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Österreich

37 Prozent in Umfrage: FPÖ baut Vorsprung weiter aus – Regierungsparteien verlieren

Die politischen Kräfteverhältnisse in Österreich verschieben sich erneut zugunsten der FPÖ, die laut aktueller Umfrage bei 37 Prozent liegt und sich damit ihren bisherigen Höchstwerten annähert. Während ÖVP, SPÖ und NEOS an Zustimmung verlieren und gemeinsam keine Mehrheit erreichen.

Von

IMAGO/Daniel Scharinger

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Die politischen Kräfteverhältnisse in Österreich verschieben sich erneut zugunsten der FPÖ. Aktuelle Umfragedaten deuten darauf hin, dass die Partei unter ihrem Vorsitzenden Herbert Kickl weiter an Zustimmung gewinnt und sich ihren bisherigen Höchstwerten annähert. Als möglicher Treiber dieser Entwicklung gilt die zunehmende Energiepreiskrise, die derzeit vor allem der Freiheitlichen Partei politischen Rückenwind verschafft.

Laut einer aktuellen Erhebung des Instituts Lazarsfeld im Auftrag von oe24, für die zwischen dem 9. und 17. März rund 2.000 Personen befragt wurden, liegt die FPÖ bei 37 Prozent. Damit erreicht sie nahezu jene Werte, die die ÖVP unter Sebastian Kurz im Jahr 2019 erzielen konnte. Im Vergleich zur vorherigen Messung bedeutet das ein leichtes Plus von einem Prozentpunkt.

Die ÖVP kommt in der Umfrage auf 20 Prozent und verharrt damit auf ihrem bisherigen Niveau. Die Kanzlerpartei zeigt weiterhin Schwächen unter der Führung von Christian Stocker. Die SPÖ verliert einen Prozentpunkt und liegt nun bei 18 Prozent.

Auch die NEOS büßen an Zustimmung ein. Sie verlieren ebenfalls einen Prozentpunkt und erreichen derzeit 7 Prozent, womit sie unter ihrem letzten Wahlergebnis liegen.

Die aktuellen Zahlen werfen zudem Fragen zur Stabilität der derzeitigen Regierungskoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS auf. Zusammengenommen kämen die drei Parteien aktuell nur auf 87 Mandate im Nationalrat. Für eine Mehrheit wären jedoch mindestens 92 Sitze erforderlich.

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Eine zusätzliche Rolle spielt dabei die KPÖ, die laut aktueller Prognose mit sieben Mandaten ins Parlament einziehen könnte. Ihr möglicher Erfolg würde die Mehrheitsverhältnisse weiter verkomplizieren und den etablierten Parteien entscheidende Sitze entziehen.

ha

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19 Kommentare

  • Weiter so, ich drück die Daumen.

  • Die Österreicher sind mindestens genauso verzweifelt über die derzeitige Politik wie wir. Das was die Regierung tu,t ähnelt eher den Handlungen in einem Kasperletheater als einer ernsthaften parlamentarischen Arbeit. Hinzu kommen noch die ganzen Skandale im ÖRR. Die FPÖ hat bereits regiert hat, in Österreich verfängt die übliche Diffamierung mich so wie in Deutschland und die FPÖ verfügt über bessere gewachsene Parteistrukturen als die deutsche AfD. Sollte die österreichische Regierung platzen, dann wird Kickl abräumen.

    • heute sendung gehoert ueber die energiekrise.

      man kann kaum glauben, was die mitmenschen so fordern.
      der klimawahn hat sich nachhaltig in die hirne gefressen.

      sofortiges tempolimit auf allen strassen
      extrasteuer , um oeffis zu subventionieren,
      *es fahren eh zuviele sinnlos herum, benzin noch nicht teuer genug*
      jeder sollte e-auto fahren, oder oeffis nehmen,

      vermutlich liess die moderatorin andere meinungen von hoerern gar nicht erst zu. dem experten im studio war deutlich anzumerken, dass er diese klimabewegte tussi als anstrengend empfand.
      er schlug als beste sofortmassnahme vor, die co2 steuer auszusetzen.
      keine reaktion.

      • Warum tun Sie sich das an? Mein Blutdruck wäre so hoch dass ich als Notfall mit der 112 fahren müsste wenn ich sowas sehe.

  • Es werden täglich immer mehr, die das politische Versagen der alten Parteien erkennen. Der Mensch ist immer noch ein vernunftbegabtes Wesen!

  • Sehr gut! Ich wünsche meinen Freunden in Ried volle Kraft voraus!

