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CDU-Ministerpräsident

Rhein fordert harte Sanktionen für „Arbeitsverweigerer“ – Flüchtlinge sollen arbeiten und einzahlen

Hessens Ministerpräsident Rhein fordert einen härteren Kurs im Sozialstaat. Wer Arbeit verweigere, müsse mit „starken und harten Sanktionen“ rechnen, sagte der CDU-Politiker. Flüchtlinge sollten in Deutschland arbeiten und in die Sozialkassen einzahlen.

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Boris Rhein fordert schärfere Sanktionen gegen „Arbeitsverweigerer“. (IMAGO/Revierfoto)

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Hessens Ministerpräsident Boris Rhein fordert einen härteren Kurs gegenüber Empfängern von Sozialleistungen. Wer arbeiten könne und dies verweigere, müsse mit deutlichen Konsequenzen rechnen. Gerade Flüchtlinge sollen in Deutschland arbeiten, sich einbringen und in die Sozialkassen einzahlen.

„Es geht darum, dass wir die unterstützen, die Leistung erbringen“, sagte Rhein im „Berlin Playbook“ von Politico. Daraus folge für ihn ein härterer Umgang mit Menschen, die sich einer Arbeitsaufnahme verweigern: „Das heißt umgekehrt, dass es starke und harte Sanktionen für Arbeitsverweigerer gibt.“ Es gehe darum, „dass Flüchtlinge, die in unser Land kommen, arbeiten. Dass sie einzahlen und dass es Anreize für Mehrarbeit gibt. Beispielsweise durch steuerfreie Überstunden“, sagte er.

Ähnlich hatte sich Rhein bereits im Tagesspiegel geäußert. Dort sagte er: „Leistung honorieren statt ignorieren – das ist die Linie.“ Dazu zählte er steuerfreie Überstunden, eine Reform des Arbeitszeitgesetzes und härtere Sanktionen für Arbeitsverweigerer. Außerdem brauche es „die Möglichkeit für und die Erwartung an Flüchtlinge, zu arbeiten, sich einzubringen und in die Sozialkassen einzuzahlen“.

Die neue Grundsicherung gibt den Jobcentern bereits schärfere Mittel an die Hand. Sie ersetzt das Bürgergeld und sieht strengere Mitwirkungspflichten für erwerbsfähige Leistungsbezieher vor. Wer Termine beim Jobcenter versäumt oder eine konkrete zumutbare Arbeit ablehnt, muss schneller mit Kürzungen rechnen.

Den wirtschaftspolitischen Kurs der Bundesregierung kritisierte er. Deutschland brauche einen „Reform-Restart“, sagte er. „Wir haben Steuereinbrüche, und das heißt, wir müssen zunächst mal alles machen, was die Wirtschaft wieder ankurbelt.“ Eine Debatte über höhere Erbschaftsteuern lehnt Rhein ab. Es gehe nicht darum, „so zu tun, als würden wir jetzt Reiche besteuern, und damit könnten wir alle Probleme lösen“. Stattdessen müsse es darum gehen, „wie können wir die Mitte stärken“.

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64 Kommentare

  • Sind demnächst Wahlen in Hessen???

    • Ihm hat scheinbar noch keiner gesagt, dass er der Gesetzgeber ist und es in der Hand hätte (wenn er wöllte) dieses umzusetzen?

      • Nenn dich doch lieber wieder Rather Short oder ändere deine IP!

        • Na dann…

          5
        • Und übrigens, würde ich ja gerne, aber irgendeiner eurer Vögel hat ihn eintragen lassen!

          2
    • Der brüllt lauter als die bayerischen Löwen, um hinterher schnurrend auf dem Flokati von – wahlweise – linker Medien/Politikern/Omas zu liegen.

    • Pardon, lese gerade Ihre Frage, es hätte meiner nicht gebraucht.

    • Alle zusammen gegegen den „Faschismus“ ;p

    • Der Ober-Denunziant ist wohl medikamentös umgestellt worden 🙂

    • Hab ich auch gedacht. Ist doch läppsch sowas. Furchtbar, für was die sich hergeben. Man hat keine Achtung mehr.

  • Das Bürgergeld, jetzt neue Grundsicherung genannt, gehört abgeschafft und sollte ersetzt werden durch die Sozialhife, die 1962 eingeführt wurde. Migranten sollten, wenn überhaupt, ausschließlich Sachleistungen bekommen. Jeder sollte sich immer in Erinnerung rufen, dass die deutschen Steuerzahler „den Laden in Deutschland am laufen halten“ einschließlich der Finanzierung der Politiker.

    • Der Bund hat im Jahr 2025 knapp 25 Milliarden Euro für Leistungen im Bereich Flucht und Migration ausgegeben. Das geht aus dem Flüchtlingskostenbericht des Bundesfinanzministeriums hervor, der in der kommenden Woche im Kabinett beschlossen werden soll und aus dem das Magazin Politico berichtet.
      Die Kosten beliefen sich auf 24,8 Milliarden Euro. Sie fielen damit um 3,2 Milliarden Euro niedriger aus als noch 2024 und erreichten den niedrigsten Stand seit 2021 (21,7 Milliarden Euro).
      Unter die Kosten fallen unter anderem die Beteiligung des Bundes an den Flüchtlings- und Integrationskosten von Ländern und Kommunen sowie eine Pauschale pro Asylerstantrag, die von Bundesseite 7.500 Euro beträgt und über eine Änderung der Umsatzsteuerverteilung zur Verfügung gestellt wird.
      https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bund-gab-2025-knapp-25-milliarden-euro-fuer-flucht-und-migration-aus-a5497786.html
      – „Wir schaffen das.“ vor allem neue Milliardenlöcher…

  • Nicht reden, machen.

