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Ex-Bundesliga-Coach

„Gewaltenteilung findet nicht mehr statt“: Laut Christian Streich ist die US-Demokratie Geschichte

Der ehemalige Bundesligatrainer Christian Streich zeichnet anlässlich der Fußball-WM ein düsteres Bild der USA. Das Land sei de facto autokratisch, weil „keine Gewaltenteilung mehr“ stattfinde. Widerspruch gegen die Aussagen gibt es im ZDF keinen.

Von

Ex-Bundesliga-Trainer Christian Streich (IMAGO/Eibner)

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Für den ehemaligen Trainer des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg Christian Streich ist die US-amerikanische Demokratie de facto nicht mehr existent. In der Nachberichterstattung zum Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft Mexiko gegen Südafrika im ZDF bestritt Streich, dass die USA noch die Merkmale einer Demokratie erfüllten.

„Leider muss man sagen, die USA ist auf dem Weg, eine Autokratie zu werden.“ Es finde, so Streich, „eben keine Gewaltenteilung mehr statt“. So würde die derzeitige US-Regierung unter Präsident Donald Trump „autokratisch vorgehen“, „demokratische Prozesse verhindern“ und sich „über Gerichtsbarkeiten hinwegsetzen“. Streich nannte zwar keine Belege für seine Thesen, konnte aber unter großer Zustimmung des Publikums und der anderen Gäste fortfahren.

„Da brauchen wir nicht drüber reden“, erklärte Streich. Es sei zwar lediglich seine „persönliche Meinung“, allerdings sei es „jetzt nicht so schwierig, das zu erkennen, wenn man die Führungskräfte in diesem Land sieht“. Den Namen des US-Präsidenten wolle er in diesem Zusammenhang nicht mehr nennen, weil dieser „sowieso viel zu viel genannt“ werde.

Als Beispiel für ein problematisches Vorgehen der US-Regierung nannte er die verhinderte Einreise des somalischen Schiedsrichters Omar Artan, der von der FIFA für die WM nominiert wurde und bei dem Turnier pfeifen sollte. Es lägen, so Streich, für die von den US-Behörden dargelegten Verbindungen zu Terrororganisationen „keine Beweise“ vor. Der Vorgang sei deswegen „hochgradig rassistisch“. Obwohl Streich in dem Gespräch mehrfach korrigiert wird, behauptet er fortlaufend, Artan stamme aus dem Sudan.

Tatsächlich ist das von Streich gezeichnete Bild, dass in den USA keine Gewaltenteilung mehr herrsche und sich die US-Regierung über Gerichtsurteile hinwegsetze, nicht von der Realität gedeckt. Die zurückliegenden Auseinandersetzungen über die Befugnisse von Bundesbehörden wie ICE waren Gegenstand der Rechtsprechung der Bundesgerichte, deren Urteile für die Regierung bindende Wirkung hatten und geachtet wurden. Auch dem Einreiseverbot gegen den FIFA-Schiedsrichter Artan liegt keine Verletzung der Gewaltenteilung zugrunde.

ahz

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110 Kommentare

  • Ich dachte es geht um ein Sportereignis und nicht um Politik. Das hat schon letztes Mal in Katar zum sportlichen Desaster geführt. Ich werde mir dementsprechend weder die Vor- noch die Nachberichterstattung zu den WM-Spielen anschauen.

    • Das Geschwätz der „Experten“ und noch schlimmer der Moderatoren ist ohnehin unerträglich.

    • Der Mann biedert sich doch nur der Meinung der herrschenden Klasse an.
      Warum redet er nicht über Mexico oder den Iran?

    • Ich werde mir von dem Scheiff genau gar nichts anschauen. Wie in den letzten 20 Jahren zuvor.

