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50 Kommentare

  • Ich habe vor 35 Jahren eine Psychoanalyse gemacht, die mehrere Hundert Stunden gedauert hat.
    Sie fand drei- bis viermal pro Woche statt. Eine Sitzung dauerte 50 Minuten.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Psychoanalyse mir den Rest gegeben hat.
    Danach war ich sehr viele Stunden in einer Psychotherapie, die versuchte die Schäden, die durch die Analyse hervorgerufen worden waren, zu heilen.

    Trotzdem bin ich heute schwer depressiv und leide an einer Angststörung.
    Beide Leiden werden durch einen umfangreichen Medikamenten-Cocktail im Zaum gehalten.

    Ich kann nur davon abraten, eine Psychoanalyse zu beginnen!

    Die hohen Kosten übernahm fast vollständig meine Krankenkasse.

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    • Es kann auch andersherum, nämlich erfolgreich ablaufen. Es kommt auf die Person des Therapeuten und seine Ausbildung an.

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    • Ich habe Ihren Kommentar gelesen, bevor ich das Video gestartet habe. Und muss nach 10 Min. sagen, ich verstehe ihn jetzt bedeutend besser.

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    • Zum Video: Zwei vom Thema ziemlich ahnungslose Trottel plappern für das Gossenpublikum.

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      • Der Dorftrottel bist aber eindeutig du selbst! Und das Gossenpublikum sitzt im örtlichen Antifaverein!

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  • Lieber Herr Mannhart, verehrter Herr Bolz, ich finde dieses Format super. Eins der vielen Alleinstellungsmerkmale von Apollo News! Besonders Bolz’ fulminantes Schlussplädoyer über die Theorie des Unbewussten, ohne die wir doch gar mehr auskommen, verdeutlichte die revolutionäre Bedeutung von Freuds Theorien.

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  • Super Thema.
    Zuhören hat sich gelohnt

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  • Mal so als Feedback und Anregung
    Mir gefällt es sehr gut wenn in Apollo auch solche Themen besprochen werden. Mir hat das Gespräch sehr gut gefallen.

    Mich hat das an meine Ausbildung zum Vertriebsfachmann erinnert bei der das Thema „Manipulation“ (im guten wie im schlechten Sinn) großen Raum eingenommen hat. Da ging es neben der Maslowschen Bedürfnispyramide, neurolinguistischer Programmierung und Mnemotechnik etc unter anderem auch ansatzweise um Aspekte von Freud.
    Da Manipulation allgegenwärtig ist und zB auch im ÖRR und der Politik heute eine große Rolle spielt würde ich anregen das Thema mal tiefer zu beleuchten.
    Mich hat das damals fasziniert und das ist heute noch so. Eben weil es so aktuell ist und man sowohl (mehr oder weniger) bewusst selbst aktiv als auch betroffen ist-ständig.
    Gerade wenn Absicht dahinter steckt scheint es mir sinnvoll etwas darüber zu wissen und sie zu erkennen.

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  • Prof. Bolz ist einfach eine Koryphäe. Ich hätte gerne noch eine weitere Stunde zugehört.

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  • Danke! Euer Podcast ist der beste im deutschsprachigen Raum. Es ist Genuss pur, einen so engagierten und wissbegierigen jungen Journalisten mit einer so unfaßbar gebildeten und intelligenten Koryphäe im intellektuellen Austausch zu sehen. Auch wenn Freud in der Tat ein spezieller Fall ist. Wie wär’s beim nächsten Mal mit Kant?

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  • Toller Podcast! Ich habe sogar mehr behalten als das, was Herrn Bolz ein Anliegen war (das Unbewusste im Unterschied zum Unterbewusstsein) :–) Am liebsten hätte ich ein Skript des kompletten Gesprächs zur späteren Nacharbeitung…
    Gerne weitere „Spezialthemen“ über Persönlichkeiten der Kulturgeschichte! Ob Kant, Marx oder Frankfurter Schule – das Wissen von Herrn Bolz ist immer bereichernd.

