Maduro-Regime
US-Präsident Trump erklärt venezolanische Regierung zur ausländischen Terrororganisation
Donald Trump erklärte die Regierung Venezuelas zur ausländischen Terrororganisation und kündigte eine umfassende Seeblockade gegen sanktionierte Öltanker an. Er begründete den Schritt mit Terrorismus, Drogenschmuggel und Menschenhandel.
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US-Präsident Donald Trump erklärte die Regierung Venezuelas zu einer ausländischen Terrororganisation und kündigte zugleich eine umfassende Seeblockade gegen als „sanktioniert“ eingestufte Öltanker an, die venezolanische Häfen anlaufen oder verlassen.
Trump begründete den Schritt am Dienstag auf der Plattform Truth Social mit schweren Vorwürfen gegen das venezolanische Machtgefüge. „Wegen des Diebstahls unserer Vermögenswerte und aus vielen anderen Gründen, darunter Terrorismus, Drogenschmuggel und Menschenhandel, wurde das venezolanische Regime zu einer ausländischen Terror-Organisation erklärt“, schrieb der US-Präsident. Zugleich stellte er in Aussicht, dass es in absehbarer Zeit zu Bodeneinsätzen der USA in dem südamerikanischen Land kommen könnte.
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Die jüngsten Ankündigungen markieren eine weitere Eskalationsstufe in der Region. Nach Angaben aus dem Umfeld der US-Regierung umfasste die bisherige militärische Kampagne bereits mehr als zwei Dutzend Angriffe auf Schiffe, bei denen mindestens 90 Menschen ums Leben gekommen sein sollen. Unklar blieb zunächst, mit welchen konkreten Mitteln Washington die angekündigte Blockade durchsetzen will. In den vergangenen Monaten wurden jedoch Tausende US-Soldaten sowie nahezu ein Dutzend Kriegsschiffe, darunter ein Flugzeugträger, in die Region verlegt.
Bereits in der vergangenen Woche hatte sich die Lage zugespitzt, nachdem die USA vor der venezolanischen Küste einen Öltanker beschlagnahmt hatten. In der Folge entstand de facto eine Seeblockade: Mehrere beladene Tanker mit Öl im Wert von Millionen Dollar verblieben in venezolanischen Gewässern, um einer möglichen Beschlagnahmung zu entgehen (mehr dazu hier).
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Die Unsicherheit wirkt sich zunehmend auf den Ölhandel aus. Abnehmer venezolanischen Rohöls, darunter chinesische Raffinerien, verlangen wegen des erhöhten Risikos höhere Preisabschläge. An den Märkten reagierten die Preise auf die Ankündigungen aus Washington: US-Rohöl der Sorte WTI verteuerte sich zuletzt um 1,3 Prozent auf 55,99 US-Dollar je Barrel.
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Es ist nur logisch dieses Regime als Terrororganisation einzustufen, denn was viele nicht wissen Venezuela ist nicht nur im Drogenhandel stark involviert, sondern pflegt auch enge Kontakte zu Hisbollah und Hamas.
Logisch ist das gar nicht. Wenn man alle Regierungen, die in kriminelle Machenschaften verwickelt sind, zu Terror-Organisationen erklären würde, würden nicht mehr viel Regierungen auf der Welt übrigbleiben. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die deutsche. Und von der amerikanischen will ich schon gar nicht reden.
„Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die deutsche.“
Die wäre als eine der Ersten mit auf der Liste, wenn man konsequent genug wäre.
„Wenn man alle Regierungen, die in kriminelle Machenschaften verwickelt sind, zu Terror-Organisationen erklären würde, würden nicht mehr viel Regierungen auf der Welt übrigbleiben.“
Und in Europa müsste man gleich mit Merzler und seinen Schergen beginnen…
Da gibt es nur eine Antwort drauf : JA !
Die haben doch keine Erdölvorkommen
Gibt es dazu nachprüfbare Quellen, also jetzt nicht Trumps Aussagen?
