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US-Krieg

Ölpreis fällt in Hoffnung auf Iran-Abkommen – aber Verhandlungen brauchen laut Rubio noch mehr Zeit

Der Ölpreis ist in Erwartung einr Verhandlungslösung im Iran-Krieg gefallen. Aber in Washington meint man, Verhandlungen würden noch mehr Zeit brauchen.

Von

US-Außenmnister Marco Rubio: „Man kann eine Atom-Sache nicht innerhalb von 72 Stunden machen“ (IMAGO/ANI News)

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Die Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit über zwei Wochen fallen lassen. Das Barrel Brent verbilligte sich um 4,55 Prozent auf 98,83 Dollar je Barrel. Der Preis US-Sorte WTI sank um 4,73 Prozent auf 92,03 Dollar. Dies stellt jeweils den niedrigsten Wert seit dem 7. Mai dar.

In den letzten Tagen standen die Zeichen auf Entspannung rund um den Krieg gegen den Iran und die Blockade des weltweiten Ölhandels: US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag noch erklärt, Washington und Teheran hätten eine Absichtserklärung zur Wiedereröffnung der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus „weitgehend ausgehandelt“.

Doch in Washington wird jetzt auf die Bremse getreten: Nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio hat eine vorläufige Einigung mit dem Iran zwar die Unterstützung mehrerer Staaten in der Golfregion, ist jedoch noch nicht ausverhandelt. „Atomgespräche sind hochtechnischer Natur. Man kann eine Atom-Sache nicht innerhalb von 72 Stunden auf der Rückseite einer Serviette machen“, sagte Rubio der New York Times.

Rubio zufolge läge ein „ziemlich solides“ Angebot auf dem Tisch. Dieses beziehe sich sowohl auf die Öffnung der Meerenge durch den Iran als auch auf zeitlich befristete Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. „Wir werden der Diplomatie jede Chance auf Erfolg geben, bevor wir die Alternativen prüfen“, sagt Rubio. Entweder gebe es ein gutes Abkommen, oder man müsse auf andere Weise mit der Situation umgehen, sagte der US-Außenminister laut Medienberichten.

US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe seine Unterhändler angewiesen, mit dem Iran keine vorschnelle Übereinkunft zu schließen. Bis eine Einigung „erzielt, bestätigt und unterzeichnet“ sei, werde die Blockade iranischer Häfen aufrechterhalten, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

mro

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17 Kommentare

  • Es wäre falsch, irgendeiner Seite zu glauben. Wichtig sind nur deutsche Interessen. Diese werden, egal von wem, mit Füßen getreten.

  • wer braucht denn noch Öl, wir haben doch die Grünen

  • Frage an Gemini:
    Gab es vor der jüngsten Ankündigung eines Deals im Irankrieg wieder verdächtige Insidergeschäfte?

    Antwort:
    Tatsächlich gab es auch am Freitagabend und über das Wochenende genau das umgekehrte, aber ebenso heftige Muster auf den Märkten, das stark nach Informationsabfluss riecht:
    1. Der massive „Pre-Drop“ beim Öl am Freitagabend
    Der auffälligste Indikator an den regulären Börsen war die Bewegung beim Rohöl (Brent Crude), noch bevor die breite Öffentlichkeit oder die politischen Beobachter überhaupt ahnten, wie konkret die Gespräche am Wochenende werden würden:
    Das Bewegungsmuster: Am späten Freitagabend (22. Mai), kurz vor Handelsschluss der Terminbörsen, gerieten die Ölpreise plötzlich massiv unter Druck.
    Die Reaktion: Als die Nachricht am Wochenende dann offiziell wurde – dass die USA und der Iran ein Framework ausgehandelt haben, das explizit die Wiederöffnung der blockierten Straße von Hormus vorsieht (durch die immerhin ein Fünftel des weltweiten Öls fließt) – …