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  • Sigmund Freud hat psychisch kranke und traumatisierte Frauen untersucht, und diese Erkenntnisse bildeten das Fundament für die Entstehung der Psychoanalyse. Otto Gross, ein Schüler Freuds, kam ab 1905 regelmäßig auf den Monte Verità in Ascona (dort entstand die erste Hippie-Bewegung, die Marcuse mit der 68er Generation wieder zum Leben erweckte). Gross hat Freuds Psychoanalyse mit Anarchismus und freier Liebe kombiniert. Gross war selbst schwer opiat- und kokainabhängig. Auf dem Monte Verità lebte er in einer alternativen Kolonie und experimentierte exzessiv mit Drogen, um das Unbewusste zu befreien. Er behandelte dort andere Künstler, Aussteiger und Suchtkranke oft im Zustand des gemeinsamen Rausches – die Erkenntnisse Gross sind später in die Freud’sche Psychoanalyse eingeflossen, auch wenn sich Freud immer von Gross und der Erweiterung ’seiner‘ Psychoanalyse distanziert hat.

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    • In der Tat hat Freund deviante Frauen UND Männer untersucht. Das tut übrigens jeder Arzt, der Kranke behandeln will. Bei der Untersuchung Gesunder ist da nicht viel zu lernen.
      Das wirklich große Verdienst liegt bei Freud nicht in seiner „Heilungsrate“, sondern darin, dass er die Mechanismen erklärt hat, deretwegen sich manche Neurotiker krank fühlen. Die Zahl der sich gesund fühlenden Neurotiker ist riesig. Kann ihre Umwelt ein Lied von singen…..
      Bolz‘ ganz entscheidende Aussage ist die, dass die Psychoanalyse keine Wissenschaft ist, weil sie nicht objektivierbar und nicht falsifizierbar ist. Das gilt aber für den größten Teil der Gesisteswissenschaft. Fast alle arbeiten mit Plausibilisierungen, nicht mit harten Beweisen. Trotzdem haben einige von Ihnen großen Nutzen zur Erklärung der Wirklichkeit und zum Umgang mit ihr. Und genauso ist es auch mit Freuds Lehre vom menschlichen „Ich“ und seinen Neurosen.

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      • Im Streben nach Erkenntnis entstehen Grenzen, die in den Voraussetzungen liegen, unter denen man sich auf den Weg macht – sozusagen die Brille, durch die man schaut.
        Ich halte die von Freud geäusserten Thesen schon deshalb für inkonsistent, weil er seine evolutionäre Brille gar nicht konsequent durchgehalten hat. Wo es ihm passte, hat er sich nach dem Baukastenprinzip bedient. Freud ist nunmal kein Evolutionsbiologe und verstand offensichtlich nicht, dass Lamarcks Überlegungen unbewiesen waren, und über Haeckel hat schon damals die Fachwelt gelacht.
        So gehts gerne in der Geisteswissenschaft, man pickt sich die Punkte bei verschiedenen Hypothetikern raus, die einem in den Kram passen, erklärt sie zu gültigen Axiomen und schwupps, ist eine eigene Denkschule entstanden, die für sich Gültigkeit beansprucht. Absurd.

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      • Kurz: ..hierzu sei angemerkt, das die experimentellen operativen Wissenschaften Plausibilisierungen als Thesen und Postulate formulieren, quasi als „Arbeitsanweisungen“. Eine erste Nährung erfolgt probabilistisch durch die Abschätzung als „Heuristiken“, als „Empirie“, was bei den -logen adäquat als „Studien“ abgebildet wird. Aber da endet bei den -logen zumeist die Arbeit, während sie bei uns erst beginnt. Den Höhepunkt bildet das wiederholbare Experiment und das Meisterstück ist dann die Ingenieurskunst, die daraus „Produkte“ ableitet, die sich im Alltag bewähren. Meine Betrachtungen der Freud’schen Psychoanalyse indes, haben mich jetzt zu dem Schluß geführt, das diese zwar alt ist, „renommiert“, aber keiner wirklichen Entwicklung unterliegt, ausgenommen die Aktualisierung der „Symbole“ und Freud’schen „Handlungen“.
        Vorläufiges Fazit: Eine echte Loge, ein elitärer Kreis von Sektierern, die ein Methodenwissen, teils Rituale, als „Geheimwissen“ weitergeben, das methodologisch suspekt bleibt.

