Fehlinvestitionen
Krankenkassen verlieren Millionen mit riskanten Immobilienanlagen
Millionenschwere Fehlinvestitionen erschüttern Teile des deutschen Gesundheitswesens: Mindestens elf Krankenkassen und sechs Kassenärztliche Vereinigungen haben Beitragsgelder in riskante Immobilienfinanzierungen investiert und verloren.
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Mindestens elf gesetzliche Krankenkassen und sechs Kassenärztliche Vereinigungen haben Geld in riskante Immobilienfinanzierungen investiert. Nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung summieren sich die bislang bekannten Anlagen auf mehr als 173 Millionen Euro. Ein großer Teil des Geldes gilt als verloren.
Betroffen sind insgesamt mindestens 17 Einrichtungen des deutschen Gesundheitswesens. Zu den größten bekannten Investoren gehören die KKH mit 47,4 Millionen Euro sowie die Kassenärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg und Hessen mit 50 beziehungsweise 30 Millionen Euro. Die KV Schleswig-Holstein investierte 16 Millionen Euro und spricht von einem Totalverlust. Laut den Berichten könnten insgesamt sogar 28 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen mehr als 500 Millionen Euro investiert haben.
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Im Mittelpunkt des Falls stehen Finanzprodukte, über die Geld in Immobilienfinanzierungen des Schweizer Fondsberaters Verius Capital floss. Die Fonds investierten überwiegend in nachrangige Kredite für Immobilienprojektentwickler. Als der Immobilienmarkt infolge der Zinswende unter Druck geriet und zahlreiche Projektentwickler in Schwierigkeiten kamen, verlor auch der Fonds massiv an Wert. Seit Ende 2022 wird er restrukturiert.
Mindestens fünf betroffene Einrichtungen haben inzwischen Klage beim Landgericht Frankfurt eingereicht. Sie werfen den beteiligten Finanzunternehmen vor, die Risiken der Anlagen verschleiert und die Investments als sichere und konservative Geldanlage dargestellt zu haben. Die beklagten Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück. Sie erklären, die Risiken seien in den Unterlagen offengelegt worden, und die professionellen Anleger hätten die Produkte selbst prüfen müssen. Ein erster Verhandlungstermin ist für Dezember 2026 angesetzt.
Krankenkassen dürfen Beitragsgelder nur unter strengen gesetzlichen Vorgaben anlegen. Sicherheit und Liquidität müssen dabei im Vordergrund stehen. Unklar ist bislang, wie die Investments genehmigt wurden und welche Rolle Aufsichtsbehörden, Verwaltungsräte und interne Kontrollstellen spielten. Für Versicherte hat der Fall zunächst keine unmittelbaren Folgen. Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind nach aktuellem Stand nicht gefährdet.
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Dass Krankenkassen sich mit unseren Beitragsgeldern als Finanzinvestoren betätigen, war mir völlig neu. Kommen für die Verluste die Beitragszahler auf? Das kann ja wohl nicht wahr sein.
Und ich dachte die Krankenkassen wären pleite…Davon mal abgesehen wäre es nicht sehr wirtschaftlich die oben genannten Beträge auf den Konten liegen zu lassen. Normalerweise kann das schon passieren dass man 8nvestiertes Geld verliert, wäre halt interessant zu wissen wie das Gesamtportfolio aufgebaut ist.
Was sollen sie sonst mit dem Geld machen? Eine Versicherung ist immer eine Wette auf einen Schadensfall, d.h. die Krankenkasse (genauso wie die Rentenkasse) muss immer eine Liquiditätsreserve haben für den Fall, dass sie eine unerwartete Auszahlung tätigen muss, weil unerwartet viele Menschen krank werden (siehe: Corona).
Die Liquiditätsreserve kann man dann entweder auf dem Girokonto der Inflation zum Fraß vorwerfen, oder (konservativ) investieren, um Beiträge niedrig zu halten.