      OK – ein letztes Spiel habe ich 2006 in einer Wirtschaft gesehen. Deutschland – Türkei. Die Kneipe war voll mit Aramäerinnen. Die haben jedes Mal gejubelt, wenn Deutschland stürmte. Die hassen Türken abgrundtief. Aber denen kann man nicht so einfach „Rassismus“ vorwerfen. Obwohl – heutzutage tun Linke auch das.

    • Zum sportlichen Desaster wurde es, weil die Spieler politisch wurden und sich nicht voll auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrierten. Der DFB hat angekündigt, diesen Fehler nicht noch einmal zu machen. Von Spieler- und Trainerseite gelingt das bislang ganz gut.

      Ein „WM-Experte“, der bequem von der ZDF-Studio-Couch aus Fußball und Politik vermischt, hat auf die Leistung der Nationalmannschaft doch überhaupt keinen Einfluss.

      Schade, dass Sie nicht in der Lage sind, dieses Politikum einfach zu ignorieren.

      Eine Fußball-WM bietet die ideale Gelegenheit, als Nation zusammenzukommen, gemeinsam die eigene Mannschaft anzufeuern, Gräben zu überwinden, sich zu versöhnen und an einem Strang zu ziehen. So entsteht ein Wir-Gefühl, das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und auch ökonomisch wertvoll sein kann.

      Eine WM aus politischen Gründen zu boykottieren, erscheint mir eines Patrioten nicht würdig.

      • Willst du uns verhöhnen?

        • Ich darf leider nicht schreiben was ich von Atlas halte.

          7
      • Wer genau liest, ist klar im Vorteil: „Ich werde mir dementsprechend weder die Vor- noch die Nachberichterstattung zu den WM-Spielen anschauen.“

        Von Boykott steht das nix 😉

        • Stimmt. Also wünsche ich Ihnen bei den Spielen viel Spaß und mein Kommentar richtet sich dann eben an all die anderen, die meinen, wegen Politik die WM boykottieren zu müssen.

          -8
      • Unter Experten wie atlas, der alles, was wichtig und offensichtlich ist, einfach ausblendet und relativiert, ist immer alles gut im Sinne des Mainstreams.
        Du glaubst wohl auch noch, irgendjemand hier fällt auf dich herein…
        Ich vermisse den Schrotti – hat atlas seinen alter ego in Rente geschickt oder hat er ihn aufgrund eigener Unzulänglichkeiten einfach vergessen?

    • Wer Männern beibringen kann, einen Ball in ein Tor zu schießen, ist automatisch dafür qualifiziert, Wahrheiten über ein ganzes Land auszusprechen. Demnächst wird er ein Buch über Quantenmechanik veröffentlichen.

  • Das Land sei de facto autokratisch, weil „keine Gewaltenteilung mehr“ stattfinde.

    Er meint Deutschland und keineswegs die USA!

    • Ich stehe unter dem Eindruck, dass die Gewaltenteilung in D von den Parteien ausgehebelt wurde. Schließlich mischen die Parteien bei der Exekutive und der Judikative mit, was abgeschafft gehört. Wer in Polizei oder Justiz arbeitet darf, nach meiner Meinung, nicht in einer Partei sein und auch die Parteien dürften dort kein Mitspracherecht haben. Die Weisungsbefugnis des Justizministeriums gegenüber Staatsanwaltschaften zeigt deutlich, dass die Gewaltenteilung in D nicht funktional ist.

    • @Sanijjo vor allem sein widerlicher Spruch über die USA “ „Gewaltenteilung findet nicht mehr statt“

      Diese Gewaltenteilung in Deutschland wurde durch Merkel mit der Entlassung von Hans Georg Maasen in Deutschland abgeschafft.

      Lange ist es her …..

      • Die wurde schon vorher abgeschafft. Zwar auch unter Merkel, aber schon damit, dass sich das Parlament selbst ermächtigte die Verfassungsrichter zu bestimmen.
        Der kleine Strolch… ehm Streich… hätte beim Fußball bleiben sollen. Aber er hatte ja noch nicht mal die Eier sich aus der woken Blase Freiburg rauszutrauen

  • In Deutschland ist es nicht anders.