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    • Blanker Unsinn. Suchen Sie sich Hilfe!

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  • Sehr geehrte Herren Bolz und Mannhart, sehr interessant mal wieder! Ein Gedanke dazu: Kann es sein, dass die verdrängte Sexualität und Aggressivität verzerrt und angestaut zurückkam in Form einer Flut von „Südländern“, die von Teddy-werfenden Frauen begrüßt wurden…? Hochachtungsvoll Karl Krumhardt

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    • Wenn du brav deine Medikamente nimmst, wie vom Arzt verschrieben, dann wirst du es herausfinden.

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  • Anmerkungen:
    Angst vor Spinnen ist evolutionär genetisch festgelegt worden. Tabus sind durch das Gefühl des Ekels automatisch vorgegeben, um schlechtes Essen zu erkennen. Steht im neurowissenschaftlichen Buch „Gewalt und Mitgefühl“ von Robert Sapolsky. Freud hat recht „Wir sind alle krank“. Liegt aber daran das wir Jäger und Sammler sind und keine individualisierten Konsumroboter. Die 68er (Freudomarxisten) haben das Leben der Urmenschen (Jäger und Sammler) nicht nachgebildet. Sex und Drogen sind linke Themen. Laut KI war bei mobilen Jägern und Sammlern die soziale Struktur meist durch serielle Monogamie und starke Gleichberechtigung geprägt. Feste Paare bildeten den Alltag, doch trennten sich Partner oft und gingen neue Bindungen ein. Präriewühlmäuse leben auch monogam in Paarbeziehungen. Die Jäger und Sammler haben viele Kinder aufgezogen und sind konservativ.

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    • Der Schwachsinn eines Debilen.

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  • Ich habe mich damals bemüht, aber Sigmund Freud ist für mein Empfinden nur unter Drogen zu ertragen. Da ich keine Drogen konsumiere …. habe ich ihn relativ schnell wieder abgesetzt.

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  • Vielen Dank für diese Super Sendung!!!
    Ich habe in meinem forgeschrittenen Alter den Analyse-Hype aufsteigen und wieder fallen gesehen und mich zunächst über den Fall gewundert.
    Das Geheimnis des Aufstieges liegt liegt wohl in der zeitlichen Koinzidenz mit der notwendigen Aufklärungs-Rebellion gegen Unterdrückungs-Bollwerke der Adenauer-Gesellschaft; der tiefe Fall an der zeitlichen Koinzidenz des Sozialismus-Zusammenbruchs und der „Befreiung“ der Frauen. Freud ist ein viel zu entlarvender Erklärer all der „fortschrittlichen“ Neurosen, als dass ihn eine „Grüne“ Gesellschaft tolerieren könnte.
    Zur „Genese der Monogamie“ ist Nobel-Preisträger Gary Becker hilfreich: „A Treatise On The Family“. (1981) Die Monogamie ermöglicht ökonomisch erst Zivilisationen. Wie die Vielehe in den kriegerischen Zeiten der Islamausbreitung ermöglicht(e), die zahllosen Witwen zu versorgen und neue Soldaten zu produzieren.

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    • Als doppelt daneben fand ich Bolzs Bemerkung, der islamischen , noch ganz vormodern von der Polygamie geprägten Gesellschaft fehle noch die Aufklärung. denn

      erstens hat gelebte Monogamie nichts mit der Aufklärung zu tun, sondern vor allem damit, dass Christus sie für selbstverständlich erachtete ( und zwar sogar ohne Scheidung zum Entsetzen der Pharisäer) )

      und zweitens ist im Islam eine Aufklärung im Sinne eines Aus für die Polygamie unmöglich, da Mohammed selbst polygam lebte und Gottes Diktat namens Koran jedem Mann 4 Ehefrauen zugesteht.

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      • Absolut wahr. Man lässt die Offenbarung einen Mythos werden, die Religion eine sozio-kulturelle Errungenschaft gegenüber dem Barbarischen und die Hingabe der Gläubigen zu einer korrigierbaren Unterentwicklung.

