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Anti-ICE-Protest

„Niemand ist illegal auf gestohlenem Land“, sagt Billie Eilish – jetzt beansprucht Indianerstamm ihr Grundstück

Nachdem Sängerin Billie Eilish die Abschiebebehörde ICE kritisierte und meinte, dass niemand „auf gestohlenem Land“ illegal sei, hat sich ein Indianerstamm zu Wort gemeldet. Er beansprucht nun das Land, auf dem ihr Grundstück steht – das sei schließlich „Stammesland“.

Billie Eilish bei der Grammy-Verleihung (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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„Niemand ist illegal auf gestohlenem Land“ – mit diesem Statement in ihrer Dankesrede erntete die amerikanische Sängerin Billie Eilish bei der Grammy-Verleihung am Sonntag tosenden Applaus. Wie mehrere andere Prominente kritisierte Eilish damit die ICE-Einsätze in Minneapolis. Jetzt äußert sich ein Indianerstamm und weist die Sängerin darauf hin, dass sich Eilishs Grundstück ebenfalls auf gestohlenem Land befinde – nämlich auf deren „Stammesland“.

Am Dienstag, wenige Tage nach Eilishs Auftritt, veröffentlichte der Indianerstamm Tongva, der historisch das Gebiet des heutigen Los Angeles bewohnte, gegenüber Fox News eine Erklärung. Der Stamm weist dabei darauf hin, dass Billie Eilish selbst ein Millionen-Dollar-Anwesen in Los Angeles und somit auf „gestohlenem Land“ besitzt. Die Sängerin habe bezüglich ihres Grundstücks keinen Kontakt mit dem Indianerstamm aufgenommen, kritisiert dieser.

„Wir hoffen, dass in zukünftigen Gesprächen explizit auf den Stamm Bezug genommen wird, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit versteht, dass das Großraumgebiet von Los Angeles weiterhin Gabrieleno-Tongva-Territorium ist“, erklärt der Stamm weiter.

„Ich bin voller Hoffnung in diesem Raum und ich finde, wir müssen weiterkämpfen, unsere Stimme erheben und protestieren. Unsere Stimmen zählen wirklich, und die Menschen zählen“, appellierte die 24-jährige Eilish am Sonntag noch vermeintlich selbstlos in ihrer Rede bei der Verleihung. „Und scheiß auf ICE, mehr sage ich dazu nicht, tut mir leid““, so die Sängerin”.

Neben Eilish äußerte sich zum Beispiel auch der spanische Rapper Bad Bunny zu den ICE-Einsätzen in Minneapolis. Bei diesen kam es in den vergangenen Monaten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizeibeamten und linken Demonstranten, die gegen die Abschiebung illegaler Migranten protestierten (Apollo News berichtete). Dabei starben zwei Aktivisten, die die Einsätze blockiert hatten (mehr dazu hier und hier), was wiederum zu Ausschreitungen und einem Teilabzug von US-Beamten führte – gleichzeitig willigte der Gouverneur von Minnesota in Kooperationen ein (Apollo News berichtete).

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104 Kommentare

  • Karma…..

    Besser wird mein Tag nicht mehr. ☺️

    242
    • Ja. Sowas in der Art bitte jeden Tag 😉

      120
    • Linke widersprechen sich halt ständig selber.
      Aber ihr Vorteil ist, sie merken es selber nicht.

  • Sehr sympathisch die Indianer! ❤️

    162
  • Wie mich das freut 😅😂🤣👍

    117
  • Das hat sie sich aber redlich verdient, die junge Dame.

    130
  • Danke für den Artikel!😂😂😂

  • YESSSS! 😀 So muß das sein!

    118
  • Einfach nur Klasse!

  • Selbstverständlich wird sie das Grundstück zurückgeben. Alles andere wäre Diebstahl.

    • vielleicht „konvertiert“ sie auch zum Indianertum und kann die Hütte behalten 🤭🤭🤣

      • geht nicht – das wäre kulturelle Aneignung.

  • Geschichten, die das Leben schreibt! 😂

  • Ich mag die Indianer seit meiner Kindheit.

  • ich denke, Eilish wird längst ihre Koffer gepackt haben …

  • hübsches kind..

    -12
    • Sie könnte einem beim Abnehmen helfen…

    • Findest Du? Ich finde, die sieht sehr alt aus für 24.

