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Konzert in Hannover

„Ansagen gegen Rechts“: Wer Deutschland für unsicherer als früher hält, ist laut Campino ein „Trottel“

Toten-Hosen-Sänger Campino bezeichnet Menschen als „Trottel“, die Deutschland heute unsicherer finden. Die Verunsicherung führt er auf soziale Medien und Algorithmen zurück: „Es ist alles Quatsch.“ Doch die Kriminalitätsstatistik zeigt ein anderes Bild.

Campino bei einem Auftritt der Toten Hosen: Der Sänger bezeichnet Menschen als „Trottel“, die Deutschland heute für unsicherer halten. (IMAGO/Berlinfoto)

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Toten-Hosen-Sänger Campino hat Menschen als „Trottel“ bezeichnet, die deutsche Städte früher für sicherer halten. Bei einem Konzert in Hannover sagte er auf der Bühne: „Die Trottel, die durch Städte laufen und behaupten, es wäre früher alles so viel mehr safe gewesen und so weiter.“ Anschließend machte er soziale Medien und deren Algorithmen für die Verunsicherung verantwortlich.

Die Aussagen fielen am Samstag beim Konzert der Toten Hosen auf dem Messegelände in Hannover. Die Band spielte dort im Rahmen ihrer „Trink aus! Wir müssen gehen“-Tour vor rund 65.000 Menschen. Ein Video der Ansprache verbreitet sich derzeit in den sozialen Netzwerken. Zuvor berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung von politischen „Ansagen gegen Rechts“ während des Konzerts.

Campino erklärte, obwohl man die Mechanismen sozialer Medien und ihrer Algorithmen kenne, „zieht es einen runter, verunsichert einen“. Dann appellierte er an sein Publikum: „Lasst uns das nicht den anderen überlassen. Lasst uns da nicht einknicken. Es ist alles Quatsch.“

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Zugleich räumte Campino ein, dass es durchaus Probleme gebe. „Vieles muss verbessert werden“, sagte er. Im internationalen Vergleich gehe es den Menschen in Deutschland jedoch gut. „Und es gibt jeden Tag einen Grund, das zu verteidigen“, sagte der 64-Jährige. „Und nichts hier, nichts, was wir uns erkämpft haben, in Richtung Pride und so weiter, nichts ist sicher.“

Campinos Aussagen halten einem Vergleich mit den Zahlen der vergangenen zehn Jahre nicht stand. 2015 registrierte das Bundeskriminalamt bundesweit 181.386 Fälle von Gewaltkriminalität. Zehn Jahre später waren es 212.335 Fälle. Damit wurden 2025 rund 31.000 Gewaltdelikte mehr registriert als 2015 – ein Anstieg um gut 17 Prozent. Zwar sank die Gewaltkriminalität 2025 gegenüber dem besonders hohen Vorjahreswert um 2,3 Prozent. Von einer Rückkehr auf das Niveau der Jahre vor der Migrationskrise kann jedoch keine Rede sein.

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110 Kommentare

  • Ob er den Mut hat, das auch den Opfern der Gewalt ins Gesicht zu sagen? Deren Hinterbliebenen?

    • Bezieht der Name der Band sich auf die intellektuelle Kompetenz der Mitglieder?

      • Kann man von ausgehen.

    • Tut er doch! Die Eltern getöteter Jugendlicher und Angehörige, Freunde von Opfern sind Trottel.

    • Dazu sind solche salonlinken Millionärs-Revolutionäre wie Campino, Grölemeier und Genossen zu feige. Die können nur von Bühnen geröhrte SED-Parolen.

    • Campino könnte ja mal Michael Kyrath mitteilen dass er ein Trottel wäre wenn er Deutschland für unsicherer hält als früher.

  • Der Herr ist herzlich eingeladen, mal am frühen Sonntag Morgen ohne Leibwächter durch das Zentrum einer deutschen (?) Großstadt zu gehen.

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    • Leibwächter ist das Zauberwort.

    • Ich wohne auf dem Land. Im Umkreis von 15 km gab es im ersten Halbjahr 4 Tötungsdelikte.
      Und nein, das war früher nicht so. Alle Jubeljahre vielleicht mal.

      • Mein Vater lebt auf dem Land. Im Umkreis von 15 km gab es drei Mordfälle in den letzten beiden Jahren. Drei verübt von „geduldeten Flüchtlingen“.

        Vorher musste man bis ins Jahr 1962 zurückgehen um über den letzten Mord zu reden.

      • Sie müssen in die Stadt ziehen.
        Da passieren die Tötungsdelikte so schnell und oft, dass Sie das dann gar nicht mehr mitbekommen…

    • Boah, die Leute wollen Musik hören und bekommen stattdessen eine Frikadelle ins Ohr geschoben.