Na ja, bei ner Haltefrist von 24 Monaten Bei Immo Fonds kann man ja nicht mehr von Liquidität vorhalten sprechen.
Liquiditätsreserve?
Wegen Corinna hatte Spahn große Teile der Reserven der GKV’s einfach eingezogen! Die TKK, welche vorher recht gut gewirtschaftet hatte, stand plötzlich fast „nackt“ da.
Noch was anderes:
Was ist eigentlich aus den Klagen der KKs gegen den Bund wegen der unzureichenden Mittelbereitstellung für Migranten usw. geworden?
Wegen mir? Danke für den wertvollen Kommentar. Ich genieße es. Köstlich!
Die Klage wird dann kostenpflichtig zulasten der DEUTSCHEN Beitragszahler abgewiesen und die Vorstandsgehälter der Krankenkassen wegen Erfolgs verdoppelt.
Im Gegenzug genehmigt die Politik die Steigerung der Beiträge um 5%.
Die beiden angeklagten Männer sorgten maßgeblich dafür, dass das Bistum Eichstätt zwischen 2014 und 2016 fast 60 Millionen US-Dollar aus seinem Vermögen in riskante Darlehen steckte.
Mit dem Geld sollten vorwiegend für Gewerbetreibende interessante Grundstücke in Texas und Florida erschlossen, bebaut und gewinnbringend weiterverkauft werden.
…Dagegen hatte der zweite Angeklagte, der frühere Finanzmanager des Bistums, schon am 21. Mai das für den Deal geforderte Teilgeständnis abgelegt und eingeräumt, Bestechungsgeld angenommen und dieses nicht versteuert zu haben.
aus https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/deal-gescheitert-eichstaetter-finanzprozess-geht-weiter,VM3FgE3
– diese Einzelfälle…
Die ausgepressten Beitragszahler müssen auch für die obszön teure Luxus-Rundumversorgung der von der Politik (vor allem der linken) eingeschleusten 5 Millionen moslemischen und schwarzen Invasoren aufkommen.
Hauptsache, der Politadel wird immer reicher.
Doch, das ist wahr, Spekulationen am Immobilienmarkt mit unseren Abgaben.
So plant Merz auch mit unseren Rentenbeiträgen und Rentenzahlungen. Aktienfonds und Spekulationsgeschäfte bis es kracht, Aber wer wehrt sich im Lande?
Unglaublich. Sie spekulieren mit Beitragsgeldern und kürzen den Versicherten die Leistungen. Wer haftet für den Schaden und wo erfährt man, welche GKV‘s und KV‘s, wieviel Geld verspekuliert haben.
Keine Sorge, genau wegen solcher Ausfälle im Portfolio (ich vermute mal das Risiko ist anderweitig nicht abgesichert worden?) dürfen die Krankenkassen bald nur noch in deutsche Staatsanleihen oder die bald geschaffenen Euro Bonds investieren. Da ist das Geld dann Sicher angelegt und vor Ausfällen geschützt. Ehrenwort und so.
Deshalb dürfen wir die jetzt also retten
Nicht nur die Fonds gehören restrukturiert, auch die Krankenkassen. Am Besten gleich die Bundesregierung?
Halb so schlimm, das Geld der Beitragszahler ist ja nicht weg – es ist nur woanders!
Hat das finanzielle Auswirkungen auf die Vorstände mit Gehältern im 100.000er Bereich? Nein, eingesackt.
Ja, +30% und Verdoppelung der Altersbezüge und Boni.
Das Geld ist nicht weg. Das hat jetzt bloß ein anderer… .
Der Fonds investierte also in nachrangige Kredite. „Machrangig“ bedeutet, daß dieser Kredit als erstes ausfällt, wenn der Schuldner in Schwierigkeiten gerät!
Und die Krankenkassen investierten in so einen Fonds!??
Das kann eigentlich nicht erlaubt sein, oder?