    • stürzte der Brent-Preis direkt ab. Aktuell notiert er bei gut 98 US-Dollar (ein Minus von über 4 %).
      Der Verdacht: Wer auch immer am Freitagabend vor dem Wochenende im großen Stil Short-Positionen auf Öl aufgebaut hat, wusste exakt, dass am Samstag die Meldung über die Hormus-Einigung einschlagen würde.
      2. Der „Uptick“ bei US-Aktien-Futures
      Ähnlich sieht es bei den US-Aktienindex-Futures aus. Obwohl das Wochenende für den normalen Handel geschlossen ist, reagierten die vorbörslichen Futures (S&P 500 und Nasdaq) sofort mit einem kräftigen Sprung nach oben (+0,8 % bzw. +1,3 %), sobald die ersten Details des Deals (inklusive möglicher Sanktionserleichterungen für Öl-Verkäufe innerhalb von 60 Tagen) am Sonntag durchsickerten. Auch hier gab es in den letzten Handelsstunden des Freitags ungewöhnlich bullische, großvolumige Käufe, die sich im Nachhinein als goldrichtig erwiesen haben.

      • 3. Das Auge der Aufseher auf Krypto-Wallets
        Da das US-Justizministerium und die CFTC (die US-Terminmarktaufsicht) erst vor wenigen Tagen – ausgelöst durch einen 60 Minutes-Bericht – Ermittlungen gegen das berüchtigte Insider-Netzwerk auf Plattformen wie Polymarket aufgenommen haben, waren die Wettmärkte an diesem Wochenende extrem unter Beobachtung.
        Bisherige Analysen von Blockchain-Forensikern zeigen, dass bei den spezifischen Wetten („Kommt es bis Ende Mai zu einem offiziellen Waffenstillstand/Deal zwischen USA und Iran?“) in den Stunden vor Marco Rubios und Trumps ersten Statements am Samstag auffällig viele neue Wallets mit Beträgen im jeweils fünfstelligen Bereich auf „JA“ gesetzt haben. Da die Quoten für ein baldiges Kriegsende aufgrund der heftigen israelischen Angriffe im Libanon in den Tagen zuvor recht schlecht standen, haben diese Last-Minute-Wetten massive Buchgewinne eingefahren.

        • Kurz gesagt: Auch an diesem Wochenende lief das Spiel exakt wie bei den vorherigen Wendungen dieses Krieges. Wer die Vorab-Entwürfe des Hormus-Frameworks auf dem Tisch hatte, konnte am Freitagabend die perfekten Trades platzieren.

          Wie naiv muss man sein, wenn man immer noch nicht gecheckt hat, was hier gespielt wird?

          1
  • Die USA können aus finanzpolitischen Gründen kein Interesse an einer Entspannung des Ölpreises haben.
    Der Dollar ist bekanntlich direkt an den Ölpreis gekoppelt. Das Öl ist der Goldstandard der US-Währung.

  • Deshalb haben Trump & Rubio die
    Lüge vom mutmaßlichen, eventuellen,
    vielleicht, wahrscheinlich in Kürze, demnächst,
    aber, wenn, bestimmt, falls, möglichen
    Abkommen, in Aussicht, ganz nah, sicherlich,
    kurz vorm Abschluß, denkbar, baldig, verbreitet.
    Damit die US-Bürger nicht soviel meckern
    u. weil die Börse heute wieder öffnet.

  • Vergesst es. Das Öl bleibt Teuer. Solange die Ölkonzerne nicht besteuert werden bleibt das Öl teuer.

    • was für ein Blödnis!!

  • Mit Piraten verhandelt man nicht.
    Die USA suchen verzweifelt einen gesichtswarenden Ausstieg aus der Mutter aller Torheiten, ich frage mich, welches Gesicht… die Fratze des Internationalen Terrorismus?