    • Von einem mittelmäßigen Musiker sollte man keine intelligenten Analysen erwarten.
      Und in seiner Einkommensklasse zeigen sich die Folgen von 2015 halt kaum.

    • Ich schlage vor mit Kippa durch bestimmte Stadteile in Berlin oder Duisburg gehen, immer dabei das Stadtild genießen! Falls er es nicht so religös mag, durch die gleichen Stadteile gehen mit rosa Jacke an und Händchen haltend mit einem anderen Mann. Er trifft dann unvermittelt neue Bekannte die einem gleich sehr nahe kommen.

      Wenn er danach noch sprechen kann, bitte sofort ein Interview.

    • Er kann mir nicht erzählen, dass er die Realität nicht mitbekommt.
      Umso schlimmer finde ich dieses Gequatsche und umso klarer ist, dass er ein mieses Ar…lo.. ist. Nichts anderes!

      Vor allem wird völlig ohne Not so niederträchtig dahergeredet. Was hat er denn eigentlich zu verlieren?

      Warum machen all die Typen das?

      Sind so überzeugt von der „Multikultiwahn-Ideologie“??

      Man kann es kaum glauben.

      Kleine Erinnerung: Vor 2015 war kein einziger Weihnachtsmarkt in Deutschland zu einem Hochsicherheitstrakt ausgebaut.

      An diese Zustände sollten wir uns niemals gewöhnen!!!! Niemals!!!!

      Fahrt nur mal nach DK, Polen oder Tschechien……….. da erlebt ihr eine Normalität, wie wir sie vor 2015 auch hatten!

      Ich bin so wütend!!!

      • Ich glaube nicht, daß er von seinem eigenen Gerede überzeugt ist, immerhin ist er alt genug, sich noch an die Zeit vor 2015 zu erinnern.

        Aber er ist „Kunstschaffender“ (ähem…) im heutigen Deutschland, derlei Gerede verkauft sich gut und ist in den höheren Kreisen seiner „scene“ gerade total angesagt. Will heißen, er reitet auf der Welle mit, von der er sich den meisten Profit und den meisten Applaus verspricht. Vielleicht ist das auch ein bißchen der Versuch, überhaupt in den Schlagzeilen zu bleiben – ich weiß ja nicht, wie gut deren Musik altert.

        Die sind ja nicht gerade auf dem Level der Rolling Stones oder Led Zeppelin o.ä.

    • Dazu ist der Maulheld zu feige. Wie schon immer.

  • Hayali wird heute Abend im ZDF erklären, Campino werde im September für seine wundervollen aufklärenden Worte mit dem „Rock-Gegen-Rechts-Orden“ bei einer Feierstunde in Schloß Bellevue von Bundespräsident Steinmeier ausgezeichnet.
    Als Ehrengäste sind Angela Merkel, Luisa Neubauer und Hape Kerkeling geladen. Die Laudatio spricht Dieter Hallervorden.
    Musikalisch wird die Preisverleihung von Herbert Grölemeyer begleitet.
    Die Ortsgruppe der Omas gegen Rechts von Niederkaltenkirchen wird selbstgebackene Anti-Afd-Kekse servieren….

  • Wer kennt die Amokfahrten von Früher denn nicht? xD

  • „Die Partei lehrte einen, der Erkenntnis seiner Augen und Ohren nicht zu trauen. Das war ihr entscheidendes, wichtigstes Gebot. “

    George Orwell
    „1984“

  • Wenn ich immer nur mit Personenschützern durch die Stadt laufen würde, würde ich auch denken: „Hier ist es doch sicher!“

  • Ich nehme an die toten Hosen haben Beifall geklatscht.

  • Und ich Trottel dachte, es sei gefährlicher wegen Klimawandel und so…

  • Grundsätzlich sind solche Äußerungen v. Nichtfachleuten, bloß weil sie vor vielen Menschen singen od. sonstwie auftreten, völlig uninteressant. Sie verfügen über keine höhere Meinungsqualität als das sprichwörtliche Fräulein Lieschen Müller. So allgemein u. substanzlos, manchmal sprachlich zweifelhaft („viel mehr safe“), er sich äußert, haben seine Sätze keine Substanz außer der, dass er, also genau eine Person, diese Sichtweise vertritt, da er nicht für andere spricht. Letztendlich sucht er den Gleichklang mit denen, von denen er vermutet, sie dächten genauso wie er selber. Das gibt ein Gemeinschaftsgefühl in einer Gesellschaft, die ethnisch, moralisch, politisch, religiös immer zerklüfteter ist, u. eine Bestätigung der Gleichdenkenden – mehr nicht. Grönemeyer tat vor wenigen Jahren Ähnliches. Bewirken tat & tut all dies nichts. Belassen wir es dabei.

  • Die Idole meiner Jugend zerlegen sich selbst.

  • Der wird auch nicht ohne (privaten) Personenschutz ausgehen. Warum wohl?

