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Wien

Kritische Aussagen zu Klimawandel und Gender Studies: Uni Wien sagt Ehrung von Mathematik-Professor ab

Weil der Mathematiker Rudolf Taschner mit kritischen Aussagen unter anderem zum Klimawandel aneckte, wurde ihm kurzfristig die Verleihung des Goldenen Doktordiploms durch die Universität Wien verwehrt. Seine wissenschaftlichen Verdienste stünden „außer Frage“, heißt es.

Die Ehrung des Professors Rudolf Taschner wurde kurzfristig abgesagt. (IMAGO/SEPA.Media)

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Weil sich der Mathematik-Professor und ÖVP-Wissenschaftssprecher Rudolf Taschner kritisch über Themen wie den Klimawandel und Gender äußerte, bleibt ihm das Goldene Doktordiplom verwehrt. Das entschied die Universität Wien am Mittwoch. Die Ehrung war bereits geplant und wurde nun wenige Wochen vor der Verleihung abgesagt, wie aus Berichten mehrerer österreichischer Medien hervorgeht.

Nach Angaben des Vorsitzenden des Universitätssenats, Stefan Krammer, sorgten Aussagen Taschners für Kritik. Es gehe dabei um „Äußerungen in Zusammenhang mit Evidenz, Autonomie und Freiheit der Wissenschaft (insbesondere zum Klimawandel, zu Vergaberichtlinien des FWF, zu Gender und Postcolonial Studies)“. Deshalb habe der Senat die Verleihung abgesagt.

Krammer stellt dabei klar: „Außer Frage stehen seine besonderen wissenschaftlichen Verdienste im Bereich der Mathematik und seine wichtige Rolle als Wissenschaftsvermittler für die Mathematik in Österreich“. Allerdings sei Taschner mit seinen Aussagen wiederholt angeeckt.

Unter anderem bezeichnete Taschner in einem Interview im Jahr 2018 den Klimawandel als „Scheinproblem“ im Vergleich zu „gravierenderen Problemen wie der Überbevölkerung in Afrika“. Zudem kritisierte der Mathematik-Professor im vergangenen Jahr die Förderung eines Projekts zu Kunst, Gender Studies und Dekolonisation als „verbranntes Geld“.

Nicht nur in Österreich, auch in Deutschland kam es in der Vergangenheit zu mehreren Fällen, in denen Professoren aufgrund unliebsamer Ansichten benachteiligt wurden. So versetzte zuletzt die Ludwig-Maximilians-Universität München den Professor für Kommunikationswissenschaft Michael Meyen vorzeitig in den Ruhestand. Meyen ist vor allem für seine coronakritischen Beiträge bekannt (Mehr dazu hier).

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37 Kommentare

  • Diese »Absage« sollte doch in der heutigen Zeit die größte Ehre für ihn sein! Den Mut zu haben, gegen den Mainstream zu schwimmen, und dies auch noch in einer solchen Position, zeigt doch neben dem Mut den geistigen Horizont, die Behauptung seiner Meinungsfreiheit höher zu schätzen als irgendeinen Titel oder Lametta!

    • Genau so ist es! Ich möchte noch erwähnen, vor gar nicht allzu langer Zeit klingelten beim renommierten, mittlerweile pensionierten deutschen Uni-Professur Norbert Bolz im Morgengrauen die Uniformierten mit der Ramme, um ihm seine elektronischen Geräte zu beschlagnahmen. Was sie dann offenbar doch nicht taten. Aber, anstatt diesen Mann zu ehren, war man eher bereit ihm die Tür einzutreten, nur weil er andere Meinungen vertritt wie das korrupte Establishment. So ähnlich ergeht es nun Herrn Taschner in Wien……..

    • Das ist Wien.
      Mit Herrn Taschner ist mit Sicherheit eine alte Rechnung beglichen worden, die mit seinen Aussagen vermutlich nur am Rande zu tun hat.

      • Falsch. Kennen Sie Rudolf Taschner? Nein? Ich kenne ihn gut, und kann dem Apollo-Artikel nur zustimmen.

