Gerhard Feige
Magdeburger Bischof betet dafür, dass die AfD nicht an die Macht kommt
Der Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, betet dafür, dass die AfD in seinem Bundesland nicht an die Macht kommt. Er wünscht sich, dass Sachsen-Anhalt „tolerant, menschenfreundlich und weltoffen bleibt.“
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Der Bischof der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, Magdeburg, Gerhard Feige, betet dafür, dass die AfD in seinem Bundesland nicht an die Macht kommt. Das gab der Bischof in einem langen Interview mit katholisch.de zum Thema des aktuellen Wahlkampfs bekannt – danach gefragt, wofür er gerade bete, meinte der Geistliche: „Dass der Kelch möglichst an uns vorübergeht, dass Sachsen-Anhalt tolerant, menschenfreundlich und weltoffen bleibt.“
Feige selbst gibt dabei an, dass er trotz über 40 Prozent AfD-Wählern in Sachsen-Anhalt mit ihnen in den katholischen Gemeinden kaum in Kontakt komme: „Wenn ich beispielsweise bei Visitationen unterwegs bin, schneide ich das Thema immer wieder an. Die, mit denen ich zusammenkomme, sind auch der Meinung, die ich vertrete. Mit den anderen gibt es kaum einen Kontakt und das ist vielleicht auch ein Problem.“ Er meint, dass bei vielen AfD-Wählern kaum noch etwas zu bewegen sei – das schließt er aus Reaktionen auf seine Antworten auf E-Mails von AfD-Anhängern.
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Feige begründet seine deutliche Opposition zur AfD mit der DDR: In dieser Zeit habe er „bewusst oder unbewusst“ gelernt, „Haltung zu zeigen und das zu vertreten“, wovon er überzeugt sei. Der Bischof führt die AfD-Initiative „Bewusst Wählen“ an – damit wolle er den Leuten bewusst machen, was im Falle einer AfD-Regierung auf sie zukommen würde.
Die katholische Kirche in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gegen die AfD gestellt – zahlreiche Geistliche sprechen sich gegen die Partei aus. So sorgte kürzlich der Bischof Michael Gerber für Aufmerksamkeit, als er bei einer Anti-AfD-Demo, einem „Demokratiefest“, Teilnehmer segnete (Apollo News berichtete).
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Wenn ein Bischof dafür betet, dass das Wahlergebnis anders ausfällt, als Millionen Bürger es möglicherweise wollen, dann ist die Grenze zwischen Hirtenamt und Parteipolitik nicht nur verwischt – sie ist praktisch weggewischt.
Gerhard Feige kennt AfD-Wähler nach eigener Aussage kaum, weiß aber offenbar trotzdem, dass vor ihnen politisch gewarnt werden muss. Eine bemerkenswerte Form von „Toleranz“: Man redet kaum mit diesen Menschen, aber umso lieber über sie.
Als Katholik frage ich mich: Seit wann ist das Evangelium ein Wahlprogramm und das Bischofsamt eine Außenstelle politischer Kampagnen? Ein Hirte hat seine Herde nicht nach Wahlentscheidung zu sortieren.
Vielleicht wäre ein anderes Gebet angebracht: dass die Kirche ihre geistliche Aufgabe wiederentdeckt, ihre politische Selbstgerechtigkeit ablegt und endlich begreift, warum ihr immer mehr Menschen den Rücken kehren.
Keine Kirchensteuern mehr, sowie in den allermeisten Ländern……auch in der EU.
In anderen Ländern existieren die Kirchen lediglich von Spenden .
Warum nicht auch in Deutschland?
Als ich vor ca. 45 Jahren aus der Kirche ausgetreten war, der Gang zum Amtsgericht war damals noch kostenlos, habe ich das meinen Eltern erklärt und nein, sie sind nicht besonders gäubig. Einfach nur in der Kirche. Die hatten mich angesehen, als hätte ich Blasphemie begangen. Heute sind sie beide auch ausgetreten.
Wenn Gott ihn richtig straft, trete ich wieder ein in den Kasperverein🤣🤣🤣
Sein Gehalt wird aus Steuermitteln gezahlt und nicht aus der Kirchensteuer.
Jawohl, so isses.
Danke. Das sehe ich auch so.