        Doch wenn man bei einer Offenbarungsreligion die Offenbarung relativert und nicht merkt, dass man damit diese Religion an sich abschafft (so wie sich das offizielle Christentum selbst abgeschafft hat), dann kann man natürlich einfach von Euro-Islam oder Aufklärung oder Mässigung reden ohne thematisieren zu müssen, dass sich der Anspruch von Offenbarungsreligion an den Menschen nicht abschwächen lässt.

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      • Allah ist der Satan, der Teufel, die Urschlange!

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  • Bei Freud hörte ich auf.

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    • Ich habe bei McKinsey aufgehört. Den als gutes Beispiel zu nennen heisst Pädophilie zu billigen. Mag sein, dass einige Statistiken aufschlussreich waren aber er hat auch seinen Neigungen entsprechend untersucht und auch hingebogen. Nur mal schauen an wievielen Jungen er sich vergriffen hat.

      Dazu gehören auch Namen wie Kentler und Butler. Darauf beruht ein Grossteil der heutigen Gender-Ideologie.

      Eine gewisse Lockerung war sicher nötig und unvermeidlich aber der Zerfall der Gesellschaft fand auch ziehmlich genau nach 1968 statt.

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  • zu „Sind wir alle gestört“. : Vielen Dank an Prof. Norbert Bolz und Max Mannhardt. Ein tolles Gespräch.!

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  • Mich hat das Thema nicht besonders angesprochen, nach der Lektüre der Kommentare schaue ich doch mal rein.

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  • Nein. Denn eine Störung hat mit Absicht das Merkmal ’statistische Seltenheit‘, um einen Unterschied zur Mehrheit beschreiben zu können.
    Probleme der Mehrheit werden als Mangel beschrieben, z.B. Mangel an Moralkompetenz.

    Das unhinterfragte Übernehmen von Überzeugungen, z.B. es sei eine Massenpsychose, ist beispielsweise ein Mangel. Nennt sich Introjektion, dabei werden Normen, Definitionen, Werte oder Überzeugungen unhinterfragt übernommen.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann einen Trugschluss (z.B. diesen) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

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    • ..seien Sie bedankt für den Begriff „Introjektion“, der als Klassifizierung unterschiedliche Fragestellungen des neuro’circulus sinnvoll aggregiert. Das Freud’sche ES, bei uns der „Antagonist“ als die neurofraktalStruktur, welche das Perzept im neuro-overlap als „Interferenz“ beeinträchtigen, überlagern und ersetzen und folgend blockieren kann und dann zu einer virtuell-sensorischen Deprivation mit Denkstörungen bishin zu Halluzinationen führen kann.

      ..wenn es nicht der Verstand ist, der zur Vernunft führt, was ist es aus Ihrer Sicht dann?

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  • Zum Arbeitsleben in den USA (ca. min 40 ff.): Man beachte, dass die amerikanische Gesellschaft deutlich egalitärer als die relativ dazu hierarchische Gesellschaft in Deutschland. Dennoch ist der Entscheidungsprozess in den USA deutlich strikter top-down als in Deutschland. Das ist auf der Culture Map (ich empfehle das phantastische Buch von Erin Meyer zu dem Thema) eher ungewöhnlich. Erstaunlicherweise ist der Entscheidungsprozess in Deutschland trotz der hierarchischen Organisation seiner Gesellschaft. Auch das ist auf der Culture Map eher ungewöhnlich und wird nur noch von den Japanern getoppt. Der Normalfall ist egalitäre Gesellschaft = eher bottom-up Entscheidungsfindungsprozess (z. B. die Skandinavier). Und hierarchische Gesellschaft = eher top-down Entscheidungsfindung (hier ist China ein schönes Beispiel).
    Nach Erin Meyer gibt es noch weitere 6 kulturelle Maßstäbe. Diese zu berücksichtigen, war auf meinen internat. Projekten sehr hilfreich.