  • Unter anderem bezeichnete Taschner in einem Interview im Jahr 2018 den Klimawandel als „Scheinproblem“ im Vergleich zu „gravierenderen Problemen wie der Überbevölkerung in Afrika“.
    Damit hat er doch absolut recht, aber die Wahrheit darf nicht gesagt werden.

    • Vor einigen Jahren lief das Problem der afrik. Überbevölkerung im TV noch rauf und runter. Haben sich die pösen weißen Wissenschaftler von damals etwa so geirrt?
      Auch Indien ächzt unter seinen Menschenmassen. Und der gute Kommunismus in China hatte sogar das Ein-Kind-Gesetz auf den Weg gebracht.
      In unserem Irrenhaus bekommt man von den einschlägig bekannten Voll…… in einem Atemzug gesagt, dass die eigenen Kinder eine Umweltbelastung sind, während anderer Menschen Kinder pures Gold wären. Kann man sich nicht ausdenken. Solche Hirnverrenkungen können nur Verrückte haben.

  • Woran erkennt man Diktaturen und autoritäre Staaten? Exakt daran!

  • Beschäftigt sich die Uni Wien noch mit Wissenschaft? Es scheint nicht so. Was für ein Niedergang.

  • Jeder Orden, jede Auszeichnung, die einem die sogenannte Zivilgesellschaft verwehrt, ist eine Auszeichnung für Charakter, Geradlinigkeit, Ehrlichkeit und Persönlichkeit.

  • Man darf halt solch logisch berechtigte Fragen nicht stellen, wie die Überbevölkerung mit dem Klimawandel, wenn er doch „menschengemacht“ ist zusammenpasst.
    Man darf ja auch nicht fragen wie die totale Aufrüstung einerseits und die „Klimaneutralität“ andererseits zusammenpassen.
    Ganz einfach, das alles passt überhaupt nicht zusammen und deshalb sind solch kritische Fragen nicht erlaubt und man reagiert gereizt und empfindlich darauf! Das zeigt ja nur eins, diese Fragen sind mehr als berechtigt.

  • Mal angenommen, der menschgemachte Klimawandel stimmte … und bei uns in der nördlichen Hemisphäre wird es 2° Grad wärmer … warum sollte ich dagegen sprichwörtlich mein Geld verheizen??
    Ich finde es megaklasse, dass wir mehr und wärmere Sonnentage haben.
    Das war ja sowieso schon über Jahrtausende eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, Benachteilung, Diskriminierung, menschenverachtend, rassistisch usw, dass wir im Norden wie die Dummen heizen müssen, während der Süden das ganze Jahr Sonnen-Party feiert. Klimawandel, wir heißen dich ausdrücklich willkommen!!

  • Also mit den Aussagen des Herrn Taschner stimme ich völlig überein!
    Ein guter Mann….mit Durchblick!

  • Prof. Taschner sollte es als Auszeichnung und Ehre sehen, von der Uni Wien jetzt nicht ausgezeichnet zu werden.
    Alle, die nicht im Gleichschritt
    mit den Linken👌 marschieren werden eben ausgegrenzt.
    Alles richtig gemacht.👍

  • Wozu braucht ein Prof noch einen Dr? Wozu brauchen wir überhaupt noch Mathe? Wir haben doch KI.

  • Die Wirklichkeit & Wahrheit ist für Ideologien gefährlich. Kennt jemand noch Al Gore?. Der hatte doch für die/seine Kasse die Hitze entdeckt, nun fand er die Kälte. Kannste Dir alles nicht ausdenken.

  • Welcher normale Wissenschaftler möchte heute noch eine Blechanstecknadel von einer linken Uni haben?
    Die eigentliche Auszeichnung ist doch die jetzige Verweigerung.

  • Jetzt wurde ihm eine noch größere Ehre zu Teil und größerer Bekanntheitsgrad

  • Zeit dass die FPÖ dieses Land übernimmt.