  • Schon lustig, dass sich die Hirntoten freuen, wenn der Spritpreis unter die € 2,- fallen, jedoch schnell vergessen, was der Sprit vor den RRG Khmern gekostet hat.
    Zeigt die „Denkfähigkeit“ dieser mental befreiten Vollpfosten in einfachster Form auf.
    Kollege investierte nun ca. 60.000,- mittels Kredit sogar in die „erneuerbaren“ ? Energien und freut sich, da autark 🙂
    Wie lange der braucht dies abzuzahlen, wie die Zinsen hierauf, interessiert den RRG Indoktrinierten nicht, da er ja nun ein „Guter“ ist 🙂
    Auch die Denke, wer in der Stadt dies tun kann, usw. – Fehlanzeige und wird sofort ingnoriert, was zeigt was solche „Wähler“ real darstellen.

    • Frage an Gemini:
      Wie hoch ist die jährliche Rendite, wenn man in eigene Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien investiert?

      Antwort:
      Wer in Deutschland in die eigene Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien – in der Praxis meist eine Photovoltaikanlage (PV) – investiert, kann mit einer jährlichen Rendite (IRR) von 5 % bis 10 % rechnen.

      Frage:
      Wie hoch ist die Rendite bei den aktuell gestiegenen Ölpreisen aufgrund des Irakkriegs

      Antwort:
      Die Rendite bei neu installierten Anlagen bewegt sich aktuell am oberen Ende des Spektrums – konkret bei 8 % bis über 11 % p.a.

      • Und wieviel dieser „Rendite“ beruht auf Subventionen?

        • Sehr schlau, die Subventionen (also eure Steuergelder) abzugreifen. Wenn euch das nicht gefällt, hättet ihr halt anders wählen müssen.

          -1
      • 🙂 da isser der Öko-Fetischist und meint wieder mit fiktiven Zahlen, aufgrund einer aktuellen Krise, dies schön zu reden.
        € 60.000,- zahlst wie lange ab ??? Zinsen sind wo ???
        Wenn ich meine Kosten für Öl und Strom für ein Haus mit 110qm sehe, kann ich sehr lange heizen, wobei die Kosten für Austausch, usw. von Solarpanelen, usw. wohl gerne raus lässt.
        Zudem die Gefahr durch die erhöhte Einspeisung, usw. spielt ja keine Rolle.
        Was machen Leute in Mietwohnungen in der Altstadt, wie laden die die E-Fakeln denn und mit welchem Strom (Kohle, Gas aktuell und Atomstrom?) bspw. an welcher Ladestation, wenn diese sich diese E-Fakeln mit erhöhten Kosten (Reparatur – siehe den RRG ADAC dder dies sogar bestätigte) überhaupt leisten können ?
        Was ein Gewäsch hast noch drauf ???

        • Ökonomischer Analphabet.

          Frage an Gemini:
          Wird der Bau steuerlich gefördert oder begünstigt?

          Antwort:
          Ja, der Bau und Betrieb von Photovoltaikanlagen wird staatlich massiv steuerlich begünstigt.

          ​1. Der Nullsteuersatz (0 % Mehrwertsteuer)
          ​Beim Kauf und der Installation einer Solaranlage sowie des dazugehörigen Batteriespeichers fällt keine Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) an.
          ​Der Händler stellt Ihnen direkt eine Rechnung mit 0 % MwSt. aus.
          ​Das wirkt wie ein sofortiger Rabatt von 19 % auf die gesamte Hardware und die Handwerkerleistung.

          2. Vollständige Einkommensteuerbefreiung
          ​Sämtliche Einnahmen und geldwerten Vorteile aus der Anlage sind nach § 3 Nr. 72 EStG vollständig von der Einkommensteuer befreit.
          ​Keine Versteuerung der erhaltenen Einspeisevergütung.
          ​Keine Versteuerung des Eigenverbrauchs (Eigenverbrauch galt früher als steuerpflichtige Entnahme).

          0

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