Wenn er sich betend an Gott wendet, dieser möge doch die AfD verhindern, dann muß im Umkehrschluß folgen: gewinnt nun die AfD trotzdem, so war es Gottes Wille.
Nein, die kennen Leute wie uns nicht und wollen auch nicht tolerant sein. Ich bin Katholik und wurde mal für fünf Jahre ehrenamtlich in einen Pfarrgemeinderat gewählt. Da waren ausschließlich (bis auf mich) linksgrün eingestellte Mitglieder. Hinter vorgehaltenener Hand hat mir einer erzählt, dass die anderen mich für „erzkonservativ“ halten. Mit mir geredet oder diskutiert haben die aber nicht. Stempel drauf und fertig. Die katholische Kirche bewirtschaftet mittlerweile (wie die Protestanten schon lange) ein eigenes Biotop und kommt mit Rechten, Konservativen oder Rechtsliberalen nicht mehr in Kontakt, will es auch gar nicht. Ziemlich bald aber werden sie die Quittung für ihr abweisendes Verhalten bekommen. Denn das politische Klima ändert sich gerade, und dann stehen sie ziemlich blöd bzw. alleine da.
Oh, F. J. Wanninger treffender kann man das Problem des (deutschen) Klerus nicht formulieren.
In Sachsen-Anhalt gibt es ca. 3% Katholiken. Ich vermute, die Tendenz ist weiter sinkend. Es wäre wohl besser, wenn er einfach die Klappe halten würde diesbezüglich.
Sie waren ja auch gut dabei beim C-Regime und dessen Auflagen.
Nicht nur da,1933 und in der DDR marschierten sie auch fleißig mit dem Regime.
Das sind größtenteils erfundene Geschichten: von Rolf Hochhuth und anderen linken Märchenonkels erzählt. Die Nazis konnten meistens nicht mit den Katholiken und die Katholiken meistens nicht mit den Nazis. Die Protestanten schon eher. Googlen Sie mal „Deutsche Christen“.
Und ich bete dafür, daß die AfD in Regierungsverantwortung kommt, das Reichskonkordat aufkündigt und die Kirchensteuer abschafft, dann stehen die Kirchen so da wie der ÖRR ohne Zwangsgebühr.
Aber die Kirchensteuer ist keine Zwangsgebühr. Allerdings werden Kirchenfunktionäre und Angestellte allesamt aus dem Steueraufkommen bezahlt.
Normale Pfarrer, die Verwaltung oder die Instandhaltung von Gebäuden werden von den Mitgliedern über die Kirchensteuer finanziert. Die Gelder für Bischöfe und leitende Geistliche fließen aus den allgemeinen Steuertöpfen der Bundesländer – das zahlen also alle Steuerzahler, unabhängig davon, ob sie Mitglied einer Kirche sind oder nicht.
Ab Bischof werden die von uns allen bezahlt und nicht von der Kirchensteuer.
Ja, und die wenigsten Leute wissen das.
…hat FKR ja geschrieben.
Er wünscht sich, dass Sachsen-Anhalt „tolerant, menschenfreundlich und weltoffen bleibt.“ Genau das bekommen wir mit der AfD!
Staatliche Gelder für alle Religionen und NGOs bitte streichen ☝️
Jeder Organisation, die uns AfD-Fans nicht passt, müssen alle Gelder entzogen werden !!!!!
Falsch: Jeder Organisation, die uns Bürgern (= Souverän) zu erklären versucht, wie wie zu wählen haben, EGAL IN WELCHE RICHTUNG, gehören alle staatlichen Mittel gestrichen.
Die Wege des Herrn sind unergründlich.💙
Gott der HERR hat uns die AfD sowie Herrn Höcke und Frau Dr. Weidel gesandt. Gott will die konservative Revolution hierzulande. Wir müssen auf ihn hören.
Sind wohl eher Irrwege …
In Herrn Feiges Amtszeit nahm die Zahl der Kirchenmitglieder kontinuierlich ab. Wenn man ihm zuhört, verwundert einen das nicht.
Oh mein Gott, der Arme. Habe immer nur gehört, dass unter dem lieben Gott alle Menschen gleich sind. Oder gilt das jetzt nur noch für alle Linken? Frage für meinen Nachbarn.