Ich fasse es nicht…
Ach so ist das. Hätte Spahn nicht besser erklären können…
Er weiß was MACHRANGIG ist. Ist wohl noch aus der Zeit der Ostmark?
Was für ein dümmlicher Kommentar – wegen eines Tippfehlers.
Mann ey, was sich für Leute hier rumtreiben.
Sind schon ziemlich ätzend, so Typen wie „schwarz:seher“ und auch andere.
Und die bekommen dann auch noch „Likes“.
Und? Ich finds lustig – aber auch entlavend, jedenfalls für diese Art Typen 😉
Der alte tumbe weiß doch nicht mal auf welcher Rechtsgrundlage er hier Behauptungen aufstellt.
Ich hab zum „erlaubt sein“ keine Behauptung aufgestellt.
Sondern eine Frage!
„Verstehendes Lesen“ ist offensichtlich nicht so Ihr Ding…
Die Geburtenrate ist 1.36 (2.1 notwendig für Erhalt der Bevölkerung) und es sterben jedes Jahr 350000 mehr Menschen als geboren werden. Dazu wanderten Netto (Wanderungsverlust) insgesamt 150000 Deutsche und EU-Bürger im Jahr 2025 aus. Migration und Familiennachzug, Heirat etc. von außerhalb der EU nimmt etwas ab. Ohne massive Einwanderung von außerhalb der EU schrumpft Deutschlands Bevölkerung vermutlich zukünftig. Kann man bei Destatis (Deutsches Statistikamt) im Detail nachschauen.
Na und? Wozu brauchen wir die vielen Menschen? Ganz im Ernst: ein Roboter hat im Experiment 200 Stunden am Stück gearbeitet. Die Wertschöpfung war die gleiche wie bei einem Menschen. Was sollen wir mit den ganzen Arbeitslosen? Die gegenwärtige Zuwanderung verschärft die Probleme weil ein gering/ gar nicht qualifizierter Arbeitsloser die gemeinschaft mehr belastet als jemand, der nicht da ist, ist das so schwer zu verstehen?
Vor allem – was wollen wir mit den ganzen Millionen völlig ungebildeter Moslems und Neger?
Falsche Frage. Wir wollen die nicht, die wollen unser Geld! Und das bekommen sie von UNS, auch wenn der Kanzler glaubt ER bezahlt das…
Das hieße Wohnung und Immobilien werden billiger wegen geringerer Nachfrage.
Was wäre daran schlecht?
Nix, war doch nur eine neutrale Auflistung der Fakten. Ansonsten ist aber der Wohnraumbedarf pro Person in den letzten Jahrzehnten etwas gestiegen.
Bei Gewinn hätten die sich die Kohle selber auf die Tasche getan.
Bei Verlust zahlt natürlich der Beitragszahler! 🤢
Zur RentenVorsorge demnächst Regierungs-Kapitalmarkt-Fonds…
Das ist kriminell. Die Beiträge von Versicherten veruntreuen nennt man das.
Das haben die sich bei unseren Regierern abgeschaut.
„Das ist kriminell. Die Beiträge von Versicherten veruntreuen nennt man das“ Deshalb soll das ja auch bei der Rentenkasse eingeführt werden meint der 13 % Kanzelnde
Macht die Bundesregierung seit Schröderfischer tagtäglich.
Die sog. Kassenärztlichen Vereinigungen sind für die Versicherten so nützlich wie Loch im Kopf.
wer hat da Provision kassiert? da würde ich mal als erstes nach fragen….
Manager sind Manager.
Alles derselbe kranke Mist.
Erfüllt für mich den Straftatbestand der Untreue! Es ist nicht die Aufgabe einen gesetzlichen KV zu zocken!
Bis heute bin ich davon ausgegangen, dass die Beiträge der Versicherten treuhänderisch verwaltet werden müssen und nicht als Spielgeld politisch eingesetzter Finanzhasardeure in den Vorständen der Krankenkassen verwendet werden.
