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Zeichen sozialistischer Gewaltherrschaft

Jusos und Grüne Jugend posieren mit kommunistischem Gruß 

Der AfD-Parteitag in Magdeburg wird vom erwartbaren Gegenprotest begleitet. Die Jugendorganisationen von Grünen und SPD fallen dabei mit einer anrüchigen Handgeste auf.

Während die Alternative für Deutschland ihren Europaparteitag in Magdeburg abhält, laufen in der Stadt Proteste gegen die Partei. Die Grüne Jugend reist dafür von überallher an: Unter der Führung von Verbandschefs Timon Dzienus und Sarah-Lee Heinrich wurden dutzende GJ-Vertreter nach Sachsen-Anhalt gekarrt, um gegen die AfD Front zu machen. Auf einem Gruppenfoto posieren Dzienus, Heinrich und diverse Anhänger ihrer Organisation. Doch eine Handgeste irritiert. 

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Auf dem Bild recken die Anwesenden, zu denen scheinbar auch Mitglieder der SPD-Jugendorganisation „Jusos“ gehören, die Faust in die Luft – ein Gruß, der an kommunistische Diktaturen erinnert. Der „Rotfrontgruß“. Er wurde einst als Erkennungszeichen von militanten KPD-Verbänden des „Rotfrontkämpferbundes“  etabliert: Mit einem zackigen „Rotfront“ hebt der Grüßende seinen rechten Unterarm ruckartig (zackig) bis auf Kopfhöhe und formt mit seiner Hand eine geballte Faust. Die angehobene und geschlossene Faust symbolisierte die „geballte Kraft der Arbeiterklasse“.

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Das linke Pendant zum Hitlergruß – für die Grünen unproblematisch

In den Dreißigerjahren etablierte der Gruß sich bewusst als kommunistische Antwort auf den „römischen Gruß“ der Faschisten, dem auch der Hitlergruß entspringt. Später eigneten sich diverse Diktaturen den Gruß an: Von DDR-Diktator Erich Honecker bis zu lateinamerikanischen Diktatoren und Gewaltherrschern wie Fidel Castro war und ist der Gruß ein Zeichen des totalitären Marxismus. „[Die Faust] ist ein Symbol, dass von Bewegungen genutzt wird, die unterdrückerisch-marxistische Systeme etablieren wollen“, sagt Murray Bessette von der amerikanischen „Gedenkstiftung für die Opfer des Kommunismus“. Selbst die britische Soziologin Sheila Rowbotham, die sich selbst als „sozialistische Feministin“ bezeichnet, sieht die erhobene Faust als Zeichen von sozialistischer Gewaltherrschaft.

Für die Grüne Jugend offenbar kein Hindernis – ganz im Gegenteil. Es ist nicht das erste Mal, dass die Organisation diesen Gruß benutzt. GJ-Chef Dzienus machte bereits bei den gewalttätigen Protesten in Lützerath mit dieser Handgeste auf sich aufmerksam. 

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