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Henna Virkkunnen

„Hacking Back“: EU-Kommission erwägt erstmals Gegenschläge bei Cyberangriffen

Wenn es nach der Vorstellung von EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen geht, soll Europa bei Cyberangriffen zukünftig Gegenschläge in Erwägung ziehen. Das sogenannte „Hacking Back“ wurde bisher vor allem aufgrund der Angst vor einer Eskalation abgelehnt.

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EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen macht sich für Gegenangriffen bei Cyberangriffen stark. (IMAGO/Bihlmayerfotografie)

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„Es reicht nicht, dass wir uns nur verteidigen. Wir müssen auch über offensive Kapazitäten verfügen“, sagte die finnische EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen zum Thema der Cyberbedrohung am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz gegenüber Politico. Damit spricht die Politikerin erstmals offen über die Möglichkeit, bei Cyberangriffen Gegenangriffe zu starten. Dieses Vorgehen, auch „Hacking Back“ genannt, wurde lange Zeit wegen der Sorge vor einer dann stattfindenden Eskalation abgelehnt.

Doch mittlerweile sind mehrere europäische Staaten, darunter auch Deutschland, offen für solche Cyberangriffe. Besonders Russland und China sind für diese Angriffe verantwortlich. Neben Angriffen auf den Staat, wie beispielsweise bei einem Hackerangriff auf den Bundestag im Jahr 2015, der wohl aus Russland stammte, sind auch immer häufiger Unternehmen im Rahmen der Industriespionage betroffen. Einer Studie von Bitkom zufolge sind 87 Prozent der Unternehmen in Deutschland von Datendiebstahl, Industriespionage und Sabotage betroffen. Besonders häufig führen dabei die Spuren nach China und Russland.

Auch aus dem Westen gab es in der Vergangenheit wohl Cyberangriffe. Das wohl bekannteste Beispiel für einen möglichen Cyberangriff ist der Computerwurm Stuxnet, der 2010 die Zentrifugen des iranischen Atomprogramms zerstörte. Als Urheber des Computerwurms gelten die USA und Israel. Eine offizielle Bestätigung aus den beiden Ländern gibt es jedoch nicht.

Virkkunen möchte Europa neben den Cybergegenangriffen auch weniger abhängig von ausländischer Technologie machen und die Hoheit über die Daten wieder erlangen. „Das heißt aber nicht, dass wir alles allein stemmen wollen. Wenn uns bestimmte Kapazitäten fehlen, sind wir sehr daran interessiert, mit gleichgesinnten Partnern zusammenzuarbeiten, um widerstandsfähige Lieferketten aufzubauen“, so die Kommissarin.

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20 Kommentare

  • Ich schmeiß mich weg. Henna, was Sie meinen, nennt sich harken.

    • Oma kennt viele gefährliche Wörter

    • Wie ich die EU kenne, werden die Ihre Gegner mit Bürokratie bestrafen! Bam! 💥Ein Formular! 📄 Nimm das, Elender 🗞️

    • Bei offenen Hämorriden sollte immer ein Tampon griffbereit liegen!

  • Bei der geballten Kompetenz der EU und der angepassten Mitgliedsstaaten scheint mir diese Idee nicht sehr sinnvoll zu sein; oder anders ausgedrückt: Das könnte nach hinten losgehen! Die legen die digitale Infrastruktur schneller und besser lahm, als es die fremden Mächte je machen könnten!!

  • Große Töne, nichts dahinter. Erst einmal müsste man herausfinden, von wem so ein Cyberangriff tatsächlich kommt. Schon dies ist bei echten Profis nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.

    Unterstellungen, Vermutungen und Diffamierungen sind keine Beweise.

  • zum Lahmlegen unserer Infrastruktur haben wir ja schon unsere GrünlinkeCDUSPD!

  • Das ist so süss, wenn man die ersten Schritte der Kinder mitbekommt und man freut sich mit Ihnen. LOL

  • EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen sollte strategische Ruhe bewahren und die Lehren des Sun Tsu bedenken!

    Führerschaft ist eine Sache der Intelligenz, der Glaubwürdigkeit, der Menschlichkeit, des Mutes und der Strenge.

    Siegen wird der, der weiß, wann er kämpfen muss und wann nicht.

    Der kluge Anführer unterwirft die Truppen des Feindes ohne Kampf.

    Es gibt tausende kleine Dinge, um das Internet sicherer und komfortabler zu machen und fraudulente Prozesse unwirksam werden zu lassen!

  • Die echte Expertin ist die Uschi; man sollte sie fragen wie man diese Probleme händelt.

  • Endlich!

    Natürlich darf man Cyberterroristen nicht einfach walten lassen.

  • Also „unrecht staatlich“ vorgehen? Das Gleiche machen, aber wir sind die Guten?

  • Und dann werden werden sie überrascht sein wer die Täter sind… Es sind ihre eigenen Leute… es ist die Antifa die sind nicht nur auf der Straße aktiv sondern auch im Netz…

  • Mein Bauchgefühl sagt mir, diese Tante hat keine Ahnung, über was sie redet. Und jetzt sitzt sie wieder vor ihrem Microsoft Windows und in der Hand das Handy mit Googles Android und überlegt sich neue Hackerabwehrdinge 🤭

  • Na, die Helden schalten dann sicher erst mal die eigene Energieversorgung ab…

  • Und die Experten kommen dann aus China; oder wie? Die EU hat nur IT-Analphabeten.

  • wer 14 tsd euro im monat behalten will,zieht natürlich gedankenlos mit,wer weiß warum die …in italien viele boote aus…durchläßt und abkassiert,tja,ich kenne halt leute von früher,die infos haben aber sehr begrenzt abgeben,meine mini cams haben auch schon div. besuche aufgezeichnet,aber anzeige lieber nicht,warum wohl

    • Worüber faseln Sie?

    • Ganz einfach weil die Hacker von der Antifa sind… Nur deshalb…

  • Wahrscheinlich programmiert die Tante auch Algorithmen wie dieser prall gefüllte Hosenanzug mit dem Ballen oben drauf.

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