  • Nun, vielleicht zur „Einordnung“:

    #1: Habe ich Probleme mit meinen Zähnen, wende ich mich an meinen Zahnarzt.
    #2: Hat mein Wagen (44 J.) Probleme, lasse ich meine „Schrauberjungs“ ran.
    #3: Brauchen meine Schafe eine Klauenpflege, greife ich zum Hufmesser.
    #4: Hätte (Irrealis!) ich eine Fußballfrage, würde ich einen Experten konsultieren.

    Aber das aktuelle Problem scheint mir zu sein, daß alle möglichen Leute, die sich immerhin auf eine Sache irgendwie verstehen, schon als „Experten für Alles“ gelten. Bloß weil mein Zahnarzt in seinem Metier gut ist, kann er trotzdem ein „politischer Analphabet“ sein (was er real nicht ist).

    • Das ZDF würde auch eine Aussage einer Nacktschnecke senden, wenn die denn sprechen könnte und Trump kritisieren würde.

  • Wenn mich jemand fragen würde, ob ich lieber Donald Trump oder Friedrich Merz als Bundeskanzler hätte, müsste ich keine Sekunde überlegen…

  • Damit ist eine weiterer Beweis dafür da, dass im ZDF Fake News verbreitet werden.

    Im übrigen, die US Bundesländer haben gegenüber der US Regierung viel mehr(!) Unabhängigkeit, als die BRD gegenüber der EU!

  • Hat er vielleicht Deutschland gemeint? Das würde die Aussage dann doch gleich in einem anderen Lichte erscheinen lassen?

  • Der Linksradikale Streich, aus dem AntiFa Loch Freiburg, hat doch eh den Knall nicht gehört. Das weiß doch jeder …

    107
    • somit passt Streich bestens zum ZDF. Deshalb Zwangsbeiträge sofort abschaffen. Linke sollen für ihren Sender auch nur alleine zahlen

  • Haltung und Erziehung sind bei uns wichtiger als Information und Diskussion 🤷‍♂️

    • und intellektuelle Mindeststandards

      • Amödepperl halt Goschn!

      • Geistige Amöbe, Sie.

      • Dir zeige ich mal das weiße Haus, und jetzt spüle ich!

  • Schade, dass er die in Deutschland nicht existierende Gewaltenteilung nicht angesprochen hat. Aber als ich die 7 GEZ bezahlten Herrschaften da auf der Couch habe sitzen sehen…Was soll man da erwarten?

    • du hast es ja mitbekommen, dass die KKK in den USA von der Demokraten finanziert werden oder nicht?

    • Wenn Sie lesen können, mal in Art. 20 GG schauen.

      • Der kann doch nicht einmal schreiben. VERÜPEN????

    • Wo haben sie dich Depp losgelassen?

    • @Muffasausa: Dürfen Bildungsferne und Analphabeten hier kommentieren? Ist dies die Filiale vom ÖRR?

    • Auch dir rate ich, mal wieder Mama´s Keller zu verlassen und frische Luft ins Oberstübchen lassen.
      Wenn ich jetzt von Strohmannargument reden würde, weiß ich, dass du es eh nicht verstehen würdest.

  • Ich schalte erst beim Anstoß ein und nach dem Schlusspfiff wieder ab. Lebe nicht in dieser linken Blase. Nur schade das ich trotzdem für diese Belehrungen zahlen muss.

  • Streich sollte man unbedingt aus dem Expertenteam streichen.

  • Warum bekommt dieser Linke eine Bühne?

    • du weißt schon, dass die Jugend überwiegend AfD wählt?

    • Boooomer, aha.
      Und weiter?

    • Halt Goschn, Amödepperl!

    • „Boooooooooomer“ ist sein Erkennungszeichen.
      „Dooooooooooofer“ ist richtig für den.