Ich kann mich an keine Anschläge venezolanischer Terroristen erinnern. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?
Tja…
„Terrororganisation“, „Völkermord“ sind so Begriffe, die inflationär verwendet und ihrer ursprünglichen Bedeutung entzogen werden. Nicht jede Tötung von Zivilisten in einem Krieg ist gleich ein Völkermord – wiewohl selbstverständlich zu verurteilen, ich will da nicht falsch verstanden werden –, und nicht jede kriminelle Organisation, auch keine kriminelle Regierung, ist gleich eine Terrororganisation. Hier werden unscharfe Begriffe verwendet, um sich selbst zu ermächtigen, gegen bestehende gesetzliche oder verfassungsrechtliche Bestimmungen tätig zu werden.
John Smith. Einer von Zehntausenden gestorbenen Fentanylopfern. Das Boot, dass die Tonne Fentanyl geschmuggelt hat, gehörte der „Narco-Schattenflotte“ an, die teils Uboote betreibt. Ein guter Nebenverdients für venezuelanische Funktionäre in Politik und Militär.
Maria Garcia. Eine von Tausenden die von sog. Coyoten bei der Flucht vergewaltigt und getötet wurde. Den restlichen Flüchtlingen auf der Ladefläche erging es nicht besser, als sie in die Fänge des Narcoregimes gerieten und nicht das Bestechungsgeld aufbringen konnten um weiter zu fahren.
Reichen die 2 Namen oder brauchst du von allen Terroropfern die Geschichte? Davon gibts hundertausende im Internet. Klar das das venezuelanische Regime behauptet, das stimme alles nicht. Haben die Deutschen damals auch gemacht, bevor man sie mit der Realität konfrontierte. Dann wusste auf einmal niemand von etwas. Wird beim Veneuelanischen Regime nicht anders ablaufen.
Nettes Märchen. Schon mal nach Mexiko geschaut. Da gibt es wirklich Terror der Drogenbarone an der Schwelle zum Krieg, mit jährlich über 10.000 Toten. Das interessiert nur niemanden, weil die kein Öl haben. Einfach mal den Film „Sicario“ schauen.
Vergessen zu erwähnen: Trump hat auch die venezolanischen Ölvorkommen zu US-Eigentum erklärt.
https://tkp.at/2025/12/17/trump-verkuendet-totale-blockade-gegen-venezuelas-oel-tanker/
Das ist eine sportliche Ansage, einfach die Ölvorkommen eines anderen Landes zu US-Eigentum erklären. Aber mir ist es lieber, die US-Marine sammelt sich vor Venezuela, als im Schwarzen- oder Chinesischen Meer. Besser ein regionaler Konflikt, als ein Weltenbrand. Schön ist das trotzdem nicht.
Wenn ich richtig informiert bin, haben die Chinesen rund 50Mrd. Dollar in Venezuela investiert. Ob die sich von den US-Verbrechern einfach so ans Bein pinkeln lassen, wird man abwarten müssen. Ich habe da so eine Vermutung…
Nein, die US-Interessen lassen dies nicht zu. Würde die USA den Chinesen gestatten in Venezuela und damit in Süd-Amerika Fuß zu fassen wäre es auf längere Sicht das Ende der USA als einer der führenden Global Player.
Trump könnte auch die deutschen Antifagruppen alle zu Terrororganisation erklären.
Das würde zum Beispiel den DGB zum Unterstützer von Terroristen bloßstellen.