  • Der lebte schon immer in anderen Sphären.

    • Drogen machens möglich.

  • Campino scheint auch in seiner realitätsfernen Wohlfühloase zu leben.

  • Abgehoben, vollkommen abgehoben

    • Marcel Reich-Ranicki: „Wenn man etwas besonders Dummes hören will, muß man einen Künstler nur nach seiner politischen Meinung fragen.“

      • Wie zum Beispiel: welche Augenfarbe gibt es weltweit am häufigsten: braun, blau oder grün? Nach längerem Nachdenken: blau!
        … so geraten von Andrea Sawatzky.
        Keine Ahnung, ob sie dachte, es gibt zuviel Deutsche, oder zuviel Nazis, oder weiß der Geier was. Positiv kann sie es jedenfalls nicht gemeint haben, das brächte die Karriere in Gefahr.
        „BLAU“ – das muss man sich mal vorstellen!! Wie jwd kann man sein?

        • @Hubertus: Zu Frau Sawatzki empfehle ich Ihnen der Artikel „Danke Frau Swatzky“ auf achgut.com. Frau Sawatzky hatte sich das angetan, die bestialischen Mordvideos der Palästinenser vom 03. Oktober anzuschauen und hat von ihrem Entsetzen darüber berichtet, auch in sozialen Medien.

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        • Für die die es auch nicht wissen:
          „Weltweit ist Braun mit etwa 90 % die mit Abstand häufigste Augenfarbe. Blau kommt weltweit bei etwa 8 bis 10 % der Menschen vor, während Grün mit nur ca. 2 % die seltenste dieser drei Hauptfarben ist.“

          2
        • @Christian Weis
          Ich kann es nicht finden.
          Sinnigerweise passt der Titel nicht in die Achgut-Suchleiste und das Schlagwort (Name) sagt dem Teil auch nichts.
          Vielleicht über die Autorensuche?

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  • Noch nie waren die Hosen so tot wie heute. Darauf einen Dujardin!

  • Sagt der Typ das auch den Eltern von Ermordeten und Vergewaltigten ins Gesicht?

    • Mit „Trottel“ würde ich nun darauf bestehen dass Campino sich zusammen mit Michael Kyrath an einen Tisch setzt. Denn dann müsste Campino Herrn Kyrath mitteilen dass er nur ein Trottel wäre. Und nur weil seine Tochter von einem Asylanten massakriert wurde wäre Deutschland nicht unsicherer als früher. Die Eltern von Mia aus Kandel könnten gerne dazukommen. Die Eltern von Maria auch. Und die Eltern aus Illerkirchberg auch. Und die Eltern des Polizisten von Mannheim auch. Die Gesprächsrunde könnte auf weit als mehr 100 Eltern groß werden.

  • Da ist jetzt wohl nicht mehr nur die Hose tot.

  • Linke und Fakten sind wie Wasser und Öl, geht nicht homogen zusammen.

  • Andreas Frege sollte bei seiner Musik bleiben. Seine Politischen Aussagen darf er gerne behalten. Funfakt : Auf dem Konzert in Hannover waren sehr sehr viele, die wegen seiner Musik und n i c h t wegen seiner verpeilten Meinung angereist sind.

    • Kein Geld für Dummheit .

      • @ Hennrich Mann
        Meinungsfreiheit ?

  • Da in den letzten Tagen und Wochen permanent immer neue „Künstler“ und linke Pseudo-Promis aus der Deckung den Bundesbürger vorschreiben wollen, wie sie zu sein haben und was sie gefälligst zu wählen haben…

    Vielleicht sollte man die Republik testweise einfach wieder einmal eine Legislaturperiode teilen.

    Eine Hälfte für all die selbstzufriedenen „Künstler, und Linke und die ihnen so ans Herz gewachsenen „Gäste“ und Parteien.

    Die andere Hälfte für all diejenigen, die all das seit 30 Jahren ausbaden, bezahlen und die sprichwörtliche voll haben von diesen Zuständen!

    Wer dann wohl zuerst wieder die Seiten wechseln will….?

  • Das muss sein persönlicher „Endsieg“ sein. Sein Glaube.

  • Ein Minnesänger, der sich als Polit-Offizier aufspielt. Hatten wir schon, kann weg.

    • Die können fast alle weg, diese kreischenden Regierungssänger.
      Früher war das Liedgut Systemkritisch, heute ist es angepasst, und alle segeln auf der bunten Welle gen Sonnenuntergang, diese Kellerkinder.

    • Früher gab er und seine Band sogar private Konzerte bei Feten vom Nachwuchs im Hause Ernst Albrechts, dem Ministerpräsidenten von Niedersachen und Vater von vdL…

      • Ich glaube bald, alle Erfolgreichen müssen zu Beginn ihrer Karriere was unterschreiben.

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