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  • Gerade die neuropsychologischen Prozesse unterliegen besonders ausgeprägt dem fraktalen.. sind -neurofraktal- als eine Art zeitlich rückwärts gewandte, zeitlich vorwärts angewandte göttliche „Bauanleitung“, die auf wenigen einfachen iterativ-rekursiven Prinzipien als räumlich-zeitliche „Faltung“ beruht. So wie die innere Rindenbildung eines Baumes durch u. a. die Spannkräfte der alten, äußeren Rinde „geformt“ oder geführt wird, oder die Haut des Menschen im Zusammenspiel von dominanter Epidermis(Oberhaut) und Dermis/Hypodermis(Leder/Unterhaut) ihre Tiefenstruktur und Textur erhält, so bilden sich im Gehirn die neuroKomplexe und bidirektionalen Pfade unserer geistigen pipeline als „Schafspfade“ aus, angetrieben von einer „elektrischen“ Kolmogorow-Komplexität.
    Freud darf weiterhin als Entdecker und Begründer gelten, aber die Art der Psychoanalyse, im Liegen, in entspannter Umgebung, als perzeptive Deprivation und freier Assoziation bishin zu Hypnose sind einfach Quatsch und fördern nur

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    • @ Aron_X
      Das ist ein bisschen wie wenn man genügend Fachbegriffe in einen Mixer wirft und anschließend behauptet, das Ergebnis sei eine neue Theorie. Die entscheidende Zutat fehlt allerdings: eine präzise Definition und eine überprüfbare Vorhersage ! 😉

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    • zusammenhangslose Artefakte als neuroBrownsche Bewegung zu Tage. Eine Maschine im Leerlauf. Das dann noch als interpretierte Rückprojektion des Analytikers vergrößert meist noch die „Schäden“.
      So wie das Licht in der Atmosphäre durch kleinste Partikel gestreut wird, an Prismen gebrochen, am Spalt gebeugt, bedarf es einer besonderen rahmenden Struktur im neuro-overlap um dem Geist seine Geheimnisse zu entlocken. In Extremsituationen… ..bei großer Hitze oder nach starkem Alkoholgenuss als Kater verrät uns unser Verstand was uns triggert und in uns arbeitet, ähm, alles nicht zu empfehlen! Moderne Neuroleptika beruhigen die Komplexe und lassen die Gehirnareale als Demenz zu Sülze erstarren, auch nicht zu empfehlen. Wir wissen es noch nicht, denn die -logen reden nicht gern mit uns, wir stellen ihr Geschäftsmodell in Frage…
      „NeurofrakalKybernetik“ zb hier:
      „Brain-Computer-Interfaces übersetzen Gedanken in Befehle“
      https://journalistenwatch.com/2026/08/20/brain-computer-gedanken/

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      • Goethe: Getretener Quark wird breit, doch niemals stark.
        Im Übrigen ist die derzeitige „Neurowissenschaft“ weder geeignet, Freuds Lehren zu bestätigen noch sie zu widerlegen. Es ist einfach etwas ganz, ganz anderes. Man kann das Fliegen eines Flugzeugs nicht erklären, weil man in der Lage ist den Flugplan der Lufthansa zu lesen.

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        • Denken Sie mal an was… aha, Quark!
          Sind Sie ein -loge oder gar ÖRR Experte? Wow, mit einem Satz eine ganze Wissenschaft widerlegt, wonderfull
          Und KI gibt es bestimmt auch nicht, das sind nur superschnelle Tipsen in Call-Centern, richtig?
          Das besondere an temporär induzierten neuro-fraktalen Struturen ist, das sie mikro|makro sind, skaleninvariant. Aber im Gegensatz zu Neuroleptika, die Gehirnareale „abschalten“ werden dadurch die Blockaden und Sperren gekrümmt, gebeugt und gebrochen und der Proband kann dann frei sprechen… ohne therapeutisches Klimbim und Simsalabim… im GRÜNEN Deutschland wird man dafür wahrscheinlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt, bin schon weg.