  • Streich wurde deswegen doch engagiert. Zum brutalen Mord an Maria in Freiburg durch einen in Griechenland aus der Haft entlassenen Flüchtling sagte er damals:
    „Der Bub‘ (!) hat etwas Schlimmes getan“. Auf soviel Mitgefühl kann Trump bei dem nicht hoffen.
    Das ZDF ist unbelehrbar Links und macht aus WM eine Anti-Trump-Show.
    Streich, bleib‘ bei deinen Leisten. Wir brauchen keinen Linksaußen beim Fußball. Wir spielen über Rechts.

  • Er meint doch sicherlich die Gewaltenteilung von Deutschland?

  • Meine Frage an ihn würde lauten, ob er hierzulande Demokratie, Rechtsstaat und Gewalteinteilung erkennt? Sollte er dies so sehen, wäre klar, dass er entweder null Ahnung hat oder ein Systemling, was ihm ein gutes „Überleben“ zusichert.

    • Fußballer eben. Ordentlich was in den Waden. Paar Etagen höher siehts dann mau aus.

  • Streich verwechselt Empörung mit Analyse

  • „Und jetzt ist da dieser Bub, der etwas ganz Schlimmes gemacht hat, der junge Mann aus Afghanistan“

    • „Es war doch nur eine Frau“ sagte der afghanische „Bub“ über die getötete Frau Ladenburger vor Gericht. Da hatte Streich richtig viel Mitleid mit dem „Bub“.

  • Mehr als einmal hat dieser Mann sein politisches Unwissen zur Schau gestellt…. und die Opfer der Politik der vergangenen 40 Jahre verhöhnt.

  • OK. Ein früherer Trainer einer drittklassigen Bundesligamannschaft gibt etwas zu einem Thema zum Besten, das nichts mit Fußball zu tun hat.

    Vielleicht könnte man noch Lars Rikowsky aus der Dehner-Kleintierabteilung befragen. Wahlweise Monika Maier, die momentan beim Bäcker in der Warteschlange steht und ein Brot kaufen möchte.

  • Ja, das ist schon schrecklich für unsere Woken: Die DemocRats teilen sich derzeit nicht die Gewalten mit den DemocRats.

  • Ja, die Laberrunde war echt woker Irrsinn. Es hat nur das Thema equal pay gefehlt und die Erkenntnis der Fußball- und Fernsehmillionäre gegenüber dem Schiedsrichterexperten und der Frauenfußballtrainerin, daß man Sie so mittellos eigentlich gar nicht an einer derartigen Runde hätte teilnehmen lassen dürfen. Wokes Bewußstein erfordert, um es richtig fernsehgerecht in Worte zu fassen nun mal eigene Millionen aufm Konto. Sonst kann man nicht zu so kruden Erkenntnissen gelangen wie besonders die Herren Streich und Kramer. Ich habe vor allem die Erkenntnis mitgenommen, daß beim Eröffnungsspiel die falschen Zuschauer im Stadion waren. Mit Eintrittskarte zwar, aber nicht nach wokistischen Kriterien handverlesen. Schlimm auch die hohen Eintrittspreise. Besteht natürlich keine sachliche Verbindung zu den Konten von Spielern, Trainern, etc.. Da lernt man als studierter BWLer so ganz nebenbei, daß der Fußball nicht nur im Pokal ganz eigene Gesetze hat…?

  • Lässt vermuten er möchte lebenslang durch ein Einreiseverbot das Geld für einen Flug sparen.

  • Ach Gott, dieser Typ sollte einfach beim Fußball bleiben und nicht über Themen sprechen, von denen er absolut keine Ahnung hat. Dieser Typ macht sich doch einfach nur lächerlich, bzw. will sich in der Öffentlichkeit profilieren.

  • Redaktion, was war denn da nun wieder „Schlimmes“ an meinem Kommentar ?

    Sind einfach nur Fakten.

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