„Grundaggressivität”
Nach Tötung von Serkan C.: Verkehrsminister Patrick Schnieder will Gewalt durch weniger Ticketkontrollen bekämpfen
Verkehrsminister Schnieder regt an, weniger Ticketkontrollen durchzuführen, um das Bahnpersonal besser zu schützen. So könne man die „Grundaggressivität” reduzieren.
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Verkehrsminister Patrick Schnieder schlägt vor, Ticketkontrollen zu reduzieren, um das Bahnpersonal zu schützen. In der Bahn werden Fahrgäste oft aufgefordert, zusätzlich zum Deutschlandticket ihren Personalausweis zu zeigen. „Man könnte die Gewalt um etwa 18 Prozent senken, wenn man auf solche Kontrollen verzichtet”, sagt er im Interview mit dem Handelsblatt am Sonntag. Auch der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz spricht sich für eine Reform der Ticketkontrolle aus.
Schnieder führt aus, dass man festgestellt habe, dass Identitätskontrollen der „Auslöser für erhebliche Grundaggressivität” seien. Nachdem der Bahnmitarbeiter Serkan C. bei einer Ticketkontrolle auf den Kopf geschlagen wurde und an seinen Verletzungen gestorben ist, hat auch die Deutsche Bahn angekündigt, auf Ausweiskontrollen verzichten zu wollen.
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Auf Nachfrage des Handelsblattes, ob nun aus Angst, dass die Menschen ausrasten könnten, auf Ticketkontrollen verzichtet werden solle, erwidert der Minister: „Nein, es geht vor allem um die Frage, ob man das intelligenter machen kann. In der U-Bahn wird auch nicht jeder kontrolliert, aber es gibt Stichpunktkontrollen, bei denen die Kontrolleure nicht allein unterwegs sind. Oder Sie kontrollieren bereits am Bahnsteig, wie es andere Länder machen.”
Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, fordert, dass das Deutschlandticket mit einem Foto versehen werden soll. Dann müssten die Bahnmitarbeiter nicht mehr nach dem Personalausweis fragen, sagte er im Bericht aus Berlin. Oft komme es zu „eskalierenden Momenten”, wenn nach dem Personalausweis gefragt werde. Diese Lösung sei kostengünstig und könnte schnell umgesetzt werden.
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Nach dem Tod von Serkan C. berief die Deutsche Bahn einen Sicherheitsgipfel ein und stellte mehrere Maßnahmen vor. Es wurde angekündigt, die Ausweispflicht bei Ticketkontrollen ab dem 1. März aufzuheben, falls eine Situation zu eskalieren drohe. Außerdem sollen Bodycams eingesetzt werden, und das Bahnpersonal soll Deeskalationstrainings durchlaufen (Apollo News berichtete).
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Ein funktionierender Rechtsstaat muss Regelverstöße unabhängig von der Staatsangehörigkeit konsequent ahnden. Bei ausländischen Staatsangehörigen können – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind – auch aufenthaltsrechtliche Konsequenzen geprüft werden.
Rheinland-Pfalz Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) hat in der Debatte um mehr Sicherheit fürs Zugpersonal ein optisch einheitliches Deutschlandticket mit Lichtbild gefordert.
… und ganz oft müssen die Zugbegleiter dann nach dem Personalausweis oder dem Reisepass fragen“, so Schweitzer.
Die Umsetzung „kostet nicht viel Geld, das können wir ganz schnell machen“.
– SUPER Politiker Vorschlag
Ein Foto. sehr hilfreich… bei Tätern die kein Ticket haben…
Die Kontrollen werden dann auf die deutsch aussehenden Fahrgäste intensiviert!
Ist ja nicht so als hätten wir nicht schon längst ein 2 Klassen Rechtsystem .
Kenne etliche Politessen die es nicht wagen gewissen Autos eines speziellen Personenkreises mit Fremdländischem aussehen Tickets zu verpassen . Die hängen z.b ganz bewusst die Tasbih an den Innenspiegel als Zeichen für diverse Ordnungshüter !
Das persönliche Risiko ist viel zu hoch . Gerade auch als Frau alleine unterwegs !
Nun dann eben jetzt auch bei den Tickets im Bus und Bahnverkehr !