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  • Wie immer eine tolle Folge – v.a. gesellschaftlich. In Bezug auf Therapie allerdings nicht alles korrekt.
    Psychoanalytiker ist z.B. sehr wohl ein geschützter Begriff. Die Psychoanalyse wird als älteste Schule an renomierten Instituten gelehrt und bei entsprechender Indikation (krankheitswertige Störung) auch von den Krankenkassen bezahlt. Leider muss man sagen, dass durch die kognitive Wende inzwischen beinahe nur noch Verhaltenstherapie von den Kassen empfohlen wird, weil sie schneller geht und als besser beforscht gilt. Gott sei Dank holt die Psychoanalyse hier gemeinsam mit den Tiefenpsychologisch orientierten Verfahren auf, sodass es inzwischen auch hier viele Studien gibt, die die Wirksamkeit „belegen“, z.B. von der Psychoanalytikerin Dr. Miriam Henkel. Auch kommen sämtliche Nachfolgeströmungen der Psychoanalyse zu kurz – Ich-Psychologie, Objektbeziehungstheorie, Selbstpsychologie – alle bauen auf der Psychoanalyse auf, erweitern sie und verehren dabei die Lehren Freuds zutiefst.

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    • Winnicott, eine Frage bitte…
      Zur Psychoanalyse aus meiner Sicht als Kybernetiker:
      Zwei Menschen begegnen sich. Die „visuelle Maske“ wird ausgetauscht: Frisur, Kleidung… als Kombination von Struktur, Textur und Farbe… ..zumeist wird ein „Duft“, ein Geruch übertragen… folgend befinden sich zwei Menschen als „Subjekte“ in einem Austausch und bedienen sich bei der verbalen Kommunikation dabei des jeweils angesammelten persönlichen „Symbol“vorrats. Dabei ist ein zweiter Kanal geöffnet, die nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik, Stimmlage… Ein dritter, kontinuierlicher Kanal ist dabei geschlossen: das alltägliche akkustische Grundrauschen…
      Es kommt mir so vor, als wenn der Analytiker, ebenso der „Patient“, zwischen zwei Spiegel tritt und in unendlicher Vervielfältigung sich selber sieht… Was ist die Hilfe, die Sie geben? Findet da nicht ein „Persönlichkeitstransfer“ statt…
      Die Frage: Gewährleisten Sie, wie, Objektivität? Oder einfacher, was ist in Ihrem Methodenwissen das Wichtigste?

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      • Winnicott, ich habe mich geirrt, der Kern Ihres Methodenwissens ist „Übertragung“, gewollte „Übertragung“, also gerade das Gegenteil von Objektivität!
        Unser adäquates kybernetisches Modell dazu als Skizze für Sie: In unserer „Sprache“ besteht immer ein Phasenraum(aus phys.) aller Zustände und Möglichkeiten. An jedem Punkt befinden sich Tensoren(aus phys.+math.) als ein „Verbund“ aus Vektoren, hier als einzelne Triebe, Wünsche… als ein Tensorfeld. Der Tensoroperator(als Matrize, math.) „erschafft“ ein Abbild und überführt damit dieses „Konvolut“ in den Nullraum(math.), das ist wohl ihr „ES“ als Nukleus oder pros. das schwarze Loch. Und die Pseudoinverse( wiederum aus math.) bildet es in einen „anderen“, den „richtigen“ Phasenraum ab. In den Sitzungen ermitteln Sie den „falschen“ Phasenraum, agieren dann als „Pseudoinverse“ und bilden die Struktur in den „richtigen“ Phasenraum ab. Sie wissen nicht was Sie tun,spielen damit Gott.
        Mein vorbehaltliches Fazit: Das sollte verboten werden!

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  • Sehr interessant.
    Allerdings ist die Behauptung, dass es keine ernstzunehmenden neueren Erklärungsmodelle für menschliches Verhalten gibt schon eher fragwürdig.

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  • Carlota Jacobi, 22.08.2026
    Ihr lieben Bolz & Mannhart, ich freue mich ja jedesmal, wenn wieder Freitag ist, weil eine neue Sendung von Euch kommt, welche ich bisher immer gern gehört habe und welche mich immer mit einer neuen interessanten Sicht des aktuellen Geschehens bereichert hat.
    Nur letzten Freitag……..da war ich doch etwas enttäuscht: Herr Bolz, Sie haben bei so vielen Themen gezeigt, dass Sie wirklich „etwas drauf“ haben, nur was die (freudsche) Psychoanalyse betrifft, da sollten Sie lieber jemand zu Wort kommen lassen, der die Psychoanalyse selber praktiziert und insofern eigene Erfahrung mit dem Freudschen Unbewussten hat. Die Logik des Freudschen Unbewussten folgt anderen Regeln als die aristotelische Logik. Ich denke, das unterscheidet uns Analytiker von den Philosophen, wobei ein fundiertes philosophisches Wissen sich natürlich auch als unentbehrlich für den Psychoanalytiker erweist