Weiß eigentlich jemand, warum sich Leute Gartenzwerge kaufen? Diese Frage kam mir so in den Sinn.
Ja, möge er um seine Zuwendungen beten. Die Menschen haben andere Sorgen…
Wie wunderbar, dass Gott der Herr neutral ist und sich nicht in die Niederungen der Politik begibt. Die Bischöfe täten gut daran, ihm dahingehend zu folgen!
„Er wünscht sich, dass Sachsen-Anhalt „tolerant, menschenfreundlich und weltoffen bleibt.““
Ich weiß gar nicht, was er hat. Die AfD ist meiner Ansicht nach tolerant, menschenfreundlich und weltoffen. Sie stellt in dieser Hinsicht die Kartellparteien locker in den Schatten. Aber vielleicht verstehe ich unter „tolerant, menschenfreundlich und weltoffen“ auch etwas anderes.
„Pfaffen sollen beten und nicht regieren.“ (Martin Luther)
1) Vorab: Es gibt keinen Gott, es gibt nur Gottesvorstellungen ohne realen Hintergrund.
2) Die AfD ist eine verantwortungsbewusste, libertäre Partei der Bildungs- und Leistungsgesellschaft. Die politischen Ziele der AfD sind legitim. Ich bin auch gegen die Armutseinwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen und gegen die massive Neuverschuldung durch die Regierung Merz (CDU/CSU, SPD).
3) Ich wünsche mir auf Regierungsbänken im Bund und in Bundesländern auch Politiker der AfD.
+++ J. Datko – Ingenieur, Physiker – Regensburg – AfD-Stammwähler +++
Nun, vielleicht sollte man hier das Eine oder Andere berücksichtigen:
Die Generation der heutigen Bischöfe hat die Priesterseminare in den 70er und 80er Jahren durchlaufen. Damals lief nahezu jede zweite oder dritte Theologie-Vorlesung auf Vulgärsoziologie, Hobbypsychologie oder „Dialektischen Materialismus“ hinaus.
Eugen Drewermann deutete die Bibel tiefenpsychologisch und Alttestamentler meinten, das müsse er ja mangels Hebräischkenntnissen.
Das II. Vatikanische Konzil hatte de facto die lateinische Liturgie abgeschafft, Dogmen für zeitgemäß interpretierbar erklärt und die Kollegialität der Bischöfe ausgerufen. Kurz danach forderte die Würzburger Synode Aufhebung des Zölibats, Demokratie in der Kirche und Frauen als Priester.
Und mit diesen Auffassungen wurden die Kleriker damals (in Ost und West) vollgestopft wobei eine Affinität zum Sozialismus kein Nebeneffekt, sondern bewußt hergestellt wurde.
Gerhard Feige ist auch nur ein Opfer dieser Entwicklung.
„Nomen est omen“
Ich bete für seinen …
Empfehle ihm Hesekiel 18,20 und Römer 6,23.
Ist das die Aufgabe eines Bischofs, für oder gegen eine Partei zu beten?
Oder betet der einfach, dass die AfD nicht in Regierungsverantwortung kommt, weil er Angst um die Millionen Euro hat, die die Kirchen an Steuergeldern einstreichen?
Wen seine Gebete werden wohl erhört? Ist eigentlich ein katholischer Bischof von Gott anerkannt?
Wie war das mit dem Sack Reis?
Amen!
Wenn ihm der liebe Gott sein Gebet nicht erhöhrt, tritt der alte Mann dann aus der Kirche aus?
Bin aus Kirche ausgetreten. Mit der gesparten Kohle füllt sich mein Konto für spätere ideologiefreie Unternehmungen.
Bischof Feige würde, ganz anders als Jesus, den Oberzöllner Zachäus abweisen. So weit ist die katholische Kirche gekommen.
Der heißt echt Feige?
„tolerant, menschenfreundlich und weltoffen“ Soso. All das trifft auf die AfD zu. Probleme habe ich als AfD-Wähler mit Menschenfeindlichen/Deutschfeindlichen Leuten, die versuchen, Uns zu spalten. Dieser Bischof sollte sich mal Gedanken machen, was es mit Bundesweit ca. 15 Millionen Wählern macht, wenn er versucht den Menschen einzureden, was mit einer AfD Regierung passieren würde. Als ob er das wüsste.