Und die Politik käme in erhebliche Bredouille…
Bezugnehmend auf den Kommentar von Elisabeth-Charlotte Kawuppke: Es geht um die sehr großen venezolanischen Erdölvorkorkommen. Die USA ist darauf angewiesen. Aus US-Interesse darf die Verfügbarkeit der Vorkommen nicht in die Hände von China, Indien, Brasilien fallen. Geostrategisch ein sehr wichtiger Aspekt für die neue Positionierung der USA, die es anerkennen nicht mehr der Hegemon zu sein. Es zu verstehen ist das eine, es richtig oder falsch zu finden das andere. Maduro oder dessen Berater müssten die Lage anhand der aktuellen Lage analysieren. Diplomatisch die Lage zu entschärfen, eventuell, denke sehr wahrscheinlich bedeutet dies, den Rücktritt von Maduro dafür kein Krieg, ein prosperieren der Ölwirtschaft unter US-Kontrolle. Die Neuordnung bedeutet ein einteilen der Welt in Einflußhemisphären. Die Monroe-Doktrin erfährt dadurch eine Renaissance.
Früher haben sich Staaten den Krieg erklärt. Heute erklärt ein US-Präsident eine ausländische Regierung zu einer Terror-Organisation. Das ist schon sehr spitzfindig. Soll hier dem Präsidenten ein kriegerisches Handeln „neben der Verfassung“ ermöglicht werden?
Ich bin skeptisch, wie das ausgehen wird.
Linke waren es seit langer Zeit nicht mehr gewohnt, als das eingestuft zu werden, was sie oft sind. Terroristen oder Unterstützende.
Denken Sie mal einen Schritt weiter als nur bis zur nächsten Ecke. Versuchen Sie es einfach mal.
Keine Ahnung, ob Venezuela „böser“ ist als Saudi-Arabien. Aber man muß Trump nicht nur aus deutschen Medien kennen, um den Verdacht zu hegen, daß es ihm tatsächlich noch um anderes als Drogenschmuggel und Menschenhandel geht. „America first“ heißt eben leider auch, daß man einen Anspruch auf alles erhebt, was einem zu nutzen scheint. Und was man nicht zu kaufen braucht, das holt man sich mit Gewalt. Vieles von dem, was er tut, kann man durchaus gutheißen; zu vielem anderen kann man nur den Kopf schütteln.
Bei „Tichys Einblick“ gibt es einen interessanten Artikel über mögliche Hintergründe der Trump-Attacken:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/donald-trump-venezuela/
Das mit den Menschrechtsverletzungen, der Korruption, dem Drogenhandel in Venezuela mag alles stimmen, es ist aber nicht der Hauptgrund, warum Trump das Maduro-Regime dermaßen unter Druck setzt. Es geht um Einfluß und um – Öl.
Die Seeblockade gegen Venezuela hat ganz sicher auch einen Regime-Change in Kuba im Blick, wo die Probleme bereits jetzt schon massiv sind. Siehe z.B. das hier
https://english.elpais.com/international/2025-12-14/we-are-dying-cuba-sinks-into-a-health-crisis-amid-medicine-shortages-and-misdiagnosis.html
In welchem Land, indem die USA bisher einen Regime-Change inszeniert haben, hat sich die Lage für die Bevölkerung denn verbessert? Den Nahen Osten haben sie doch auch dauerhaft erfolgreich destabilisiert und anstatt „Freiheit, Demokratie und Menschenrechte“, kamen Chaos, Anarchie, Massenabwanderung nach Europa und am Ende der IS und die Taliban.
„Chaos, Anarchie, Massenabwanderung nach Europa“ Genau – und das lag eben auch am Bombardement Syriens durch — ja wen? Schon vergessen? Aber das werden russische Trolls nicht so gerne hören.
Es geht nicht um Drogen, sondern darum, sich die größten Ölvorkommen der Welt zu sichern. Denn aus Venezuela kommen die wenigsten Drogen, da sind ganz anderen Staaten vorne. Wer die Geschichte der USA kennt, dem kann auch ein Trump nichts vormachen, er handelt genauso wie alle vor ihm.
Ich wette, es gibt irgendeinen Geldhahn, von dem aus auch in dieses Land deutsches Geld fließt.