Frage mich wo das wohl erst enden wird ?
Im Prinzip ist es auch Blödsinn bei einem digitalen Ticket auf dem Smartphone noch nach dem Ausweis zu fragen und diesen mitzunehmen zu müssen.
Wobei das „nicht dabei haben müssen“ ja eigentlich sowieso nur für deutsche Staatsbürger gilt. Als Ausländer muss ich ein gültiges Ausweis oder „Aufenthaltserlaubnisdokument“ mit führen. Das gilt auch für Personen innerhalb des Schengenraums.
Ausserdem : Bei Maximalpigmentierten dürfte die Kontrolle per Lichtbild nicht
viel bringen : Da sehen sich doch viele sehr ähnlich.
„Geprüft werden“ ? Die Behörden müssen jetzt schon hundertausende Ausländer abschieben, weil die nach Prüfung und Ablehnung ihres Asylantrag „vollziehbar ausreisepflichtig“ sind. Das schreibt § 58 Absatz 1 Aufenthaltsgesetz zwingend vor (sogenannter Gesetzesbefehl).
Wer seine Steuerpflicht nicht erfüllt, der wird schnell spüren, wie die Behörden darauf reagieren.
Dann schlage ich vor, dass man zur Bahnfahrt nur noch eine freiwillige Spende abgibt.. dann wird’s auch nur noch friedliche Passagiere geben…
Im ORR werden wir doch ständig aufgeklärt, das es überhaupt keine Zunahme von Gewaltkriminalität gibt. Außer von Rechtsradikalen natürlich, dort steigt diese ständig an.
Aber das ist doch eine gute Idee des überaus intelligenten Ministers.
Wenn man das weiter denkt:
Wir wissen von Frau Sippel, daß es keine Gruppenvergewaltungen gibt. Das ist doch Ausbaufähig. Es gibt gar keine Vergewaltigungen durch Ausländer. Also muß nicht verfolgt werden.
Ausländer sind per se nicht kriminell, muß also auch nicht verfolgt werden.
Keine Verkehrskontrollen, keine Polizei, keine Probleme
Klar, wenn etwas nicht klappt einfach die Standards senken. Hat doch auch im Bildungsbereich super funktioniert. 🤡
Beim Ausfüllen der Steuerdeklaration werde ich auch regelmässig aggro. Ob der Staat da mal entgegen kommt?
Korrekt!
Ein tolles Mittel gegen Übergewicht ist übrigens auch, sich nicht mehr zu wiegen!
Gute Idee, ist wie mit Dummland. Wenn man das Land vor die Wand fährt ist die Lösung nochmal richtig gas zu geben.
Ja, und diesen Bildungsbereich haben diese Politiker durchlaufen, siehe deren Vorschläge. Nie wird an das Grundübel gegangen, sondern ein Mäntelchen des Verniedlichens drüber gelegt und Recht ausgehebelt. Ich komme mir so verarscht vor.
Super, dann kann ich das Deutschlandticket auch an Bekannte verborgen!
Heinz27, Sie können es auch „vermieten“. Da kommt im Laufe des Jahres ein gutes Sümmchen zusammen, für das Sie dann im Folgejahr mindestens 10 Deutschlandtickets anschaffen können… 🙂 🙂
Wozu würden Sie es denn noch brauchen, wenn Sie nicht mehr kontrolliert werden?
Na ja, ein „Heinz“ oder „Helmut“ oder eine „Gisela“ werden sicher auch in Zukunft kontrolliert. Da könnte ich wetten!
Mein Dachdecker hat mir empfohlen, unter das Leck im Dach einen Eimer zu stellen. Sollte das Leck größer werden, schrittweise die Gefäße vergrößern. Mein Dachdecker heißt zufällig Schnieder.
Der Vogel Strauß macht es ebenso.
Nun, ein spannender neuer Ansatz: Wenn der Staat die öffentliche Ordnung und Sicherheit nicht mehr durchsetzen will/kann, läßt er es halt einfach bleiben.
(Aber weder Rousseau noch Montesquieu dürften damit gerechnet haben, daß der Staat selbst den „contrat sociale“ aufkündigen würde.)
Es ist Selbstaufgabe und Unterwerfung unter die eingewanderte Kultur.
ANARCHIE höchsten Grades ist das.