Jetzt ergeben die „Warnungen“ und Labereien der sogenannten „Gesundheitspolitiker“ aus SPD und CDU einen tieferen Sinn. Die Verluste aus dem Monopoly der Hasardeure waren der korrupten Politik längst bekannt.
Warum sind diese Typen wegen Veruntreuung noch nicht in Haft?
Man muss auch als Anleger etwas können und verantwortlich handeln. Es geht schließlich um das Geld der Versicherten.
Aber in diesem verkorksten Linksstaat kann leider niemand mehr irgendwas.
Und, ganz wichtig: Verantwortung will heute keiner mehr übernehmen.
Man kann hinschauen, wo man will: Schuld sind immer Andere…
Für was soll die Krankenversicherung sein, zum spekulieren in was, in Rüstung ?? Wer muss es bezahlen, der dumme Minderleistungs Versicherte. Das grosse Abräumen geht immer schneller.
Den einen Verlustus
denn anderen Gewinnus
Demnächst auch bei der neuen
MERZ,,,,,,RENTE. 🎰
Natürlich wird das so. Es kümmert sich eine Institution um die gewinnbringende Geldanlage, die nachweislich nicht mit Geld umgehen kann.
Aber das haben wir doch alles nicht gewusst – ein gern wiederholter Satz in deutschen Landen.
Du sparst erstmal 2% steuerfrei für die Aktien Rente 2% wieder weniger vom Brutto. Bei Auszahlung kommt die Überraschung 1% Krankenversicherung 1% Steuer evtl sogar noch 1% Sozialversicherung Eine BlackRock Milchmädchen Rechnung
Bei Auszahlung ca. 28 % Kapitalertragssteuer!
Wie kann man nur so blöde und kurzsichtig sein zu vergessen was im Laufe der Finanzkrise mit offenen Immobilienfonds passiert ist. Das sind alles andere als risikoarme Investments. Auch dann nicht wenn die Wertschwankung gering ist und die Ausschüttung regelmäßig kommt.
Ich bin damals gerade noch rechtzeitig aus dem Hausinvest und dem SEB-Immoinvest raus. Kurz danach waren sie nicht mehr frei handelbar und sind dann abgestürzt. Diejenigen die nicht rechtzeitig raus sind streiten bis heute um ihr Geld.
Nie wieder Immobilienfonds war damals meine Lehre daraus.
Und diese Idioten versenken unsere Beiträge in diesen hinlänglich bekannten Risiken. Das sollte erhebliche Konsequenzen für die Verantwortlichen haben.
Niemals überhaupt in Immo-Fonds – das war meine Lehre aus dem Debakel vom legendären „iii-1“, als der vor vielen Jahren plötzlich abgewickelt werden mußte – und zu dem Zeitpunkt gab es so Krisen wie heute noch gar nicht. Kollege von mir hat dabei viel Geld verloren. Und der hatte mir grad Jahre zuvor genau den Fonds empfohlen.
Hatte mich allerdings damals selber schlau gemacht – und verzichtet. 😉
Die damaligen Ereignisse führten dann auch noch zu Regelungen wie: Rückgabe von Anteilen nach „Antrag“ erst nach einem Jahr möglich.
„Meine“ Bank hat mir im Laufe der Zeit immer wieder Immo-Fonds anzudrehen versucht. Ich hab die natürlich nie gekauft, aber ab so 2016 beobachtet, was aus denen geworden ist.
Ergebnis: ALLE sind eine Katastrophe, was erwartbar war. Schon auch wegen Gesetzen wie GEEG aka „Heizwende“ usw., welche den Bestand immer wieder/weiter entwerten.
Beispiele:
UNIIMMO Europa,
UNIIMMO WZBI
UNIIMMO Deutschland
Gucksu:
https://www.union-investment.de/
unter Fondssuche.
Früher das Land der Dichter und Denker, jetzt das der Schnorrer und Stümper 😔
Das Allerletzte !!!!