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    • Dann richte ich meine Frage als Kybernetiker jetzt auch an Sie:
      22.08.2026 um 08:49 Uhr
      Zwei Menschen begegnen sich. Die „visuelle Maske“ wird ausgetauscht: Frisur, Kleidung… als Kombination von Struktur, Textur und Farbe… ..zumeist wird ein „Duft“, ein Geruch übertragen… folgend befinden sich zwei Menschen als „Subjekte“ in einem Austausch und bedienen sich bei der verbalen Kommunikation dabei des jeweils angesammelten persönlichen „Symbol“vorrats. Dabei ist ein zweiter Kanal geöffnet, die nonverbale Kommunikation: Gestik, Mimik, Stimmlage… Ein dritter, kontinuierlicher Kanal ist dabei geschlossen: das alltägliche akkustische Grundrauschen…
      Es kommt mir so vor, als wenn der Analytiker, ebenso der „Patient“, zwischen zwei Spiegel tritt und in unendlicher Vervielfältigung sich selber sieht… Was ist die Hilfe, die Sie geben? Findet da nicht ein „Persönlichkeitstransfer“ statt…
      Die Frage: Gewährleisten Sie, wie, Objektivität? Oder einfacher, was ist in Ihrem Methodenwissen das Wichtigste?

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  • Dadurch, dass kein menschliches Leben ohne psychische Symptome möglich ist, könnte es abwegiger nicht sein, etwa hier in der Kommentarspalte von Apollo News erst jüngst vor wenigen Tagen einem den Vorhalt zu machen, der jeweils veröffentliche Beitrag wäre angeblich „wieder wirr“.

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    • Selbst in dieser Gosse wissen alle, daß sie geisteskrank sind.

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      • Laut dem Arzt und Philosophen Karl Jaspers zeugt die herabsetzende Verwendung des Begriffs „krank“ bloß von einer spießbürgerlichen Art, die dadurch blind ist angesichts den wirklichen Verhältnissen.

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    • Übrigens: Sigmund Freud kritisierte den Zeitgenossen, der sich selbst frei von jedwedem seelischen Leiden hält, zuletzt noch im Sommer 1938 schlicht als „Barbar“.

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      • Nur zur Erinnerung: Wegen der engen Verkoppelung von Leib und Seele, von der allen voran der Nobelpreisträger Max Planck spätestens am 17. Juli 1946 in einem an der Universität Göttingen gehaltenen Vortrag gesprochen hat, führen gesellschaftlich zunehmend pervertierte Verhältnisse zu psychisch, aber vor allem physisch eskalierenden Qualen. Zwar täte es angesichts dessen längst Not, dass Dritte endlich der sadistischen Versuchung widerstehen, damit die Torturen für den Einzelnen sich nicht weiter bis ins Unerträgliche hinein gesteigert sehen. Aber offenbar nehmen welche um einer für sie selbst angeblich „befreiten“ Sexualität willen sogar den dadurch oft schon frühen Tod eines unschuldigen Menschen in Kauf.

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  • Von S. Freud stammt der Ausspruch : “ Jeder Mensch ist von Natur aus polymorph sexuell. “ Demnach kann jeder seine Sexualität in verschiedener Weise ausleben, und zwar in verschiedenen Lebenslagen anders . zu verschiedenen Zeiten jeweils anders.

    Im Gegensatz dazu herrscht heute die Meinung vor , ein Mensch sei quasi von Natur aus auf Heterosex oder auf polygamen Sex oder auf Homosex oder auf Bisex oder auf pädophilen Sex usw. usf , programmiert.so. als ob Gene sein ganzes Sexualleben vorschreiben würden..

    Wer hat recht ?

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  • Ich arbeite seit Jahrzehnten in einem Frauenberuf – ihre Arbeitsproduktivität ist eine Katastrophe. Sie wird komplett überschätzt, allein aus pc-Gründen.
    Aber da sie alle von Steuern bezahlt werden, ist das kein Problem.

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