  • Na hoffentlich gibt es im Ösi-Reich keine Brandmauer…;-))

    • Die gibt es seit 2025, damit eine Regierung mit Herbert Kickl verhindert werden konnte. Maßgeblichen Anteil hatte der BundesPräsident an dieser Verhinderung. Es läuft auch im ÖSI-Land analog zum Buntland alles schief.

      • Genau so ist es leider!

      • waehrend der koalitionsverhandlungen mit kickl gabs auch eine standleitung nach D, bei der stocker staendig nachfragen konnte, ob er auch alles richtig im sinn der agenda macht.

        ganz, ganz uebel.

        • Es war ein geplantes Szenario damit dieses Dreigestirn an das Ruder kam. Die Auswirkungen zeigen das entsprechende Bild. ( bevor nicht alles gegen die Wand gefahren ist, hören wir nicht auf ). Die Protagonisten dafür sind ja hinzulänglich bekannt.

          5
  • Die konservativen Parteien brauchen dringend über 50%, das reicht noch nicht!

  • Es spielt dummerweise erst ab absoluter Mehrheit eine Rolle. Vorher ist es nur wichtig soviel wie möglich Schaden vom Volk abzuwenden und das Blockparteienregime auf jeder möglichen Ebene maximal zu bekämpfen und Österreich zu redemokratisieren.

  • Wie kann man ueberhaupt etwas anderes in Oesterreich waehlen? Wahrscheinlich gibt es da auch noch zuviele Beamte und heoeherer oeffentlicher Dienst – pencil pusher – die nur Verordnungen und Buerokratie kennen und dafuer goettlich abkassieren. Erst wenn dort die Blase platzt wird sich – wie hier bei uns in Deutschland – erst was aendern. Ich jedenfalls finde Herrn Kickl sympatisch und stimming in allem was er sagt – auch schon zu Coronazeiten! MEINE STIMME HAETTE ER!

    • in oesterreich ist man ueber alle altersgruppen auch extrem bio und klimabewegt.
      sowas wie freie fahrt auf autobahnen und abschaffen der co2 steuer wollen die meisten menschen nicht.
      sie fordern tempolimit, e-auto.
      sie vertrauen der wissenschaft, die gesagt hat, wir haetten keine zeit mehr zu verlieren.

      generell ist in osterreich freiheit kein grosses thema.
      e-ID, klarnamenpflicht, socialmedia verbot fuer die jugend, das sind sachen, die hier sehr gut ankommen.

      die demos gegen die regierung an jedem ersten samstag im monat in wien bestehen nur aus einer handvoll leute.
      am.4.4 ist es wieder soweit.
      wer mag sollte hingehen.

      in foren raunzen viele, dass keiner was macht. aber selber machen sie halt auch nix.
      um so beachtlicher ist es dass kickl trotzdem 37% hat.

  • Bringt alles nichts, solange die ÖVP nicht mit im Boot ist.
    Man hatte fast eine FPÖ-ÖVP-Koalition und es scheiterte an der Personalie Kickl.

    Frage:
    Ist es besser so, wie es jetzt ist (von „läuft“ reden wir mal lieber nicht) – oder wäre ein FPÖ-Kanzler mit einem ÖVP-InnenMin und Kickl halt als Fraktionsvors. nicht besser gewesen? (aus meiner Sicht rein rhetorisch)

    Sollte die AfD mit Hinblick auf Höcke auch mal durchdenken
    (wobei der ja erfreulicherweise in TH bleiben will; sagt er).

    -22
    • @Karl Drall sind sie deutscher Regierungssprecher es tönt so oder arbeiten sie schon am Anschluss von Österreich in die Deutsche Demokratur?

    • besser so, wie es jetzt ist.
      die OVP hat kickl regelrecht erpresst.
      das waere nicht lange gutgegangen.
      der aktuelle pilnacek-skandal zeigt deutlich auf, dass die OVP mal ordentlich ausgeforscht gehoert.
      die haben mehr als nur eine leiche im keller.

      vielleicht fuehrt das ja dazu, dass kickl noch mehr stimmen bekommt.

    • Also ich verstehe immer nicht was an Höcke rumgenörgelt wird.Ich habe etliche Reden auf Youtube gehört von ihm und bin immer wieder begeistert! Sachverstand, klare Kante und er weiss was er will, wie Kickl! Was ist daran nun ein Nazi?! Man kommt mit rumeiern bei dieser RotGrünSchwarzen Bande einfach anders nicht weiter!

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