Wie Einbürgerung gegen Ausländerkriminalität und weniger Polizei zur Entlastung der Gerichte. Bei der Clankriminlität hat sich diese Vorgehensweise auch sehr bewährt: Laissez fair heißt jetzt „Nadelstiche“.
Wir könnten auch Polizei und Justiz völlig abschaffen, dann gibt es keine Straftaten mehr! Und wenn diese leistungslosen Buden dicht sind, sparen wir eine Menge Geld!
Klasse; mehr Anarchie wagen!
Die Züge sind schuld !
Wenn hier keine Züge mehr fahren,
wird es auch keine Toten mehr geben.
Züge abschaffen beendet die Gewalt.
Das grenzt schon an Selbstgeißelung. Kontrollen, oder gar Tickets abschaffen , ist da schon aggressionshemmender. Könnte sogar ein Lächeln zaubern.
Aber ich freue mich als Deutscher, dass wenigstens mein Ausweis nicht mehr von Ausländern kontrolliert wird.
Vielleicht, aber nur vielleicht, könnte man ja mal die URSACHEN bekämpfen, aber nur vielleicht. Auch wenn’s schwer fällt …
Die URSACHEN sind doch die Kontrollen! Oder?
Solange ich hier den Kanzler darstelle,
werden hier keine Ursachen bekämpft.
Klingbeil macht von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch,
sobald ich da auch nur irgendwas versuche.
Abschaffung der Ticketkontrollen. Endlich beginnt man, die Ursachen zu beseitigen. Das tut meiner „Grundaggressivität“ gut. (Grundaggressivität: ein weiteres Beispiel für LQI)
„„Man könnte die Gewalt um etwa 18 Prozent senken, wenn man auf solche Kontrollen verzichtet”“
Warum sollte man dann noch einen Fahrausweis kaufen, wenn es keine Kontrollen mehr gibt oder verstehe ich deine Aussage falsch? 🤔
da haben Sie eines schon erkannt: Schnieder hat soeben den gesamten Regio-Verkehr für ‚frank & frei‘ erklärt … soviel zum aktuellen Anforderungs-Profil-26 eines ’schwarz/rot‘-Bundesministers … eigentlich haben Sie gleich zwei Sachen erkannt!
Das ist der erste Minister, der sein Unvermögen öffentlich kundtut. Schauen wir mal… 🙂
Da muß ich leider widersprechen, denn ich habe neuerdings schon viel Nonsens von sog. „Ministern“ gehört und Jeder hat es auch im Geldsäckel gespürt.
Eigentlich hört man von allen Regierungsmitgliedern nichts anderes.
Klar. Und die Polizei abschaffen – damit bekommt man die Kriminellen in den Griff 😉
Geht nicht, wer bewacht denn sonst die Trafohäuschen, vorallem die in Berlin?
Joooooo….dann bekommen die Kriminellen UNS in den Griff. Dekadenz pur.
Deutschlandticket – Systemkritik aus der Praxis (Zugbegleiterin)
Das Deutschlandticket ist ein Schritt hin zu Mobilität als soziales Gut.
Der Nahverkehr funktioniert strukturell nicht gewinnorientiert, sondern als Daseinsvorsorge.
Problem:
Ein digitales Massenticket wird mit einem veralteten, personalisierten Kontrollsystem abgesichert.
Konfliktpunkte:
• Ausweisdiskussion im Zug
• Fahrpreisnacherhebung (60 €) als Eskalationsmoment
• Strafbarkeit von „Schwarzfahren“ (§ 265a StGB)
• Zugbegleiter als Konfliktpuffer zwischen Politik und Fahrgast
Systemischer Widerspruch:
Moderne Mobilitätspolitik trifft auf alte Kontroll- und Straflogik.
Notwendige Reformen:
• Digitale Identitätsprüfung beim Kauf
• Dynamische, live-validierte Tickets
• Weniger konfrontative Kontrollkultur
• Entkriminalisierung einfacher Beförderungsverstöße
• Entlastung und Schutz des Zugpersonals
Fazit:
Wenn Mobilität ein soziales Gut ist, muss auch das Kontrollsystem sozial, digital und zeitgemäß gestaltet werden.
