Angespannte Lage
Terrorgefahr macht Karneval immer teurer: Straßenumzüge leiden unter hohen Sicherheitsauflagen
Die Sicherheitskosten für Karnevalsumzüge sind inzwischen so hoch, dass sie mancherorts fast vor dem Aus standen. Im Rheinland versuchen die Kommunen dennoch, die Tradition am Leben zu halten.
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Der Straßenkarneval in Nordrhein-Westfalen steht unter massivem finanziellem und organisatorischem Druck. Sicherheitsbehörden sprechen von einer „abstrakt hohen“ Gefährdungslage bei Umzügen wie am heutigen Rosenmontag. Für die Städte und Karnevalsvereine bedeutet das vor allem eines: deutlich höhere Sicherheitsauflagen – und deutlich höhere Kosten. Betonbarrieren an Zufahrten, schwere Fahrzeuge als Sperren, Glas- und Waffenverbotszonen, Zugangskontrollen und Tausende zusätzliche Einsatzkräfte gehören inzwischen zum Standard.
Wie stark der Aufwand inzwischen gewachsen ist, zeigt Köln. Die Kölner Lokalredaktion von t-online berichtet, dass mehr als 5.000 Einsatzkräfte für den diesjährigen Straßenkarneval eingeplant sind – darunter rund 1.500 Polizisten, 2.600 private Sicherheitskräfte sowie mehrere hundert Kräfte von Ordnungsamt, Feuerwehr und Rettungsdienst. Glas- und Waffenverbotszonen sowie abgesperrte Feierbereiche gehören erneut zum Konzept.
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Auch Düsseldorf setzt wieder auf eine „scherbenfreie Altstadt“. Die Stadt veröffentlichte eine entsprechende Allgemeinverfügung für Altweiber, Karnevalssonntag und Rosenmontag. Glasbehälter sind im Kernbereich verboten, Zugangspunkte werden kontrolliert.
Während die Großstädte ihre Konzepte professionalisiert haben, geraten kleinere Veranstalter zunehmend unter Druck. In Krefeld stand der Rosenmontagszug zeitweise vor dem Aus. Antenne NRW berichtete Mitte Januar, steigende Sicherheitsauflagen und höhere Gebühren hätten das Budget überfordert. Erst ein Spendenaufruf des Comitees Crefelder Carneval sowie zusätzliche Unterstützung aus der Wirtschaft sicherten die Durchführung.
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In Kamp-Lintfort wurde der Zugweg geändert, um verschärfte Absperrmaßnahmen umsetzen zu können. Darüber berichtete die NRZ. Zusätzliche Sicherungspunkte bedeuten mehr Personal und höhere Kosten.
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In Arnsberg drohte der traditionelle „Lindwurm der Freude“ auszufallen, weil das THW aufgrund bundesrechtlicher Vorgaben keine Streckenposten mehr stellen darf. Radio Sauerland berichtete, erst zusätzliche freiwillige Helfer hätten die Durchführung ermöglicht. In Moers greift die Stadt finanziell ein. Nach Angaben der Kommune wird der Nelkensamstagszug mit 21.000 Euro unterstützt, um gestiegene Sicherheitsanforderungen abzufedern.
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Die Sicherheitsauflagen sind nicht über Nacht entstanden. Mit der Flüchtlingskrise 2015 stieg in Deutschland die Zahl islamistischer Gefährder deutlich an. 2016 folgte eine Serie von Anschlägen, die die Sicherheitslage nachhaltig veränderte: die Axt-Attacke in einem Regionalzug bei Würzburg, der Selbstmordanschlag vor einem Musikfestival in Ansbach und schließlich der Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016 mit zwölf Toten. Ein abgelehnter Asylbewerber raste mit einem Lkw in die Menge.
2024 rückten zwei weitere Taten Großveranstaltungen erneut in den Mittelpunkt der Debatte: Beim Stadtfest in Solingen wurden im August drei Menschen getötet. Im Dezember starben sechs Menschen bei der Tat auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg.
Gleichzeitig sorgen aktuelle Gewalttaten für zusätzliche Nervosität. In Leverkusen schwebte ein 15-Jähriger nach einer Messerattacke zeitweise in Lebensgefahr, in Grefrath wurde ein 20-Jähriger schwer verletzt. Beide Fälle stehen nach bisherigen Erkenntnissen im Zusammenhang mit den Karnevalsfeierlichkeiten.
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Remigration könnte helfen.
Terrorabwehr ist eine hoheitliche Aufgabe! Die kostet einen Veranstalter GAR NICHTS.,.
Für die Ramadan-Beleuchtung wird in den nächsten Wochen genügend Geld vorhanden sein. Man muss halt Prioritäten setzen.