  • So lange uns Bürgern nicht verraten wird, weshalb und wofür nach längeren schönen Tagen (heutzutage um die zwei bis drei Tage) da oben geflogen und gesprüht wird, können wir diesen Professor mehr als gut verstehen. Was sagte Gates nochmal? Wir wollen wegen der Hitze sprühen (verdunkeln). Und wem ist es tatsächlich momentan (wochenlang) morgens zu heiß? Wem schmeckt noch die Nahrung? Also, was sind es doch für Gifte, die von oben herunterkommen? Was sagen herausgeschmissene Piloten? Der Schwurbler lässt grüßen. Danke dem Prof!

    • „… da oben geflogen und gesprüht wird …“

      Wenn Sie diesen Schund da glauben, haben Sie nicht das geringste Recht, sich auf einen seriösen Mathematiker wie Herrn Taschner zu berufen.

  • Der Vorgang bestätigt ja nur seine Kritik. Peinlich für die Universität! Die Verantwortlichen können offenbar nicht um die nächste Ecke denken. Und das Konzept von Uni haben sie am wenigsten verstanden.

  • Wen man Wissenschaft nicht kritisieren darf ist es nur Propaganda!

    BASTA!!!!

  • Wer braucht schon Mathematik und Physik, wenn er Gender Studies hat🙄

  • Wer die Propaganda kritisch sieht, oder die Realität benennt, wird vom grünlinkswoken System geächtet…

  • MINT.
    Der natürliche Feind von links-grüner Ideologie.
    MINT schlägt Dummheit uneingeschränkt in jeder Disziplin.

  • Mit der Regenbogenfahne geradewegs in die menschengemachte Selbstvernichtung.

  • Das der freie Meinungsaustausch und der Wettstreit um die besseren Argumente an vielen Unis inzwischen inzwischen Zustände angenommen hat wie in Nordkorea, ist traurig, aber keine Neuigkeit mehr. Ich wollte erst … wie in China … schreiben, aber dann ist mir eingefallen, dass die Chinesen inzwischen Spitzenforschung betreiben. Und das geht nunmal nicht mit ideologischen Scheuklappen. Jedenfalls nicht im wissenschaftlichen Diskurs. Und hier? Werden Professorenstellen ausgeschrieben für „gendergerechte Mathematik“. Und wer behauptet, es gäbe nur zwei biologische(!) Geschlechter, der wird von den Unis gemobbt. Eigentlich ist dieses Ausmaß an ideologischer Verblödung längst zum Verzweifeln, aber inzwischen denke ich, wir sind von Clowns umgeben, also ist das Motto: lachend in den Untergang.

  • 2 bis 3 Generationen werden es ganz andere Probleme sein die die komplette Menschheit bedroht. Da ist der Klimawandel noch die humanste Bedrohung.
    Ewigkeitchemiekalien und Umweltverschmutzung durch Giftfässer die in den Tiefen unserer Meere vorsich hinrosten. Die so hoch toxisch sind wo schon kleinste Mengen die ganze Menschheit ausrotten könnte.
    und was man uns sonst noch alles verschweigt.
    verseuchte Nahrungsmittel verseuchtes Grundwasser.
    verseuchte Erde. Das sind die wahren Probleme die uns umbringen werden.
    Dazu kommen noch die unberechenbaren Politiker die selbst vor der Nutzung von Atombomben keinen Halt machen.
    Klimawandel nee ist klar!!!

    • Nix da!
      Die Meere sterben an der Wärme!
      Das ist beschlossene Sache!
      Damit lässt sich Geld machen, aber doch nicht mit tiefem Giftmüll, der würde nur kosten.

  • Es ist hochgradig erschreckend, welche ideologische Kleingeistigkeit mittlerweile an vielen Universitäten im deutschsprachigen Raum herrscht.

    Von der Freiheit der Wissenschaft kann kaum noch die Rede sein und die Freiheit der Meinung ist ohnehin schon arg eingeschränkt.

    Was sitzen in den Universitätsleitungen nur für arme, geistlose, opportunische und feige Gesellen?

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