„Ich nix deutsch“ ist die neue Fahrkarte.
Tut mir leid, aber das klingt nicht nach Zugbegleiter, sondern Parteiprogramm der Linken garniert mit Buzzwords wie „digital“. Wer die Strafbarkeit von Schwarzfahren kritisiert, kritisiert ein regelbasiertes Zusammenleben (nennt sich auch Rechtsstaat) und die freie Marktwirtschaft (Leistung (Beförderung) gegen Leistung (Fahrpreis).
Nein, die grüne Politik, die sich auch die anderen Parteien haben aufschwatzen lassen, hat versagt!
Vor noch nicht langer Zeit waren die Öffi sicher. Wenn man aber hergeht und die Tickets verramscht, muss man sich nicht wundern, dass das Fahrgastniveau nach unten geht. Es kann mir niemand erklären, warum Asyltouristen auf Staatskosten durch Deutschland touren dürfen. Auch in den Nahverkehrszügen sind nun mal die Plätze beschränkt. Diese Schubserei und Messerei war früher auch doch kein Thema.
Deutschland hat 250.000 Polizisten, die gratis mitfahren können. Dazu kommen 180.000 Soldaten, die ebenfalls die Züge nutzen können. Und trotzdem reicht alles nicht aus, um Sicherheit herzustellen.
Dann bewirken auch neue Sicherheitskräfte nichts.
Die jetzt diskutieren Maßnahmen gehen alle am Problem vorbei!
Back to the roots!
Wie wäre es denn mit der UMSONST-Nutzung der DB #tapferes Schniederlein ?
Für die Neubürger gibt es alles umsonst!
Bei dieser Idee kann man sich nur an den Kopf fassen. Und jetzt die Frage, wird das das Problem im Hintergrund verschlimmern oder verbessern?
Ganz einfach: es wird sich verschlimmbessern.
Ob wir auch die steigende Zahl von Messerangriffen durch weniger Messerkontrollen und weniger Messerverbotszonen verringern werden?
Wenn man kein Geld hat, um seine Rechnungen zu bezahlen: einfach die Post nicht öffnen.
Mit dieser Kompetenz passt er hervorragend ins aktuelle Kabinett!
Ins aktuelle Kabaret….
Moin, die Herren betreiben eine Top Werbung für diese Jobs im ÖPNV.
Sie sind der Meinung bei allen Problemen reichen immer Gipfel abzuhalten.
Hier ein Gipfel da ein Gipfel und erreicht 0.
Das Gleiche bitte für Steuererklärungen…!!
Dafür geht Schnieder die Fahrkarten kontrollieren, von früh bis spät!
„Verkehrsminister Patrick Schnieder will Gewalt durch weniger Ticketkontrollen bekämpfen…“ heißt übersetzt, man muss ein grimmiges Gesicht machen und darf von Nord nach Süd, von West nach Ost und umgekehrt ohne Ticket fahren. Die Schwarzfahrer wird’s freuen und auch die Gerichte werden entlastet.
Eigentlich ein guter Vorschlag, wenn man es ironisch sieht. 🙂
Kann man bei allen Gesetzesverstößen machen. Dann sinkt der Ausländeranteil in der Kriminalstatistik drastisch und man bekommt den Beweis, dass nur die Deutschen ohne Migrationshintergrund kriminell sind. Und man kann in Presseberichten endlich die Staatsangehörigkeit und die Vornamen nennen.
Mal eine gute Idee,
das würde auch die Gefängnisse entlasten.
Aha. Am Bahnsteig kontrollieren. Wie wäre es mit der Wiedereinführung der guten alten Bahnsteigkarte ? Früher war nicht alles schlecht.
Ob das auch bei der Steuerklärung funktioniert?
Wer gewalttätig wird, wenn er was zahlen soll, wird nicht mehr geprüft?
Beseitigt aber das Aggressionspotential solcher Leute nicht …. es folgt dann willkürlich der Paketbote, Kassiererin, oder welcher armer Mensch auch immer.
Der Vorschlag der Zeitschrift MAD in meiner Jugend war auf gleichem Niveau, hatte aber mehr Witz und Effektivität: Fahrscheine im Format von etwa DIN A0 (84,1 cm x 118,9 cm). Wer keinen hat, fällt sofort auf.