Tja, aber DAFÜR ist kein Geld da. Für Kühlschränke in Peru, Transsexuelle in China etc. wird die Kohle rausgehauen, aber für Bräuche von uns Kartoffeln . . . nüscht.
Merkt’s euch und wählt entsprechend.
Weihnachtsmärkte absichern, Bahnhöfe absichern, Karneval absichern etc. Weltrettung statt Bewegungsfreiheit und all das hat seinen Preis. Das Stöhnen unter der Last der Kosten wird immer lauter. Gas und Sprit werden noch teurer. Der Alltag für immer mehr Deutsche finanziell kaum noch zu bewältigen. Wo bleibt das Umdenken in der Wahlkabine?
Hoorig, hoorig, hoorig isch die Katz!
Un wenn sie keini Hoor mehr het,
dann fängt sie keini Meis mehr net.
https://www.youtube.com/watch?v=3gGZEWEYPO4
Narri-Narro! Narri-Narro!
https://www.visit-bw.com/de/events/fastnacht-in-baden-wuerttemberg
Welche/r verbohrte Preiß und
Spaßbremse, ohne Sinn für
alamannisch-schwäbische
Fasnacht, gibt mir Minus?
Na Leute ? Wie gefällt es euch ?
🌈🇩🇪🦄
Und alle verschweigen woher der Terror kommt!
Ausser der AfD.
Das der Karneval die fehlende EU Grenzsicherung ersetzen muss ist eine Frechheit.
Irgendwie lustig, der Staat untergräbt die Sicherheit, indem er z.B. potenzielle Terroristen (laut Bundespolizei) aus Afghanistan einfliegt und gleichzeitig die dadurch entstanden höheren Kosten an die Bürger outsourced. Bleibt die Frage: Wofür braucht es diesen Staat dann noch?
Nicht jammern, Ihr Jecken und Narren –
genießt, was Ihr gewählt habt…
Habe heute mal in die Übertragungen reingeschaut. Der Gehorsam, der Opportunismus und die Systemtreue des offiziellen Karnevals sind ekelerregend. Das sind mittlerweile „unsere Demokratie“ Veranstaltungen. Kann auch weg.
Wenigsten einer der noch klar und realistisch denkt.
Wer nicht abschreckt, erlebt schrecken.
Wir haben KEINE Justiz gegen den Schrecken
Wir haben KEINE Grenze gegen den Schrecken
Wir haben KEINE Vollzugskräfte gegen den Schrecken
Was wir haben, Regierungen die den Schrecken (nicht verhindern) will und finanziert, würden manche sagen.
Und wie immer zahlt nur das eigene Volk finanziell und mit Leib und Leben dafür.
Es gibt keine karnevalsumzüge mehr..heute sind das demos gegen rechts.😂
Aber strunzdumme Themenwagen zwecks Diffamierung, Denunziation und Verhöhnung der AfD, DAS GEHT NOCH !
Denen werden die Kamelle noch im Halse stecken bleiben !
Stimme zu. Deswegen nehme ich in Deutschland an keiner Hordenkulttur mehr teil.
Ich halte aber auch die Konzentration nur auf Eliten für nicht zielführend. Ich war immer hochgradig deutsch. Die Anpassung an 2015 oder die Coronajahre lassen mich vor vielen Deutschen „Mitbürgern“ ekeln.
Wenn ich mich heute unter den Mitbürgern umsehe, bin ich am verzweifeln.
Was ist nur aus D geworden.
„Ich halte aber auch die Konzentration nur auf Eliten für nicht zielführend. Ich war immer hochgradig deutsch. Die Anpassung an 2015 oder die Coronajahre lassen mich vor vielen Deutschen „Mitbürgern“ ekeln.“
Dito und 1000x 👍🏻
Achso, schaffen „wir“ jetzt alle Traditionen ab?, damit wir in einem 15-Minuten-digital-Zwangszwinger „sicher“ erwachen sollen, natürlich ohne „nix haben, aber glücklich sein“?. Bloß nicht hinaus gehen, es könnte ja auch ein Ziegelstein auf den Kopf fallen.
Diese linken Umzüge können eingestellt werden. Die Aufgabe die Mächtigen im Karneval zu kritisieren erfüllen die schon lange nicht mehr. Die ziehen eher seit Jahren über die einzigste Opposition her.
War nie anders. Nach 1933 war der offizielle Karneval auch auf Linie.
https://www.youtube.com/watch?v=ZirADh2JHN0
Klar, im Karneval Politiker verhöhnen, um sie anschließend wieder zu wählen.
Sagt alles über diese Gestalten.
Solange „die Kartoffeln“ weiterhin die SPD und CDU wählen….wird sich nichts ändern! Offensichtlich findet der „Michel“ diese Art von Politik prima!