  • Steht gerade mal wieder eine Wahl an?

  • Gibt es in Hessen vorgezogene Wahlen?

  • Fordern und umsetzen sind zwei verschiedene Dinge…

    Aber, hey, Wahlk(r)ampf…

  • Da er in der Regierung ist, braucht er das nicht fordern. Er braucht es nicht mal sagen. Machen muss er.

  • Ach Boris … von wem fordert er denn?
    Ich dachte, seine Partei sitzt in der Regierung.

    • Seine Forderungen gehen an die kommende AfD-Regierung. Die lehnt aber schon mal im Voraus, wie immer, solche vernünftigen Forderungen ab.

      • Aufgrund der wenigen Reaktionen auf deine Aussage, gehe ich davon aus, dass deine Aussage nicht klar einordenbar ist. War das gegen die AFD, weil sie keine vernünftigen Positionen vertritt?

        • Er sieht eine kommende AfD Regierung. Muss also sehr starke Medikamente genommen haben?

          -1
  • Der Partei der Pinocchios schwimmen die Felle weg.
    Nichts weiter als Nebelkerzen.

  • Und wo bitte sollen sie arbeiten?
    Überall wandern Firmen ab und reduzieren ihre Stellen,
    abgesehen davon, man müsste Deutschkenntnisse besitzen und einen Beruf.

  • Hofft der mit dieser plötzlichen Meinungsänderung die Wahlen im Osten zu beeinflussen? Wer glaubt wird seelig.

  • Ähm, ich dachte, da wären wir schon mit dem phänomenalen umbenannten Bürgergeld in Grundsicherung. Ein zentraler Punkt der Reform ist der sogenannte „Vermittlungsvorrang“: Jobcenter sollen Menschen schneller in Beschäftigung bringen, auch in einfache Jobs, statt zunächst lange Weiterbildungen zu finanzieren. Daher meine Vermutung bei Vater Rhein: Büroschlaf oder Umsetzungweigerung des Gesetzes? Oder Beides?
    Zitat: „Dem Grundsatz des Forderns gemäß Paragraf 2 des SGB II zufolge sollen erwerbsfähige Leistungsberechtigte dazu verpflichtet sein, „ihre Arbeitskraft im maximal zumutbaren Umfang einzusetzen“. Insbesondere alleinstehende Leistungsberechtigte sollen demnach zur Aufnahme einer Vollzeittätigkeit verpflichtet werden, wenn dies für die Überwindung der Hilfebedürftigkeit erforderlich und individuell zumutbar ist.“
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw10-de-grundsicherung-1150460?utm_source=chatgpt.com

  • Die einzige Partei, mit der das durchzusetzen wäre, ist die AFD. Die Union spielt wieder Pinocchio.

  • Es gibt nicht EINEN Flüchtling in Deutschland, der hier sein dürfte!

    Selbst diejenigen, die tatsächlich flüchten MUSSTEN, wären unter Berücksichtung der Rechtsgrundlagen nicht in Germoney! Oder musste etwas jemand aus Österreich, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Dänemark oder Polen FLÜCHTEN?!

  • Bürgergeld streichen, Fall erledigt. 50% der Migranten beziehen es und da sind die in Förderkurs u. Aufnahmeprogrammen noch nicht eingerechnet, also eher 90%. Wer sich also über immer neue Sondervermögen wundert.. und ja das wir nie weniger werden.
    Aber der Union glaube ich das eh nicht.

    • Selbst Grenzkontrollen wären ein chilliger Job. Wenn man die Deutschen mit Rückendeckung der Bundesregierung externer Interessen nicht mehr ausplündern könnte, käme kaum noch einer. Viele würde von sich aus gehen, OHNE PRÄMIE fürs Wiederkommen!

  • Nebelkerze. CDU ist eine linke Partei.

  • Ich fordere einen härteren Kurs gegen dumme Politiker.

  • Das ist mit dem SPD Ehrenvorsitzenden Merz nicht zu machen. Sonst muss er sein rotes T-Shirt wieder als Larsi zurückgeben.

  • Traue niemals der CDU.

  • Was für ein Lügner!!! Die CDU/CSU baut gerade massiv Arbeitsplätze ab!
    Und seine Forderung wird er mit dieser Regierung niemals durchsetzen – er will – mal wieder – die Wähler täuschen.

  • Kein Zweifel….eine echte Rakete, dieser Kerl
    CDU halt

    • Vielleicht sollte er es mit einer „Mettbrötchen-Tournee“ wie sein Parteikollege Mario Voigt in Thüringen versuchen. Dann noch mit den linken koalieren und schwupps..

      „„Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt. Und wir müssen damit rechnen, daß das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“
      Zitat: A.M.

  • Wieder nur hohle Worte, denen keine Taten folgen.

  • Immer diese Ankündigungsweltmeister!
    Einfach mal machen und nicht quatschen!

  • Donnerwetter, ist da einer aufgewacht ?
    Nach (gefühlt) Jahrzehnten ?
    Und was sollen denn das GENAU für ach so harte Strafen sein ?
    Oder darf man wieder mit Wahlaussagen a la März rechnen ? ….

  • Na der traut sich was. Wenn das die Bärbel von der SPD hört, gibt´s ordentlich auf den Sack.

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