallervorden….😂🤪😂
Die wollen nur mit schwimmen, um jeden Preis…
Das BSW wird zum Zünglein an der Waage, sollte sie den Einzug schaffen.
Dem BSW kann man nur empfehlen, die Wahl anzufechten und eine Neuauszählung zu verlangen.
Erstaunlich positive Einstellung. Da müssen sich die Briefwahlbüros aber noch mal anstrengen das BSW unter 5% zu befördern.
BSW = Messer in Rücken!
Das BSW muss es erstmal in den Landtag schaffen. Und ob das BSW dann keine Brandmauer gegen die AFD zieht, bleibt auch noch abzuwarten.
MP Siegmund wartet auch gerade auf klein Claudias Vorschläge.
Was eine weltfremde Arroganz einer 4,8-5,001%-Partei!