Soll Venezuela der 52 US-B.S.werden???-Finanziell lohnen würde es sich auf Grund der großen Ölvorkommen auf jeden Fall!!!
Alles korrekt soweit. Es wäre ein großer Erfolg, wenn der Diktatur freiwillig abhaut.
Sie meinen, wenn die Ölvorkommen und alle anderen Bodenschätze Venezuelas freiwillig an die USA übergeben werden?
Jetzt kriegt der Drecksack Maduro ordentlich Zunder.
Danke für Ihre differenzierte und abwägende Stellungnahme.
Hat er die USA angegriffen? Welche Rechtsgrundlage hat ein militärischer Angriff auf Venezuela?
Ja, so wie auch Stalin von Hitler 1941 „richtig Zunder“ kriegte, hielt halt nur nicht so lange an „der Zunder“…
Der schlimmste Terror geht von der US-Politik aus.
Das ist ganz dünnes Eis, die BRD versucht das auch bei den neurussischen Republiken, ich glaube sowas wird ganz schnell zum Bumerang.
Im Falle einer völkerrechtswidrigen Aggression der USA sollte die EU deren Vermögenswerte einfrieren und als Hilfsgelder für die Verteidigung Venezuelas nach Caracas überweisen.
auch die EU sägte schon an Maduros Stuhl. Am 31. Januar 2019 beschloss das Europäische Parlament mit 439 zu 104 Stimmen bei 88 Enthaltungen, Guaidó als Interimspräsident anzuerkennen. Die weitere Geschichte von Guaido kennen wir
Und sie sollten die US-Regierung zur Terrororganisation erklären.
Erst will N. Maduro durch Krieg aus Essequibo in Guyana einen neuen venezolanischen Bundestaat machen, um das dortige Öl abschöpfen, wobei Essequibo 2/3 von Guyana ausmacht und jetzt ist N. Maduro selbst dran, sehr gut. Wenn er Glück hat, kann er in B. al-Assads geplanter Augenarztpraxis in Moskau bald den Wartezimmer-Unterhalter machen.
Hallo Miniskikerl die historische Wahrheit tut euch woll weh.!
Dieser Beitrag verdient eigentlich keine Negativbewertung. Aber es ist bezeichnend, dass man hier zwar das Narrativ der heutigen Weltordnung durchschaut und ablehnt, aber in Bezug auf DIE Hauptgrundlage dafür, nämlich den 2. Weltkrieg und sein Randgeschehen, eben jenes Narrativ kritiklos mitträgt.
Ja noch mehr, man behauptet gerne, die Gegner von heute seien die „wahren Nazis“ und sorgt damit (wenn auch meist unbewusst) selbst dafür, dass der Nazi-Begriff in aller Munde bleibt und damit die Dauer-Rechtfertigung antideutschen Handelns.
Was auch immer man von den 12 Jahren an sich halten mag, damals hatte Deutschland die gleichen globalistischen Gegner wie wir heute. Und ja, in Bezug auf Amerika erklärte Deutschland offiziell den Krieg, aber man unterschlägt hier gerne die Vorgeschichte mit Roosevelts Schießbefehl, dem geleakten Plan „Rainbow Five“ usw.
Wo er recht hat, hat er recht. Nur weil die größte Terrorgruppe in dem Narcostaat sich eine private Armee unterhält und eine Regierungssimulation mit entsprechend Schutzgeldepressung führt, nebenbei die eigene Bevölkerung abschlachtet, heißt das noch lange nicht, das zivilisierte Länder diese Terrororganisationen auch als Regierung einstufen müssen. Schon gar nicht, wenn die mit Tonnenweise Massenvernichtungswaffen wie Fentanyl mithilfe der sog. Militärjunta und eigene Spionagedienste ihre Nachbarn attackieren
Regimechanges sind angebracht, genau wie für viele Ländern in der EU. Für boots on the ground wären mir allerdings die US Soldaten zu schade. Bei Venezuela kann man das aus der Luft regeln.