      • Geboostert? Cimpfen macht alt.

    • Über Geschmack lässt sich streiten. Ich finde, die sieht aus wie frisch aus der KI.

  • Wobei es doch gerade in dem Gebiet glaube ich so war, dass es eine „zweite Welle“ von eingewanderten Stämmen über die Beringstraße gab, die andere Stämme abgedrängt haben (teilweise spekulativ bis nach Südamerika).

    Wenn das so wäre, müsste man eher ermitteln, welcher Stamm dort vorher gesessen hat, und dann von den Tongva verdrängt worden ist.

    • Wenn wir konsequent ganz an den Anfang gehen wollen, liefen dort vermutlich erst mal Schimpansen herum. Folgerichtig sollten wir das Gebiet also zum Zoo erklären und die Schimpansen regieren lassen. Spoiler: Es würde sich wahrscheinlich gar nicht so viel ändern …

  • Tja, schlafende Hunde sollte man besser nicht wecken 😁.

  • Ungereimtheiten zwischen politischem Statement und praktischer Lebensrealität? Wo gibt’s denn sowas?

  • Das nenne ich Karma.

  • Klassisches Eigentor👍

  • Das ist ja lustig. Jetzt bin ich aber gespannt, was dieser „Star“ dazu sagt:
    Gleich mal ein Tipi neben den Pool stellen und einquartieren-ist ja nicht illegal und ICE wird wohl eher nicht kommen wenn Billie ruft.

  • Sehr gut! Passende Reaktion!

    Sie haben meine vollste Unterstützung!

    Die Frau des Freundes meines Mannes ist auch eine Native Indian, eine Lakota und setzt sich für die Rechte ihres Stammes ein!

    Und ich finde es ausgezeichnet, dass die Gabrieleno-Tongva dieses Statement abgegeben haben!

    Und seien wir ehrlich: Ich bin nicht nationalistisch, aber sich aus der Heimat vertreiben zu lassen, dass wissen wir doch alle aus der Geschichte, hinterlässt Spuren und schlimme Folgen. Gerade deswegen sollten auch wir uns durch welche politisch herbeigeführten Fallstricke auch immer, nicht von hier vertreiben lassen, sondern zusammen wieder zu einem friedlichem Staat finden.

    Und vor Allem die Staaten in Afrika, Syrien, Afganistan und andere darin unterstützen, eine friedliche Zukunft aufzubauen, eine die prosperiert – vielleicht auch mit Hilfe hier ausgebildeter Mitmenschen, die ihr Wissen an die Schulen und Universitäten tragen, um deren Wirtschaftssysteme zu unterstützen (mehr Bildung-> Wohlstand-> hoffentlich Frieden). Oder gibt es Leute, die dort (und hier etwa?) keine Bildung der Menschen bevorzugen?

    • Oh, hat Balu damit ein Problem? Er gehört also lieber zu Denen, die andere Menschen lieber vertreiben und Probleme erst auslösen? Na, na, na…Balu!

    • Träumerle

      -10
  • Die schuldet mir auch noch Schmerzensgeld. Aber Billie, laß dir Zeit, ich habs nicht eilish

  • Erinnert mich an eine Kanzlerin, die sinngemaess gesagt hat, daß sie keine Fluechtlinge persoenlich aufnehmen kann aufgrund ihrem beruflichen Lebens.
    Jetzt ist sie in Rente und……..nix.
    Sagte der Mann neben mir in der Tram

  • Es wird immer wieder hochnotpeinlich, wenn Künstler ihre Bühne missbrauchen, um sich in politischen Fragen komplett zum Affen zu machen.

    Das ist so, als würde ich als Redner bei einem Wirtschaftssymposium sagen. „So, und jetzt möchte und werde ich singen! ÄNDAAAAI WILL OLWÄIS LOF JUUU HUHUHUuUuU, DARLING, OHHHH …“

  • Hahahaha!!! Herrlich!

  • Stammesland, das ist mega. Das gibt`bei uns auch. Germanisches Stammesland.

  • Packt die Gute denn schon ihren Kram zusammen? Sie sollte jetzt ein Zeichensetzen und zumindest die Ungerechtigkeit da besiegen, wo sie es in der Hand hat, schon alleine der Glaubwürdigkeit halber. Mal abwarten.

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